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Der Klimasozialismus führt uns in eine neue Barbarei! 

 19. Mai 2021

von  Daniel Matissek

Bei ökumenischen Kirchentag beseitigte Angela Merkel vergangene Woche auch die letzten Zweifel daran, was dereinst als das große „Vermächtnis“ ihrer Kanzlerschaft in die Geschichte eingehen soll: Sie war es, die das Tor aufgestoßen hat in eine düstere Zukunft der postmodernen globalistischen Barbarei, in der Menschen nicht länger selbstbestimmt und freiheitlich ihr Leben leben dürfen sollen, sondern sich dem Diktat ideologischer „Sachzwänge“ jener zu beugen haben, die darüber bestimmen, was allgemeinverträglich, nachhaltig, „gerecht“ und vor allem – ganz wichtig – „zukunftsgerecht“ ist. Denn egal, wer nach ihr regieren wird, eine Grüne als leibhaftige Kanzlerin oder als Strippenzieherin eines Unionkanzlerns: Dem Klimadiktat wird sich alles unterordnen. Corona war dafür nur ein Testlauf.

Es ist das Politikverständnis der Angela Merkel, das nach 16 Jahren im Amt – davon gut ein Jahr als Corona-Kommandantin – auch dem letzten klargeworden sein müsste: Sie hat den alleinigen moralischen und sinnkalibrierten Kompass, nur ihre Regierung weiß, was für das Volk gut ist – und zu den vorrangigsten Aufgaben der Politik gehört es, die Uneinsichtigen unter den Untertanen auf Linie zu bringen – durch an Volkserziehung grenzende „Überzeugungsarbeit“ und Staatsagitation; Ob in der Pandemie oder beim Klima, ist da nachrangig.

Wie wir uns verhalten sollen, entscheidet fortan und in allen Lebenslagen die Regierung – und macht aus Deutschland damit einen Gesinnungs-Kibuzz, eine Mixtur aus Waldorfschule und katholischem Kindergarten, in dem ungezogene Bengels und Gören per Zuckerbrot und Peitsche so lange getrimmt werden, bis sie das wenige auswendig können, was sie noch sagen und denken dürfen. Statt der Schriften Rudolf Steiners oder der Heiligen Schrift ist es fortan dann die Klima-Bibel, die den Deutschen eingetrichtert wird. Das Pendant zu „Mein Kampf“ unserer Zeit ist zwar noch nicht geschrieben, doch die Blaupausen für den Wahn der Folgejahrzehnte finden sich zuhauf in zahlreichen Kommuniqués von Fridays-for-Future-Aktivisten, in Begleitkommentaren zu Klimaschutzkonferenzen und in den Gesprächsprotokollen des IWF, Bilderbergerkonferenzen oder der UN-Vollversammlungen. Niemand braucht später zu sagen, er habe die Marschroute nicht gekannt.

Kritiker werden nicht angehört, ernst genommen oder im sachlichen Diskurs gestellt – sondern als rückständige, unbelehrbare, dubiose Fremdkörper betrachtet, die man entweder mundtot oder umpolen muss. Und Zweifelnde können ohnehin nur noch autoritär zu ihrem Glück gezwungen werden. So sind, um die geplante „Klimaneutralität“ in Deutschland bis 2045 zu erreichen, den Äußerungen Merkels nach „jährliche Überprüfungen und Verhaltensänderungen“ notwendig.

„Verhaltensänderungen“ – dieses unheilschwangeres Wort aus dem Vokabular totalitärer Freiheitsfeinde verheißt auch hier garantiert nichts Gutes. „Umerziehung“ hieß dies im DDR-Sozialismus, jener geistigen und physischen Heimat dieser Kanzlerin, der sie tief geprägt und für ihr Leben konditioniert hat. Merkels Äußerungen auf dem digitalen ökumenischen Kirchentag dürften ihre bislang deutlichste Annäherung an all die Planspiele markieren, die von NGO’s und den ihnen willfährigen Politikern unausgesprochen und insgeheim verfolgt werden – spätestens seit dieser Pandemie: Per Notstandsregime, unter permanenter oder wiederkehrender Grundrechtssuspendierung, ideologische Ziele durchzudrücken.

