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Deutschland – noch ein säkularer Staat? Glockengeläute – Ruf des Muezzins 

 30. Oktober 2021

von  Buergermeinungen

Christen, die immer wieder in der Bibel Gottes Wort lesen, wissen dass die Wörter Glocke und Glockengeläute dort nicht vorkommen. Weder für den sichtbaren Bereich auf der Erde, noch für den unsichtbaren Raum. Auch nicht im Thronenhimmel, den die Bibel den dritten Himmel und Paradies nennt. Glocken und Glockengeläute werden von der biblischen Schrift nicht genannt. Vielmehr werden Posaunen, Harfen und noch weitere Musikinstrumente aufgeführt.

Glocken und Glockengeläute gab es jedoch schon vor der neutestamentlichen Christengemeinde in verschiedenen Religionen, zumeist bei Völkern die mehrere männliche und weibliche Gottheiten verehrten. Hier darf man besonders an den Hinduismus denken. Aber auch im Buddhismus hatten und haben auch noch heute Glocken ihre Bedeutung. Nach Entstehung der römisch-katholischen Kirche in Rom, kamen nach und nach auch die Glocken in die Christenheit. Und Glocken und Glockengeläute wurden mehr und mehr zu einer christlichen Tradition. Und zwar zu einer guten christlichen Tradition, auch wenn man sie nicht von der Bibel her begründen kann. Ich selbst bin ein Christ, der die Glocken und das Glockengeläute nicht ablehnt. Warum?

Das Glockengeläute gibt für einen Christen den Hinweis, dass der Gottesdienst in kurzer Zeit beginnen wird. Aber die Glocken wurden und werden auch heute noch eingesetzt wenn ein freudiges Ereignis, z.B. Hochzeit usw. stattfindet. Allerdings geschieht dies auch bei einem Trauerfall. Weiter ertönte, zumindest in der Vergangenheit,  der Klang der Glocken, wenn eine bestimmte Uhrzeit erreicht war. Menschen konnten sich somit zeitlich orientieren. Des Weiteren wurden mit Glockengeläute die Menschen auf bevorstehenden Katastrophen, Krankheiten, wie z.B. die Pest usw. oder auf kriegerische Auseinandersetzungen aufmerksam gemacht. Mit anderen Worten die Kirchenglocken wurden eingesetzt, um mit dem Läuten die Menschen vor Gefahren zu warnen, aber auch um mitzuteilen wenn die Gefahr vorüber war.  Ein solches Einsetzen der Glocken war in der Vergangenheit nie ein strittiges Thema im sogenannten christlichen Abendland.

Nun hat es die verantwortliche Politik seit mehr als fünfzig Jahren zugelassen, dass Menschen, die der Religion Islam angehören, nach Deutschland kommen konnten und immer noch kommen.

Auch wenn die Religion Islam den Gott der Bibel, den Christen „Vater“, „Sohn“ und „Heiliger Geist“ nennen, ablehnen und es nach Aussage des Korans eine schwere Sünde ist zu glauben Gott habe einen Sohn, so gilt jedoch auch für die Angehörigen dieser Religion der Artikel 4 des Grundgesetzes. Die Freiheit des Glaubens und die ungestörte Religionsausübung sind gewährleistet.

Nun ein kurzer Rückblick. Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre kamen zum ersten Mal türkische und kurdische Männer, die der Religion Islam angehörten, nach Deutschland. Sie kamen ohne Familie als Gastarbeiter in die „Alte Bundesrepublik“ und waren zumeist in großen Firmen beschäftigt. Diese Firmen stellten für die islamischen Arbeiter Gebetsräume zur Verfügung. In der Öffentlichkeit fielen diese Männer im Großen und Ganzen kaum auf. Die Auseinandersetzungen zwischen Türken und Kurden und zwischen Sunniten und Schiiten waren mehr oder weniger ein Thema für die Polizei.

Nach einiger Zeit kam es dann auch zum Familiennachzug und die Anzahl der muslimischen Menschen wurde somit größer. Bei diesen islamischen Personen verstärkte sich nun immer mehr der Wunsch sich in einer Moschee zu treffen um dort Allah anzubeten und ihm zu dienen.

