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2020 war schlimm: Wir brauchen 2021 die politische Wende! 

 25. Dezember 2020

von  Niklas Lotz

Wenn man einen Jahresrückblick macht, dann sammelt man dort in der Regel die schönsten und am meisten bewegenden Erinnerungen und Momente ein und lässt sie Revue passieren. Während das im Privaten bei vielen nach wie vor möglich ist, gibt es politisch nicht wirklich schöne Momente im Jahr 2020 zu finden. Man findet nur eine Menge Angst, eine Menge politischen Autoritarismus und das langsame Zerbröseln von Rechtstaat und Demokratie.

Die meisten bürgerlich-konservativ denkenden Menschen beenden das Jahr wahrscheinlich mit einem noch größeren Wunsch nach politischer Veränderung, als sie es schon begonnen haben. Die großen Baustellen im Land wie eine ungeregelte kulturfremde Migration, immer dreister und manipulativer agierende Rundfunksender, immer höhere Steuern und Angaben wie beispielsweise die neue Klima-Steuer oder auch die immer weiter schwindende Meinungsfreiheit im Land, all diese Themen spielten nur bis Ende Februar überhaupt eine tragende Rolle in unserer Gesellschaft. Im März kamen dann die Corona-Panik und der erste Lockdown, ein gebeuteltes Land stürzte endgültig ab und ein sowieso schon fragwürdiges politisches System verschaffte sich endgültig zu viel Macht.

Vermutlich waren die allermeisten Menschen sehr aufgeregt, als die Regierung von einem neuartigen Virus sprach und das ganze Land auf einen Schlag stilllegte. Viele hatten sogar so viel Angst, dass sie das Klopapier in sämtlichen Läden dieser Republik aufkauften. Eine regelrechte Weltuntergangsstimmung machte sich breit, die auch mehrere Monate anhielt. Dann jedoch fand zumindest bei einem großen Teil der Bevölkerung ein Umdenken statt: Man stellte fest, dass an dem Virus größtenteils nur sehr alte und kranke Menschen starben und, dass die meisten es überleben. Gleichzeitig wuchsen die Sorgen aufgrund der Wirtschaftskrise, zu welcher die Lockdown-Maßnahmen zwangsläufig führten. Die Anti-Corona-Demos kamen in Fahrt, plötzlich waren die Sonderbefugnisse der Regierung nicht mehr selbstverständlich, sondern Gegenstand öffentlicher Kritik.

Natürlich ist es sehr positiv aufzufassen, dass doch sehr viele den Machtausbau der Regierung nicht einfach hinnehmen und sich demokratisch dagegen wehren. Jedoch begannen die wahren Probleme und gesellschaftlichen Konflikte erst jetzt so wichtig, da das Volk einmal mehr in einem Thema uneinig war. Der eine Teil möchte der Bekämpfung von Corona alles unterordnen und folgt der Regierung, der andere Teil hat vor allem Angst vor den Schäden, welche die Corona-Gesetze und Einschränkungen anrichten. Es ist genau diese Spaltung, die wir leider auch mit ins neue Jahr nehmen werden.

Auch an der öffentlichen Debatte merkte man sehr deutlich, dass ein anderer Wind wehte. Plötzlich waren Gegner der Corona-Maßnahmen in den Medien „Corona-Leugner“, Saskia Esken von der SPD bezeichnete sie sogar als „Covidioten“. Der Ton wurde rauer, aber auch die tatsächliche gesellschaftliche Lage eskalierte: Plötzlich wurden Anti-Corona-Proteste von immer mehr Gerichten verboten, der Verfassungsschutz in Baden-Württemberg wurde sogar aktiv gegen jene Demonstrationen und deren Veranstalter. Einmal mehr waren in einem Thema die Menschen plötzlich in Gut und Böse unterteilt, einmal mehr ging ein Riss durch unser Land.

In diesem von Corona geprägten Jahr konnte dann nur gegen Ende des Jahres Jan Böhmermann alles noch einmal toppen, in dem er im ZDF eine Neuauflage des WDR-Umweltsau-Songs veröffentlichte. Der Eklat zum Abschluss des Jahres war perfekt und somit endete das Jahr auch genauso schlimm, wie es begonnen hatte. Durch die monothematische Fixierung auf das Thema Corona hatte man alle die anderen Baustellen in diesem Jahr vernachlässigt, zumindest die Baustelle „Rundfunk“ brachte Böhmermann uns allen so aber nochmal gegen Ende des Jahres zurück in den Kopf.

Wenn 2020 uns eines gelehrt hat, dann, dass es immer noch ein wenig schlimmer kommen kann und das wir politisch eine Wende dringender denn je brauchen, wenn dieses Schiff namens Deutschlands nicht endgültig sinken soll. Die Bundestagswahl 2021 wirkt aktuell noch alles andere als vielversprechend, aber sie ist wohl die realste Chance auf eine Veränderung, die wir haben.

Wenn genug Menschen sich motivieren können zur Wahl hinzugehen und dieser Regierung einen Denkzettel zu verpassen, wird es zumindest wieder mehr öffentliche Debatten über unsere Positionen und Meinungen geben, die man aktuell ja lieber ausschließt und totschweigt. Zudem können wir, wenn wir alle geschlossen wählen gehen, ein zu gutes Abschneiden der Grünen verhindern. Sollte diese Partei an die Regierung kommen, wird der nächste Jahresrückblick wohl noch vernichtender ausfallen und das wollen wir ja wohl alle nicht hoffen.

Von Niklas Lotz (neverforgetniki)

Diesen Artikel gibt es auch als Podcast unter:
https://www.youtube.com/watch?v=rjaOI3Alwc4&feature=youtu.be

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