In den Zoom-Dialogen auf dem Kirchentag (in denen erneut gänzlich delegitimierten, selbstangemaßten Prominenten der „Klimajugend“ à la Luisa Neubauer eine Plattform geboten wurde) erklärte Merkel, sie sehe bei der Verwirklichung des „“Ziels der Klimaneutralität“ – so nennt jenes objektiv gar nicht durchsetzbare, gleichwohl jeglichen Restwohlstand pulverisierende Mammutstaatsprogramm – „jeden Einzelnen in der Pflicht“. Und wer schon wieder ans unbeschwerte Einkaufen, Konsumieren, Reisen oder gemeinsame Ausgehen mit Freunden in Kneipen und Restaurants denkt, dem verpasst die Kanzlerin gleich den nächsten Dämpfer: Merkel prangert die „Verschwendungskultur“ in Deutschland an, unter der sich mittlerweile alles subsumieren lässt – vom Autofahren übers Urlauben bis hin zum Shoppen. Die nächste Regierung wird auf diesen Zug aufspringen und all das reglementieren, verbieten oder wenigstens verteuern, was einst unser Leben lebenswert gemacht hat.

Genau in diese Richtung geht die Reise: Den Menschen vorschreiben, was sie dürfen und was nicht, welche Bedürfnisse noch gemeinschafts- und „zukunfts-„verträglich sind und welche nicht. Doch es kommt noch schlimmer: Die Zeiten von Wirtschaftswachstum sind für alle Zeiten passé und das ist für Merkel auch gut so. „Wir können sehr, sehr gut auf 20 Prozent der Produktion verzichten, wenn wir bewusster mit den Dingen umgehen“, erklärt sie wortwörtlich. Jetzt dämmert uns auch, weshalb die Regierung alles tut, um die Wirtschaft im Dauerlockdown an die Wand zu fahren. Es hat alles Methode. „Damit wir das Ziel auch erreichen, wird immer dann ein Sofortprogramm ausgelöst, wenn wir vom Zielpfad abzuweichen drohen“, sagt Merkel.

Diese Kanzlerin hat geistig die DDR nie verlassen; sie war immer eine Sozialistin und sie ist es bis heute – und sieht, jetzt nach Corona, ihre große Stunde gekommen. Staatsprogramme und sofortige Interventionen gegen Abweichler: Hört dieser Frau eigentlich keiner zu, realisiert niemand, welchen Wahnsinn sie hier verkündet?

Seit jeher ist es das fundamentalste Wesensmerkmal des Sozialismus: Eliten beanspruchen die Macht über die Massen, indem sie sich als aus höherer Moral legitimierte Sachwalter des Gemeinwohls ausgeben. Einst war es das ausgebeutete Proletariat, in dessen Namen totalitäre Zwangsmaßnahmen gegen Selbstbestimmung, Eigentum und bürgerliche Freiheiten gerechtfertigt wurden; heute sind es das „Klima“ und die globalen Ökosysteme, in deren Namen revolutionäre, übergesetzliche und grundrechtswidrige Notstandsmaßnahmen gutgeheißen und für alternativlos erklärt werden. Gegenüber den sozial Deklassierten hat das scheinbare Schutzobjekt Klima/Umwelt einen unschlagbaren Vorteil: Es kann sich gegen seine Vereinnahmung selbst nicht zur Wehr setzen.

Dass die „Menschen“, deren Befreiung sich alle sozialistischen Despotien des 20. Jahrhunderts rühmten – all die angeblich kapitalistisch Ausgebeuteten und Depravierten der Arbeiterklasse – von dieser „Befreiung“ am Ende selbst genug hatten und die Paradiese der Werktätigen schließlich fast überall durch Revolutionen dahinfegten, haben die Sozialisten nie verwunden. Diese Panne darf ihnen nicht noch einmal unterlaufen. Seit 30 Jahren stricken sie an ihrem Comeback, und diesmal gehen sie auf Nummer sicher: Ihr erneuter Kampf für die Tyrannei der totalitären Bevormundung und Unfreiheit erfolgt nicht mehr im Namen der Unterdrückten, sondern im Interesse einer diesmal nichtmenschlichen Projektion – des „Klimawandels“. Am Ende aber steht dieselbe Barbarei wie eh und je. Das Ziel der supranationalen Global Governance im Namen der Klimagerechtigkeit – ob man es als Great Reset oder neue Weltordnung mystifiziert – steht für eine neue Sklaverei.

Frankling Delano Roosevelt sagte vor 80 Jahren: „They who seek to establish systems of government based on the regimentation of all human beings by a handful of individual rulers call this a new order. It is not new and it is not order.“

Klartext
von Daniel Matissek

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
https://www.youtube.com/watch?v=Mq_ei0MBkpQ&feature=youtu.be

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