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Der Fall Philipp Amthor „Konservative“ werden in der CDU zurückgestutzt und glattgebügelt 

 21. Juni 2020

von  Peter Joecken

Der Überflieger aus der Uckermark ist auf dem Boden der Tatsachen gelandet.

Was hat man nicht alles für ihn für Superlative erfunden: „Shootingstar“ mit scharfer Zunge, der „Harry Potter der deutschen Politik“.
Den Nachweis der Lobbyistentätigkeiten des CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor führten nun mehrere Medien. Die Eindeutigkeit ist unbestritten.

Ich habe Amthors „Auftritte“ im Bundestags stets mit hoch gezogenen Augenbrauen verfolgt. Ich hatte den Eindruck, dass er immer dann „ins Feuer“ ging, wenn es galt, „politische Moral und Geradlinigkeit“ zu illustrieren und das Fehlen dieser Adjektive bei anderen rhetorisch zu „zerlegen“.

Das tat er jedes Mal mit Genuss und einer gewissen, mir persönlich zu arroganten Ausdrucks- und Sprachfähigkeit getan. Gepaart mit einem gut sitzenden, konservativ-eleganten Maßanzug, seiner keck aufgesetzten Brille und einem fast beneidenswerten jugendlichen Teint maßregelte er mit Genuss politische Gegner.

Man konnte fast das Gefühl hegen, dass er von „Mutti“ dressiert zur politischen Größe „aufgebaut“ werden soll. Schließlich sind sie ja „Landsleute“ und er lebt die alte CDU-Tradition fort, nach der die Verquickung wirtschaftlicher Potenz mit politischen Interessen Grundlage für karriereorientiertes Fortkommen sind.

Das aber ist ein Widerspruch in sich, denn Amthor steht nicht für die schleichende Umbaupolitik Merkels zum sozialistischen Einheitsstaat.
Er war vielmehr eine Hoffnung der Konservativen. Nun hat sich ihm also der nach links abgedriftete „Spiegel“ gewidmet und ihn mit einem vor Süffisanz triefenden Artikel so zerlegt, wie er es bei Anderen zu tun pflegt(e).

Betrachtet man die Szenerie mit wachen Augen, so bleibt gerade in diesen Tagen nicht verborgen, dass mit Linnéa Findeklee eine Hoffnungsträgerin der Konservativen aus der WerteUnion und vermutlich auch aus der CDU ausgeschlossen wurde. Weshalb das so gekommen ist, wird sicher in den kommenden Tagen bekannt. Was mir dabei aber auffällt, ist, dass die Vermutung nahe liegt, dass sich hier eine Art „Selbstreinigungsprozess“ abspielt. Leute, die in die konservative Mitte abzudriften drohen, werden zurückgepfiffen.
Diese enttäuschende Tendenz wird auch noch von der WerteUnion gesteuert. Für mich ist die WerteUnion um Friedrich Merz eine große politische Enttäuschung. Eine Luftnummer mit dem Knalleffekt eines schlaffen Luftballons.

Die junge Frau Findeklee ist verbannt worden. Endgültig. Vermutlich war sie einfach zu forsch in Meinung und Vorgehen. Sie wird in der CDU keine Zukunft haben. Schade drum.

Amthor wird nicht verbannt werden. Er verschwindet nun für eine Weile in der Versenkung. Er wird ordentlich Schelte bekommen und seine politische Karriere wird ruhen. Er wird „neu ausgerichtet“ und eines Tages zurückkommen.

von Peter Joecken


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