.st0{fill:#FFFFFF;}

COVID-19-Obduktionen: Die Angst der Bundesregierung vor der Wahrheit 

 20. September 2020

von  Jörg Gastmann

Repräsentative Obduktionsergebnisse könnten der Massenhysterie eine wesentliche Grundlage entziehen. Die Bundesregierung unternimmt alles, um die Beendigung des Fehlalarms zu sabotieren.

Wann stand die Welt jemals so Kopf wie in der Corona-Krise? Wann haben politische Fehlentscheidungen jemals dermaßen der allgemeinen Gesundheit und den kleinen und mittleren Unternehmen geschadet? Die Hauptursache dafür ist die Angst vor dem Tod. In Deutschland ist die offizielle Todesstatistik des Robert-Koch-Instituts die Grundlage dieser Angst. Bis zum 13. September sollen 9.350 Bundesbürger daran gestorben sein, also 0,01 Prozent der Bevölkerung.

Wie unzutreffend diese Statistik ist, dokumentierte zum Beispiel die Stadt Krefeld in ihrer Mitteilung vom 06. Juli 2020: „Obwohl es laut Feststellung des städtischen Fachbereichs Gesundheit keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen gibt, muss die Zahl der Verstorbenen systemrelevant um einen Fall auf nun 23 heraufgesetzt werden, um die Statistik an die des Robert-Koch-Institutes anzupassen. Grund ist, dass Personen, die einmal positiv auf das Coronavirus getestet wurden und später versterben grundsätzlich in dieser Statistik aufgeführt werden. Im vorliegenden Krefelder Todesfall galt die Person (mittleren Alters und mit multiplen Vorerkrankungen) nachdem es mehrfach negative Testergebnisse gab inzwischen seit längerem als genesen.“

Die alles entscheidende politische Frage des Jahrzehnts lautet, ob die mit Covid-19 „in Verbindung“ gebrachten Toten an oder mit SARS CoV-2-Infektion starben. Genauer gesagt: Wie viele tatsächlich daran starben, denn die offizielle Statistik ist durch die Definition „positiver PCR-Test zum Zeitpunkt des Todes oder irgendwann davor“ ohne jegliche Aussagekraft.

Statistik-Tricks der Bundesregierung zur Verlängerung der Test-Pandemie

Hinzu kommt, dass das in den Medien verbreitete Narrativ der „Fälle“ keine belastbare Grundlage hat. Positive PCR-Testergebnisse sind keine „Fälle“. PCR-Testergebnisse sagen nichts über den wichtigen Faktor Viruslast und die Ansteckungsgefahr aus und erkennen keine lebensfähigen Viren (sofern man bei Viren überhaupt von Leben sprechen kann), sondern lediglich kurze Gensequenzen. Positive Testergebnisse sind auch nicht mit Infektionen gleichzusetzen, da sie eine Fehlerquote von durchschnittlich 1,4 Prozent aufweisen und die Quote der positiven Testergebnisse im Verhältnis zur Gesamtzahl aller Tests seit Mitte Mai unter der Fehlerquote liegt.

Das heißt: Wir haben eine durch Statistik-Tricks künstlich erzeugte Test-Pandemie. Am 14.06.20 erklärte dazu Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im ARD Hauptstadtstudio, dass man bei einer zu hohen Testanzahl “auf einmal viel mehr falsch-positive als tatsächlich positive“ Ergebnisse erhält. Eine Pandemie, die fast ausschließlich auf falsch-positiven PCR-Testergebnissen basiert, kann niemals enden, auch wenn längst niemand mehr erkrankt ist und der gesuchte Virenstamm gar nicht mehr existiert. Das hat Jens Spahn öffentlich zugegeben.

Wie vernachlässigbar gering die Zahl der Covid-19 Erkrankten ist, zeigen auch die Wochenberichte der mit dem RKI verbundenen und vom RKI als repräsentativ bezeichneten rund 700 „Sentinel“-Arztpraxen. Nach der ersten Aprilwoche gab es in diesen repräsentativen Praxen keinen einzigen an Covid-19 erkrankten Patienten mehr. Die Pandemie ist also auch in dieser Hinsicht seit fünf Monaten vorbei.

