.st0{fill:#FFFFFF;}

Die politische Donquichotterie gegen Corona 

 19. November 2020

von  Daniel Matissek

Warum die Corona-Maßnahmen widersprüchlich, unlogisch, maßlos sind – und wirkungslos

Alle Maßnahmen der Politik seit Ausbruch dieser „zweiten Welle“ dienen vorgeblich ja dem Zweck, die Infiziertenzahlen „Richtung Null zu drücken“. Das einzige jedoch, was hier wirklich gegen Null gedrückt wird, sind die Wirtschaft, die Zuversicht und das soziale Leben in diesem Land. Die „Inzidenzen“, die täglichen Fallzahlen, bleiben unverändert hoch – so hoch, dass damit inzwischen, nach neuerlichen zwei Wochen weitgehenden Stillstands, die kompletten Lockdown-Maßnahmen für im Prinzip wirkungslos erklärt werden müssten. Doch auch wenn immerhin einige Bundesländer sich sträuben: Die Hardliner ziehen unbeirrt die Zügel an; trotz seines erwiesenen Scheiterns gehen dem zunehmend totalitär tickenden Gesundheitsregime Merkel-Söder’scher Observanz die Freiheits- und Alltagsbeschränkungen noch nicht weit genug.

Bei alldem scheinen niemandem mehr die geradezu famosen, aberwitzigen Denkfehler sowie methodischen Basalirrtümer ins Auge zu fallen, die den praktisch allen Maßnahmen zugrunde gelegten Daten innewohnen. Zum Beispiel, dass nach wie vor die Inzidenzen zum A und O erklärt werden – sowohl was die Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb des 7-Tage-Intervalls betrifft als auch die Zahl der jeweils aktuell Infizierten. In Wahrheit sind diese Inzidenzen jedoch nur Resultate von Tests, die nach immer noch völlig beliebigen Kriterien in schwankender Häufigkeit durchgeführt werden – und somit reine Zufallsproben darstellen. Nirgendwo, auch im Entwurf des neuen Infektionsschutzgesetzes, ist festgelegt, wie viele Tests mindestens oder höchstens durchgeführt werden müssen, um die Inzidenz zu bestimmen. Würde eine Kommune entscheiden, überhaupt niemanden mehr zu testen, wäre ihre „Risikolage“ sofort beseitigt. Umgekehrt lässt sich durch entsprechende Testausweitung praktisch jede beliebige Inzidenz erzielen.

Kein Wissenschaftler, keine Studie, kein Politiker bestreitet nun jedoch, dass es prinzipiell und immer eine nicht erfasste, erhebliche Dunkelziffer an Infizierten gibt. Wer dies leugnet, würde damit ernsthaft unterstellen, dass sich restlos alle gerade mit Corona tatsächlich Infizierten in jeder beliebigen Woche ausgerechnet unter den 1,5 bis 1,8 Millionen aktuell Getesteten befänden. Diese Testkapazitäten sind inzwischen enorm – aber dennoch sind es pro Woche eben nur rund zwei Prozent der Bevölkerung, die getestet werden – und dass alle aktuellen Corona-Fälle in Deutschland ausgerechnet in dieser 2%-Probe stecken, wäre schon in Anbetracht der immer noch überwiegend anlasslos durchgeführten Tests absurd anzunehmen. Es wäre in etwa wahrscheinlich, als würde man jede Woche im Keno und Lotto gleichzeitig maximal gewinnen.

Somit existiert also eine erhebliche Dunkelziffer – und zwar zu jedem gegebenen Zeitpunkt der Pandemie; in Studien wird ihre Größenordnung mindestens beim Faktor 4, maximal beim Faktor 20 gegenüber den bekannten Fällen angesetzt. Alle diese nicht erfassten Fälle von Symptomlosen, aber womöglich auch Erkrankten sind nicht minder hochinfektiös und sorgen, weil unerkannt, für eine sogar noch stärkere Virusausbreitung als die ermittelten Inzidenzen. Akzeptiert man dies nun als Tatsache, so löst sich allerdings das Hauptargument der Politik schlagartig in Luft auf, mit dem alle Kontaktbeschränkungen, Zwangsmaßnahmen und letztlich der gesamten Lockdown begründet werden: Denn dieses lautet ja, man müsse die Fallzahlen soweit reduzieren, bis wieder eine lückenlose Verfolgung der Infektionsketten durch die Gesundheitsbehörden möglich ist. In Wahrheit war diese jedoch nie lückenlos möglich, nicht einmal annähernd; diesen Zustand gab es nie – denn sogar auf dem Tiefpunkt der Infektionsausbreitung im Sommer gab es immer ein „Rauschen“ der Dunkelziffer.

