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Boat People statt Touristen auf Gran Canaria 

 10. September 2020

von  Daniel Matissek

Auch die Kanaren sind jetzt Corona-Risikogebiet. Nicht jedoch für immer mehr Afrikaner, die dorthin flüchten – und seit neustem in den leerstehenden Hotelanlagen einquartiert werden

Man fragt sich als deutscher Staatsbürger zuweilen, ob man nicht vielleicht – ohne es zu wissen – längst unfreiwilliger Teilnehmer einer Langzeitstudie zu Belastungsobergrenzen, maximaler Leidensfähigkeit und Indulgenz ist, eines Experiments mit unseren politischen Verantwortungsträgern als Versuchs- und Studienleitern, die den Zumutungspegel stetig erhöhen und unsere „Compliance“ testen wollen. Wenn es so ist, dann scheint das Schmerzlimit jedenfalls noch lange nicht erreicht zu sein; denn tatsächlich erträgt das deutsche Volk frei- und bereitwillig mehr als jeder Masochist. 

Diese Testanordnung könnte günstiger gar nicht sein: Die Corona-Krise hält ein unerschöpfliches Füllhorn an Grausamkeiten, auferlegten Einschränkungen und Entbehrungen bereit, mit denen die Politik im Zeichen einer vermeintlichen Infektionsbekämpfung, eines angemaßten „Lebensschutzes“ die Bevölkerung nach Bedarf drangsalieren kann. Solange die entsprechende Öffentlichkeitsarbeit seitens der Bundesregierung, ihrer virologischen Berater und der „Pandemie-Lobby“ leidlich funktioniert und die Propaganda stimmt, erweist sich die Disziplin der Deutschen als verblüffend hoch: Sie tragen tapfer alle Maßnahmen mit, tragen Maske, tragen sogar ihre eigene Wirtschaft und Zukunft zu Grabe, ohne sich dessen gewahr zu werden. Und all das, obwohl sich die bisherigen Prognosen und Warnungen zu Corona, dem großen Alibi für alle Entbehrungen, als offenkundig grob falsch erweisen – und inzwischen feststeht, dass hier ein Phantom bekämpft wurde und weiterhin wird.

Die Probanden dieser hypothetischen Studie, so es eine wäre, sind sogar derart robust und passiv, dass sie nicht einmal dann aufmucken und rebellieren, wenn man sie zusätzlich zu allen Ungereimtheiten auch noch ungeniert für dumm verkauft und sie regelrecht verhöhnt. Genau so müssten sich derzeit nämlich eigentlich alle Deutschen vorkommen, die aus Fügsamkeit und Verantwortungsbewusstsein zähneknirschend den Sommerurlaub mit der Familie geopfert haben, zuhause geblieben sind und die Reise in sogenannte „Risikogebiete“ vermieden haben. Sie dürfen mittlerweile täglich lesen, dass nicht nur Tag für Tag hunderte sogenannte Flüchtlinge und Asylbewerber weiter ins Land strömen, die nicht aus dem Urlaub kommen, sondern aus den Staaten, die als Reiseziele zwar tabu, als Erstaufnahmestaaten aber völlig akzeptabel zu sein scheinen. Entweder ist Corona nur für deutsche Staatsbürger gefährlich – oder für Migranten gelten offenbar andere Bedingungen als für Touristen, die aus dem Urlaub in die eigene Heimat zurückkehren.

Schon Anfang August, als die vorerst letzte Tranche sogenannter „minderjähriger Schutzsuchender“ aus Griechenland in Deutschland aufgenommen wurde, wunderte sich manch einer, dass diese eilig, ohne Zwangstests und Sicherheitsisolation, munter über die Aufnahmezentren verteilt wurden – während zugleich deutsche Rückreisende aus Bulgarien, Kroatien und sogar Spanien im eigenen Land an den Flughäfen schikaniert und bis zum Erhalt ihrer Testresultate in häusliche Quarantäne gesteckt wurden. Damit nicht genug: Wochenlang wurden vor allem Mallorca-Urlauber zu rücksichts- und verantwortungslosen Egoisten gestempelt.

Jetzt, nach Ende der Sommerferien, zündet dann die nächste Stufe der Provokation: Am vergangenen Freitag sprach die Bundesregierung eine Reisewarnung für die Kanarischen Inseln aus – aufgrund des dortigen Überschreitens arbiträrer, gewohnt aussageloser Schwellenwerte (es hatte auf einigen Inseln, nicht jedoch auf der größten, Teneriffa, mehr als 100 „Neuinfizierte“ pro 100.000 Einwohner gegeben) – mit der Folge, dass nun auch auf den Kanaren der gerade erst wieder zaghaft angelaufene Tourismus abgewürgt wird.