Das wirft die Frage auf, warum die Bundesregierung die Anzahl der Tests mit wöchentlich zuletzt sage und schreibe 1,05 Mio. Tests (KW 36, Woche bis 06.09.) im Vergleich zum Peak im März verdreifachte und die Testpandemie immer weiter verlängert. Was muss passieren, damit die Bundesregierung die Pandemie beendet?

Ein Kalauer dazu lautet: „Herr Doktor, wann ist die Corona-Pandemie endlich vorbei?“ „Das weiß ich nicht. Ich bin Mediziner und kein Politiker.“

Als es in Anbetracht der neuen Situation im März „flatten the curve“ bei den Intensivbetten hieß und die Intensivbettenkapazität die Zielgröße war, war das für Laien noch nachvollziehbar, während Experten wie Dr. Wodarg, Prof. Bhakdi und Prof. Mölling bereits widersprachen. Mittlerweile befinden sich lediglich 235 Patienten mit positivem PCR-Test auf Intensivstationen, was 0,0003 Prozent der Bevölkerung entspricht. 410.000 Angestellte von Krankenhäusern und Arztpraxen sind in Kurzarbeit, die Intensivstationen sind so gering belegt wie selten. Die eingerichteten Corona-Stationen in den Kliniken und die Arztpraxen sind leer wie nie. Wo war die Pandemie?

Nach „flatten the curve“ wechselte die Bundesregierung die statistische Bezugsgröße, um den Alarmzustand aufrecht zu erhalten: Die Verdoppelungszahl der Infektionen sollte auf mehr als 14 Tage steigen. Nachdem das erreicht war, wechselte sie erneut die Bezugsgröße: Nun war es der R-Wert, also die Reproduktionszahl, die angibt, wie viele Menschen von einer infektiösen Person durchschnittlich angesteckt werden, sofern es in der Bevölkerung gegenüber dem Erreger keine Immunität gibt. Die Bundesregierung gab über das dem Bundesgesundheitsministerium unterstellte Robert-Koch-Institut als neues Ziel einen R-Wert unter 1 aus. Seit dem 20. März liegt der Wert unter 1. Dieses Ziel ist ebenfalls seit über 5 Monaten erreicht, auch wenn der R-Wert durch die Steigerung der Testanzahl künstlich nach oben getrieben wird.

Corona-Viren können nicht durch Impfungen ausgerottet werden

Nachdem ihr die statistischen Bezugsgrößen ausgingen, beschloss die Bundesregierung, dass die Schreckensherrschaft und Maskenpflicht erst beendet werden könne, wenn es einen Impfstoff gibt.

Nun gibt es Viren, die man durch Impfungen komplett ausrotten kann, wie zum Beispiel Polio und Pocken. Die Corona-Virenfamilie ähnelt jedoch auch hinsichtlich der Impfeffektivität der Influenza, die laut RKI-Berichten für 2013 bis 2019 bei lediglich rund 10 Prozent lag. In den Jahren 2016 und 2017 war der Impfeffekt sogar negativ. Das heißt: Geimpfte erkrankten sogar häufiger als Nicht-Geimpfte.

Dass der Impfeffekt so gering ist, liegt vor allem daran, dass sowohl Corona-Viren als auch Influenza-Viren ständig mutieren und die Entwicklung von Impfstoffen mindestens ein Jahr dauert. Daher werden Impfstoffe in der Regel lediglich für den in der Vorsaison am weitesten verbreiteten Virenstamm entwickelt. Da gegen die meisten der alten sowie gegen alle neuen Virenstämme nicht geimpft werden kann, liegt eine geringe Impfeffektivität unter anderem bei Influenza-, Rhino- und Coronaviren in der Natur der Sache. Gäbe es einen vollständigen Impfschutz gegen diese Atemwegserkrankungen, wären diese längst ausgerottet.

