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Brennende Kirchen als Fanal 

 19. Juli 2020

von  Daniel Matissek

Verlegenheitsfloskeln der Politik, jubelnde Muslime in den sozialen Medien: Der Brand der Kathedrale von Nantes ist jüngstes Symbol einer verhängnisvollen Entwicklung

In Frankreich brannte gestern mit der Kathedrale Saint-Pierre-et-Saint-Paul zu Nantes ein weiteres christliches Monument, schlugen wieder einmal lichterloh Flammen aus einem steingewordenen Zeugnis der planmäßig in Auflösung begriffenen abendländischen Kultur. Eher schmallippig äußern sich seit deutsche Kommentatoren und Nachrichtensprecher über diesen nächsten „bedauerlichen“ Zwischenfall. Dass die Staatsanwaltschaft Nantes von Brandstiftung ausgeht, weil das Feuer an drei Stellen gleichzeitig ausbrach, wurde zwar noch berichtet, ebenso wie die Festnahme „eines Mannes“ am Sonntagmorgen – doch jegliche Spekulationen über einen islamistischen Tathintergrund sind verpönt, weshalb die hiesige Berichterstattung, wie schon im Fall von Notre-Dame in Paris vergangenes Jahr, geradezu verzweifelt den Eindruck erweckt, als sei es das Natürlichste der Welt, wenn Kirchen in Flammen aufgehen.

Die Frame-Editoren der öffentlich-rechtlichen Social-Media-Auftritte hatten gestern alle Hände voll mit dem Löschen von Kommentaren zu tun, die in aller Deutlichkeit unbequeme Fragen stellten – vor allem die nach dem nur allzu offensichtlichen Zusammenhang zwischen solchen „Zwischenfällen“ und der zunehmenden islamischen Gewalt, die sich in den Unruhen der Banlieues ebenso wie in allfälligen Terrorattacken niederschlägt. Aus diesem Grund hatte etwa „ZDF heute“ auf Facebook jede Menge Kommentare entfernt, die nicht ins gewünschte Bild passten und dem gelenkten „Diskussions“-Verlauf zuwiderliefen. Offenbar hat eine große Mehrheit der Social-Media-Nutzer eine klare Meinung zu dem Brand – auch wenn diese politisch alles andere als opportun ist. Denn längst pfeifen es in Deutschland wie in Frankreich die Spatzen von den Dächern: Mit der Ausbreitung des politischen Islam werden christliche Bauten und Symbole auch in ihren Ursprungsländern zunehmendes Ziel von Attacken.

Ja, es stimmt: Man weiß nicht, ob es ein weltanschaulich motivierter Anschlag war, der den Brand von Nantes auslöste. Immerhin: Ein Kabelbrand scheidet als Ursache aus. Doch selbst wenn sich herausstellen sollte, dass es diesmal ausnahmsweise keinen islamischen Tathintergrund gab: Es genügt leider schon sich zu vergegenwärtigen, wie die Vertreter der „Religion des Friedens“ auf die verstörenden Bilder aus Nantes viral reagieren. Begeisterte arabische Zustimmungspostings, vor allem aber jede Menge „Lach-Smileys“ unter Facebook-Beiträgen zum Thema künden von der Schadenfreude und Genugtuung einer ganz bestimmten Klientel. Und mit von der Partie sind hier leider neben den „muslimischen Mitbürger“ die kulturlosen Vasallen der politischen Linken, die auch bei palästinensischen Angriffen auf Israel oder schon nach den Terrorattacken vom Pariser Bataclan, von London, von Nizza oder von Berlin allzu gerne den „Like“-Button drückten.

Vorschnelle Schuldzuweisungen zu Nantes sind selbstverständlich zu unterlassen – doch nicht nur die zynische Begeisterung der islamistischen Sympathisantenszene ist verstörend. Ein nicht minder beunruhigendes Bild, das mehr auf ein Muster denn auf Zufall hindeutet, zeichnet auch die Reihe von entweder nachweislich oder mit hoher Wahrscheinlichkeit von islamistischen Tätern verübten Kirchenbränden im französischen Nachbarland alleine aus den vergangenen zwei Jahren.

