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Beinahe-Blackout in Deutschland! 

 2. Dezember 2020

von  Daniel Matissek

Grüne Energien können Kohle- oder Atomstrom nicht ersetzen: Für diese Erkenntnis werden wir Deutschen noch einen hohen Preis zahlen

Vergangenen Freitag war es wieder einmal soweit: In ganz Deutschland wären die Lichter ausgegangen, weil es nicht mehr genug Strom gegeben hätte – wenn die von der Politik beschlossenen Wahnsinns-Deindustrialisierungsprojekte des Kernkaft- (schon fast vollendet) und Kohleausstieges (spätestens ab 2038) bereits verwirklicht wären. Denn die alternativen Erzeugungsformen, die den Energiebedarf Deutschlands fortan decken sollten, Windkraft und Sonne, waren an diesem Tag aufgrund der Wetterlage praktisch komplett ausgefallen: Kein Lüftchen regte sich, kein Sonnenstrahl drang zu den Abermillionen Solarkollektoren im Land durch – und hinzu kam eine jahreszeitlich nicht untypische Kältephase.

So begab es sich, dass an diesem 27. November um 7 Uhr früh alle 30.000 deutschen Windräder und Millionen Fotovoltaikanlagen gerade einmal 774 Megawatt lieferten – weniger als die Strommenge eines mittleren Kohlekraftwerks, wie „Tichy’s Einblick“ schrieb. Zum selben Zeitpunkt wurden in Deutschland allerdings 72.613 Gigawatt Strom verbraucht; mal eben das Hundertfache. Die Differenz konnte nur durch die Leistung konventioneller Kohlekraftwerke und Kernkraftwerke geschlossen werden – genau die Erzeugungsformen also, für die, rein ideologiegetrieben, bereits das Aus beschlossen wurde – von einer Bundesregierung, die sich der nachhaltigen Zerstörung Deutschlands auf praktisch allen Ebenen verschrieben hat.

Anfang 2022 werden mit Gundremmingen C, Brokdorf und Grohnde die letzten Kernkraftwerke vom Netz gehen. Die Kohleverstromung wird – gegen Abermilliarden an Ausgleichzahlungen – schon jetzt peu à peu heruntergefahren. Doch der Plan B ist ein Plan Null. Die Flaute am vergangenen Freitag beweist, was uns fortan jederzeit blühen kann. Es fehlt nämlich ein trag- oder funktionsfähiger Alternativplan, der bei Wegfall der konventionellen fossilen und nuklearen Erzeugungsformen eine reibungslose Grundversorgung garantieren könnte: Weder existiert die Infrastruktur – Stichwort fehlende Nord-Süd-Trassen (Südlink) -, noch sind Speicherkapazitäten installiert, die die nicht vorhersehbaren Schwankungen der regenerativen Energiegewinnung zwischen Stillstand und Überproduktionsspitzen kompensieren könnten. Dass der Beinahe-Blackout letzte Woche unseren grünverstrahlten Journalisten keine Schlagzeile wert war, ist ganz typisch für Sorg- und Achtlosigkeit sowie Zukunftsvergessenheit ausgerechnet jener, die sich doch angeblich um unser aller Zukunft sorgen: Noch kommt der Strom fürs Macbook und den Elektroflitzer ja aus der Steckdose.

Doch in Zukunft werden hausgemachte Versorgungsengpässe unweigerliche Folge dieser aberwitzigen Energiepolitik sein – mit flächendeckenden Stromausfällen. Was das bedeutet, kann sich im wohlstandsblinden „besten Deutschland aller Zeiten“ niemand wirklich vorstellen. Ein Blackout von 24 Stunden kostet bereits etliche Menschenleben – durch Engpässe der medizinischen Versorgung, im Straßenverkehr und bei der Grundversorgung. Ab 48 Stunden kommt es zu Lücken in der Nahrungsverteilung, und spätestens ab 72 Stunden ist dann so etwas wie öffentliche Ordnung allenfalls noch militärisch aufrechtzuerhalten (in Deutschland also gar nicht), weil dann massive Unruhen nahtlos in Kriminalität und Plünderung übergehen. Und wer dies für Katastrophengeunke hält, liegt schief: Die Behörden bereiten sich mehr und mehr auf genau diese Zukunft vor. Das beweist aktuell die wörtliche Ankündigung des schleswig-holsteinischen Innenministeriums von vergangener Woche, „in Vorbereitung auf flächendeckende Stromausfälle“ allen Kreisen und kreisfreie Städten im Land jeweils zwei Notstromaggregate zur Verfügung zu stellen, die zumindest den Betrieb von Dieselpumpen an Tankstellen sichern sollen.

