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Biodeutsch und alter, weißer Mann – Eine etwas andere Betrachtungsweise 

 15. November 2021

von  Buergermeinungen

Bis etwa in das Jahr 2006 kannte man den Ausdruck „biodeutsch“ nicht und der Begriff „alter, weißer Mann“ ist auch erst seit einigen Jahren in die Öffentlichkeit gebracht worden. Nun sind wir heute in einer Zeit wo sich schneller denn je die Entwicklungen in der Geschichte der Menschheit verändern. Und bei diesen Entwicklungen gibt es Gewinner und Verlierer. Dies war auch in früherer Zeit nicht viel anders. Aber durch die heutige Technik, Medien usw. werden diese Tatsachen viel schneller wahrgenommen und die Ursachen für diese bestehenden Ungleichheiten viel deutlicher vor die „Augen“ gestellt, als das früher der Fall war. Hier darf man besonders an Politik, Wirtschaft und Religion denken, die massiv an diesen Ungleichheiten mitwirken.

Und diese drei Bereiche sind oft eingebunden in bestimmte Denkweisen und Vorstellungen, so dass Veränderungen zum Wohle der sogenannten normalen, einfachen Leute sehr schwierig und problematisch sind. Und da wo in diesen drei Bereichen Veränderungen in einem Volk geschehen waren und dadurch die Menschen in einen Wohlstand gekommen sind, können oft negative Gedanken bei denjenigen Menschen entstehen, die nicht in einem solchen Wohlstand ihr Leben gestalten können. Diese Menschen zählen sich zumeist zu den Verlierern. Und dies dürfte wohl auch der Hintergrund gewesen sein, warum Menschen den Begriff „biodeutsch“ und die Aussage „alter, weißer Mann“ ausgesprochen haben. Die Absicht war also, dass man bestimmte Menschen, die sich deutsch fühlen und deutsch denken, negativ beurteilen sollte und die Schuld, dass es so viele Ungerechtigkeiten in dieser Welt gibt, daher auf diese Gruppe von Menschen abladen kann.

Die Personen, die das Wort „biodeutsch“ in die Welt gebracht haben, wollten im Grunde genommen Menschen, die sich als deutsch bezeichnen, beleidigen. Vor den Augen der „Erfinder“ von „biodeutsch“ standen wohl großgewachsene Menschen, blond und blauäugig, zurückgehend auf germanische Stämme.

Mit den Worten „alter, weißer Mann“ dürfte man gezielt den männlichen Teil der europäischen Völker gemeint haben, um diesen in Misskredit zu bringen. Da geht es um zurückliegende Geschichte in der Welt und was so weiße Männer an schrecklichen Taten getan haben.

Nun gibt es in unserem Land doch eine große Zahl von Menschen, die sich durch solche Aussagen diskriminiert und beleidigt fühlen. Denn diese Menschen begreifen sich als deutsch und denken deutsch. Und dass sich diese Deutschen in ihrer Würde angegriffen und verletzt fühlen, kann man durchaus nachvollziehen und verstehen. Aber es gibt auch die Möglichkeit mit den Aussagen „biodeutsch und alter, weißer Mann“ anders umzugehen.

Nehmen wir meine Person. Ich bin „biodeutsch und ein alter, weißer Mann“, aber ich betrachte jedoch diese Äußerungen positiv und nicht negativ. Warum?

Nun, ich hatte keinen Einfluss darauf, dass ich als Junge in einer deutschen Region zur Welt kam. Auch konnte ich mir meine Haar-, Augen- und Hautfarbe nicht aussuchen. Aber ich darf dankbar sein. Dankbar sein, weil ich deutsch bin und ich das Land Deutschland schätzen darf, in das ich hinein geboren wurde. Das Wort stolz verwende ich nicht, da dies nicht mein Verdienst ist. Aber das Wort Danke schon und als Christ geht dieser Dank nach oben zu dem, den die Bibel als den lebendigen Gott nennt.

