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Fast überall fallen die Corona-Einschränkungen: Warum in Deutschland nicht? 

 5. Oktober 2021

von  Niklas Lotz

Wenn man sich im europäischen Ausland so umschaut, dann kann man als Deutscher in Sachen Corona-Politik regelrecht neidisch werden. Während die meisten Länder den Notstand hinter sich lassen und den Bürgern ihre Freiheit vollumfänglich zurückgeben, ist davon in Deutschland absolut nichts zu spüren. Im Gegenteil: Die Debatten um neue Verschärfungen für den Herbst und den Winter ist jetzt schon wieder präsent. Was stimmt nicht mit den politischen Verantwortlichen in diesem Land?

Der wahrscheinlich meistbefragte Virologe in diesem Land, Christian Drosten, hat über die deutsche Impfquote geschimpft. Sie wäre viel zu gering und deshalb würde eine neue Welle schon sehr bald drohen. Besonders brisant: Er verwies darauf, dass die Impfquote in Dänemark deshalb höher sei, weil die Menschen dort eine höhere Bildung haben. Damit hat er es zwar nicht ausgesprochen, aber es klingt ganz wie „Wer sich nicht impfen lässt, der ist dumm“. Mit Entscheidungsfreiheit hat das nun endgültig nichts mehr zu tun, aber machen wir uns nichts vor, die gibt es sowieso nicht.

Wenn man die Fakten prüft, merkt man schnell, dass die Argumentation mit der Bildung absolut falsch ist. So ist Sachsen bei Bildung bundesweit auf Platz 1, hat aber die niedrigste Impfquote aller Bundesländer. Auch hat Schweden eine niedrigere Impfquote als Deutschland, jedoch gilt das Land beim Thema Bildung als absolut fortschrittlich und vorbildlich. Wenn man also eine niedrige Impfquote als Argument dafür nutzt, dass Menschen weniger intelligent wären, dann geht es hierbei nur um stumpfe Diffamierung Ungeimpfter.

Wo wir gerade bei Schweden waren: Dort werden nun die Corona-Einschränkungen aufgehoben und das wohlgemerkt, obwohl die Impfquote dort etwas niedriger ist als in Deutschland. Auch das Beispiel Dänemark wird sehr oft falsch dargestellt, denn die Aufhebung der Corona-Maßnahmen dort hat eben nichts mit der erreichten Impfquote zu tun. Es war ein Versprechen der dänischen Regierung, die Maßnahmen zu einem festgesetzten Zeitpunkt aufzuheben. Eine bestimmte Impfquote war hierbei nie Bedingung und ist daher nur auf die freie Entscheidung der dänischen Bürger zurückzuführen. Und so ist es ja auch in Ordnung: Wenn sich viele Menschen von sich aus impfen lassen wollen, ist das genauso deren freie Entscheidung wie, wenn sie es nicht wollen.

Es ging den meisten Ungeimpften nie um einen ideologischen Krieg ums Impfen. Es geht lediglich darum, dass jeder das Recht hat, sich sowohl dafür als auch dagegen zu entscheiden. In Deutschland allerdings scheint es absolut gewollt zu sein, diese freie Entscheidung komplett zu untergraben. So haben mehrere führende Politiker ja sogar schon zugegeben, dass sie sogenannten „Impfdruck“ richtig und wichtig finden. Karl Lauterbach fordert öffentlich vor allem deshalb 2G-Regeln, damit Ungeimpfte sich endlich impfen lassen. Somit wird der ideologische Krieg beim Thema Impfung mittlerweile eher von der Seite geführt, die pro Impfung ist. Anders kann man sich nicht erklären, warum man sich so sehr für den Impfstatus von wildfremden Menschen interessiert. Man fragt Passanten auf der Straße ja auch nicht nach ihrer Krankenakte.

Auch Norwegen möchte den Bürgern wieder ein Leben in Freiheit ermöglichen – Skandinavien ist also in der Corona-Politik geschlossen fortschrittlicher als wir. Großbritannien feierte bereits einen Freiheitstag und seitdem ist die Lage dort auch unter Kontrolle – Auch außerhalb der EU stehen die Zeichen also vielerorts auf einem lockeren Kurs. In der Schweiz wurde einigen harten Corona-Einschränkungen auch der Schrecken genommen und sie wurden abgemildert – Weil dort die einflussreiche SVP sich dafür stark macht.

Man muss also sagen, dass der Kurs von Deutschland eher die Ausnahme ist. Ein ähnlicher Impfdruck wird ansonsten noch in Italien und Frankreich aufgebaut – Mit drastischen Folgen: In Italien sind die rechten Parteien in den Umfragen aktuell die stärksten, in Frankreich hat Le Pen gute Chance auf die nächste Präsidentschaft. Dort, wo die Politik der Unfreiheit noch durchgesetzt wird, ist sie alles andere als akzeptiert.

Nach der Bundestagswahl scheint es hier in Deutschland so, dass die etablierten Parteien sich jetzt gar keine Sorgen mehr machen müssen, unpopuläre Maßnahmen zu ergreifen. Es könnte sich in den nächsten Monaten stark rächen, dass Parteien wie SPD und Grüne so stark geworden sind. Wenn der Gesundheitsminister erstmal Karl Lauterbach heißt, werden einige merken, wie das gemeint ist. Sollte man also wieder auf Drostens Horrorprognosen hören, wäre es absolut keine Überraschung, wenn zumindest Ungeimpfte wieder in den Lockdown geschickt werden. Diesen deutschen Anti-Freiheits-Kurs verdanken wir in erster Linie denen, die ihn bei der Bundestagswahl erneut legitimiert haben. 10% für die AfD ist zwar nicht wenig, dürfte aber kaum reichen die Corona-Politik nennenswert zu beeinflussen. Ob die FDP in einer Regierung mit grün eine Stimme der Freiheit sein wird, darf auch angezweifelt werden. Es sieht so aus, als wird er Kampf für mehr Freiheit in diesem Land noch eine ganze Weile dauern. 

Von Niklas Lotz (neverforgetniki)

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
https://www.youtube.com/watch?v=j9ims5beHKU

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