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Man muss dieses Bild der Ohnmacht genau betrachten. Drei Polizisten knien auf dem Mann am Boden. Einer hat seinen Stiefel auf das blutüberströmte Gesicht gesetzt. Es ist nicht das eine Knie, das dem schwarzen Floyd George die Luft abdrückte und sein Leben beendete und damit eine gesellschaftliche Wutbewegung auslöste, die unter dem Namen „Black Lives Matter“ wie eine Brandwalze der Zerstörung durch die amerikanischen Innenstätte rollte.

Es ist vorerst nur dieser Stiefel im Gesicht. Und der Mann lebt. Noch.


Dennoch ist das Bild ikonografisch. Es erzählt von der Ohnmacht des Bürgers, der sich in diesen Tagen gegen die Politik der Regierung auflehnt. Es erzählt von einer polizeistaatlichen Enthemmung. Es erzählt von Polizisten, die einem Kampfauftrag ausgerüstet sind und keine Skrupel haben, diesen auf die schonungsloseste Weise auszuführen.

Es erzählt auch von einer politischen Verrottung der Demokratie in den Spättagen der Merkel-Ära, und von der tiefen Verachtung, die eine linksgrüne Stadtregierung für die Freiheit ihrer Bürger hegt. Und es gibt einen Vorgeschmack auf die Zukunft unter einem linken Machtkartell.

Ja, das ist das Verstörende. Solche Bilder kennt man allenfalls aus den Juntas in dem Lateinamerika der vergangenen Jahrzehnte. Doch hier sind es deutsche Täter, deutsche Opfer. Als zunächst höchsten Verantwortlichen in der politischen Befehlskette kann man wohl den Berliner Innensenator Andreas Geisel ausmachen, ein Mann mit Vorgeschichte. Er diente als SED-Mitglied der östlichen Diktatur als Fernmeldetechniker und studierte „Ökonomie des Nachrichtenwesens“, für einen Spitzelstaat als höchst geeignete Qualifikationen.

Er war einer derjenigen, die bruchlos ins neue System weiter mitliefen und aufstiegen, ein Mann für alle Fälle. So einer ist brutalste Polizeieinsätze auf der anderen Seite der Mauer gewöhnt gewesen und hat sie, als überzeugtes SED-Mitglied,  politisch mitgetragen.

Man weiß nicht, worüber man mehr erstaunt sein sollte, wenn man sich die Interviews mit ihm nach jenem Horrortag der Demonstration anschaut, an dem die Polizei wild prügelte und 1000 Gefangene machte – mehr werden es auch in den letzten Tagen der DDR-Diktatur bei den Unruhen vom 7. Und 8. Oktober 1989 nicht gewesen sein: Über die Abgebrühtheit des Apparatschik Geisel oder über die professionelle abgestumpfte Glätte der ihn befragenden Journalisten. 

Ob er denn denke, die Situation unter Kontrolle gebracht zu haben, wurde er gefragt.

Nun, natürlich hätte er auch härter durchgreifen lassen können, sagte der Mann, als hätte er an jenem Tag ein Kaffekränzchen begleitet. „Aber damit wäre gegebenenfalls auch das Risiko verbunden, Menschen durch Polizeieinsätze zu verletzen.“ Ach ja? Tatsächlich?

Wer sich die Bilder, die der freie Journalist Boris Reitschuster von diesen Bürgerkriegs-Szenen ins Netz lieferte, kann nur noch angewidert den Kopf schütteln über den journalistischen Verrat in solchen Interviews, den an der Wahrheit, der offenbar für die Handlanger – der Begriff Journalist ist hier nicht mehr angebracht – der öffentlich-rechtlichen Anstalten zu Routine geworden ist.

Mittlerweile müssen unsere Mitbürger selber die Aufgaben der Journalisten übernehmen.

So fotografierte der Berliner Professor Jörg Baberowski den blutüberströmten Demonstranten und bat um Mithilfe im Internet bei der Identifizierung von Opfer und Tätern – ja, mittlerweile ist das Netz  wie bei den Bürgerrechtlern in Teheran oder denen der Arabellion ein Mittel, Gegenöffentlichkeit herzustellen.

