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Nach albernen Begrüßungs-Inszenierungen für die Kameras, Ellbogencheck statt Wuhan-Style und pandemiekonformen Verrenkungen widmeten sich am Wochenende die Lenker der sieben mächtigsten Industrienationen im britischen Cornwall dem Hauptansinnen des G7-Gipfels: Zu beraten, wie nach dem erfolgreichen Verbraten von Billionensummen ganz nonchalant zum großen Umbau und „Great Reset“ übergeleitet werden kann. Tatsächlich scheint es rückblickend um nichts anderes gegangen zu sein in dieser Corona-Krise, zumindest in den konkret erlebbaren Erfahrungen dieser grotesken Zeit, wie sie die Politik sie über uns niederkommen ließ.

Wenn sich vor nicht allzu langer Zeit, noch in aufgeklärteren Jahren, die Führer der mächtigsten Industrienationen zum Gipfel trafen, dann ging es um handfeste und dringlichste internationale Herausforderungen zur wirtschaftlichen Entwicklung: Stimulierung des Wachstums, Harmonisierung der Märkte, Abbau von Behinderungen des Welthandels unter möglichst gleichen Standards. Im Mittelpunkt standen Wohlstand und Sicherheit der jeweiligen Bevölkerung, deren Interessen sich die Verhandlungspartner noch verpflichtet fühlten.

Heute ist der G7-Gipfel eine Wallstatt abgehobener Idiotie geworden, wo – nach infantilen Begrüßungsinszenierungen – nur noch über Nebenkriegsschauplätze und angeblich schicksalhaften Zukunftsfragen konferiert wird, die mit der akuten Lebenswirklichkeit der Menschen praktisch nichts zu tun hat. Die „Pandemie“. Die „Klimakatastrophe“. „Nachhaltigkeit“. All dies sind Chiffren, die am Ende stets demselben Ziel folgen: Immer mehr Kontrolle über Gesellschaften zu erlangen, Individualrechte einzuschränken und im weltweiten Maßstab, im Ergebnis zentralistisch, die Visionen totalitärer Ideologen Wirklichkeit werden zu lassen.

Die Menschen auf diesem Planeten haben ganz andere Sorgen. Sie ängstigen sich nicht vor einem Virus, dass nach Meinung vieler Experten in seiner Gefährlichkeit überschätzt wird. Vielmehr scheint das Verkennen anderer Infektionskrankheiten und Zivilisationskrankheiten mehr in den Vordergrund zu rücken.

In der „ersten“ Welt nicht, wo Millionen Arbeitnehmer, Selbständige und Firmen dank den Corona-Lockdowns vor den Trümmern ihrer Existenz stehen. Und in den Entwicklungsländern schon gar nicht, wo Seuchen, Krankheit und Tod sowie überlastete bis nicht vorhandene Gesundheitssysteme auch schon vor Corona immer ein Thema waren. Sie sorgen sich, wenn auch mit gewaltigen graduellen Unterschieden, um andere Probleme, die die abgehobenen, überalterten G7-Eliten gar nicht kennen: Die Zukunft ihrer Kinder; morgen noch Arbeit oder genug zu fressen zu haben; in leidlicher sozialer Sicherheit, ohne Gefahr von Krieg und Terror leben zu dürfen.

Doch diese Sorgen und Bedürfnisse haben die Spitzenpolitiker der Gipfelstaaten offenbar nicht auf dem Radar. In der Abschlusserklärung von St.Ives teilten sie am Montag zuerst routiniert-beiläufig mit, dass sie nunmehr mit bisherigen Corona-Hilfskosten von 12 Billionen US-Dollar rechnen – plus darüber hinaus noch weiterlaufender Hilfen, die „so lange wie nötig“ greifen. Doch damit nicht genug: Wo alle fiskalisch-kameralistischen, politisch-ethischen und monetären Maßstäbe schon einmal so pervertiert und entgrenzt sind, darf frisch übergeleitet werden zu neuen Herausforderungen, die in puncto Größenwahn und finanziellem Umfang dem „taktischen Fehlalarm Corona“ in nichts nachstehen: DemSchutz unseres Planeten“ durch eine „grüne Revolution„. Diese Begriffe stehen nicht im Grünen-Parteiprogramm oder im Grundsatzprogramm von „Xtinction Rebellion“, sondern allen Ernstes im Schlusskommunique von Cornwall.

Anstatt einer weiteren pandemischen Krisenreaktion soll also künftig „verstärkt in Wachstum und Innovation“ investiert werden, so  – denn das Klima sei, neben der Pandemie, die fortan eigentlich zu bewältigende „Krise unserer Zeit„. Hier wird sie konkret vernehm- und spürbar: Die große Transformation, lange Zeit als paranoide Schimäre antiglobalistischer Spinner und rechter Populisten belächelt, ist längst ganz ungeniert und offen zum planetaren Schicksalstopos der Regierenden geworden. Wobei „Transformation“ hier zweierlei bedeutet: zum einen die zukünftige Orientierung der internationalen Politik an klimaideologischen Dogmen, und anderen eine schleichende „Transformation“ der öffentlichen Aufmerksamkeit, die nahtlos von einer Krise auf die nächste gerichtet werden soll.

