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Deutschland – Einigkeit und Recht und Freiheit = „Schwarz – Rot – Gold“ 

 27. Oktober 2021

von  Buergermeinungen

Es war kein leichter Weg für Menschen, die vor und während des Deutschen Kaiserreichs und auch nicht in der Zeit der Weimarer Republik und schon gar nicht im Deutschen Nationalsozialistischen Staat gelebt haben, die sich politisch für die bürgerlichen Rechte und freiheitlichen Werte der Menschen eingesetzt haben und zu den Farben „Schwarz-Rot-Gold“ standen. Ausgrenzung, Verfolgung und Gefängnis, bis hin zu Tötungsdelikten durch staatliche Macht oder durch politischen Gegner, erlebten diese Personen für ihre Forderungen nach Freiheit und Bürgerrechte.

Dieser politische Weg war mehr als steinig und vielen Personen aus den bürgerlichen Protestbewegungen blieb oft nur die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Und nach einer schrecklichen Zeit erfüllte sich diese Hoffnung. Mit einem Grundgesetz unter den Füßen, das die Grundrechte des Menschen vor der Willkür der Staatsmacht schützen sollte, startete die Bundesrepublik Deutschland in die Zukunft. Für die Bürger war es jedoch nicht einfach. Große Not herrschte bei vielen Menschen. Es ging ums Überleben, um Familie, Arbeit, aber auch um Verdrängung von schrecklichen Ereignissen. Bei all diesen Situationen wurde jedoch der Blick nach vorne gerichtet. Man hatte keine Zeit sich mit den Mordtaten, die im Namen von Nazideutschland vollzogen worden waren, auseinanderzusetzen und zu verarbeiten. Das Ziel vieler Menschen war es das persönliche Leben zu leben und dies in Freiheit und ohne Angst, sowie einen Wohlstand zu erreichen.

Und Jahr um Jahr erfuhren die Menschen in der alten Bundesrepublik Deutschland einen ständigen wachsenden Wohlstand für sich, für die Familien und für die Gesellschaft und dies in einer Freiheit, wie sie keine Generation zuvor erleben durfte. Immer mehr Menschen kamen in Arbeit, die Kinder konnten wieder regelmäßig die Schule besuchen und Kultur- und Vereinsleben nahmen wieder zu. Nach und nach konnte man auch wieder kleine Urlaubsreisen unternehmen. Zunächst nur in Deutschland, später, so ab Mitte der sechziger Jahre auch ins Ausland, besonders nach Österreich und Italien. Ich selbst kann mich an diese Zeit noch sehr gut erinnern, da meine Eltern mit mir und meiner Schwester in den fünfziger Jahren in Bayern Urlaub machten und in den sechziger Jahren in Italien.

Aber ich kann mich auch erinnern, wie man damals mit unterschiedlichen, politischen Meinungen umgegangen ist.

Als älteres Kind wurde ich von meinem einen Großvater öfters am Sonntagmorgen zum „Frühschoppen“ in ein örtliches Gasthaus mitgenommen. Dort saßen die Männer am großen runden Stammtisch und wir Kinder saßen an Nebentischen. Und von dort aus erlebten wir zehn- bis zwölfjährigen Kinder wie am Stammtisch heftig über Politik gesprochen wurde. Da fielen auch Worte, die man als ordinär bezeichnen kann. Und diese Männer kamen aus unterschiedlichen politischen Richtungen. Wenn sich dann aber die Gasthausuhr langsam der Mittagszeit zwölf Uhr näherte, hörte die politische Diskussion auf, man sprach kurz über private, alltägliche Dinge um sich dann zu verabschieden. Niemand war auf den anderen böse oder hatte Angst, dass seine Meinung als rechtsradikal oder linksradikal ausgelegt wird.

Und jetzt der große Sprung in unsere heutige Zeit. Natürlich war nicht alles was in der alten Bundesrepublik glänzte Gold. Aber die Meinungsfreiheit wurde nach dem Grundgesetz der Bundesrepublik in der täglichen Realität gelebt und dies ohne Angst zu haben, dass dadurch persönliche Nachteile erfolgen würden. Und daher die Frage: Können dies die heutigen Bürger der Bundesrepublik Deutschland in der Öffentlichkeit, am Stammtisch, auf der Straße, in der Familie oder am Arbeitsplatz eben so tun wie dies in der alten Bundesrepublik Deutschland der Fall war? Jetzige Umfragen bei den Bürgern haben ergeben, dass doch sehr viele der befragten Personen der Auffassung sind persönliche Meinungen bei bestimmten Themen nicht mehr auszusprechen, da es danach zu einer sozialen Ausgrenzung kommen könnte. Und dieses „Angst haben“ bei einem großen Teil der Bevölkerung ist ein Abstieg von einer freiheitlichen Demokratie hin zu einer Demokratie in der Meinungskontrolle immer mehr im öffentlichen, aber auch im privaten Bereich, um sich greift.

