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Die Situation einer Ungeimpften 

 30. August 2021

von  Buergermeinungen

Man spricht nur von der Rücksichtslosigkeit der Ungeimpften, dem Leichtsinn der Menschen, die sich nicht impfen lassen. Von der Dummheit dieser Menschen, die falschen Informationen aufsitzen. Aber diese „unsolidarischen“ Ungeimpften haben keine Stimme, man fragt sie nicht nach den Gründen, warum sie zu dieser Entscheidung gekommen sind und unterstellt ihnen im besten Fall Faulheit und Bequemlichkeit.

Ich frage mich, warum ich mir völlig sicher bin mit dieser Entscheidung, mich nicht impfen zu lassen und warum dieser Entschluss ganz stark ist und warum es viele Menschen erschreckt oder abhält sich mit mir zu treffen? Zu einem Abendessen mit Freunden, einer Tradition, die wir lange Zeit wechselweise mit Freude geübt haben. Ja, warum Menschen, mit denen man sich zufällig im Wald trifft und ein bisschen nett plaudert, sich feindselig abwenden, wenn man die unumgängliche Frage ob man geimpft sei, wahrheitsgemäß verneint? Warum nur? Man ist doch gesund. Sonst liefe man doch nicht jeden Tag eine Stunde durch den Wald.

Ich will der allgemeinen Feindseligkeit, der ich auf Schritt und Tritt begegne, nicht in die Falle gehen und versuche mich dem Problem mit gesundem Menschenverstand zu nähern. Nein, ich verfolge die Geimpften nicht mit Hass und Häme (aber meine Kinder und Enkel flehe ich inständig an, sich nicht impfen zu lassen).

Um dies alles verstehen zu können, muss ich von vorne beginnen. Ja, zu Beginn, im Februar 2020 war ich auch erschrocken. Ein unbekanntes, gefährliches und todbringendes Virus. Da wir, mein Mann und ich, schon über 80 sind, haben wir hilfreiche junge Leute für uns einkaufen lassen. Man wollte ja noch nicht sterben, aber nach dem ersten Schock haben wir das Einkaufen nach 2 Wochen wieder selbst übernommen. In einem so langen Leben hat man schließlich schon viele Viren überlebt. Ich konzentrierte mich auf ganz normale Gedanken. Secundum naturam vivere, leben gemäß der Natur, die uns ja einige Hilfsmittel gegeben hat. Immunabwehr stärken, sich täglich bewegen und gesund ernähren. Eben wie immer.
Natürlich machte es einen schon stutzig, dass man von all dem in den Medien nichts hörte.

Jetzt nach einem Jahr, mit all dem Auf und Ab der Masken, Lockdowns und Verbote, dem Social Distancing und der übertriebenen Hygiene bin ich noch mehr als geschockt. Ich bin überzeugt, dass hier etwas schief läuft. Warum läßt man uns mehr als ein Jahr in die Praxis von Ärzten, ab und an zum Friseur, in den Supermarkt (wobei wir gesund blieben) und bald sollen Ungeimpfte das evtl. auch nicht mehr dürfen? Keine Ungeimpften mehr in geschlossenen Räumen? Wobei man sich an den wesentlichen Regierungsstellen über den Supermarkt noch nicht ganz sicher zu sein scheint…

Warum gilt unsere Meinung plötzlich nichts mehr und ruft feindselige Reaktionen hervor? Warum werden wir wie Aussätzige behandelt, von vielen Dingen des Alltags ausgeschlossen und abgesondert? Warum zählt nur noch die Meinung der Impfwilligen und warum spricht man uns jede Vernunft ab? Warum werden wir zurechtgewiesen und des Ladens verwiesen, wenn wir aus Versehen die falsche Maske tragen? Die Schuld, krank zu werden, liegt jetzt bei uns, den Ungeimpften. Die Schuld liegt beim Opfer?

Obwohl ich weder eine Virologin noch eine Ärztin bin, erlaube ich mir, mich dem Problem ohne Vorurteile zu nähern. Darf man in diesem Zusammenhang nicht auch seinen Verstand zu Rate ziehen? Und sich dessen bedienen, was man Logik nennt? Ist Zweifel nicht mehr erlaubt?

