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2,8 Millionen Arbeitslose in Deutschland: Es ist Zeit, offen miteinander zu sprechen, was falsch war 

 7. Juni 2020

von  Niklas Lotz

Die Corona-Politik der Regierung wird medial größtenteils gelobt, Kritik daran wird meistens schnell abgeschmettert. Von vielen politischen Stellen wird eine regelrechte Corona-Panik verbreitet, welche bei einigen Bürgern auch sofort fruchtet. Wo auf der einen Seite begründete Vorsicht Sinn macht, ist auf der anderen Seite eine solche Art der Panikmache extrem destruktiv. Nicht zuletzt für die Zukunft von Millionen von Arbeitsplätzen in diesem Land, welche durch den Shutdown auf dem Spiel stehen.

Die neuen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit sind erschütternd: Alleine im Mai stieg die Zahl der Arbeitslosen um 169.000. Insgesamt sind nun also mehr als 2,8 Millionen Menschen als arbeitslos gemeldet. Das ist besonders bedeutend, denn eigentlich gibt es zu dieser Jahreszeit sonst einen sogenannten Frühjahrsaufschwung, welcher die Arbeitslosenzahlen sinken lässt. Doch dieses Jahr ist wegen der Corona-Maßnahmen alles anders, eine weitere Verschlechterung der Zahlen ist langfristig betrachtet mehr als wahrscheinlich.

Die durch die Corona-Krise extrem angestiegenen Zahlen der Menschen in Kurzarbeit zeigen zumindest den Willen vieler Betriebe, ihre Angestellten zu halten. Jedoch ist bei einer Forstsetzung der Shutdown-Politik mehr als fraglich, ob sie dazu überhaupt noch in der Lage sein werden. Gerade, wenn die staatlichen Soforthilfen aufgebraucht sind, dürfte erst die große Pleitewelle unzähliger kleiner und mittelständischer Betriebe folgen. Hier gehen dann Arbeitsplätze langfristig verloren, vor allem in den Branchen, die von den Corona-Maßnahmen immer noch lahmgelegt werden. Hiervon ist vor allem die Kultur- und Clubszene betroffen, als möglicher Hotspot für Neuinfektionen sind Öffnungen immer noch nicht absehbar.

Doch auch die gelockerten Maßnahmen bringen kaum Erleichterung für viele Betriebe: Vor allem der Einzelhandel steckt in einer tiefen Krise, welche Experten auf die noch immer bestehende Maskenpflicht zurückführen. Diese hemmt spürbar das Konsumverhalten der Bürger, Einkaufen wird mit Maske größtenteils als Negativerlebnis empfunden. Insofern ist es mehr als nur nachvollziehbar, dass sich die Einkäufe der Menschen nur noch auf das Nötigste beschränken. Gerade sogenannte Impulskäufe finden fast kaum noch statt, Spontanität und Shoppinglaune gehen eben schnell verloren, wenn man dabei das Gefühl hat, durch eine Maske kaum Luft zu bekommen. Sollte sich an der bestehenden Maskenpflicht im Einzelhandel nichts ändern, dürfte es auch hier zu so immensen Einbußen kommen, dass viele Betriebe geschlossen werden müssen und noch viel mehr Menschen arbeitslos werden.

Die große Ankündigung der Regierung war ja, den Schutz von Menschenleben über alles andere zu stellen. Eine Haltung, welche in dieser Form von jedem Menschen unterstützt werden sollte, sofern sie denn auch wirklich aufrichtig gemeint ist. Hierbei müssen jedoch alle Auswirkungen der Corona-Krise bedacht werden: Schon jetzt warnen viele Experten davor, dass die Anzahl der Suizide durch die Corona-Situation extrem ansteigen könnte. Dass sich eine Wirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit sehr negativ auf die Gesundheit und auch die Suizidrate einer Bevölkerung auswirken, ist allgemein bekannt.

Wäre es also nicht höchste Zeit offen darüber zu debattieren, ob einige Corona-Maßnahmen aktuell mehr Schaden anrichten, als dass sie helfen? Über die Sinnhaftigkeit einzelner Maßnahmen gehen ja auch die Meinungen von Virologen, Wissenschaftlern und Experten auseinander. Warum also bleiben Politiker wie Markus Söder oder Angela Merkel so stur bei ihrem Kurs des harten Shutdowns?

Den Bürgern werden „Lockerungen“ als eine Art großzügige Geste seitens der Regierung verkauft. Menschen über das Infektionsschutzgesetz ihre Grundrechte einzuschränken ist jedoch eine Ausnahmeregelung, welche nur im Notfall angewandt werden darf. Der Wunsch nach Normalität ist nicht erklärungsbedürftig, die Einschränkungen sind es. Lockerungen sind also als das absolut selbstverständliche Zurückgeben von Grundrechten zu verstehen und nichts, wofür die Regierung sich selbst auf die Schultern klopfen sollte.

Was wir jetzt brauchen, ist eine offene Debatte über die zukünftigen Maßnahmen. In dieser Debatte müssen endlich auch die drohende Massenarbeitslosigkeit und die darauffolgende Zerstörung von Existenzen als Faktoren angemessen berücksichtigt werden, anders ist eine sinnvolle Entscheidungsfindung nicht möglich. Keiner verlangt von der Regierung, unvernünftig zu handeln oder gar Menschenleben zu gefährden. Es muss jedoch aufrichtig überprüft werden, ob bestehende Maßnahmen nicht vielleicht doch unverhältnismäßig waren und sind. Die Folgen dieser Maßnahmen für die Bürger sind zu verheerend, um das nicht zu tun.

Von Niklas Lotz


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