Das Wort „Bio“ kommt mehr oder weniger aus der heutigen, modernen Landwirtschaft. Hinter diesem Wort stehen die Begriffe wie natürlich, rein, unverfälscht und gesund. Diese Begriffe sind jedoch bezogen auf landwirtschaftliche Produkte und nicht auf Menschen.

Die Erfinder des Wortes „biodeutsch“ beziehen es jedoch auf Menschen und hatten wohl die germanischen Stämme in ihrem Sinn, aber kein Wissen über das „Deutsch sein.“ Denn die Germanen waren noch nicht deutsch, lediglich bildeten sie das Fundament zum späteren „Deutsch sein.“

Ich wurde in einem kleinen Ort an der badischen Bergstraße geboren und bin auch in diesem Ort aufgewachsen. Diese Landschaftsregion gehörte zur früheren Kurpfalz und da das Klima in dieser Landregion sehr milde ist entstand für diese Landschaft die Aussage: Hier beginnt Italien. Und diese Landregion umfasste Teile des heutigen Pfälzer Waldes, das Weingebiet der Pfalz, die badische und hessische Bergstraße und Teile vom Odenwald. Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe und Darmstadt sind bekannte Städte aus dieser Region.

Und in dieser Region waren über fünfhundert Jahre lang römische Soldaten und prägten die Entwicklungen in diesem Bereich sehr stark. Nun waren diese Männer, römischen Soldaten, die aus verschiedenen südeuropäischen Ländern kamen und für Rom kämpften, ohne Frauen, hatten aber auch als Männer ihre Sexualität. Und weil das so war kam es sehr oft zu einer Ehe zwischen einem römischen Soldaten und einer germanischen Frau. Und das geschah über mehrere Jahrhunderte. Die germanische Frau war damals in der Regel blond und hatte blaue Augen. Und sie war eine sehr selbstbewusste Frau. Ihr Selbstbewusstsein hatte mit Erziehung, Prägung und Mentalität zu tun. Kam es zu einer Hochzeit mit einem römischen Soldaten, so war dies für die germanische Familie ein sozialer Aufstieg. Nach einer gewissen Zeit hatte die Bevölkerung nicht nur germanische Vorfahren, sondern auch Vorfahren, deren Heimat südliche Länder waren.  

Einige Jahrhunderte später kamen Menschen aus den französischen und italienischen Alpen in die südlichen Regionen von dem heutigen Deutschland. Es waren Bergbauern, die man die Waldenser nannte. Ihr Beweggrund, die Heimat zu verlassen, war die Angst um ihr Leben. Auf Grund ihres Glaubensbekenntnisses wurden sie auf Anordnung des Papstes hart verfolgt und bei einer Verweigerung, den Papst nicht als christlichen Führer anzuerkennen, mit dem Tode bestraft. Denn diese Menschen wollten sich nach der Bibel ausrichten und nicht nach den Geboten eines Papstes. Geprägt von der Bibel waren sie sehr umgängliche Menschen und nahmen Anteil am Schicksal der Mitmenschen. Und viele von ihnen blieben für immer, so auch in der Region, die man später die Kurpfalz nannte.  

Wiederum einige Zeit danach kamen die Hugenotten als Flüchtlinge in die deutschen Länder. Bei diesen Menschen handelte es sich um die französischen Protestanten. Und viele von ihnen kamen auch in die ehemalige Kurpfalz und wurden sesshaft. Diese Menschen waren ebenfalls eine große Bereicherung für die einheimische Bevölkerung. Das betraf die Landwirtschaft, Bildung und Gesundheitswesen und sie brachten auch neue Technik mit. Sie blieben und heirateten nicht nur untereinander, sondern man ging auch sehr schnell mit Einheimischen die Ehe ein. Spätestens nach einer Generation waren kaum noch Unterschiede festzustellen.

Ich persönlich finde das einfach toll.