Der säkulare Staat Deutschland gestattete dies und ließ zu, dass auch nach und nach an den Moscheen das entsprechende Minarett errichtet werden durfte. Dies alles erfolgte auf Berufung nach Artikel vier des Grundgesetzes. Was jedoch die säkularen Politiker nicht beachtet haben oder wahrscheinlich auch nicht wussten,  war das islamische Verständnis, dass nach der Auffassung des Islams eine Stadt oder eine Gemeinde, in der eine Moschee errichtet worden ist, nun dieses Gebiet dem Islam zugerechnet wird. Dies reichte jedoch den islamischen Gemeinden nicht. Denn nach dem islamischen Glauben und dem koran-treuen Verständnis genügte es nicht ein Minarett zu haben, ohne das von dort der Ruf eines Muezzins erschallt. Eine Vollständigkeit ergibt sich nur, wenn von dem Minarett auch der Ruf des Muezzins erfolgt.  Und in dem heutigen „Jetzt“ ruft inzwischen in Deutschland immer öfter vom Minarett auch ein Muezzin und der Ruf des Muezzins ins Deutsche übersetzt lautet:

Allah ist größer! Allah ist größer! Ich bezeuge: Es gibt keinen Gott außer Allah! Ich bezeuge: Mohammed ist der Gesandte Allahs! Auf zum Gebet! Auf zum Erfolg! Allah ist größer! Allah ist größer!

Viele säkulare Frauen und Männer der verantwortlichen Politik sind der Auffassung, dass dieser Ruf des Muezzins mit dem Glockengeläute gleich zu setzen ist und verweisen auf Artikel vier des Grundgesetzes. Diese Auffassung geht an den Realitäten in dieser Welt vorbei und bewirkt neue Schwierigkeiten,  bzw. Streitigkeiten und Spaltungen bei den Menschen in diesem Land. Wenn in einem säkularen Staat die verantwortliche Politik es zulässt, dass sich eine Religion über die anderen Religionen stellt, und zwar mit dem Anspruch nur Allah ist Gott, dann geht es nicht mehr um einen säkularen Staat, da durch solche politischen Entscheidungen die verantwortliche Politik den Boden der Neutralität verlassen hat.

Glockengeläute und der Ruf des Muezzins haben nicht die gleiche Bedeutung. Mit dem Ruf des Muezzins stellt sich die Religion Islam über alle anderen Religionen, auch über die Evolution. Und das entspricht nicht dem Grundgesetz. Übrigens ist das Wort Allah ein Eigenname, wie z.B. Wotan oder Zeus und kann nicht mit dem Wort Gott übersetzt werden. Nach dem Grundgesetz dürfen Menschen an einen Gott mit dem Eigennamen Allah glauben und dürfen und können sich auch in Moscheen treffen. Dies darf den Menschen einer solchen Religion nicht verwehrt werden. Der Muezzinruf hat jedoch in einem säkularen Staat keinen Platz. Von seiner Geschichte her gehört er in die Staaten, in der die islamische Religion alle Bereiche des politischen und gesellschaftlichen Lebens bestimmt. 

Eine traurige Tatsache ist es auch, dass sich die beiden Großkirchen, aber auch evangelikale Gemeinden, durch Zuspruch oder durch Schweigen bereits dem Islam unterworfen haben. Das Wort Moschee bedeutet Ort der Unterwerfung und Islam Unterwerfung.

Waren über viele Jahrhunderte die europäischen Völker dem christlichen Glauben verbunden und somit ein Bollwerk gegen die Religion Islam, ist dies in der heutigen Zeit nicht mehr der Fall. Die Staaten in Europa, zumindest ein großer Teil von ihnen, sind säkulare Staaten, in denen die Evolution gelehrt wird und die Religionen auf eine Stufe gestellt werden. Alle Religionen sollen in einem säkularen Staat gleich behandelt werden. Aber ist es tatsächlich so?

Was wäre wohl wenn die Kirchenglocken nicht mehr läuten würden, sondern ein Pfarrer oder eine Pfarrerin am Sonntagmorgen mit einem Lautsprecher in die Ruhe des sonntäglichen Vormittags biblische Worte über den lebendigen Gott in die Öffentlichkeit rufen würde? 
Wie würden wohl die Öffentlichkeit und besonders Politik und Medien, auf einen solchen Ruf reagieren?

Helmut Krcal, PHK i.R. 

Bei diesem Beitrag handelt es sich um die Meinung des Verfassers.
HALLO MEINUNG ist überparteilich und lässt einen offenen Austausch unterschiedlichster Meinungen aus dem breiten demokratischen Spektrum zu. Die Beiträge unserer Leser sind eine Meinung bei Hallo Meinung und geben nicht generell die Meinung von Peter Weber/Hallo Meinung wieder.

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
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