.st0{fill:#FFFFFF;}

„Alltagsrassismus“ als Werkzeug der Spaltung! 

 27. März 2021

von  Daniel Matissek

Es gibt definitiv kein Land auf Gottes Erdboden, in dem Xenophilie, also eine zutiefst verinnerlichte und gar zur Staatsräson erklärte Fremdenliebe, im Sinne buchstäblich grenzenloser Offenheit für alles Nicht-Heimische, so ausgeprägt ist wie in Deutschland. Das Land der Extreme schafft es innerhalb von drei Generationen, von grenzenlosem, exterminatorischem Rassen- und Fremdenhass ins genau entgegengesetzte Extrem zu fallen – und heute ebenso undifferenziert-blind ethnische Vielfalt, Buntheit, Exotik, Kulturferne zu verherrlichen, wie es vor 80 Jahren „rassische Reinheit“, ultranationalen Chauvinismus und den „deutschen“ Stammbaum über alles erhob. Das Pendel schwingt in die eine und die andere Richtung, und die Züge rollen im Wandel der Zeiten von nach hier und da und von da nach hier – einst, um alles Nicht-Arische in die Lager zu deportieren, und heute, um ausländische Bereicherer in Deutschland willkommen zu heißen.

Der Wahn ist dabei derselbe geblieben, wie auch der Versuch seiner Steigerung ins Unermessliche. Und je mehr kulturelle Diversität, die Doktrin der „Vielfalt“ und das Mantra der Weltoffenheit bereits verwirklicht sind, umso fieberhafter muss ein angeblicher dringender Handlungsbedarf herausgestellt und überbetont werden. In dem Maße, wie es nach und nach immer weniger wirkliche Nazis mehr gibt, müssen ständig neue aus dem Hut gezaubert werden – was vor allem durch inflationären Sprachgebrauch und listenreiche Begriffsverschiebungen gelingt, die mittlerweile dazu führten, dass die Manifestationen von „Faschismus“ oder „Rechtsextremismus“ weder äußerlich noch inhaltlich auch nur annähernd noch mit dem Horror gemein haben, für den diese Begriffe einst standen.

Seit vergangenem Sommer, seit der linksanarchistischen Reality-Inszenierung namens „Black Lives Matter“, erleben wir eine ganz ähnliche Begriffsklitterung – nämlich beim Thema Rassismus. In einer abenteuerlichen Form psychologischer Übertragung wurde plötzlich den Deutschen ein „strukturelles Rassismusproblem“ angedichtet. Dieses war zwar zuvor nie ein Thema gewesen; selbst die hier lebenden, damals noch gar nicht so bezeichneten „Persons of Color“ waren zeitlebens in diesem Deutschland ganz gewiss weniger rassistischen Anfeindungen ausgesetzt als in irgendeinem anderen Staat der Erde. Doch die Aktivierung eines bezugslosen schlechten Gewissens gelingt in diesem Land nach wie vor mühelos.

Und die medialen Volkserzieher, zunehmend von einer latent kulturmarxistischen Mehrheit politisch-ideoligisch gleichförmiger Nachwuchsjournalisten dominiert, greifen prompt auch diese nächste Phantomdebatte so begierig auf, wie sie sich auch im „Kampf gegen Rechts“ aktiv positionieren: Zu den aktuellen Framing-Topics der öffentlich-rechtlichen Sender scheint das Ziel zu gehören, den Deutschen in zunehmender Penetranz einen „Rassismus“ anzudichten, den es schlichtweg – und zum Glück – in Wahrheit gar nicht gibt.