Bei SARS CoV-2 gibt es bereits neue Mutationen (bereits im März berichtete das Ärzteblatt über einen L- und einen S-Typ), so dass man bereits von Covid-20 sprechen muss, nächstes Jahr von Covid-21, und so weiter. Wie ein Impfschutz gegen Erreger aussehen soll, die sich ständig ändern, bleibt rätselhaft. Zumal SARS CoV-2 wahrscheinlich von Tieren auf Menschen übertragbar ist, sofern diverse Medienberichte aus Wuhan zutreffen. Coronaviren-Impfungen bei Schlachttieren sind längst Standard, aber wie will man weltweit alle Wildtiere impfen, die immer neue Versionen von Viren in sich tragen?

Ein weiterer Schwachpunkt von Impfungen ist die Tatsache, dass das Immunsystem Viren mit zweierlei Werkzeugen bekämpft: Mit Antikörpern und T-Zellen. Impfungen beschränken sich auf die Produktion von Antikörpern und können keine T-Zellen designen. Damit fehlt der Impfung der wahrscheinlich wirksamste Schutz vor Corona-Viren.

Die ultimative Hybris sind genmanipulierende Impfungen, wie sie derzeit von den Entscheidern favorisiert werden. Bei jeder Impfung müsste sichergestellt sein, dass der Eingriff ins Erbgut der Menschen keine inakzeptablen Nebenwirkungen verursacht. Da das Risiko von Krebs, Diabetes und anderen schweren Krankheiten bei Genmanipulationen systemimmanent und in Anbetracht des extrem komplexen Genoms und seiner größtenteils unerforschten Wechselbeziehungen nicht beherrschbar ist, stellen die Bundesregierung und die EU die Impfstoffhersteller von der Haftung frei. Wer zum Beispiel tödlich an Krebs erkrankt, darf auf etwas Geld vom Steuerzahler hoffen. Werden alle Parlamentarier und Regierungsmitglieder in der EU vorangehen und die eigenen Gene manipulieren lassen, und zwar bei jedem neuen Corona-Virenstamm jedes Jahr erneut?

Und was ist mit Millionen Menschen (mich eingeschlossen), die sich auf keinen Fall die Gene von einer haftungsbefreiten Pharmaindustrie manipulieren lassen wollen? Werden wir von der Polizei aus unseren Wohnungen gezerrt und mit Gewalt geimpft? Werden die angedachten Immunitätsausweise kommen, die Nicht-Geimpfte mit Arbeits-, Zugangs- und Reiseverboten vom Leben ausschließen? Das wird den Widerstand erheblich vergrößern und radikalisieren.

Wer auf Impfungen zur politischen Beendigung der in der Realität längst beendeten Corona-Pandemie wartet, der wartet auf Godot. Wenn wir den Ausnahmezustand beenden wollen, dann führt der Weg nur über das Kippen der öffentlichen Meinung. Der Schlüssel dazu ist die Beseitigung der Todesangst. Und das ist mit Obduktionen möglich:

Obduktionsergebnisse können Panik beenden

Corona-Obduktionen haben zwei mögliche Ergebnisse. Entweder ist Covid-19 die extrem gefährliche neue Krankheit, wie es Politik und Massenmedien behaupten. Dann würden die Corona-Hysteriker den Corona-Zweiflern endlich das nachgewiesene Argument präsentieren können, dass tatsächlich 0,01 Prozent der Bevölkerung daran starben. Wobei es keine Übersterblichkeit gab und das Durchschnittsalter der Toten dem Durchschnitt der allgemeinen Lebenserwartung entspricht.

Das wahrscheinlichste Ergebnis ist, dass Covid-19 nicht gefährlicher ist als das Influenza-Virus. Dann sollte das Kartenhaus der buchstäblichen Schreckensherrschaft zusammenbrechen. Wenn es dann noch gelingt, die geradezu religiöse Irrationalität der fanatischen Hysteriker aufzubrechen, könnten wir zur Normalität von 2019 zurückkehren. So oder so hätten Bürger, Politiker, Medien und Wissenschaftler endlich Gewissheit hinsichtlich der tatsächlichen Todesgefahr.

