.st0{fill:#FFFFFF;}

Es gibt kein Geschlecht, kein Volk, keine Kultur, keine Rasse – tatsächlich? 

 15. Juni 2020

von  Thomas Paulwitz

Von Thomas Paulwitz

Das Grundrecht ist eindeutig: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Herkunft, seiner Sprache, seiner Rasse benachteiligt oder bevorzugt werden. So legt es der dritte Artikel des Grundgesetzes fest. Was aber, wenn es diese Kategorien gar nicht geben sollte? Wer meint, kein Mensch bestreite ernsthaft die Existenz von Geschlecht, Volk, Sprache und Rasse, der irrt. Aktuell ernten die Grünen Zustimmung, weil sie das Wort „Rasse“ aus dem Grundrecht streichen wollen.

Das Geschlecht? Das sei lediglich eine soziale Konstruktion, ist sich die Gender-„Forschung“ sicher. Das Volk? „Es gibt kein Volk“, meint der Obergrüne Robert Habeck. Die Sprache? „Die deutsche Sprache gibt es nicht“, betonen nicht wenige Sprachwissenschaftler. Statt dessen gebe es eine Reihe von Sprachformen, Regio- und Soziolekten.

Diese Infragestellung von Begriffen ist kein Zufall, sondern ein politisches Programm. Links geprägte wissenschaftliche und politische Eliten in Europa und Amerika folgen der Philosophie der „Dekonstruktion“. Das ist ein Begriff, den der französische Philosoph Jacques Derrida (1930 bis 2004) maßgeblich in Umlauf gebracht hat. In ihrer politischen Ausformung wird die Philosophie zur Ideologie des Dekonstruktivismus, das heißt zum planmäßigen Abbau überlieferter Maßstäbe und Werte, die das Volk zusammenhalten.

Dieses Programm ist brandgefährlich. Wenn es kein Geschlecht gibt, muß man auch nicht die Familie fördern. Dabei hat die Dekonstruktion auch den Begriff der Familie aus Vater, Mutter, Kind getroffen: „Familie ist da, wo Kinder sind“, heißt es neuerdings nur noch. Wenn es keine deutsche Sprache und Kultur gibt, dann müssen sie auch nicht gepflegt und geschützt werden. „Eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar“, meinte die seinerzeitige Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz. Wenn es kein Volk gibt, dann muß man es auch nicht berücksichtigen. „Es gibt kein Volk. Es gibt deswegen auch keinen Verrat am Volk“, glaubt Habeck – wie praktisch für ihn. Selbst das Auswärtige Amt von Heiko Maas setzt den Ausdruck „deutsches Volk“ inzwischen in Anführungszeichen. Und wenn es keine Rassen gibt?

Auch das Wort „Rasse“ haben sich die Dekonstruktivisten vorgenommen. So haben sie zunächst die Schärfe des Begriffes „Rassismus“ aufgeweicht. Früher bedeutete „Rassismus“ lediglich die Diskriminierung durch Rassentrennung und die Abwertung eines Menschen aufgrund seiner Hautfarbe. Heute ist „Rassismus“ aufgrund linker Propaganda wesentlich weiter gefaßt. Der Begriff steht auf einmal für jegliche Form der Fremdenfeindlichkeit. Sogar Religionskritik – etwa am Islam – wird bereits als Rassismus gebrandmarkt. Dadurch hat sich das Wort „Rassismus“ immer weiter von seiner ursprünglichen Bedeutung und vom Begriff der Rasse entfernt und eignet sich damit leider nur noch als Totschlagvokabel.

Im zweiten Schritt wollen sie nun das Wort „Rasse“ aus dem Grundgesetz tilgen. Zur Begründung schreibt Robert Habeck in der „tageszeitung“: „Es gibt keine Rassen. Es gibt Menschen.“ Politiker aller Bundestagsparteien außer CDU/CSU und AfD sprechen sich für die grüne Idee aus. Wieder ist die Rede von der Rasse als „sozialem Konstrukt“. „Es ist Zeit, dass wir Rassismus verlernen“, meint Habeck. Nach grüner Verbotslogik mag es vielleicht Sinn ergeben, den Rassismus abzuschaffen, indem man das Wort „Rasse“ abschafft. Mit der Wirklichkeit hat es aber nichts zu tun.

Klar benannte Begriffe helfen uns, die Welt zu verstehen und sie ein wenig besser und gerechter zu machen. Wer sich anschickt und anmaßt, Wörter wie „Rasse“ abzuschaffen und Begriffe willkürlich umzudefinieren und aufzuweichen, der macht nichts besser. Er untergräbt in Wirklichkeit den Schutz von Minderheiten, er höhlt die Grundrechte aus, die das Grundgesetz gewährleistet. Artikel 3 sollte auch eine Neuauflage der Nürnberger Rassengesetze von 1935 unmöglich machen.


HALLO MEINUNG will und wird, mit der Unterstützung eines jeden Einzelnen, Deutschland verändern,
damit die Bürger sich wieder wohl fühlen.

Das alles geht aber nur mit eurer Unterstützung, egal ob groß oder klein, denn jede Unterstützung hilft uns alternativen Medien dabei für Meinungsfreiheit und Demokratie zu kämpfen.

Hier findet ihr wichtige Infos zu HALLO MEINUNG und auch unsere Kontoverbindung: hallo-meinung.de
Falls ihr unsere Arbeit mit einer kleinen Spende unterstützen möchtet, geht das einfach unter: klicke hier um mit PayPal zu spenden

Wenn du immer auf dem Laufenden bleiben möchtest, dann sichere dir auch den
Newsletter von HALLO MEINUNGHALLO MEINUNG. Wir bewegen Deutschland!

Wir freuen uns über jede Unterstützung.
Herzlichen Dank.

Ihr Peter Weber und Team

Wir behalten uns vor, Kommentare vor der Veröffentlichung zu prüfen

__CONFIG_group_edit__{}__CONFIG_group_edit__
__CONFIG_local_colors__{"colors":{},"gradients":{}}__CONFIG_local_colors__
{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}
>