Nun aber noch einmal zu dem Verbot, das die tiefe Fäulnis beschreibt, die Verwaltung und Justiz und Exekutive in den letzten Jahren befallen hat. Die dort demonstrierten, waren Bürger aus der Mitte der Gesellschaft, keine Rechtsradikalen. Sie waren in wesentlich kleineren Gruppen unterwegs als die Tausende, die eine Woche zuvor am Christopher-Street-Day demonstrierten und feierten und das auf engster Tuchfühlen, eine im Regenbogenberlin mittlerweile als staatstragend genehmigte Aktion der LGBTQ-Community.

Hier galt kein Maskenzwang, keine Abstandsregel. Sie wurde genehmigt, eben weil sie nicht als staatskritisch eingeschätzt wurde.

Anders als diejenigen, die am 1.August, am Blutsonntag, demonstrierten.

Nun ist über die Widersprüchlichkeit und die Willkür der Pandemiebekämpfung schon lange gestritten worden, auch unter Wissenschaftlern. Auch über die Wohltaten und die Risiken einer Impfung gehen die Meinungen auseinander. Dass die Ständige Impfkommission der Regierung selber sich weigert, das Impfalter bei Jugendlichen auf 12 Jahre herabzusetzen, wie es sich die Politik wünscht, spricht für sich.

Dass sich nun auch Eltern vehement gegen den staatlichen Zwang auflehnen, ist verständlich.

Aber für  all diejenigen, die auf der Straße protestieren, hat sich die Sammelbezeichnung „Querdenker“ als  Schimpfname eingebürgert. Früher galt der Name als Ehrentitel für unabhängige Köpfe. Heute ist er in der Presse herabgesunken als Bezeichnung für Verschwörungstheoretiker, Rechte, Aluhut-Träger und andere Geistesverwirrte. Und die Medien feuern die Politik geradezu an, härteste Geschütze gegen sogenannte   Impfverweigerer aufzufahren, in einer Art linkstotalitärer Raserei, ob es sich nun um die FAZ handelt, oder die Zeit oder den Spiegel.

Zwei hochkarätige Strafrechtsprofessorinnen haben soeben in einem offenen Brief in der WamS das Rechtsverständnis kritisiert, das mit der Diffamierung von Impfgegnern zum Ausdruck kommt. „Es ist verwunderlich, dass die Kritik an den Ungeimpften und die Forderung nach für sie spürbaren Nachteilen immer lauter wird, ohne dass diese Punkte ernsthaft diskutiert werden. Die „Zeit“ verstieg sich sogar zu der Aussage, dass eine „Diskriminierung“ von Ungeimpften ethisch gerechtfertigt sei.

Hieran könnte ein grundlegender Denkfehler schuld sein: Die Pandemie ist nur überwunden, wenn sich alle impfen lassen. Wer sich nicht impfen lässt, der hält die Pandemie am Laufen – so etwa der reißerische Titel des „Spiegel“: „Impfen? Irgendwann. Vielleicht. Wie Ignoranz und Zweifel den Sieg über die Seuche vereiteln“. Das Virus wird sich aber wohl nicht „besiegen“ lassen – und darum geht es auch gar nicht. Der Grund für staatliche Maßnahmen entfällt nicht erst dann, wenn kein einziger Corona-Fall mehr gemeldet wird. Sondern dann, wenn sich die Risikogruppe wirksam schützen kann. Dafür brauchen wir keine bestimmte Impfquote.“

Des ungeachtet und trotz gegenteiliger Erfahrungen in anderen Ländern, die in dieser Frage größere demokratische Gelassenheit walten lassen, scheint sich der offizielle Medienbetrieb in der Rolle des eilfertigen Hilfssheriffs wohlzufühlen.

Von insgesamt 5000 Teilnehmern wurden 1000 festgenommen, Dutzende schwer verletzt, einer, der Gründer der Partei „Die Basis““ aus Eiskirchen, Vorname Sascha, starb in Polizeigewahrsam an einem Herzinfarkt.

Und dieser Kessel wurde angerührt aus keinem anderen Grunde als dem, dass Menschen gegen eine politische Klasse  protestierten, die ihnen das grundgesetzlich verankerte Grundrecht auf Demonstrations- und Meinungsfreiheit nehmen wollte, und das

mit einem Gemisch aus Gewalt und Hochmut, Lüge und Drohung.

Dieser 1. August 2021 wird in die Geschichte als Blutsonntag eingehen. 

Von Matthias Matussek

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
https://www.youtube.com/watch?v=vpqyriFMebg

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