Hier zeigt sich also konkret, wie sich die zuständigen Ämter und Zivilbehörden – als zwangsläufige Sachwalter der Realpolitik – gegen die unvermeidlichen Folgen einer linksgrünen Illusionspolitik zu wappnen versuchen. Denn egal, wie viele Solardächer unsere Scheunen, Industriehallen und Schulen noch bedecken, und ganz gleich, für wie viele Windradspargeln noch Schneisen der Zerstörung in Naturschutzgebiete gefräst werden: Mit staatlich noch so manisch geförderten Installation von immer mehr „erneuerbaren“ Einheiten lässt sich keine Energiesicherheit gewährleisten. Der einzige Effekt dieser planwirtschaftlichen Verirrung ist, dass die Deutschen schon heute die teuersten Strompreise der Welt zahlen – und in vier Wochen, ab 1. Januar, kommt auch noch die CO2-“Bepreisung“ hinzu. Unsummen, die in den Opferstock einer von „Klimaschuld“ getriebenen, zukunfts- und wohlstandsfeindlichen Politik fließen.
Wenn der letzte Meiler erst einmal abgeschaltet ist und die groteske Unzulänglichkeit des „Nachhaltigkeits-Mixes“ vor Augen geführt wird, bleibt allenfalls noch der Stromimport aus dem Ausland – dann wieder vor allem von französischer Atomenergie, die uns schon heute immer öfter den Allerwertesten retten muss (zuletzt in Südwestdeutschland nach der Abschaltung des AKW Philippsburg zum 31.12.2019). Geht hier mal etwas schief, wird es ganz schnell zappenduster.

Allerdings baut man in Deutschland an anderer Stelle vor – denn durch eifrige Zerstörung der energieintensiven Industrie sinkt erfreulicherweise der Strombedarf: Über die Verlagerung der wertschöpfenden Produktion deutscher Erfolgsgaranten wie des Verbrennungsmotors ins Ausland frohlocken die Grünen ebenso wie die dankbar grinsenden Chinesen. Immer neue Kohlekraftwerke und ein kräftiger Ausbau der Ottomotorenproduktion lassen die Mehrzahl jener Länder boomen, die sich einen feuchten Kehricht um „Agenda 2030“, um „Green Deal“ und Dekarbonisierung als neue Staatsreligion scheren – während sich Deutschland abschaltet. Hier stellt sich jedoch ein günstiger Rückkopplungseffekt ein: Die Emissionen landen weiterhin in der Atmosphäre – und sorgen für immer weitere atmosphärische Aufheizung. Mit der Folge, dass dann auch in Deutschland praktischerweise immer weniger geheizt werden muss.

Somit haben wir dann zwar mehr Arbeitslose, verbrauchen aber immer weniger Energie: Mission erfüllt! Der Erfolg der „Energiewende“ wäre damit genau auf das Eintreten der Erderwärmung angewiesen, der sie eigentlich entgegenwirken will. Zugleich setzt dies eine Rückführung der Bundesrepublik in eine „Agrargesellschaft“ voraus, in der sich Home-Office-Nerds mit zwei linken Händen im digitalen Dauerrückstand wundern können, wo die Wertschöpfung geblieben ist, während ihnen durch Windrad-Wälder navigierende Amazon-Drohnen die Pizza auf den Balkon liefern. Zwar ist schwer vorstellbar, dass grünverstrahlte Visionäre solche raffinierten Listen ausbaldowern und ernstlich soweit vorausdenken können. Doch so könnte es tatsächlich funktionieren: Zurück in die Steinzeit!

Klartext
von Daniel Matissek

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
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