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Joshua Kimmich ist nicht nur auf dem Fußballfeld ein Beispiel

Wie oft habe ich ihn verflucht, wenn er als Motor und zentrale Kämpfer das Spiel der Bayern antrieb gegen meine Dortmunder, und bisweilen sogar das entscheidende Tor schoss wie im letztjährigen Supercup. Auf dem Boden liegend. Mit der Hacke! Der Typ gibt einfach nicht auf, und er hasst es zu verlieren, und ich ertappte mich in der Träumerei, er würde das Mittelfeld bei Borussia Dortmund irgendwann ebenfalls antreiben.

Doch jetzt hat Joshua sein schönstes Tor geschossen, und zwar Fußball übergreifend – mit seiner standhaften Weigerung sich impfen zu lassen und auf dem Grundrecht zu bestehen, die ihm das Grundgesetz einräumt: dem der Unverletzbarkeit seiner Person, seiner Würde, der Entscheidung darüber, was mit seinem Körper geschieht.

Natürlich bringt das nun all die in Verlegenheit, die die sogenannten „Impfverweigerer“ als Spinner mit Aluhüten oder rechtsradikale Verschwörer gegen die Regierung diffamieren wollen: Kimmich ist nach überwiegender Meinung der Öffentlichkeit ein junger, sehr besonnener Mann, der einfach ernst nimmt, was dem Impfstoff etwa von Biontech beigegeben wird. Ein Zettel, auf dem Folgendes steht: „Der Käufer erkennt an, dass die langfristigen Wirkungen und die Wirksamkeit des Impfstoffs derzeit nicht bekannt sind und dass der Impfstoff unerwünschte Wirkungen haben kann, die derzeit nicht bekannt sind“.

In ruhigem Ton erklärte er seinen ablehnenden Standpunkt dem Fußballreporter von Sky, der ihn nach der letzten Bundesliga-Partie befragte: er wolle auf einen Totimpfstoff warten und auf die Warnung des Impfstoffherstellers reagieren, eben, dass der Stoff unerwünschte Wirkungen haben kann. Der Skandal ist nicht Kimmich, der Skandal ist die geschlossene Abwehrfront der Medien und der politischen Klasse gegen einen, der auf seiner individuellen Freiheit besteht.

Ohnehin lässt sich besonders anhand der Corona-Politik „eine schleichende Gewöhnung der Bevölkerung an vormundschaftlich-volkserzieherisch Interventionen in das politische, kulturelle und private Leben“ verzeichnen, wie Simon Kessling es in seinem einsichtsvollen Essay „Masse oder Macht“ in der Zeitschrift „Cato“ formulierte.

Hellsichtig wie immer schreibt Rüdiger Safranski in seinem neuen Buch „Einzeln sein“ gegen diese verheerende Tendenz an. Ohne den Mut, sich als Einzelner zu behaupten, hätten es keinen da Vinci, keinen Luther, keinen Rousseau, keinen Kierkegaard gegeben.

Wir haben uns in unserem Lande, politisch an ein Herdendasein gewöhnt, das für eine Demokratie auf die Dauer brandgefährlich ist, wie wir aus der Vergangenheit wissen. Wir lokalisieren diese Gefahr nur falsch. Wir werden unter medialem Dauerfeuer  gezwungen, sie am rechten Rand zu vermuten – während sie hinter unserem Rücken von links ins Zentrum hinein marschiert und die Gesellschaft gleichschaltet.

Wenn dann einer aufsteht und „Nein“ sagt und bereit ist, die Prügel dafür einzustecken, gebührt ihm unser Respekt.

Im Übrigen: Was Corona und deren Bekämpfung angeht, tappt selbst „die Wissenschaft“ noch im Nebel. Der ungeimpfte Joshua Kimmich ist gesund und lässt sich alle zwei Tage testen – sein zweifach geimpfter Trainer Julian Nagelsmann indes ist an Covid erkrankt und muss das Team aus seiner Quarantäne heraus coachen.

Wie viel Impfungen versprechen Sicherheit? Warum kommen Dänemark und Schweden durch die Epidemie ohne all die Auflagen, die uns Deutschen zugemutet werden? Fragen über Fragen, doch kein Besinnlicher fragt sie mehr. In unseren Medien haben wir es kaum noch mit Fakten und Kontroversen zu tun, dafür aber mit Gefühlen und einer nach oben offener Empörungsskala, um Uwe Vorkötter von „Horizont“ zu zitieren.

Selbst der Chef der „Stiko“, der Ständigen Impfkommission der Bundesregierung, der 71-jährige Thomas Mertens, hält die öffentliche Diskussion um den Impfstatus von Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich für überzogen, wie er im Interview mit der „Bild“ sagte.„Es ist die persönliche Entscheidung von Kimmich, und die soll es auch bleiben! Die Debatte um Kimmich ist ein grenzenloser Unfug“.

Dass andere Nationen mit der Aufhebung der Beschränkungen voraus sind, war zu erwarten. Die Engländer haben das Ende ihrer Pandemie-Regeln als „freedomday“ gefeiert, als Freiheits-Tag, fast so euphorisch wie den traditionellen „V-Day“, den Sieg über Hitlerdeutschland.

Aus Kreisen der sich soeben bildenden Ampelkoalition hört man, dass es bei uns noch bis in den November hinein dauern wird, obwohl bereits wohl an die 80 Prozent der Bevölkerung durchgeimpft sind – einst hatte Kanzlerin Merkel ein Durch-Impfungsergebnis von 70 Prozent genannt, um das Volk in maskenlose Zeiten zurückkehren zu lassen.

Diese Ankündigung wurde genauso stillschweigend kassiert wie diverse andere Erleichterungen im Zickzack-Kurs durch die Pandemie. Offenbar übt der Anblick eines Volkes, das mit einem schwarzen Balken vor dem Mund durch seinen mehr oder weniger demokratischen Alltag seinen Geschäften nachgeht, auf die Regierenden einen unbezwingbaren Reiz aus.

Schließlich: die Wahlen sind gelaufen. Nun können die da unten sehr gerne für die nächsten vier Jahre die Klappe halten.

Von Matthias Matussek

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
https://www.youtube.com/watch?v=b4F4ESEO21E

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