Bereits letzte Woche hatte der WDR-Jugendkanal „1Live“ propagiert, die falsche Aussprache ausländischer Vornamen sei eine Ausdrucksform von Rassismus.  Dann legte das ZDF nach – und unterstellt neuerdings schon „Alltagsrassismus“ und „subtile Diskriminierung“ in normalen, alltäglichen, nett gemeinten und völlig unverfänglichen Dialogen, die sich – wenn nicht gerade Pandemie und Lockdown herrschen – in Deutschland täglich hunderttausendfach ereignen; dies übrigens nicht nur zwischen Ausländern (respektive „Menschen mit Migrationsgeschichte“) und den hier naturalisierten Kartoffeldeutschen, sondern auch zwischen Einheimischen aus verschiedenen Landesteilen untereinander. So soll die Frage „Wo kommst du ursprünglich her?“ laut ZDF bereits finsteren „Alltagsrassismus“ ausdrücken. Erstrecht auch die von freundlicher Neugier, Wertschätzung und aufrichtigem Interesse zeugende Fragestellung „Macht man das bei euch auch so?“. Und die anerkennende Bemerkung gegenüber einem Ausländer „Du sprichst aber gut Deutsch“ ist natürlich sowieso ur-rassistisch. „Hinterfrage dein rassistisches Handeln!“, fordert das ZDF mahnend seine Zuschauer auf.

Für die kranken Hirne, die den Rassismusbegriff derart bizarr pervertieren, sind also Höflichkeitsfragen und Bemerkungen, die noch vor wenigen Jahren als Tipps für einen interkulturellen und integrationsförderlichen Dialog zwischen Einheimischen und Neubürgern empfohlen worden wären, „alltagsrassistisch“. Zu Recht fragen sich hier viele – übrigens auch migrationsstämmige Deutsche und hier lebende Ausländer als die vermeintlichen Opfer dieses vom ZDF ausgemachten Pseudo-“Rassismus“ -, ob die Sendermacher eigentlich noch alle Latten am Zaun haben. Denn genau solche Fragen sind nicht nur in allen Ländern der Welt völlig normal, menschennatürlich und naheliegend, sondern es hätte sich daran mit Sicherheit auch noch nie ein Deutscher im Ausland gestört. Aufgeschlossenheit, wertfreie Offenheit für das Andere und Fremde, die Anbahnung von Freundschaften und damit letztlich jedes gelungenes Zusammenleben beginnt immer ausschließlich mit genau den Sätzen, die das ZDF uns hier als rassistisch verkaufen will.

Wer – in einem wahren Meisterstück gewiefter Projektion – selbst unverfänglichste, nett gemeinte und ohne jeden negativen Hintergedanken geäußerte Interaktionen zwischen der hier angestammten Bevölkerung und Migrationsstämmigen als „rassistisch“ interpretiert, der treibt vorsätzlich die Spaltung der Gesellschaft entlang künstlicher Fronten voran. Das Ziel ist offenkundig, die Selbstüberhöhung und Privilegierung scheinbarer Opfergruppen zu steigern. Denn die kulturrevolutionäre Identitätspolitik braucht genau diese Opfer, um durch moralische Anklage und Dauerbeschämung der Mehrheitsgesellschaft die gesellschaftliche und ethnische Transformation begründen zu können, die dann durch Masseneinwanderung, Förderung oder Duldung von Parallelgesellschaften und Quotenirrsinn zugunsten der sogenannten Diversität auf vollen Touren laufen kann. Die Multiplikatoren in Journalismus, Unterhaltungskunst und Werbung gehen dieser Taktik voll auf dem Leim; in der Reklame und TV-Spots ist dieses Bild der „neuen Deutschen“ als möglichst dunkelhäutige, afrikanisch oder arabisch aussehende Mischbevölkerung bereits angekommen. Wenn etwas für Menschen mit Migrationshintergrund tatsächlich erniedrigend und „rassistisch“ ist, dann diese penetrante Reduzierung auf ihre äußerliche, angeborene Exotik.