Nur dann, wenn man hypothetisch an jedem einzelnen Tag jeden einzelnen Deutschen neu testen würde, könnte man aus Inzidenzen und deren Veränderungen zuverlässige Schlüsse ziehen. Weil dies nicht möglich ist und der Großteil des Infektionsgeschehens zwangsläufig immer unbemerkt stattfindet, ist dann auch die Grundannahme der Eindämmungspolitik hinfällig. Mehr noch: die Politik hat damit auch überhaupt keinen Einfluss darauf, ob und wie sehr das Gesundheitssystem be- oder überlastet wird, bis hin zu einem angeblichen systemischen Zusammenbruch oder eben nicht (von dem wir, trotz Rekordzahlen, weit entfernt sind – vergleicht man die Belegungssituation der Kliniken mit jener der Vorjahre). Ganz unabhängig von der hier einmal außen vor gelassenen  Testungenauigkeit ist also schon der Zweck hinfällig, der die verheerenden Mittel heiligen soll – von der Zerrüttung von Freundschaften und Sozialkontakten über die Inkaufnahme unzähliger Toter durch Kollateralschäden bis hin zur Exekution ganzer Branchen.

Übrigens: Wenn es stimmt, dass Corona an die Stelle der jährlichen saisonalen Grippe getreten ist (die 2020, erstmal seit Beginn der Aufzeichnungen, überhaupt keine Rolle mehr spielt – und zwar weder in den Fallstatistiken des RKI noch der WHO 2020), dann erklärt sich auch, warum alle politischen Eindämmungsmaßnahmen anscheinend so gar keinen Einfluss auf die Infektionsdynamik haben: In diesem Fall handelte es sich nämlich um nichts anderes als das natürliche, schon immer da gewesene Erkältungsgeschehen, das sich in diesem Jahr dann eben in Form von „Corona“ manifestiert.  Seit jeher setzt sich das, was wir unter der saisonalen „Grippe“ oder „Influenza-Epidemie“ verstehen, aus einem Mix unterschiedlicher Virenstämme zusammen, vor allem Influenza A und seltener auch Influenza B, aber eben auch verschiedenen Corona-Viren – weshalb auch die jährliche Schutzimpfung stets neu angepasst und „abgemischt“ werden muss. Sars-CoV2 wäre in diesem Fall das dominierende Virus der aktuellen „Grippewelle“.

Durch die politische Hyperfokussierung auf ein neuartiges Corona-Virus und die frühe weltweite Klassifikation als „Pandemie“ traten alle übrigen allfälligen Infektionsarten nicht nur in der Hintergrund, sondern es wird in zunehmendem Maße das, was in allen Zeiten zum Leben dazugehörte und die banalste, häufigste und regelmäßigste Krankheitserfahrung jedes Menschen ist – Husten, Schnupfen, Heiserkeit – als unnatürliche, existenzielle Bedrohung dargestellt. Dass Merkels Corona-Horrorkabinett der Bevölkerung seit gestern allen Ernstes empfiehlt, sich bei kleinsten Erkältungssymptomen für fünf bis sieben Tage in „Selbstisolation“, also freiwillige Quarantäne zu begeben, ist nicht nur ein volkwirtschaftlicher Wahnsinn: Indem nun jahrzeitlich absolut typische, seit jeher jeden Deutschen im Herbst und Winter heimsuchende harmlose grippale Symptome mit Corona assoziiert werden, steigern sich Hysterisierung und Panikmache ins Unermessliche.

Jeder Husten ein Vorbote der Intubation mit Hirnschäden, jeder Schnupfen ein Fuss im Grab, jeder Nieser im Freien ein Terroranschlag – und wer bald irgendwo ohne Maske aufläuft, wird schräger angeblickt als ein Exhibitionist: Die Langzeitfolgen dieser Psychose werden uns noch auf Generationen verfolgen.

Klartext
von Daniel Matissek

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
https://www.youtube.com/watch?v=oPvP_ToLa_g&feature=youtu.be

__________________

Wenn Du unsere Berichterstattung als Gegenpol zu den Öffentlich-Rechtlichen für wichtig erachtest, freuen wir uns über Deine Unterstützung:

Paypal :
https://paypal.me/HalloMeinung

Überweisung:
Zahlungsempfänger:
Hallo Meinung – Gesellschaft für freies Denken und politische Einflussnahme mbH
IBAN: DE 21 7605 0101 0013 9635 82
BIC: SSKNDE77XXX
Bank: Sparkasse Nürnberg
Verwendungszweck: Name

Dein Herz schlägt für Hallo Meinung? 🇩🇪
Link zum HALLO MEINUNG-Song:
https://www.digistore24.com/product/306987

Auf folgenden Kanälen kannst du uns abonnieren:
YouTube – Twitter – Instagram – Facebook.

Wir bewegen Deutschland 🖤❤️💛

Herzlich Danke sagen
Peter Weber & Team

Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher Kommentare zu unseren Beiträgen, haben wir uns entschieden die Kommentarfunktion  abzuschalten. Selbstverständlich können Sie unsere Beiträge weiterhin wie gewohnt bei: FB-Instagram &Twitter kommentieren.

__CONFIG_group_edit__{}__CONFIG_group_edit__
__CONFIG_local_colors__{"colors":{},"gradients":{}}__CONFIG_local_colors__
>