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Es wird immer klarer: Mit Lauterbach wird Corona nicht enden 

 6. Januar 2022

von  Niklas Lotz

Es tritt das ein, was die meisten schon befürchtet haben, wo man aber doch noch hoffte es würde nicht so kommen: Karl Lauterbach mäßigt sich als Gesundheitsminister nicht, sondern verhält sich noch immer genau so wie zu seiner Zeit als Dauer-Talkshowgast. Zeichen der Lockerung und Entspannung ignoriert er, dafür macht er aus jeder noch so kleinen Mücke einen Elefanten und aus allem eine Bedrohung. Wenn Karl Lauternach so weitermacht, wird Corona niemals enden.

Wenn man davon spricht, wann Corona endlich vorbei sei, muss man zwei Dimensionen bedenken: Die medizinische und die politische. Die medizinische ist schnell geklärt, denn die meisten Experten sind sich mittlerweile einig, dass Corona nicht verschwinden, sondern endemisch werden wird und wir alle somit mit Corona leben werden. Eine Aussage, die beispielweise Hendrick Streeck schon ziemlich früh tätigte und dafür unberechtigterweise viel Kritik abbekam. Tatsächlich ist das aktuell die einzige realistische Möglichkeit, um wieder zur Normalität zurückkehren zu können.

Damit sind wir auch schon bei der politischen Dimension, denn wenn Corona auf natürliche Art nicht verschwindet, muss logischerweise die Politik sich dieser Realität anpassen und ab einem gewissen Punkt trotzdem wieder den Normalzustand erklären. Irgendwann muss der Punkt eintreten, an dem die Regierung das Fazit zieht alle Maßnahmen ausprobiert zu haben und alles zum Schutz der Bevölkerung getan zu haben. Es muss der Punkt kommen an dem man anerkennt, dass man Corona nie ganz besiegen wird und daher darauf vertraut, dass bisher getroffene Schutzmaßnahmen wie die Bereitstellung von Impfstoff in Zukunft ausreichen werden.

Dass man diesen Prozess nicht unbedingt dann startet, wenn eine neue extrem tödliche Virus-Variante auftritt, ist natürlich klar. Wenn aber eine Variante wie Omikron milder als die vorherigen zu verlaufen scheint und für eine natürliche Immunität sorgen könnte, dann ist das eine Chance auf Normalität, die man ergreifen muss. Der Virologe Hendrick Streeck sagte beispielweise voraus, dass bis Sommer fast jeder damit infiziert gewesen sein werde, aber dies wäre keine Katastrophe. Viel eher könnte Omikron eine postpandemische Phase einläuten, dies sagte auch Christian Drosten. Die Kombination aus schneller Verbreitung und wenigen ernsten Erkrankungen macht einen Übergang in eine Endemie möglich.

Nun ist das Problem aber, dass Karl Lauterbach das Gesundheitsministerium übernommen hat und sich auch in diesem Amt kein bisschen in Sachen Panikmache mäßigt. Nun kündigt er an, dass man eine Durchseuchung mit Omikron verhindern müsse, da man sie sich aufgrund der vielen Ungeimpften „nicht leisten“ könne. Vielmehr sollen schon sehr bald wieder harte Kontaktbeschränkungen beschlossen werden, um eben jene Verbreitung von Omikron zu verhindern. Karl Lauterbach betonte auch, dass Ungeimpfte in Lebensgefahr seien und man dringend wieder mehr Erstimpfungen brauche. Es wirkt fast so, als verbreitet er im Amt des Gesundheitsministers nun noch mehr Panik als früher, anstatt sich zu mäßigen.

Nun kann man Lauterbach natürlich einmal mehr verteidigen, so wie die meisten großen Medien das auch schon fleißig tun: Er wäre eben vorsichtig, wolle kein Risiko eingehen und gehe auf Nummer sicher. Nur: Mit dieser Argumentation leben wir noch viele Jahre oder sogar für immer im Corona-Ausnahmezustand. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass nach Omikron auch weitere neue Mutationen auftreten werden, sogar Lauterbach selbst rechnet damit. Wenn wir bei jeder einen neuen Notstand ausrufen, können wir die nächsten Jahre weiter Kontakte beschränken. Lauterbach müsste also einsehen, dass es an der Zeit wäre diese Art der Reaktion auf das Corona-Geschehen zu überdenken.

Die meisten Menschen können die letzten zwei Jahre mit Corona getrost als verlorene Jahre betrachten. Ja, sicherlich gibt es genug Menschen, die durch Corona keine Veränderung in ihrem Leben gemerkt haben, weil sie mit Familie in einem großen Haus leben und finanziell mehr als abgesichert sind. Für die Menschen, die ihre wirtschaftliche Existenz verloren haben, die durch die Isolation nur noch alleine zu Hause in einer kleinen Wohnung hocken und die psychisch schwer erkrankt sind, sind die Corona-Einschränkungen die Hölle. Jeder Psychiater würde einem sagen, dass man auch solchen Krisen etwas Positives abgewinnen kann, aber in der Regel ist ein solches philosophisches Gerede eher weniger etwas für Menschen mit echten Problemen.

Wer also seine Freiheit zurückmöchte muss sich mit der Realität auseinandersetzen, dass dies eine politische Entscheidung ist. Abwarten bis Corona ganz weg ist, könnte das ganze Leben und länger dauern. Und so bleibt nur den politischen Druck auf die Regierung zu erhöhen, mit Zahlen und Fakten zu argumentieren und Freiheitsrechte aktiv wieder einzufordern. Vor allem darf man sich nicht mehr vertrösten lassen: Nur noch kurz durchhalten, nur noch ein paar weitere Impfungen, nur noch eine Impfpflicht… all das darf man nicht mehr an sich heranlassen. In den letzten zwei Jahren waren all diese Versprechungen immer nur leer. Somit zählt nur, dass die Bürger laut für ihre Freiheit werden, egal was andere darüber sagen. 

Von Niklas Lotz (neverforgetniki)

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
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