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Déjà-vu 

 22. Dezember 2020

von  Uwe Kranz

Nach meiner letzten Kolumne hat es angeblich einen brasilianischen Arzt erwischt, der als Teilnehmer einer klinischen Studie (Phase III) in Brasilien unmittelbar nach der Impfung mit demGenvakzinAZD1222 verstarb, das in Zusammenarbeit mit der britischen University of Oxford vom Pharmahersteller Astra-Zeneca produziert wurde. Darüber berichtete die türkische Nachrichtensendung Show Ana Haber, die dann über Facebook und Telegram weiterverbreitet wurde. Flugs beeilte sich Correctiv, der angeblich neutrale deutsche Faktenchecker, das Urteil „Unbelegt“ zu fällen, mit der Begründung: „Alles deutet darauf hin, dass er nur ein Placebo bekam“ und in Wirklichkeit „an einer Covid-19-Infektion starb“. Correctiv ist zwar zuzustimmen, dass „ein faktenbasierter Diskurs in diesen unsicheren Zeiten wichtiger denn je“ sei, muss sich aber vorhalten lassen, sich selbst auch nicht daran zu halten, jedenfalls nicht, so lange es unter Verschluss bleiben soll, ob Dr. João Pedro Rodrigues Feitosaden Impfstoff oder ein Placebo erhielt.

Jetzt starb in Alaska[1] eine der beiden Mitarbeiter des Gesundheitswesens, die schon 10 Minuten nachdem sie den Pfizer-BioNTech-Impfstoff erhalten hatten, „schwere allergische Reaktionen“ zeigten. Der inzwischen verstorbenen Mitarbeiterin war zeitlebens nicht bekannt, dass sie an Allergien litt. Der zweite Mitarbeiter überlebte seine Anfälle.

Die Reaktionen der beiden Vergiftungsopfers ähnelten auffällig den anaphylaktischen Reaktionen, die zwei Pfleger in Großbritannien erlebten, über die ich in der letzten Kolumne berichtete.

Zusammen mit dem katholischen Priester, der in Philadelphia an den Folgen einer COVID-19-Impfung im Rahmen der dritten Zulassungsphase verstarb, sind das innerhalb einer Impfwoche schon drei Tote und drei weitere Personen, die dank der schnellen ärztlichen Hilfe mit gesundheitlichen Impfschäden davongekommen sind.

Gut, das ist jetzt ja auch ein weltweites Ergebnis, mag man einwenden. Aber drei Tote pro Woche? Das ist ja auch kein Wunder, wenn man bedenkt, wie schnell die Zulassung weltweit durchgepeitscht wurde, ohne dass man ausreichend Zeit zu Beobachtung der jeweiligen Folgen der einzelnen klinischen Phasen hatte. Man nannte dieses Verfahren bildmalerisch „Teleskopieren“, dabei spielte man mit Menschenleben.

Auch „unser“ EU-Impfstoff BNT162b2 von BioNTech/Pfitzer wird bei der Veröffentlichung dieser Kolumne schon seine „beschleunigte“ Zulassung erhalten haben und auf den Gabentischen in den Impfzentren bereit liegen – ohne Rücksicht auf Verluste. Hoffentlich liegen dann auch Fertigspritzen mit Epinephrin (Adrenalin), einem Antihistaminikum und einem Kortisonpräparat daneben, um wie bei den beiden Impfopfern aus Alaska bei einem anaphylaktischen Schock oder gar bei Herzstillstand helfen zu können. Menschen, die z.B. bei der Einnahme von Erdnüssen, Hühnereiern, Sellerie, Soja, Fische und Schalentiere Meeresfrüchten oder nach Einsetzen der Wirkungen von Insektengiften von Wespen, Bienen, Hummeln oder Hornissen allergische Reaktionen zeigen, sollten bedenken, dass auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten (Schmerzmittel, Antibiotika, Narkose- und Röntgenkontrastmittel und insbesondere solche Impfstoffe einen anaphylaktischen Schock auslösen können[2]. Beängstigend der Kommentar des obersten französischen Infektiologen, Prof. Dr. Caume: (Ich habe noch nie eine solche Häufigkeit von Nebenwirkungen bei einem Impfstoff gesehen, … das ist zu viel!“[3]).

