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Wie sehr der deutsche politische Journalismus auf den Hund gekommen bzw. Partei geworden ist, ließ sich bereits an den Hymnen auf den „Messias“ Martin Schulz, den 100%-Liebling der SPD und folglich auch der tonangebenden Magazine ermessen – beide lagen so daneben, wie man nur daneben liegen kann, wenn man durchfeierter Nacht aus einer „Würseler Trinkhalle“ (Gabor Steingart) gestolpert kommt.

Doch sie lernen einfach nicht, unsere Politgroupies. Diesmal haben sie sich die Chefin der Grünen, Anna-Lena Baerbock zur Erlöserfigur schöngesoffen. Der Spiegel-Titel jubelte sie zur „Frau für alle Fälle“ hoch, der Stern schmachtete „Endlich anders“, Stern-Ableger „view“ präzisierte „Erfrischend anders“, die Zeit nannte sie „Die Überlegene“ und auf Pro7 applaudierten ihr die „Journalisten“ nach ihrem Interview gemeinsam mit dem Publikum zu.

Fazit: Hauptsache anders.

Frage: Aber wie oder was genau jetzt?

Die Journaille benahm sich wie ein Haufen von Autogrammjägern und sie ließen trotz aller Pannen nichts auf ihre schnell plappernde Anna-Lena kommen, die von ihren Eltern die Liebe zu Che Guevara und anderen Revolutionskanonen übernommen hat. Weder ihre „Nachmeldungen“ von rund 30.000 Euro an Extra-Einkommen – „ein Versehen“- noch ihre akademische Hochstapelei, mit der sie den Rivalen um die Kanzlerkandidatur Robert Habeck vom Fresstrog getreten hatte – „er ist ja eher so Schweine und Kühe melken, während ich vom Völkerrecht komme“ – waren dem journalistischen Geleitschutz mehr als hochgezogene Augenbrauen wert, denn Baerbock als frisch gekürte Kanzlerkandidatin erklärte: „Wer die Grünen wählt, wählt Werte wie Empathie“.

Kritiker der selbstgefälligen molligen Nudel aus Hannover wurden gleich als Rechte dingfest gemacht oder als Machos und “Männer mit kränkelndem Selbstbewusstsein“ gegenüber einer „Weltendeuterin“ (SZ) beschimpft.

Nun allerdings dämmert der breiteren Öffentlichkeit, wer sich da anschickt, ins Kanzleramt einzuziehen und die Geschicke Deutschlands zu lenken. Eine sicherlich niedlich anzusehende Frau in mittleren Jahren ohne Ausbildung und Berufserfahrung außer solcher aus der Echokammer der eigenen Partei mit peinlichen Wissenslücken (Kobolde statt Kobalt). Eine Frau ohne historische Bildung, die etwa Ludwig Erhards soziale Marktwirtschaft der SPD anrechnet. Eine Frau schließlich, zu deren Erfolgen bisher ein paar zweite Plätze im Trampolinspringen gehören.

Ihre Rettung scheint zu sein, dass auch die Alternative Robert Habeck böse Ahnungslosigkeit aufblitzen lässt, wenn er zum Beispiel bei Fragen nach der Pendlerpauschale oder den Aufgaben der Bafin passen muss. Sicher kann man sich in alles einarbeiten. Auch eine Mutter mit zwei Kindern, wenn der Ehemann mitzieht, das hat Dennis Thatcher mit vollendetem Stil vorexerziert, und wir wissen, wie anspruchsvoll und durchschlagend die „Iron Lady“ auf der weltpolitischen Bühne agiert hat.

Ein gewisse Härte muss auch der Frau aus Hannover zu eigen sein, wenn sie sich in dem gärigen Haufen der Grünen an die Spitze geboxt hat. Noch mehr davon werden die Wähler, wird das deutsche Volk zu erwarten haben, denn die grüne Agenda ist erstens pädagogisch anspruchsvoll und geht zweitens an den Geldbeutel.