Im Juni 2018 brannten die Kirchen Notre Dame de Grace in Revel sowie die Eglise Saint-Paul in Bas-Caraquet. Im darauffolgenden Monat traf es in Rennes die Kirche Sainte Thérèse, im August die Gemeindekirche von Villeneuve d’Amont. Zwei Monate später brannte Saint-Jean in Bruel. Jahresbeginn 2019 setzte sich die Serie fort, mit dem Brand der Eglise du Sacré Couer von Angoulême und von Saint-Jacques in Grenoble. Im Februar wurde in Lavaur versucht, die Kathedrale Saint-Alain abzufackeln. Für einen internationalen Schock sorgte dann der besagte Großbrand von Notre-Dame in Paris, der diverse sonstige Fälle von Kirchenbrandstiftung – etwa in der Saint Sulpice de Mars ebenfalls in Paris, oder die Notre Dame de Grâce in Eyguières, dann fast schon in Vergessenheit geraten ließ. Und nun also Nantes; 2015 hatte es übrigens auch hier schon einmal in einer anderen Kirche gebrannt, als im Dachstuhl der Basilika Saint-Donatien „ein Feuer ausgebrochen“ war.

Die öffentlichen Reaktionen sind inzwischen eingespielt: Politiker vergießen Tränen, äußern sich schockiert und beklagen das grausame Schicksal (etwa Staatspräsident Emmanuele Macron, der sich gestern um das „gotische Juwel“ der Kathedrale von Nantes besorgte, als der Brand zunächst noch nicht unter Kontrolle gebracht war) – und tun ganz so, als kämen die zahlreichen Feuersbrünste ausgerechnet in christlichen Sakralbauten aus heiterem Himmel. Und Beschwichtigungsmedien – nicht nur in Frankreich, sondern auch in Deutschland, vor allem die öffentlich-rechtlichen Nachrichtenformate – ziehen Parallelen zu früheren (mit absoluter Sicherheit unpolitischen) ähnlichen Zwischenfällen; aktuell etwa zum Brand derselben Kathedrale in Nantes 1972, als Restauratoren den Dachstuhl versehentlich mit einer Lötlampe entflammt hatten. Das Memorieren einstiger, damals noch „politisch korrekter“ Brandursachen soll suggerieren: Nichts hat mit nichts zu tun, es sind tragische Unglücke, Shit happens. Der Elefant im Raum, so riesig er ist, muss ignoriert werden.

Doch dabei spielen immer weniger kritische Beobachter mit. Dass es kein Zufall sein kann, wenn mit zunehmender Radikalisierung von immer mehr Muslimen in Europa nach und nach exakt jene Verhältnisse Einzug halten, die in praktisch sämtlichen islamischen Ländern der Erde von Mauretanien bis Indonesien herrschen, ist inzwischen eine Binse. Die tödliche Naivität und Blauäugigkeit der europäischen Regierungen ignoriert dies beharrlich und hält am Selbstbetrug fest, christliche Gotteshäuser (sofern es sie dort überhaupt noch gibt) würden allenfalls in den Staaten der muslimischen Hemisphäre in Schutt und Asche gelegt werden, und militante Übergriffe auf Ungläubige wären allenfalls in der Türkei, in Ägypten oder im Libanon Normalität – nicht aber in Europa, wo ja auf wundersame Weise das Desiderat eines „friedlichen“, „modernen“ Islam gelebt wird. Nicht sein kann, was nicht sein darf. Dies ist ein fataler, wenn nicht gar der möglicherweise letzte Irrtum des Abendlandes, das an zuviel Toleranz gegenüber der Intoleranz zugrunde gehen wird.

Was die Entstehung islamischer Parallel- und Gegengesellschaften anlangt ist, so ist Frankreich – bedingt durch seine Kolonialgeschichte – uns Deutschen lediglich ein paar Jahre voraus; doch wir bemühen uns hier nach Kräften, den Rückstand aufzuholen. Fortschreitende Problemmigration aus islamischen Gesellschaften, die hier ein neues, migrantisches Prekariat begründen; eine durch eine gegenüber der autochtonen Ursprungsbevölkerung deutlich erhöhte Geburtenrate muslimischer Frauen; vor allem aber: eine aggressive, aus von Staaten wie Saudi-Arabien, Qatar und immer stärker auch der Türkei finanzierte, gezielt betriebene Islamisierung. All dies sorgt dafür, dass auch bei uns Schwert und Halbmond immer schneller zu Symbolen eines Kulturbruchs werden, an dessen Ende – in keiner allzu fernen Zukunft – der Untergang des 2.000-jährigen christlichen Erbes Europas stehen wird. Dies, und nichts anderes, ist die bittere Agenda.

Daniel Matissek


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