Die Frauen und Männer, die das Grundgesetz verfasst haben, hatten eine solche kontrollierende Demokratie nicht im Blick, sondern einen freiheitlichen, demokratischen Staat. Und dieser gewünschte freiheitliche, demokratische Staat blieb kein Wunschdenken, sondern wurde Wirklichkeit. Und in diesen Staat wurde ich hinein geboren und durfte in ihm aufwachsen. Dafür bin ich dankbar. Als Christ und Staatsbürger erkenne ich jedoch, dass der freiheitliche, demokratische Staat mehr als gefährdet ist. Und daher gilt die Frage: Kann dieses Abgleiten in eine andere Staatsform noch gestoppt werden?

Meine Antwort lautet hierzu ja. Aber dies liegt in der Verantwortung einer, bzw. zweier Parteien, die in der Vergangenheit immer für freiheitliche, bürgerliche und demokratische Werte gestanden haben. Dies betrifft die CDU und CSU. Und weil sie sich von diesen Werten entfernten, man könnte auch sagen sich verabschiedet haben, mussten diese beiden Parteien hohe Stimmenverluste bei der letzten Bundestagswahl hinnehmen. Nun werden in diesen beiden Parteien Diskussionen über Erneuerung der Partei geführt, sowie über junge, unverbrauchte Personen, welche die jeweilige Partei wieder zum Erfolg führen könnten. Über die Vergangenheit, über die Entscheidungen von dem Aufgeben bürgerlicher und konservativer Werte, wird wenig diskutiert. Und schon gar nicht darüber, dass die CDU/CSU es auch in Zukunft wohl nicht mehr schaffen wird über die dreißig Prozent im Bund zu kommen. Die politisch linke Seite, SPD, Grüne und Linke, haben zusammen mehr Prozente als CDU/CSU und FDP.

Und da kommt nun die AfD ins Spiel. Eine neue Partei die letztendlich aus der CDU hervorgegangen ist, doch weil sie aus der CDU heraus gegründet wurde, wird sie von der CDU/CSU als ein „Übel“ betrachtet. Wenn nun die CDU/CSU weiterhin bei dieser negativen Einschätzung zur AfD bleibt, und dies dürfte wohl von Frau Dr. Merkel vorgegeben worden sein, wird es in Deutschland keine politische Erneuerung geben. Die CDU/CSU würde, wenn sie in Regierungsverantwortung wieder kommen sollte, immer mit einer sozialistischen Partei die Regierung teilen müssen.

Die AfD, eine Partei die in demokratischer Weise liberal, konservativ, national – patriotisch ausgerichtet ist, sowie auf die Einhaltung der Grundgesetze besteht und die freiheitliche Demokratie verteidigt, wird weiterhin zur Parteienlandschaft in Deutschland gehören. Und hinter dieser Partei stehen inzwischen zehn bis zwölf Prozent Stammwähler. Und diese Stammwähler, es sind keine Protestwähler mehr, werden die Partei nicht wechseln. Daher sollte die CDU/CSU ihre politische Strategie ändern, denn es geht um die freiheitliche Demokratie, es geht um Freiheit und um den Wohlstand der Bürger sowie um die Zukunft der heutigen Kinder und Enkelkinder.

Einigkeit und Recht und Freiheit dürfen nicht nur Lippenbekenntnisse sein, sondern müssen auch gelebt werden. Die Staatsform „Demokratie“ werden auch die rot-grünen Parteien nicht abschaffen, aber ihr Demokratieverständnis ist jedoch mehr auf das kontrollierende, planwirtschaftliche Element ausgerichtet und auf die Gemeinsamkeit und Übereinstimmung im politischen Denkvermögen. Für die Verantwortlichen der rot-grünen Parteien ist eine freiheitliche Denkweise ein Störfaktor. Daher besteht für Deutschland die Gefahr, dass die freiheitliche Demokratie, in der die Menschen ohne Angst ein selbstbestimmtes Leben führen können, auf mittlere Sicht verloren geht. 

Helmut Krcal, PHK i.R.

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
https://www.youtube.com/watch?v=zho2cY9KxmI

Bei diesem Beitrag handelt es sich um die Meinung des Verfassers.
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