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Die Manipulation der „Guten“ 

 28. August 2020

von  Alexander Heil

Und wieder weiß in ein paar Jahren niemand, wie es „dazu kommen“ konnte…

Ja, wer kennt sie nicht: Die „Guten“, die moralisch immer obenauf sind, denen man gar nicht widersprechen kann, denn – sie sind ja die „Guten“?

Heutzutage ist die Welt voll von ihnen, denn nie war es leichter, sich zu den „Guten“ zu zählen. Man muss nichts machen, nichts leisten, nichts bewegen – es reicht, wenn man den „richtigen“ Hashtag benutzt oder das korrekte Kürzel ins eigene Social-Media-Profil schreibt.

Mit #BLM macht man gerade alles richtig, #antifa zeigt, dass man gegen Nazis ist und #fff beweist, dass man sich um’s Klima sorgt. Dazu noch das obligatorische #fckafd (oder je nach gusto auch angepasst) und am besten noch irgendwas mit „Rassismus“, „gender“, „equal rights“ oder „Frauenpower“, dann ist man auf der sicheren Seite.

Es ist so einfach, ein „Guter“ zu sein. Jeder kann das… 😉

Aber ist das wirklich so? Ist es nicht vielmehr so, dass einstmals gute und nützliche Ansätze innerhalb kürzester Zeit missbraucht wurden? Ist es nicht so, dass diese Schlagworte nur initial für etwas standen, was wirklich eine gute Sache ist, die man unterstützen sollte und nach ein paar Tagen oder (maximal) Wochen von halbgebildeten oder skrupellosen, meist linken, Egomanen pervertiert wurden, um eigenen Interessen zu dienen?

Was steckt dahinter? Sind die Leute, die diese Initiativen für ihre Zwecke missbrauchen, extrem dumm oder extrem schlau? Verfolgen sie eventuell ein anderes Ziel?

Nun, zum Teil sind es wirklich Menschen, die etwas Gutes tun wollen – und sei es nur, dass sie einen Hashtag benutzen und irgendetwas Passendes auf Twitter & Co. teilen. Ihnen kann man nicht wirklich böse sein, denn sie meinen es wirklich gut, und sie erkennen auch oft den größeren Zusammenhang nicht. Für sie gibt es nur ihre Welt, die „gute Sache“ – und natürlich den „Teilen“-Button. Sie sind Mitläufer, meist mit wenig Lebenserfahrung (die noch dazu recht einseitig geprägt ist). Immerhin: Sie sind nicht wirklich gefährlich.

Wirklich gefährlich sind jene, die all dies im Hintergrund steuern; die die Initiativen in eine bestimmte Richtung lenken, sie scheinbar zufällig wachsen lassen und so die kollektive Reichweite nutzen, um in kleinen Schritten hinzuwirken auf das, was ihnen persönlich viel wichtiger ist, als die initiale „gute Sache“: Politische oder gesellschaftliche Pläne und Agendas. Die Manipulatoren sind das eigentliche Problem; denn selbst wenn es der breiten Masse irgendwann auffallen sollte, dass hier irgendetwas nicht stimmen kann und sie vereinnahmt wurden, ist es meist schon zu spät, um noch etwas dagegen unternehmen zu können.

Hätte man bei #FFF gleich zu Beginn die Hintergründe und Absichten der politischen Strippenzieher offen verbreitet und dargelegt, dass hier keinerlei Substanz hinter steckt, so hätte sich dieser an sich gute Gedanke des „Bewusstwerdens“ unserer Umwelt gar nicht so stark verbreiten können – und wäre dann auch nicht geradezu abartig entstellt worden. Hätte man gewusst – oder wissen wollen – dass es in Wahrheit hier um Geld und Macht geht, und nicht um Klimarettung, so wäre uns viel erspart geblieben. Viele haben es zwar gesagt, doch die Marketingmaschinerie war zu dem Zeitpunkt schon zu weit fortgeschritten und verfügte über effektive Möglichkeiten der Gegenpropaganda. Schließlich kann man einem kleinen, behinderten Mädchen unmöglich sagen, dass es gefälligst still sein soll, oder? So etwas gehört sich nicht. Wie praktisch, dass da alles zusammengepasst.

Okay: FFF spielt derzeit weltweit nur noch eine kleine Rolle, der Hype ist – auch dank Corona – vorbei. Wahrscheinlich haben die Stiftungen genug Geld gesammelt, die Buchverkäufe waren erfolgreich, und ein oder zwei Auftritte in irgendwelchen TV-Formaten lassen sich immer mal wieder dazwischen schieben.

In Deutschland allerdings hatte FFF folgenschwerere Auswirkungen als anderswo, denn dank dieses Missbrauchs einer im Kern guten Sache haben wir jetzt die Außenseiter von „Ende Gelände“ an der Backe, die endlich die ersehnte Beachtung erhalten und sich mittels „Umweltschutz“ die Unterstützer aussuchen können, die ihnen beim Erreichen ihrer eigentlichen Ziele helfen.

Zitat:

Wir kämpfen nicht nur gegen Kohle, sondern auch gegen das System, dass diesen Kampf notwendig macht. Für eine antikapitalistische Klimabewegung! Für Systemwandel! #SystemChangeNotClimateChange

https://twitter.com/hashtag/SystemChangeNotClimateChange?src=hashtag_click

Danke für eure Aufmerksamkeit zum Thema Anti-Kapitalismus, für das Ende Gelände seit Jahren steht.

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Aber hey! Umweltschutz ist doch „gut“ –  also ist alles und jeder, der damit wirbt, zwingen auch „gut“, nicht wahr? Die politischen Verbindungen von radikalen Linken wie „Ende Gelände“ und Grünen werden folglich heruntergespielt, und niemand distanziert sich von den Extremisten. Warum auch? Es dient ja der „guten Sache“.

So schlicht denkt der moderne Mensch – und liegt damit zugleich so falsch, dass es fast schon schmerzt. Wer nämlich so naiv tickt, spielt den Extremen in die Karten und befeuert Hass, Hetze, Ungleichheit und so ziemlich alles Negative, was sich nur ausdenken lässt. Und wird so rasch eines der zahllosen Propaganda-Opfer, von denen die Geschichte nur so überquillt.

Denn das Grundschema der Manipulation bleibt immer und überall gleich:

  • > Wähle eine Aussage, die eigentlich jeder befürworten muss, und mache auf dich aufmerksam – vorzugsweise irgendetwas mit „Toleranz“;
  • > Generiere Unterstützer – gerne auch mit finanziellen Anreizen – und lasse Stück für Stück deine persönlichen Ideale in die „gute Sache“ einfließen;
  • > Benenne deine persönlichen Feinde als die einzige, wahre Ursache für die Ungerechtigkeit, die deiner „guten Sache“ entgegensteht;
  • > Sei vorsichtig, nicht zu plump, geduldig und lasse dir ruhig Zeit.

Egal ob #BLM, #FFF, #antifa und wie all die Hashtags sonstiger Kampagnen heißen: Sie wurden und werden dafür benutzt, um Menschen zu manipulieren.

Einst haben wir noch „Die Welle“ in der Schule gelesen. Alle haben wir uns gewundert, wie so etwas funktionieren kann.

Heute passiert es wieder – doch nicht in einem Buch und nicht in weiter Vergangenheit vor fast 90 Jahren – sondern JETZT, direkt vor unseren Augen. Und wieder wird in ein paar Jahren niemand wissen, wie es „dazu kommen“ konnte…

von Alexander Heil

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