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CORRECTIV: Wir brauchen keinen linken Gesinnungs-Prüfer! 

 28. Juni 2020

von  Niklas Lotz

Niemand hat etwas gegen eine objektive und neutrale Faktenprüfung in einer Debatte. Ganz im Gegenteil: Selbige ist essentiell und wer willentlich Fakten verdreht, ist kein ernsthafter Diskussionspartner. Gefährlich wird es jedoch, wenn unter dem Deckmantel der Faktenprüfung plötzlich auch Meinungen als richtig oder falsch bewertet werden. Dann bewegen wir uns ziemlich schnell in Richtung einer Gesinnungsprüfung, welche ja in einer Demokratie absolut nichts verloren hat.

Die meisten Facebook-Nutzer dürften CORRECTIV mittlerweile kennen: Ein selbsternannter Faktenprüfer, welcher von Facebook damit beauftragt wurde, diverse Postings auf der Plattform auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Das Besondere: CORRECTIV kann sich unter den Postings von Facebook-Seiten einfach darunter hängen, sodass unter dem Originalbeitrag automatisch die Bewertung von CORRECTIV eingeblendet wird. Wird eine Aussage von CORRECTIV als falsch eingestuft, sinkt automatisch die Reichweite der Seite, welche die Aussage gepostet hat. Gerade für Online-Magazine bedeutet dies de facto auch einen wirtschaftlichen Schaden.

Was bei CORRECTIV sehr auffällig ist, ist, dass die Faktenchecks meistens bei konservativen und rechtskonservativen Publikationen vorgenommen werden. Ein kurzer Blick auf die überprüften Meldungen reicht aus um festzustellen, dass vor allem kritische Aussagen zum Thema Migration oder auch Kritiken an Greta Thunberg und der Klimawandel-Politik überprüft und als „falsch“ gebrandmarkt wurden.

So wurde beispielsweise die These „CO2-Steuer getarnt als Flüchtlingssteuer?“ einfach als falsch abgetan, obwohl es sich hierbei lediglich um eine These handelt. Fakt ist, dass der Staat sehr viel Steuergeld für Migration ausgibt und dieses Geld stattdessen in die Klimapolitik gesteckt werden könnte. Wenn also die These aufgestellt wird, ohne die massiven Ausgaben für Migration bräuchte man keine neuen Steuern erheben, kann das nicht pauschal als falsch abgeurteilt werden. Die richtige Verwendung und Aufteilung der Gelder im Bundeshaushalt sind eine Frage von Meinung, welche ja bekanntlich sehr unterschiedlich ausfällt. Nur, weil es keine konkrete Aussage seitens der Regierung gibt, dass neue Steuern auch durch die hohen Flüchtlingskosten notwendig sind, kann diese These nicht pauschal als „falsch“ gelten. Nach dieser Logik müsste man alle fadenscheinigen Begründungen der Regierung für bare Münze nehmen und dürfte über eventuelle Verschleierungen und Wählertäuschungen gar nicht mehr mutmaßen. Eine unbewiesene These ist erst einmal unbewiesen, jedoch nicht zwingend falsch, bis sie endgültig widerlegt wurde.

Schnell wird hier also klar, dass CORRECTIV durchaus eine eigene politische Agenda verfolgt und es keineswegs nur um das Korrigieren oder Beanstanden offensichtlicher Fake News und Falschaussagen geht. Dies wurde umso deutlicher sichtbar, als CORRECTIV im Prozess gegen Tichys Einblick unterlag. Das liberal-konservative Magazin hatte zuvor gegen einen von CORRECTIV durchgeführten Faktencheck geklagt, welcher einen Beitrag zum Thema Klimawandel als falsch brandmarkte. Fälle wie dieser zeigen sehr gut nachvollziehbar auf, dass Faktenchecks von CORRECTIV weder pauschal richtig noch immer rechtmäßig sind.Schaut man sich diverse Finanziers von CORRECTIV an, findet man darunter auch den Milliardär George Soros, welcher mit seiner Open Society Foundation bekanntermaßen auch eine ganz eigene politische Agenda verfolgt. Auch wurde CORRECTIV nachweislich von diversen Organisationen oder Stiftungen finanziell gefördert, deren gesellschaftspolitische Ausrichtung man auch eher als links bezeichnen könnte, dies gibt CORRECTIV selbst transparent im Netz an.

Somit liegt der Schluss zumindest nahe, dass CORRECTIV vor allem nichtlinke Meinungen kritisch betrachtet und häufig auch als „falsch“ einstuft, weil ihnen dies ideologisch passend erscheint. Eine rein neutrale Faktenprüfung ist definitiv nicht gegeben, dagegen spricht schon das selektive Auswählen der überprüften Behauptungen.

Ein „Ministerium für Wahrheit“ brauchen wir in Deutschland definitiv nicht und leider versucht CORRECTIV zumindest teilweise nichts anderes zu verkörpern. Eine linke Mainstream-Meinung wird hier höher gewichtet als eine konservative Gegenmeinung, unter der Praxis von CORRECTIV leiden dann alle konservativen Medien, deren Reichweite durch diese Art des als Faktenchecks getarnten Gesinnungs-Checks gedrosselt wird.

Während eine neutrale Faktenprüfung erst einmal richtig und wichtig wirkt, ist die Praxis von CORRECTIV hingegen brandgefährlich für die Meinungsfreiheit und Pluralität in diesem Land. Es ist daher unverzichtbar, dass Organisationen wie CORRECTIV in Zukunft ihren erhaltenen „Sonderstatus“ wieder verlieren und sich als normales linkes Medium denselben Regeln unterwerfen müssen, wie alle anderen Presseorgane auch. In einer Demokratie sollten alle Argumente gehört werden und die besseren gewinnen, das pauschale Abwerten einzelner Standpunkte ist undemokratisch und gesellschaftlich nicht vertretbar. Ein mündiger Bürger braucht keine Bewertung von außen, was richtig und falsch ist.


Von Niklas Lotz
(neverforgetniki)


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