Wie der Chef der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (RKI), Thomas Mertes, vor ein paar Tagen klagte, liege die Impfbereitschaft der Deutschen nach den bestellten Umfragen „leider“ nur bei rund 43 Prozent. Sie sind freiwillig die Impf-Versuchsfrettchen von Merkel, Spahn und Drosten. Über 50 Prozent der Befragten wollen erst mal abwarten, 7 Prozent seien generell gegen eine Impfung.[4]Das ist, angesichts der weltweit doch sehr rasch eingetretenen ersten und durchaus ernsthaften Impfschäden im Vereinigten Königreich, in den USA und in Europa, eine verständliche und gut begründete Einstellung. Woran erinnert das alles?

Déjà-vu II

Richtig: An das Geschehen um die Schweinegrippe, die in den Jahren 2009/10 auch angeblich „pandemisch“ aufgetreten war. Und auch damals war Herr Drosten, der Experte der Berliner Charité, daran beteiligt, die Angst vor dem Influenza-Virus A (H1N1) 2009 aufzuheizen, was die WHO dazu brachte, am 12. Juni 2009 weltweit die Pandemie auszurufen. Gerade noch rechtzeitig wurde auf den amtlichen Seiten der WHO kurzerhand gestrichen, dass „eine Pandemie mit einer enormen Zahl von Todes- und Erkrankungsfällen einhergeht“[5].Correctiv[6] bemühte sich im August 2020, diese im Internet kursierenden Informationen als „größtenteils falsch“ zu klassifizieren und betonte, dass „eine hohe Sterblichkeitsrate bei der WHO nie Voraussetzung für die Ausrufung einer Pandemie“ gewesen sei. Das passte gut, denn H1N1 hatte nur eine „geringen Pathogenität“, d.h. das Virus agierte glimpflicher und rief eben nicht „enorm viele“ Erkrankungen hervor. Wie dem auch sei, es wurde jedenfalls noch leichter, schneller und früher als bisher, eine Pandemie auszurufen. Ein weiterer Stolperstein auf dem Weg für den Corona-Virus war beseitigt.

Anfänglich breitete sich das H1N1-Virus von Mexiko aus auch so rasant aus, wie später das SARS-CoV-2-Virus von China. Mitte des Jahres 2009 waren fast 80 Länder betroffen und später die ganze Welt. RKI und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI)warnten vor vielen schweren Erkrankungen und vielen Todesfällen, sprachen von einer Mortalitätsrate von 27 Prozent, dabei lag sie mit insgesamt ca. 350 Todesfällen bei nur einem Prozent. Diese Zahl ist, im nachhinein betrachtet, sicherlich zu niedrig, da sie nur labordiagnostisch gesichert ist, bleibt aber selbst bei deutlicher Steigerung im Rahmen einer normalen, saisonalen Grippewelle.

Die Folge dieser amtlichen Panikmache lagen auf der Hand, Grippemittel waren mancherorts ausverkauft, in rasender Eile wurden Impfstoffe entwickelt, produziert und vertrieben. Vor allem der britische Pharmariese GlaxoSmithKline (GSK) machte Riesenumsätze, nachdem die europäische Agentur für Arzneimittel (EMA) im Herbst 2009 seinem Impfstoff Pandemrix die Eilzulassung erteilte. Weltweit kauften die Gesundheitsbehörden, legten sich wahnsinnige Vorräte an Impfdosen an. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trieb in Deutschland den Bestellprozess voran. Die Operation Schweinegrippe sollte zur größten Impfaktion in der Geschichte der Bundesrepublik werden. Es wurde jedoch ein Flop, da die neue Grippe viel harmloser verlief als befürchte. Da halfen auch die verzweifelten Impfaufrufe von Bundesregierung, Pharmaindustrie und Ärzteverbände nicht mehr, Pandemrix wurde zum Ladenhüter.