Hinzu kommt, dass die Regierung nur durch Obduktionen ihrer Fürsorgepflicht nachkommen kann, weil so in möglichst kurzer Zeit die optimalen Behandlungsmöglichkeiten erforscht werden können. Siehe New York, Spanien und Italien, wo viel zu schnell zwangsbeatmet wurde. Pathologie-Professor Gieri Cathomas vom Kantonsspital Basel Land gelangte bereits nach 21 Obduktionen zur  Erkenntnis, dass die für die Politik so wichtigen Beatmungsplätze keine Lösung sind: „Bei Covid-19 entstehen Blutgerinnsel, welche die Blutbahn in der Lunge verstopfen. Wird der Patient nun beatmet, gelangt der Sauerstoff zwar ins Blut, verteilt sich aber nicht mehr von der Lunge in den Körper. Dies führt schließlich zum Tod. Nur wenige der untersuchten Patienten wiesen Anzeichen einer Lungenentzündung auf.“

Über die hohen Todeszahlen in New York berichtete Bloomberg, dass 88 Prozent der zwangsbeatmeten Covid-19 Patienten starben, was zum Großteil auf Behandlungsfehler zurückzuführen ist, weil Blutverdünnungsmittel statt Zwangsbeatmung die richtige Therapieform gewesen wären.

Das wirft die nächsten Fragen auf: Wenn eine neue, extrem gefährliche Krankheit auftaucht, für die der oberste Regierungsberater Professor Christian Drosten bereits am 05. März 278.000 Corona-Tote für möglich hielt: Warum hat die Bundesregierung dann keine Obduktionen angeordnet und im Infektionsschutzgesetz vorgeschrieben? Warum hat sich die Bundesregierung über das ihr unterstellte RKI so lange gegen Obduktionen ausgesprochen, bis sie sich nach dem Widerspruch durch den Bundesverband Deutscher Pathologen und die Deutsche Gesellschaft für Pathologie mit der Erklärung herauswandte, das sei halt „nicht gut gelaufen“?

Nun ist es nicht so, dass gar nicht obduziert wird. Am von der Rhön-Klinikum AG profitorientiert betriebenen Universitätsklinikum Giessen gibt es seit April ein Covid-19-Register, an dem sich jedoch bisher nur 15 Prozent von 450 angeschriebenen Instituten beteiligten. Ebenfalls seit April gibt es am Uniklinikum Aachen ein Obduktionsregister, das aber der Öffentlichkeit bisher keine Ergebnisse bekannt gibt. Warum halten 35 Unikliniken ihre Ergebnisse geheim, während Professor Püschel vom Hamburger Universitätsklinikum bei SWR 1 über seine Ergebnisse nach „weit über 200 Obduktionen“ berichtete?

Die Lobbyisten der Pathologen ergriffen die Initiative: Der Bundesverband Deutscher Pathologen, die Deutsche Gesellschaft für Pathologie und die Deutsche Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie präsentierten in ihrer Pressemitteilung vom 20. August ein Ergebnis mit einer Aussage, die die Politik der Bundesregierung und insbesondere des Bundesgesundheitsministers scheinbar bestätigt: „In mehr als drei Vierteln der Obduktionen konnte die COVID-19-Erkrankung als wesentliche oder alleinige zum Tode führende Erkrankung dokumentiert werden.“ Ob das repräsentativ und zutreffend ist, ist aus mehreren Gründen zweifelhaft.

Denn erstens haben die Lobbyisten finanzielle Motive. In einem offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Seite 17 und 18 der Pressemitteilung) fordern sie mehr Geld pro Obduktion (1.109,30 Euro statt bisher 750 Euro) und mehr Obduktionen. Zweitens ist die Datenbasis viel zu dünn: Sie basiert auf lediglich 154 offiziellen Corona-Toten. Das sind lediglich 1,7 Prozent der Corona-Toten in Deutschland. Demgegenüber stehen Professor Püschel und sein Team vom Universitätsklinikum Hamburg, die mit „weit über 200 Personen“ nahezu 100 Prozent aller offiziellen Hamburger Corona-Toten obduzierten und bisher als Einzige in Deutschland über eine repräsentative Datenbasis verfügen.

