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„AMI GO HOME“ von Matthias Matussek – Teil 1 

 2. November 2020

von  Matthias Matussek

Zu den merkwürdigsten Phänomenen der deutschen Mentalitätsgeschichte gehört wohl ihr Antiamerikanismus. Hier einige persönliche Erklärungsversuche von Matthias Matussek, der in der Clinton-Ära das New Yorker Spiegel-Büro leitete

  1. Luftbrücke

Nichts am deutschen Antiamerikanismus ist erklärbar, es sei denn, unsere Väter und Vorväter konnten und können den Amis einfach nicht verzeihen, dass sie unser Land von Hitler „befreit“ haben. So die Lesart damals, am 8.Mai 1985, als Bundespräsident Richard von Weizsäcker, zur deutschen Kapitulation sprach, in einer Rede, die als „mutig“ und „befreiend“ und natürlich „unbequem“ aber „ehrlich“ gefeiert wurde.

Wörtlich sagte er: „Und dennoch wurde von Tag zu Tag klarer, was es heute für uns alle gemeinsam zu sagen gilt: Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung.“ In dieser vielgerühmten Rede fielen übrigens auch die folgenden, zur Vaterlandesliebe ermahnenden Worte: “Die Völker Europas lieben ihre Heimat. Den Deutschen geht es nicht anders. Wer könnte der Friedensliebe eines Volkes vertrauen, das imstande wäre, seine Heimat zu vergessen?“

Weizsäcker, im liebevoll ruppigen Berliner Slang „Häuptling Silberlocke“ genannt, listete die Sünden der Deutschen geradezu penibel auf, vergaß aber nicht hinzuzufügen: „Die meisten Deutschen hatten geglaubt, für eine gute Sache zu kämpfen“.

Na dann. Immerhin also: Sie hams gut gemeint – worin eigentlich nun der zivilcourgierte und mutige Kern dieser Rede  bestand, war mir schon immer ein Rätsel.

Man kann sich ja wirklich den Kopf zerbrechen darüber, welche Gute Sache in dieser auf Terror und Gehirnwäsche bestehenden Diktatur, die ja darauf angelegt war, das buchstäblich Schlechteste aus dem Tätervolk herauszuholen, Weizsäcker im Blick hatte. Den Sportunterricht? Die schneidigen Uniformen, die Massenchoreografien während der olympischen Spiele, die zuverlässige Buchführung der amtlich bestätigten Morde?

Gleichwie, es waren die Amis, die uns nach Kriegsende unter die Arme griffen und mit dem Marshall-Plan dafür sorgten, dass bei uns im Westen Markwirtschaft und Demokratie eingeführt wurden; während im Osten, nachdem die große Vergewaltigungswelle, zu der der rote Feuerkopf-Dichter Ilja Ehrenburg („Rache!“) aufgefordert hatte, abgeebbt war, in der Folge die Schlüsselindustrien abmontiert und hinter den Ural verfrachtet und dort neu aufgebaut wurden, so gut es eben ging unter planwirtschaftlichem Peitschenknall.

Uns im Westen, insbesondere den Berlinern, haben die Amis über den Hungerwinter 1949 mit ihrer Luftbrücke hinweggeholfen. Allerdings ist das lang her, und mittlerweile gelten diese Schulden nicht mehr viel, denn mittlerweile hat die Linke die kulturelle Hegemonie gewonnen, und die USA sind nur noch die imperialistische Supermacht. Besonders unter Donald Trump, obwohl der, im Gegensatz zu seinem kopflosen Vorgänger Barack Obama, keinen einzigen Krieg angefangen hat, aber was kümmern solche Wahrheiten schon die staatlich finanzierten Gehirnwäscher der öffentlich-rechtlichen Trump-Basher.

Und diese linke, längst etablierte Hegemonie wirkte tief, ganz tief ins politische Gewebe. So tief, dass im linksgrünen Berlin die Mindestregeln an Anstand und Dankbarkeit außer Kraft gesetzt wurden, als die Veteranen der Luftbrücke zum 70.Jubiläum noch einmal ihre Rosinenbomber ausmotteten und zum Gedächtnisflug über den Atlantik setzten, nur um von den Berliner Behörden Bescheid zu bekommen, dass ein Überflug übers Brandenburger Tor nicht genehmigt werde und eine Landung auf dem historischen Tempelhofer Flughafen auch nicht.

Die Bild-Zeitung zitierte einen völlig empörten ehemaligen US-Piloten. „Ich bin sehr verärgert über die Entscheidung. Richtig angepisst. Hätten die Politiker es gewollt, wir hätten die Genehmigung innerhalb von Minuten gehabt. Wir werden nie wiederkommen“, sagte Captain Sherman Smoot. 

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