Die germanischen Stämme, das Fundament zum späteren „Deutsch sein“, wurde durch römische Soldaten, Waldenser aus den Alpen und Hugenotten aus Frankreich in Sprache, Kultur, Landwirtschaft, Bildung, Technik und Gesundheitswesen in sehr großer positiver Weise bereichert. Und diese Bereicherung erfolgte ja nicht nur in dieser Region, sondern auch in anderen Teilen von dem heutigen Deutschland. Im Osten gab es mehr Verbindungen zu den slawischen Völkern, im Norden mit den Dänen usw. und im Westen mit Menschen aus Holland und Belgien. Vergessen wir auch nicht den Zuzug der Menschen aus Polen in das heutige Nordrhein-Westfalen. Schritt für Schritt entwickelte sich aus den germanischen Stämmen mit dem Zuzug dieser Menschen der Weg hin zum „Deutsch sein“. Dieses „Deutsch sein“ ist letztendlich eine spannende Geschichte. Und dafür muss sich niemand schämen.

„Biodeutsch“ ist daher nach meiner Auffassung keine negative, sondern eine positive Entwicklung. Und diese begann mit den germanischen Stämmen, hörte aber nicht bei den germanischen Stämmen auf.

Während meiner beruflichen Ausbildung war ich etwa drei Jahre lang im Schwarzwald. Dort fiel mir auf, dass der größte Teil der Bevölkerung dunkle Haare und braune Augen hatte und nicht helle Haare und blaue Augen. In Ost- und Norddeutschland dürfte dies nicht ganz zutreffen.

Jedenfalls sollte man das Wort „biodeutsch“, wenn man meine Ansichten annehmen kann, in einem positiven Licht sehen. Die heutige Zuwanderung nach Deutschland möchte ich jedoch mit der Geschichte zum „Deutsch sein“ nicht gleich setzen. Denn die Störfaktoren, zwischen den Einheimischen und den heutigen Zugewanderten der letzten Jahre, liegen auf einer ganz anderen Ebene, als dies in der Vergangenheit der Fall war und die vorhandenen Schwierigkeiten sind kaum zu überbrücken.

Ebenso sollte man die Aussage alter, weißer Mann, wenn man zu dieser Gruppe gehört, mit Humor ertragen. Ja, ich bin ein alter, weißer Mann. Meine Werte, die ich bereits als junger Mann hatte, dies betraf Moral, Gerechtigkeit, Mitmenschlichkeit, Ehrlichkeit, Wahrheit und Gleichheit, haben sich nicht geändert. Was sich jedoch geändert hat in meinem Leben waren Klugheit und Weisheit. Auf diesen zwei Themenbereichen bin ich reifer geworden. Und diesen Lebensprozess wünsche ich eigentlich allen Menschen.

Die Aussage „alter, weißer Mann“ soll ja zum Ausdruck bringen, dass diese Gruppe von Männern, ob in der Vergangenheit oder jetzt, Völker unterdrückt und ausgebeutet hat und dies immer noch tut. Auch gingen sie ungerecht mit den Frauen um und dies ebenfalls bis heute. Natürlich haben weiße Männer schreckliche Verbrechen an fremden Völkern begangen und mancher hat Frauen unterdrückt und seine Ehefrau nicht gut behandelt. Das ist das eine. Das andere ist jedoch, dass durch die weißen Männer sehr viele positive Dinge in diese Welt eingebracht wurden, wodurch das Leben leichter und angenehmer wurde. Da geht es um Medizin und Gesundheit, um Erfindungen, um Bildung, um Kultur und auch um Gerechtigkeit und Gleichheit. Und all das sollte und darf man nicht vergessen. Daher kann man mit der Aussage „alter, weißer Mann“ gelassen umgehen, denn der Mensch, der dies im negativen Sinne ausspricht will nur beleidigen und diskriminieren.

Ein Gastbeitrag von Helmut Krcal, PHK i.R.

Bei diesem Beitrag handelt es sich um die Meinung des Verfassers.

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Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
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