Professor Püschel erklärte: „Ohne Vorerkrankung ist in Hamburg an Covid-19 noch keiner gestorben. Dieses Virus ist nur im Ausnahmefall eine tödliche Krankheit, in den meisten Fällen jedoch eine überwiegend harmlos verlaufende Virusinfektion. Alle Mutmaßungen über einzelne Todesfälle, die nicht sachkundig überprüft worden sind, schüren nur Ängste.“

Laut Professor Püschel starb von weit über 200 offiziellen Hamburger Corona-Toten kein einziger an Covid-19, sondern alle an tödlichen Vorerkrankungen. Covid-19 spielte bei rund der Hälfte keine und bei der anderen Hälfte eine mal kleinere und mal größere Nebenrolle. Das ist wie bei Krebskranken, für die eine Influenza-Erkrankung die Lebenserwartung durchaus um ein paar Tage oder Wochen verkürzen kann, aber nicht die primäre Todesursache ist. Professor Püschels Ergebnisse decken sich mit der Bloomberg-Meldung: „Italiens Gesundheitsbehörde sagt: 99 Prozent derer, die am Virus starben, hatten andere Krankheiten“.

In Berlin scheint Covid-19 gefährlicher zu sein als in Hamburg: Die Charité Berlin erklärte, man habe 11 von 173 Berliner Corona-Toten obduziert. Diese 11 seien alle an Covid-19 gestorben. Die Charité hat also 6 Prozent der Toten herauspickt und 94 Prozent der offiziellen Berliner Corona-Toten nicht obduziert. Was könnte der Grund dafür sein? Hat man gezielt die ältesten 6 Prozent herausgesucht, um ein politisch motiviertes Ergebnis zu konstruieren? Auch bei der oben genannten Pathologen-Initiative auf Basis von 1,7 Prozent der Toten stellt sich die Frage nach den Kriterien, nach denen die Obduzierten herausgepickt wurden.

Wo wir bei „6 Prozent“ sind: Wie die Centers for Disease Control and Prevention CDC für die USA bekanntgaben, wurde bei lediglich 6 Prozent der offiziellen Corona-Toten Covid-19 im Totenschein„erwähnt“. Das bedeutet nicht einmal zwingend, dass diese 6 Prozent tatsächlich daran gestorben sind oder ohne die Infektion nicht ohnehin gestorben wären. In Anbetracht des weltweit sehr hohen Altersdurchschnitts der Toten, der fast exakt auf dem Niveau der durchschnittlichen allgemeinen Lebenserwartung liegt, ist anzunehmen, dass ein erheblicher Teil der offiziellen Corona-Toten auch in den USA mit und nicht an Covid-19 verstarb. Die CDC meldeten am 26. August 2020 „durchschnittlich 2,6 weitere Erkrankungen beziehungsweise Todesursachen“.

Was könnte herauskommen, wenn man alle Corona-Toten obduziert, um die tatsächliche primäre Todesursache festzustellen? Die offiziellen 9.350 Corona-Toten, die 0,01 Prozent der Bevölkerung ausmachen, schrumpfen wahrscheinlich auf 0,001 bis 0,005 Prozent der Bevölkerung. Klammert man die Vorerkrankten mit anderen primären und meist tödlichen Vorerkrankungen aus, ist durchaus wahrscheinlich, dass weltweit kein Fall nachweisbar ist, in dem ein gesunder Mensch unter 65 Jahren, der über ein intaktes Immunsystem verfügt und halbwegs gesund lebt, an Covid-19 starb.

Bundestag sabotierte Petition: Wie viele Menschen starben „an“ und nicht nur „mit“ Covid-19?

Beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags gab es die Möglichkeit, Bundestag und Bundesregierung unter Zugzwang und Rechtfertigungsdruck zu setzen. Petition Nr. 109434 (endete am 15.09.) forderte den Bundestag dazu auf, „Obduktionen als verbindliche Maßnahme für alle Epidemien im Infektionsschutzgesetz zu verankern, damit die Gefährlichkeit solcher Krankheiten in kürzester Zeit bestimmt und die angemessenen politischen Entscheidungen getroffen werden können.“ Was eigentlich eine Selbstverständlichkeit und Eigeninitiative sein sollte, muss man dem Bundestag offenbar aufzwingen. Zudem könnten sie mit den Erkenntnissen der Pathologen die Entwicklung von Medikamenten und möglichst unbedenklichen Impfstoffen vorantreiben.