Das alleine wäre ja noch als ein weiteres von so vielen Corona-Ärgernissen verkraftbar, gäbe es da nicht noch eine weitere brisante Entwicklung auf den Kanarischen Inseln: Seit Ende des Spanischen Lockdowns sind dort nämlich tausende afrikanische Bootsflüchtlinge angekommen, fast alle aus Subsahara-Staaten. Und diese werden nun – das ist kein Witz – in eben den leerstehenden Ferienanlagen untergebracht, in denen normalerweise Touristen ihren Urlaub verbringen würden: 265 Afrikaner leben – auf Kosten des spanischen Staats – in der Vistaflor-Bungalow-Anlage in Maspalomas, wo sich um diese Zeit normalerweise Deutsche, Franzosen und Briten entspannen und gegen sauer verdientes Geld in harter Währung ihren Urlaub verbringen würden. Und auch ein bereits seit März geschlossenes Hotel in Las Palmas wurde vergangenen Freitag „wiedereröffnet“ – für vorerst weitere 60 Migranten.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Anstelle pandemieverschüchterter, in der Heimat „gegroundeter“ Touristen werden die paradiesischen Urlaubsinseln im Atlantik von einer Klientel heimgesucht, die sich an Reisewarnungen und Corona-Auflagen grundsätzlich überhaupt nicht hält – und die der Inselbevölkerung ausschließlich jede Menge Probleme bringt, wie in der Umgebung der zentralen Sammellager bei Mogán im Westen Gran Canarias bereits zu beobachten ist. Speziell dort, auf der Hauptinsel, sind die Bewohner ganz besonders „entzückt“ darüber, dass einerseits europäische Devisenbringer, vor allem deutsche Touristen, von den durchgeknallten Politikern ihres heimischen Corona-“Regimes“ (Jens Spahn) am Reisen gehindert werden, dafür aber jede Menge junge Afrikaner – ohne Pässe und jegliche Barmittel, dafür mit Smartphone – ihre Inseln für sich „entdecken“. Alleine am Sonntag erreichten fünf Boote mit 97 Afrikanern die kanarischen Küsten, wie die Provinzregierung auf Gran Canaria mitteilte; in den Wochen zuvor waren es im Schnitt mehrere Boote täglich.

Uns Deutschen wird den ganzen Sommer über von der eigenen Regierung der Auslandsurlaub durch gezielten sozialen Druck und informelle Drohungen mit möglichem Jobverlust (infolge selbst zu verantwortender 14-Tage-Langzeitquarantäne), Test-Chaos an Flughäfen und drohender gesellschaftlicher Ächtung madig gemacht, werden – in absurder Übertreibung – die klassischen Lieblingsreiseziele von Goldstrand über Adria, türkischer Riviera und El Arenal bis jetzt auch Kanaren zu einer Art verseuchter Todeszone erklärt, Betreten auf eigene Gefahr, weil dort ein paar gänzlich symptomfreie Menschen zu viel durch fragwürdige PCR-Tests zu „Infizierten“ gestempelt wurden.

Doch dann ist es plötzlich kein Problem, wenn Wirtschaftsmigranten (und um nichts anderes handelt es sich bei speziell den „Boat People“, die von Marokko oder Mauretanien Richtung Kanaren fahren) in den zum Leerstand gezwungenen Urlauberressorts einquartiert werden – nicht etwa auf eigene Kosten, sondern zulasten der spanischen, europäischen und damit letztlich deutschen Steuerzahler. Zumal klar sein dürfte, wo diese sogenannten Flüchtlinge – ebenso wie im Fall der nach Italien und Griechenland geschleppten Mittelmeer-Migranten – am Ende landen werden: Bei uns in Deutschland.

Bis es soweit ist, bis die fortgesetzte, scheinhumane Pervertierung des Asylrechts durch die Flüchtlings- und Intregrationslobbyisten auch in diesem Fall triumphieren wird (deren Aktionsradius vom Schlepperschiff-Einsatz der Evangelischen Kirche bis hin zu theatralischen Aufstuhlungen vor dem Reichstag reicht) und bis die Bundesregierung auch diese „Verzweifelten“ ins gelobte Land weiterreisen oder gleich einfliegen lässt, solange wird sich auf den Kanaren exakt das wiederholen, was auf Chios, Lesbos oder Lampedusa schon seit langem Normalität ist: Ohnmächtige Insulaner müssen mit ansehen, wie die EU-Außengrenzverteidigung fünf Jahre in Folge versagt und wie ihre Heimat von Schutzsuchenden okkupiert wird, bei denen es sich nicht um schwache, malade Frauen und Kinder, sondern mehrheitlich um kräftige, junge Männer handelt.

Und weil alleine Gran Canaria mit seinen – dank europaweiter Corona-Hysterie „leer-gegraulten“ – Bettenburgen und Appartementsiedlungen noch jede Menge Unterbringungsmöglichkeiten aller Komfortklassen bietet, lohnt sich die Atlantikpassage für noch mehr Glücksritter vom afrikanischen Festland durchaus. Es ist ein zusätzlicher Pull-Faktor. Den Einheimischen bleibt am Ende nur die Hoffnung, dass die ungebetenen „Ersatztouristen“ schnellstmöglich von „Dscherrmani“ – Deutschland -, diesem erklärten Wunschziel aller Anlandenden, aufgenommen werden – und hier als klassische Merkelgäste unterkommen werden. Derweil darf der deutsche Michel – der diesen Irrsinn mit seinen Steuern, direkt oder durch EU-Transferleistungen, letztlich finanzieren muss – auch seine künftigen Ferien frustriert auf dem heimischen Balkon verbringen; wahlweise in Quarantäne – oder in unbeirrter Panik vor dem Virus.

Klartext
von Daniel Matissek

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