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Ein verheerend fahrlässiger Umgang mit der Kultur 

 7. Dezember 2020

von  Buergermeinungen

Anmerkungen zu den neu verordneten Maßnahmen zur Corona-Eindämmung.

„Durch Schließung aller Gaststätten, Bars, Kneipen und Kulturstätten soll die Gesellschaft in eine Art künstliches Koma versetzt werden, in dem sich niemand mehr anstecken kann.“ (so in Vorausschau DIE WELT / News 28. Oktober 2020).

Die wirtschaftlich-finanziellen Auswirkungen der Maßnahmen für die bisherige Corona-Eindämmung sind gigantisch, sie werden durch Ausgleichszahlungen an Betroffene zum Teil abgemildert–und sind von kommenden Generationen zu bezahlen. Dabei haben die Bundes- wie auch Landes-Politiker nur dieses im Focus, andere wie auch extrem wichtige Bereiche, die sich ebenfalls auf kommende Generationen tiefgreifend auswirken werden, jedoch überhaupt nicht, diese werden schlichtweg ignoriert und übersehen.

Es sind die nicht mit finanziellem Ausgleich zu behebenden, doch schon bald unübersehbaren Langzeit-Schäden im gesamten Kulturbereich, die von der Politik völlig außer Acht gelassen, von den Medien auch nur bei prominenten Einzelfällen nebenbei erwähnt werden.
Der nun wieder verstärkte „Lockdown“, welcher bisher schon Konzerthallen, Theater, Musikclubs rigoros zu finanziell kaum mehr tragbaren Investitionen, Einschränkungen wie auch Schließungen gezwungen hat, wird schnell mehr als verheerende weil weit anhaltende Auswirkungen auf das gesamte Kulturleben und die Kulturakzeptanz des Landes haben.

Denn wenn Musiker-/innen, Sänger/-innen, Schauspieler/-innen weder im Ensemble proben noch überhaupt auftreten dürfen, weiterhin das notwendige, gemeinsame Auftreten von erfahrenen und jungen Künstlern vor Publikum verboten bleibt, ist ein Wachsen und Weitertragen künstlerischen Könnens direkt unterbunden, ja vollständig verhindert.
So ist es erschreckend festzustellen, dass auch gegenüber jungen, vielfach erst jetzt voll ausgebildeten Künstlern dieser Bereiche z.B. nach abgeschlossenem Studium und zu Beginn ihres beruflichen Lebens – und das schon seit über einem halben Jahr! –wahrlich unverantwortlich ein pauschales Berufsverbot verhängt wurde und jetzt weiter verstärkt und verlängert wird.

Daher gibt es für herausragende und auch bis vor kurzem noch neue aufstrebende Musik-Ensembles diverser Sparten, Orchester, Jazzbands wie auch Chöre nicht einmal mehr eingeschränkte Möglichkeiten zu üben, geschweige denn durch Auftritte künstlerisches Können zu pflegen, zu steigern. Auch bekommen etliche junge Talente keine Chancen mehr, vor Publikum aufzutreten, sich zu bewähren, zu entfalten.

Jeder, der sich auch nur ein wenig im Bereich musikalischer Betätigung auskennt, weiß, was das Aussetzen von instrumentaler und auch gesanglicher Betätigung über einen längeren Zeitraum bedeutet – Schwächung und auch Verlust von zuvor mühsam erarbeitetem künstlerischem Können. Ähnliches gilt auch für Schauspieler/-innen
Das alles wird zusammen und absehbar zu einem fahrlässig verordneten ganz direkten kulturellen Abflachen führen, letztlich auch hinsichtlich der Kulturakzeptanz beim Publikum. Deshalb müssen die entscheidenden Politiker sofort mit besonderem Nachdruck darauf hingewiesen und umgehend zu direkten Änderungen für angemessene Auftrittsmöglichkeiten im Kulturbereich angehalten werden –es ist seit über einem halben Jahr versäumt worden und damit Beleg für ein ganz direktes Versagen der Politik mit unabsehbaren, weil nicht gesehenen Auswirkungen.

Aus einem wie o.a. künstlich befohlenem „künstlichen Koma der Gesellschaft“ – welch eine Übergriffigkeit! – dürfte nach derart lang schon andauerndem Fast-Stillstand nunmehr kaum ein Musikclub oder Musiktheater mehr aufwachen.

Es ist ein kaum von der Politik wahrgenommenes Fiasko für alle, denn Deutschlands Bürger, wie auch die anderer Länder, sind auf die den Menschen dienende und lebenswichtige Kultur, und damit auf die öffentliche Präsenz von darstellenden und musikalischen Künstlern angewiesen! Den Absturz einer Kulturnation gilt es zu verhindern – die politische Ignoranz demgegenüber ist unverantwortlich und muss sofort beendet werden.

Gerhard Klußmeier
Journalist, Jazz-Historiker & Autor

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