Petent Dirk Westerheide, Eventmanager aus Hückeswagen, war darauf vorbereitet, dem Petitionsausschuss Rede und Antwort zu stehen. Er wollte Professor Klaus Püschel, Professor Sucharit Bhakdi, Dr. Wolfgang Wodarg, Professor Karin Mölling und Professor Martin Haditsch einladen, ihn zu begleiten.

Die Petition wurde bereits am 09.04. eingereicht. Der Petitionsausschuss ließ sich zunächst zwei Monate Zeit mit einer Antwort und lehnte die Petition dann mit der Begründung ab, durch die Nennung der Namen Püschel, Bhakdi, Wodarg, Mölling, Haditsch etc. sei deren Persönlichkeitsrecht verletzt. Was sinnfrei ist, da diese Experten erstens als Sachverständige genannt wurden und zweitens sehr an Publizität für ihre Expertise interessiert sind.

Am 18. August telefonierte ich mit dem Petenten, um ein Interview für „Rubikon“ mit dem Titel „Bundestag sabotiert Obduktions-Petition“ abzuschließen. Zwei Stunden nach diesem Telefonat war die Petition online. Gelinde gesagt ist das ein bemerkenswerter Zufall…

Nach der Kürzung des Petitionstextes und der erneuten Einreichung stellte der Ausschussdienst dem Titel der Petition ohne Angabe von Gründen das Aufmerksamkeits-mindernde Wort „Krankheitsbekämpfung“ voran. Wie bei Petitionen üblich lief auch diese Petition mangels Bekanntheit schleppend.

Um für Bekanntheit zu sorgen, interviewte ich den Petenten erneut für „Rubikon“. Das Interview erschien am 2. September gegen 15 Uhr. Drei Stunden später hatten bereits 3.400 Menschen die Petition mit unterzeichnet. Das Quorum von 50.000 Zeichnern schien erreichbar. 3 Stunden nach dem Beginn der massenhaften Unterzeichnung blockierte der Petitionsausschuss die Zeichnungsfunktion und setzte die Petition auf „Read only“.

Darauf wurde der Petent nur aufmerksam, weil sich zahlreiche potenzielle Zeichner beschwerten, dass sie nicht unterzeichnen konnten, nachzulesen unter anderem auf dem Telegram-Kanal von Samuel Eckert vom 3. September. Nachdem die große Welle der Unterstützung durch Rubikon-Leser abgeebbt war, gab der Petitionsausschuss die Unterzeichnungsmöglichkeit wieder frei und erklärte auf Anfrage des Petenten, es sei eine „Server-Wartung“ gewesen. Bemerkenswert daran ist erstens, dass andere Petitionen meines Wissens nicht davon betroffen waren, und dass Server-Wartungen bei jeder professionellen IT-Abteilung immer in der Zeit mit dem geringsten Traffic stattfinden, also zwischen 3:00 und 4:00 Uhr morgens.

Der Petitionsausschuss war also recht aktiv, um die Petition zur Wahrheitsfindung über die tatsächliche Covid-19-Gefahr zu verhindern. Nun könnte der Petitionsausschuss Petitionen auch annehmen, wenn das Quorum nicht erreicht wurde. Aber das Interesse an der Wahrheit über Covid-19 kann man beim Bundestag offensichtlich ausschließen.

Dazu passt auch, dass der Gesundheitsausschuss des Bundestags „Mediziner: Feststellung einer nationalen epidemischen Lage nicht aufheben“ ganze sechs Einzelsachverständige einlud: Prof. Dr. Christian Drosten, Charité Berlin, Prof. Dr. jur. habil Michael Elicker, Universität des Saarlandes, Prof. Dr. Thorsten Kingreen, Universität Regensburg, Franz Knieps, BKK-Dachverband, Prof. Dr. med. Matthias Schrappe, Universität zu Köln sowie Prof. Dr. Ferdinand Wollenschläger, Universität Augsburg. Von den mindestens 250 namhaften Experten, die die nationale epidemische Lage aufheben würden, wurde niemand eingeladen.

Die Farce geht gleich doppelt weiter: Der Corona-Fehlalarm wird ohne Grundlage aufrechterhalten – und beim Petitionsausschuss des Bundestags hat weiterhin keine Petition Erfolg, deren Forderung nicht ohnehin den Zielen der Regierungsparteien entspricht.

