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Corona-Politik: Wenn sie jungen Menschen die Freiheit nehmen 

 18. August 2020

von  Niklas Lotz

Wenn die Jugend demonstriert, dann meistens für politisch korrekte Anliegen: Ein einschlägig bekanntes Beispiel ist hier die Klima-Jugend, deren Proteste die öffentliche Debatte in Deutschland lange Zeit geprägt haben. So könnte leicht der Eindruck entstehen, dass junge Menschen heute gar nicht das Bedürfnis haben, offensiv auch gegen die Dinge vorzugehen, welche laut Regierung und Medien gut und richtig sind. Gerade die Corona-Maßnahmen werden medial und politisch nur gelobt, doch an selbigen stören sich auch immer mehr junge Menschen.

Wenn man sich die Bilder der Demo in Berlin ansieht, stellt man fest, dass auch sehr viele junge Menschen für ihre Freiheitsrechte auf die Straße gegangen sind. Dies kann insofern als Novum betrachtet werden, wenn man sich die Besucher anderer politisch inkorrekter Demos mal näher anschaut, welche größtenteils in den mittleren Altersgruppen anzusiedeln sind. Offensichtlich ist das Thema Freiheitseinschränkung also auch eines, was zumindest Teile der Jugend rebellieren lässt.

Dies ist umso verständlicher, wenn man sich ansieht, wie das Leben der jungen Menschen von heute auf morgen auf den Kopf gestellt wurde. Das Lernen in der Schule lag monatelang auf Eis, Schüler waren größtenteils auf sich selbst angewiesen. Gerade in Fächern wie Mathematik oder Physik ist es jedoch enorm wichtig, zu komplexen Sachverhalten auch direkt Nachfragen bei einem Lehrer stellen zu können. Dass alle Schüler dazu in der Lage sind, auch in tendenziell eher schwierigen Fächern alles im Selbststudium zu verstehen, ist höchst fraglich.

Natürlich wurde von vielen Schulen auf die Situation reagiert und man hat sich bemüht, in Zeiten von Corona das Sitzenbleiben von Schülern einzuschränken oder auch schlechte Zensuren nicht uneingeschränkt in Zeugnisnoten einfließen zu lassen. Eine wirkliche Leistungsbewertung ist so aber gar nicht möglich und so ist der komplette Lernfortschritt und die Weiterbildung von jungen Menschen de facto auf Eis gelegt worden.

Jetzt, wo der Schulbesuch wieder möglich ist, wird sicherlich mit einem enormen Tempo das aufgeholt werden müssen, was monatelang versäumt wurde. Damit es wegen Corona keine weiteren Schulschließungen geben wird, setzt NRW nun auf die Maskenpflicht in Schulen. Inwiefern sich die Schüler noch konzentrieren können, wenn sie im Sommer bei hohen Temperaturen stundenlang eine Maske im Gesicht haben, ist jedoch mehr als fraglich. Von daher ist es umso verständlicher, dass sich bei vielen jungen Menschen aber auch bei deren Eltern Frust einstellt.

Auch die Freizeit der jungen Generation wurde massiv eingeschränkt, an Partys oder Clubbesuche ist durch die Maßnahmen kaum zu denken. Konzertbesuche, Kulturveranstaltungen und Auslandsurlaube fallen auch ins Wasser, viele Gestaltungsmöglichkeiten der Freizeit bleiben also nicht übrig. Nicht zuletzt leiden viele jungen Menschen auch am Klima der Angst, welches seit Monaten von Medien und Politikern verbreitet wird. Das dauerhafte Schüren von Panik ist in einem Lebensalter, welches eigentlich von Leichtigkeit und Freiheit geprägt sein sollte, nicht förderlich für die Entwicklung.

Bei den meisten ist es gedanklich nur präsent, wie stark die Freiheitseinschränkungen ältere Menschen treffen, die beispielsweise in Pflegeheimen isoliert sind. Tatsächlich gibt es aber auch immer mehr junge Menschen, die die zwanghafte Änderung ihrer Lebensgewohnheiten ebenfalls als sehr belastend empfinden und teilweise auch psychisch deswegen zusammenbrechen.

Hinzu zu den Einschränkungen von Freiheit kommt natürlich auch das Wissen um die Perspektivlosigkeit, welche durch die Corona-Politik entsteht: Die Wirtschaft bricht ein, Betriebe gehen pleite und die Chancen auf ein Leben in Wohlstand schwinden mit jedem Tag, an welchem die Corona-Maßnahmen das öffentliche Leben lahmlegen. Junge Menschen erfahren diese Perspektivlosigkeit beispielweise daran, dass aufgrund der Pleitewelle immer weniger Betriebe noch Auszubildende einstellen. Auch Auszubildende, die ihre Ausbildung in Kürze abschließen werden, haben dank der Corona-Situation wesentlich schlechtere Chancen auf eine Übernahme in den Betrieb.

Es muss also keinen verwundern, dass auch zunehmend junge Menschen laut werden gegen eine Corona-Politik, die weitaus mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Keiner verlangt komplette Sorglosigkeit, aber mit der jetzigen Politik wird die Perspektive einer ganzen Generation zerstört. Natürlich bekommt man es da mit der Angst zu tun und möchte von der Politik eine Antwort darauf haben, was sie dagegen zu tun gedenkt. Wenn nach der Corona-Politik plötzlich Massenarbeitslosigkeit und eine Jugendarbeitslosigkeit wie in den EU-Südstaaten drohen, dann ist auch keinem geholfen. 

von Niklas Lotz (neverforgetniki)

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