Ich verstehe nicht, wie man alle Menschen, deren Gesundheit individuell so verschieden ist, bei dieser Impfkampagne über einen Kamm scheren kann. Mit einem Impfstoff, bei dem es noch keine Studien über evtl. längerfristige Nebenwirkungen gibt, der nur die ersten Schritte der Testphasen hinter sich gebracht hat und dessen Wirkung jetzt an den Impfwilligen anscheinend langfristig weiter getestet wird? Ich verstehe nicht, warum man in den Medien, die doch täglich stundenlang über Corona berichten, nur wenig hört über ernste Nebenwirkungen oder von Todesfällen, von denen mir der Apotheker nur hinter vorgehaltener Hand zuflüstert. Ich höre von Altenheimen, die jetzt angeblich Plätze anbieten würden, weil angeblich so viele Alte nach Impfungen gestorben seien. Ja, es heißt, sie seien gestorben, weil sie alt waren, nicht wegen der Impfung. Warum hat man sie dann geimpft, wenn sie so alt waren und schon mit einem Fuß im Grab? Es sind nicht nur die möglichen Lügen, die mich verstören, sondern auch das Schweigen. Das Schweigen über Dinge, die unerhört sind.

Ministerpräsident Mario Draghi sagt im italienischen Fernsehen:
Wenn du dich nicht impfen läßt, stirbst du… gewissermaßen.
Wenn du dich nicht impfen läßt und einen anderen triffst, dann stirbt der andere
Wenn du dich nicht impfen lässt, dann stirbst du und der andere.
Entsetzt fasse ich die Worte Draghis zusammen: Impfen oder Sterben. Impfen oder Sterben?

Ich weiß nicht, warum mich das alles so aufwühlt. Ist es die Drohung, die hinter all dem steht? Die Einschüchterung? Der Druck? Der Zwang? Die Furcht und Panik, die uns seit mehr als einem Jahr den Blick vernebeln?
Wir Frauen und vor allem wir Mütter besitzen ja häufig das, was Sokrates sein Daimonion nánnte: Eine Intuition, die uns vor Gefahren warnt. Die uns sagt, ob wir etwas tun sollten oder besser nicht. Ein lateinisches Sprichwort fällt mir ein, das wir Alten aufgrund von Erfahrungen, viel mehr leben als junge Menschen: Was du auch tust, handle klug und bedenke die Konsequenzen

Man kramt in seinem Kopf nach Hilfen, die uns das Geschehen erklären könnten. Hilfen, die uns unser langes Leben aufzeigt. Man wird nicht fündig oder sind wir blind? Man sucht nach Beispielen in der Geschichte.
Da stoße ich bei meiner Lektüre auf eine Textpassage, die mir die Augen öffnet:

„Vielmehr musste mit Gewalt und unter Einsatz der gesamten Staatsmacht vorgegangen werden, um die jetzige Ordnung der Dinge niederzureißen und die Gesellschaft… zu einer neuen Lebensweise zu zwingen, und dies nicht im Lauf von 20 oder 30, sondern von 4 oder 5 Jahren. Den Frontalangriff des Staates gegen die Gesellschaft auf eine so kurze Zeitspanne zu beschränken… all das war taktisch beabsichtigt; es würde die Wirkungen der Destabilisierung erhöhen und das Gefühl einer umfassenden Krise erzeugen, die keinen Aspekt des Lebens unberührt ließ. Die Folge wäre die Zerrüttung aller vertrauten Orientierungen, sodass die Menschen, von der Entwicklung überrollt, zu keinem Widerstand in der Lage sein würden.“

Kolakowski (ein polnischer Philosoph und Publizist) übertreibt nicht, wenn er die Verwirklichung dieses Stalinistischen Programms als „die wahrscheinlich massivste kriegsähnliche Operation“ bezeichnet, „die je ein Staat gegen seine eigenen Bürger durchgeführt hat“
(Zitat aus Hitler und Stalin: Parallele Leben, von Alan Bullock, Siedler Verlag Berlin 1991, S.557)

Befinden wir uns mitten in stalinistischen Maßnahmen?

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