Rund 30 Millionen Europäer ließen sich dennoch impfen, obwohl die Impfstoffe definitiv nicht ausreichend bzw. nur an gesunden Probanden getestet worden waren. Die Folge: Über 1.000 Impfopfer wurden alleine in Europa gezählt, vornehmlich in den nordeuropäischen Ländern. Bei den Betroffenen dürfte der Impfstoff Pandemrix eine Narkolepsie, eine unheilbare neurologische Krankheit ausgelöst haben. Noch heute streiten sich die Fachleute, ob das Narkolepsie-Risiko in den Tests hätte erkannt werden können. Bei einer größeren Zahl Varietät von Probanden und einer längeren Beobachtungsphase hätte man sicherlich die genetischen Dispositionen erkannt, unter denen Narkolepsie leichter ausbrechen kann. Inzwischen glaubt man auch zu wissen, dass H1N1 den Neuronen-Verlust bei Parkinson verschlimmern kann.

Zwei Jahre nach der Schweinegrippe-Epidemie mussten die zentral gelagerten 196 Paletten mit 16 Millionen Impfdosen vernichtet werden – das Haltbarkeitsdatum war abgelaufen. Schon zuvor vernichteten die Bundesländer in eigener Regie ihre eignen Bestände: 12,7 Millionen Impfdosen. Insgesamt sind Bund und Länder, die für mehrere hundert Millionen Euro zig Millionen Impfdosen kauften, auf 28,7 Millionen Dosen im Wert von über 130 Millionen Eurositzen geblieben[7] – die Verbrennungskosten in Höhe von 14.000 Euro waren da nur noch Peanuts.

Was damals geschah, droht es nun wieder? Und jetzt hat man in China im Juni 2020 unter insgesamt 179 Mutationen des H1N1 schon wieder einen neuen, hochinfektiösen Abkömmling mit Pandemiepotenzialentdeckt und ihn auf den Namen G4 getauft. Bei Frettchen jedenfalls verursachte das Virus schwerwiegendere Symptome als andere Viren. Jegliche Immunität, die Menschen durch die saisonale Grippe gewinnen, sollen keinen Schutz vor „G4“ bieten. Über 10 Prozent der Schweinehalter seien bereits infiziert, fast 5 % der Bevölkerung. Auf ein Neues? Angstmache, Lockdown, Maske, Panik und Krisenmodus ohne Ende? Da tröstet es doch, dass die US-Centers for Disease Control and Prevention (CFC) angeblich nachgeforscht und festgestellt haben soll, dass von den gemeldeten Corona-Todesfällen nur sechs Prozent wirklich durch COVID verursacht wurden. Die restlichen 94 Prozent hätten zuvor schon an mehrere, meist lebensbedrohenden Krankheiten gelitten oder befanden sich bereits in sehr hohem Alter.

Von Uwe Kranz

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https://www.youtube.com/watch?v=nZ-YJv5fW4Y


[1] New York Times vom 16.12.2020
[2] https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/allergien-und-unvertraeglichkeiten/was-ist-ein-allergischer-schock-2021302
[3] Le Parisien vom 98.12.2020
[4] https://www.n-tv.de/panorama/Deutsche-beim-Impfen-noch-zurueckhaltend-article22226559.html
[5]https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Pandemie/FAQ20.html
[6] https://correctiv.org/faktencheck/2020/10/22/nein-eine-hohe-sterblichkeitsrate-war-bei-der-who-nie-voraussetzung-fuer-pandemie-definition/
[7] 17.08.2011 Ärztezeitung: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Schweinegrippe-Impfstoff-wird-verbrannt-271459.html

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