Mit der Einhämmern von Schuldkomplexen gegenüber Schwarzen, Ausländern, Geflüchteten, aufgrund sichtbarer Merkmale benachteiligten Migrationsstämmigen wird das seit Jahrzehnten in Wahrheit völlig unverkrampfte und gute Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen in dieser Gesellschaft gezielt torpediert – und genau diesen Keil treiben linke Medienmacher ins Volk, indem sie uns mangels realer Erscheinungsformen „Rassismus“ über all dort einreden wollen, wo immer es ihre verirrte Phantasie hergibt – mit dem Ziel, noch mehr „Diversität“, Migrationsquoten und weitere Schleifung aller einheimischen Traditionen voranzutreiben. Der Wahnwitz dieser Identitätspolitik ist letztlich derselbe wie der von 1935, der den Nürnberger Gesetzen zugrunde lag – unter genau umgekehrten Vorzeichen.

Interessant dabei ist, dass all die „woken“ Aktivisten, die die Angehörige identifizierter Minderzeiten ausschließlich auf ihre sichtbaren Merkmale reduzieren und ihrerseits in Stereotypen denken, stets zu den ihrer eigenen Logik nach „privilegierten“, weißen, europäischen Eliten gehören, die meinen, einem moralischen Erlöserwahn folgend alle Ausgegrenzten und Entrechteten aus behauptetem Unrecht retten zu müssen. Bei „Black Lives Matter“ und seinen Antirassismus-Derivaten der deutsche Linken handelt es sich um eine Bewegung, die bezeichnenderweise gar nicht von den betreffenden Opfern selbst getragen wird, sondern von neurotischen weißen Wohlstandslinken, die selbst von den angeprangerten Phänomenen „Rassismus“, „Diskriminierung“ oder „kulturunsensibler Belästigung“ selbst gar überhaupt nicht betroffen sind. Paradoxerweise stellen sie sich damit ausgerechnet in die geistigen Tradition des Kolonialismus, der die Heranführung der unzivilisierten Wilden an die höherstehende, sittliche und zivilisierte Welt der Europäer als Mühsal und moralische Pflicht begriff (man denke nur an Rudyard Kiplings „white man’s burden“). Auch dieser moralische Größenwahn hat sich nicht verändert, allenfalls seine Ausrichtung. Das Pendel schwingt weiter.

Klartext
von Daniel Matissek

Diesen Artikel gibt es auch als Podcast unter:
https://www.youtube.com/watch?v=1UhX7EfEnV8

________________________

Liebe Freunde von Hallo Meinung,
die Zensur in den alternativen Medien schlägt immer häufiger zu und macht auch vor uns keinen Halt. Nun seid ihr gefragt!
Bitte teilt unsere Beiträge, erzählt von uns und wer kann unterstützt uns bitte auch finanziell, damit wir weiter unsere hervorragende Recherchearbeit ausführen können.

Wir bleiben hartnäckig, überparteilich und ehrlich in unserer Berichterstattung und lassen uns von niemandem beeinflussen.
Wir danken jedem von euch
Eurer Team & Peter Weber

Unsere Kontoverbindung:
Zahlungsempfänger:
Hallo Meinung – Gesellschaft für freies Denken und politische Einflussnahme mbH
IBAN: DE 21 7605 0101 0013 9635 82
BIC: SSKNDE77XXX
Bank: Sparkasse Nürnberg

Oder ganz einfach über PAYPAL

Abonniere uns auch auf folgenden Kanälen:

Hallo Meinung Youtube
Peter Weber Youtube
Peter’s Hallo Meinung Youtube
Hallo Meinung Facebook
Peter Weber Facebook
Peter’s Hallo Meinung Telegram
Hallo Meinung Instagram 
HALLO MEINUNG twitter 

Vielen Dank für deine Unterstützung sagen
Peter & das H.M. Team

Wir bewegen Deutschland 🖤❤️💛

Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher Kommentare zu unseren Beiträgen, haben wir uns entschieden die Kommentarfunktion  abzuschalten. Selbstverständlich können Sie unsere Beiträge weiterhin wie gewohnt bei: FB-Instagram &Twitter kommentieren.

__CONFIG_group_edit__{}__CONFIG_group_edit__
__CONFIG_local_colors__{"colors":{},"gradients":{}}__CONFIG_local_colors__
>