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„Ami go Home“ von Mathias Matussek – Teil 2 

 3. November 2020

von  Matthias Matussek

„Ami go Home“ von Mathias Matussek – Teil 2

II. Die Schutzmacht

Sicher, da gab es den 26.Juni 1963, als nach dem Schock des Mauerbaus ein junger John F. Kennedy den wichtigen Solidaritätssatz vom Schöneberger Rathaus herabrief “Itsch bin an Börlinner“.

Doch wie merkwürdig. Es sollten nur zwei, drei Jahre vergehen, dass langhaarige urbane deutsche Wohlstandskinder untergehakt den Kudamm hinunterliefen und „Ho ho Hotschiminh“ riefen, also den kommunistischen Chef der Vietcong und Feind der Amerikaner hochleben ließen.

Die Amis, unsere Schutzmacht gegen die „Sowjetz“ (Adenauer) im Osten, waren plötzlich zu Feinden geworden.

Wie das ging? Nun, sie stritten mit dem Warschauer Pakt um Einfluss in der Welt, mindestens so schmutzig wie die Gegenseite, und mussten es sich gefallen lassen, hinter den blutig niedergeschlagenen Freiheitsaufständen in Berlin 1953, in Budapest 1956, in Prag 1968, in Warschau 1979-89 stets als gespenstische „Kriegstreiber“ und „Monopolkapitalisten“ aufzutauchen wie es die KP-Flugblätter bei uns und die Staatsmedien drüben verlautbaren ließen.

Aber Ami go Home? Zunächst mal: Er dachte nicht daran, der Ami, Gottseidank.

Er hatte über den Pop, über das Kino, die Mode längst die Jugend der Welt erobert, die nun in ihrer Amerika-Kritik Zuspruch bekam aus – Amerika selber. Jawohl, Angela Davis grüßte von Postern, Jane „Hanoi“ Fonda ballte die Faust, und die Black-Panther-Grüße der US-Siegerstaffel bei den Olympischen Spielen in Mexico waren das Coolste überhaupt.

Unbestreitbar große Kinokunst entsprang diesem amerikanischen Schuldkomplex – „Born on the 4th of July“, “Killing Fields“, „Apocalypse now“ um nur einige zu nennen – während die sozialistischen Träumer in deutschen Breiten zu sozialistischen Killern und Amokläufern wurden, denen die Herzen der linken Hegemonen nach wie vor zuflogen.

 Da gab es den Spiegel, der Meinhofs Pamphlet “Natürlich darf geschossen werden“ unter die Leute brachte, ebenso Heinrich Bölls Forderung „Freies Geleit für Ulrike Meinhof“,  und noch auf dem Todeslager reminiszierte der Theologe Heinrich Gollwitzer, dass Meinhof „vielleicht für uns alle gestorben sei“

Sicher, es gab neben Vietnam noch weitere schmutzige Kriege, die das Pentagon plante und durchführte (Im Kino u.a. „San Salvador“), gegen den immer noch muskelbepackten Iwan, der mit den Sandinistas und den Freilimo und wie die marxistischen „Freiheitsbewegungen“ in Asien und Lateinamerika auch immer hießen, ihren Stellvertreterkrieg führten. Gegen den, so dachte das Pentagon, half nur die eigene Schweinerei.

Das „Ami-go-home“ blieb.

Es wurde mit Kugelschreibern in jede in Deutschland verkaufte Jeans eingeschrieben, und selbstverständlich mit dem Peace-Zeichen versehen, das lustigerweise an den Mercedesstern erinnerte – wahrscheinlich fiel meine erste große und alles verheerende Liebe auch deshalb auf die Tochter des Mercedes-Personalchefs, neben ihren kastanienroten Locken und ihren Hippie-Mini-Röcken versteht sich.

Ja, damals tauchte sie auf, diese Parole “Ami go Home“, und sie blieb durch die 80er Jahre hindurch, bis plötzlich den sich nach Freiheit und amerikanischem Konsumgut verzehrenden Ostdeutschen der Kamm schwoll und weiter schwoll und sie weiter schwellend merkten, dass die sogenannte Staatsmacht der DDR ein längst desertierter Pappkamerad war, der fiel, weil die Greise die Wende nicht mitkriegten, und deshalb, wie Gorbatschow orakelte, „von der Geschichte bestraft wurden.“

„Ami go Home“, der Spruch sollte dennoch bleiben.

An dieser Stelle sei auf den geradezu tollkühnen Mut hingewiesen, der sich in genau dieser ganz aktuellen Parole der Linken ausdrückt, denn wie das deutsche Vaterland ohne die Amis verteidigt werden soll mit gerade mal zweieinhalb fahrtüchtigen LKWs und einem Marinegeschwader aus 35 Luftmatratzen, bleibt wohl das Geheimnis der kurzfristigen Materialbeschafferin Ursula von der Leyen oder wer sonst gerade diesen Job ausfüllt.

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