Offenbar dienen die G7/G20-Gipfel inzwischen nicht mehr dem wirtschaftlichen Austausch und internationalen Spitzendialog, sondern sie sind Klimakonferenzen. So darf in der Übereinkunft von Cornwall natürlich wieder auch das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, nicht fehlen. Vor sich hergetrieben von Klima-Umwelt-NGOs – Kritiker hatten bereits während des Gipfels bemängelt, dass die formulierten Absichten nicht neu seien und konkrete Vereinbarungen für eine realistische Umsetzung fehlten – können die Regierenden gar nicht anders, als sich von Absichtserklärung zu Agreement, von pseudowissenschaftlichen Grenzwerten zu Planzielen zu hangeln. Dabei weiß jedes Kind, dass die abstrakte Definition einer Zieltemperatur über Jahrzehnte sogar noch alberner ist als die Normierung willkürlichen Corona-Inzidenzwerten“.

In dem die G-7 Führer jedenfalls den nahtlosen Übergang von Corona zu Klimaschutzmaßnahmen verkünden, liefern Sie den Überlegungsprozess, die Pandemie so lange aufrecht zu erhalten bis wir ähnliche Maßnahmen und Zielsetzungen beim Klimaschutz umsetzen können.

Doch noch ein weiteres „Bonbon“ hatten die Mächtigen in petto, das beim Gipfel natürlich nicht  fehlen durfte: und vor allem für die deutsche Delegation natürlich von elementarer Wichtigkeit war: Im Zuge der Beglückung des kompletten Erdballs mit den segenspendenden Covid-Impfungen wollen die Regierungschefs der G7-Staaten nun 2,3 Milliarden Corona-Impfdosen an die dritte Welt spenden. Es blieb – wem sonst – natürlich Angela Merkel vorbehalten, diese neue Menschheitsbeglückung voll paternalistischer Weihe bekanntzugeben – natürlich nicht ohne den Hinweis, dass sich Deutschland an dieser Aktion „in erheblichem Maße“ beteiligen und aus eigenen Beständen „zunächst mindestens 30 Millionen Impfdosen“ zur Verfügung stellen werde.

Wenn wir etwas überzählig haben„, sagte Merkel in Cornwall hierzu, „dann werden wir es weitergeben„. Ob Impfstoff oder Entwicklungshilfe: Es im Prinzip immer dieselbe programmatische Devise, nach der Merkel ihre gesamte Kanzlerschaft ausrichtet. Wovon Deutschland genug oder aus ihrer Sicht zu viel hat, davon soll es reichlich abgeben und es „teilen„: Erwirtschaftetes Volksvermögen und Ersparnisse der Deutschen, das Sozialsystem, Infrastruktur – und vor allem natürlich „Platz“, Lebensraum, den wir ja reichlich haben, durch unbegrenzte Aufnahmebereitschaft von „Humankapital“. Und wenn dann irgendwann alle Substanzwerte, Aktiva und Guthaben aufgezehrt sind, dann wird eben die deutsche Kreditwürdigkeit (so lange noch vorhanden) abgefrühstuckt, wird auf Zukunftspump „weitergeholfen“ und die ganze Welt beglückt. Solange, bis sich irgendwann auch Deutschland endlich für nichts mehr zu schämen braucht – weil es nämlich genauso pleite, prekarisiert und ruiniert ist wie jene, an denen es projizierte Wiedergutmachung leistet.

Die Impfung ist hier nur ein weiteres „McGuffin“, ein Gimmick zur großzügigen Beglückung der Welt in der solidarischen Hybris, für die dieses Deutschland steht. Die Party ist erst vorbei, wenn die fortwährende Einladung der Politik zum Parasitismus nach innen und außen, die sich heute noch von Schnelltestcenterförderung bis zur Seenotrettung daueroffenbart, ungehört verhallt; wenn Deutschland auch für alle anderen seinen Nutzen verloren hat (was in puncto militärischer Verteidigungsbereitschaft bereits eingetreten ist). Wenn es für die EU vom Goldesel zur Hypothek wird, weil es kein Nettozahler mehr sein kann. Wenn es keine Entwicklungshilfe mehr leisten kann, da es wirtschaftlich und wissenschaftlich von den Spitzenplätzen verschwunden ist. Und wenn es sogar als Fluchtziel uninteressant geworden ist. Dann wird das Musterland der Nachhaltigkeits-, Klima- und Energiewende allen anderen Staaten nämlich wieder einmal als abschreckendes Beispiel dienen, wohin die Selbstabschaffung eines einst reichen und funktionierenden Staates aus ideologischen Verirrungen führen kann.

Klartext
von Daniel Matissek

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