Zunächst ist sie tatsächlich mit einer gigantischen Umerziehungsleistung verbunden – jedem einzelnen muss unter einer Grünen-Regierung fest daran glauben, dass die Verhinderung einer prognostizierten Klimakatastrophe in weiter Zukunft jedes Opfer wert ist.

Auch wenn sie gegenwärtig nicht spürbar ist – hier geht es um einen „leap of faith“, einen Vertrauensvorschuss in die Berechnungen ausgewählter Wissenschaftler (und Heeren von Angestellten und Zuträgern und Kommissionen des Klima-Industriellen-Komplexes, der bald mehr Mittel binden wird als der militärisch-industrielle Komplex) – und um das Ignorieren anderer Expertisen sogenannter Klima-Leugner, die zu meiden sind wie Kolonie von sozialen Leprakranken.

Dann wird grüne Härte auch persönlich Opfer von jedem einzelnen erfordern. Fabriken werden Konkurs gehen wie jüngst die traditionsreiche 192-jährige Firma Zanders in Bergisch-Gladbach, und damit viele Arbeitsplätze  – schon die bisherigen Energiekosten von 7 Millionen waren nicht mehr zu schultern. Und es wird in Zukunft tüchtig drauf gepackt – FDP-Chef Christian Lindner ließ errechnen, dass die grünen Energiemaßnahmen jeden Haushalt 1500,00 Euro pro Jahr mehr kosten wird – und das in einem Land, in dem schon bisher die höchsten Energiepreise Europas gezahlt werden müssen.

Und wenn das alles nicht hinhaut? Wenn das Klima unabhängig von uns Menschen genau das macht, was es schon seit Jahrmillionen Jahren tut, nämlich: Schwanken? Wer wird eines Tages dastehen nach diesem Massenexperiment, und, wie in der bekannten Karikatur von Karl Marx, sagen: Sorry Leute, war nur so ‘ne Idee von mir.

Hatte nicht der Grüne Trittin von Mehrkosten der Energiewende in Höhe einer Eiskugel gesprochen? Hatte nicht Renate Künast die Mais-Monokultur eingeführt, um Brennstoff daraus zu gewinnen (und damit Insektensterben gigantischen Ausmaßes eingeleitet)? Und ist es nicht Wahnsinn, dass das deutsche Verfassungsgericht ein Klimaziel von 1,5 Prozent Erwärmung für eine Nation festschreiben will, die nur zu 1,9 Prozent an den weltweiten Emissionen beteiligt ist?

Und bräuchte es nicht eine Politik, die, unter dem Gesichtspunkt der vom Gericht beschworenen Generationen-Gerechtigkeit, das genaue Gegenteil der grünen Mega-Ausgaben-Politik ansteuert, denn diese Turbo-Verschuldung ist ein größeres Unrecht an den kommenden Generationen (die sie zurückzahlen müssen), als es eine aufgeschobene oder maßvollere Emissionseinschränkung bedeutet?

Von all dem wird eine grüne Regierung nichts wissen wollen, ganz sicher nicht Anna-Lena Baerbock, die mit ihrer offensichtlich populären Klimahysterie auch sämtliche anderen Parteien vor sich hertreibt.

Nun aber scheint ihr und ihrer Partei langsam der Treibstoff – die Panik nach dem Buch der Untergangs-Prophetin Greta Thunberg – auszugehen.

Anna-Lena Baerbock hat mächtig an Zuspruch eingebüßt. Nach einer Umfrage auf der Seite der Telecom möchten 83 Prozent der Befragten sie NICHT als Kanzlerin sehen. Ihre Gegner müssen sich gar nicht so sehr anstrengen – es genügt, sie reden zu lassen, denn sie plappert sich um Kopf und Kragen.

Natürlich gibt es auch besonders böswillige Journalisten (wie der Autor dieser Zeilen) die sie mit dem Mittel der Ironie und des Humors bekämpfen. Zum Beispiel mit einem erfundenen Tagebuch („Anna Lenas Welt“ auf www.matthias-matussek.de sowie auf www.achgut.com)

Von Matthias Matussek

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
https://www.youtube.com/watch?v=AE8YoHziGvM

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