Von Jörg Gastmann

Über den Autor:

Jörg Gastmann ist Buchautor sowie Sprecher der Initiative economy4mankind.org, die das alternative Wirtschaftssystem „Economic Balance System“ vertritt. Er schreibt auch für „Rubikon“ und Telepolis“.


Um unsere aktuellen Beiträge nicht zu verpassen, schaut auf unsere Homepage

Das alles geht aber nur mit eurer Unterstützung, egal ob groß oder klein, denn jede Unterstützung hilft uns alternativen Medien dabei für Meinungsfreiheit und Demokratie zu kämpfen.

Hier findet ihr wichtige Infos zu HALLO MEINUNG und auch unsere Kontoverbindung: hallo-meinung.de
Falls ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, geht das einfach unter: klicke hier um uns per PayPal zu unterstützen

Zeige Flagge für HALLO MEINUNG 🇩🇪
In unserem Shop findest du Shirts, Tassen und vieles mehr:
https://shop.spreadshirt.de/hallo-meinung-shirts/

Link zum HALLO MEINUNG-Song:
https://www.digistore24.com/product/306987

Wir bewegen Deutschland!

Wir freuen uns über jede Unterstützung.
Herzlichen Dank.

Euer Peter Weber und Team

Wir behalten uns vor, Kommentare vor der Veröffentlichung zu prüfen

__CONFIG_group_edit__{}__CONFIG_group_edit__
__CONFIG_local_colors__{"colors":{},"gradients":{}}__CONFIG_local_colors__
  • Ich komme mir vor wie im Film. Ich habe schon viele Filme mit diesem Thema gesehen. Und mittlerweile weiß ich, dass dies keine Utopie mehr ist.
    Was mich an dieser Lage extrem beunruhigt, liegt an der Tatsache, dass der Held zur Beendigung dieser Lage nicht einmal geboren ist. Des Weiteren zeichnet sich mir ein Bild, dass weder Hallo Meinung, noch Querdenken und all die anderen nichts, aber auch gernichts dagegen ausrichten können! Jedenfalls nicht auf die Art und Weise, wie es momentan hier versucht wird. Letzten Endes, zeigt die Geschichte, wie es dem Menschen gelingt, einen Neustart zu wagen. Französische Revolution, Russland, 2ter Weltkrieg, usw. Je weiter wir in der Zeit vorran schreiten und der Mensch trotzt seiner eher selbstzerstörerischen Art sich technologisch weiter entwickelt, je heftiger wird der Kampf um die Freiheit. Je mehr verlieren wir an Menschlichkeit!

  • Zur Begründung der Corona Maßnahmen wird in den Medien permanent verkündet das es kein Mittel gegen Corona gibt. Daher gilt die Corona Verordnung solange bis ein Impfstoff zur Verfügung steht. Ich bin 78 Jahre alt und habe in meinem Leben viele Grippeperioden erlebt. Ich kenne eine Menge von natürlichen Mittel die schon immer effektiv gewirkt haben. Dies Wissen gehört zur Allgemeinbildung. Ich habe daher Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Betrug, Amtsmissbrauch gegen den Gesundheitsminister Jens Spahn gestellt. Begründet habe ich dies auf 23 Seiten mit Studien unter Angabe der Quellen (für jedermann nachprüfbare Fakten) begründet und auch dargelegt das Herr Spahn durch seine Entscheidung tausende Corona Tote in Kauf nimmt. Nach 4 Wochen hat die Staatsanwaltschaft mitgeteilt das nach Prüfung des Sachverhaltes nach §§ 152 Abs. 2, 160 Abs. 1 StPO von der Einleitung ein Ermittlungsverfahren abgesehen wird.

    Für die Staatsanwaltschaft zählen unwiderlegbare Fakten nicht.

  • Einer der besten mir bekannten Aufsätze zur aktuellen Situation, der die Absurdität der Regierungspolitik klar aufzeigt und Lösungsansätze beschreibt. Ich werde ihn mit möglichst vielen Menschen teilen.

  • {"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}
    >