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Friedensnobelpreis für „Black Lives Matter“? 

 3. Februar 2021

von  Daniel Matissek

Dass für den Friedensnobelpreis 2020 – neben durchaus kontroversen Vorschlägen wie Donald Trump, Alexej Nawalny, der weißrussischen Widerstandsbewegung und natürlich neuerlich der falschen Prophetin Greta Thunberg  – nun tatsächlich ein linksradikaler internationalistischer Gewaltmob namens „Black Lives Matter“ nominiert worden ist (und sich, dem Vernehmen informierter Kreise nach, sogar beträchtliche Chancen auf die Zuerkennung machen darf), müsste es auch dem letzten Zweifler vor Augen führen: Jedes Gespür für Anstand und Verhältnismäßigkeit in der Gruppensphäre sind endgültig zum Teufel gegangen. Nun auch bei den großen Auszeichnungen unserer Zeit zählt nicht länger, was konkret geleistet wurde, sondern wer am lautesten brüllt. Worte statt Taten, „korrekte“ Gesinnung als preiswürdiger vermeintlicher Zivilisationsbeitrag: Nie war es billiger, wohlfeiler und einfacher, im Glorienschein des mutigen Rebellen gegen empfundenes Unrecht zu erstrahlen.

Mit Gratisruhm können sich womöglich bald schon auch plündernde und marodierende Horden schmücken, die im vergangenen Sommer ganze Stadtviertel in den USA in Schutt und Asche legten und weltweit auf von linksradikalen NGO’s und Antifa-Aktivisten inszenierten Massenumzügen – stets im Namen übergesetzlicher „Notwehr“, mit dem pseudomoralischen Rückenwind einer „woken“ Aufbruchstimmung – plündernd und lynchend das Recht in die Hand nehmen zu dürfen meinten. Und all das, weil sich lokale Unruhen verselbständigten, nachdem in Minneapolis ein mehrfach vorbestrafter Intensivtäter bei einem von ihm ausgelösten Polizeieinsatzes unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen war. All dies im Kampf gegen einen Feigenblatt vorgeschobenen, behaupteten „strukturellen Rassismus“, versteht sich. So etwas gilt heute als nobelpreiswürdig.

Ebenso wie sich beim „Kampf gegen Rechts“ die übergroße Mehrheit im todesmutigen „Widerstand“ gegen eine mit der Lupe zu suchende, quantitativ vernachlässigbare und deshalb weitgehend eingebildete Randgruppe wähnt, so wurde schnell auch der „Kampf gegen Rassismus“ zu einem Happening des breiten Mainstreams, dessen lächerliche Selbststilisierung hierzulande vielleicht durch nichts sinnfälliger verdeutlicht wurde als durch das Bild von deutschen Polizisten, die vor einem triumphierenden schwarzen BLM-Demonstrationsteilnehmer demütig niederknieten. Es war keine Szene ehrlicher Betroffenheit oder aufrichtiger Kultursensibilität, sondern ein Schnappschuss für die Ikonographie des Schwachsinns.

Ohnehin war 2020 das Jahr, in dem Heldentum zur Ramschware wurde. Wer sich systemkonform gegen „Regelverweigerer“ in Stellung brachte oder trotz Corona das Hohelied der Klimakatastrophe trällerte, konnte sich der schulterklopfenen Anerkennung von Haltungsjournalisten und Vertretern der sogenannten Zivilgesellschaft freuen. Die deutsche Bundesregierung erhob in mit Steuermillionen finanzierten TV-Spots faule, ungewaschene pizzamampfende, sich auf der Couch fläzende Nichtstuer zu neuen Helden der Pandemie.

In solchen (zeit-)geisteskranken Tagen wird dann auch das militante Revoluzzertum von BLM-Aktivisten zum „Friedensdienst“– und somit eine Bewegung, die nicht nur die Gegenwart und Zukunft ihrer positiv-rassistischen Agenda einer schwarzen Apartheid unterwirft, sondern auch die Vergangenheit ungeschehen machen will, indem sie „kolonialistisches Erbe“ auszumerzen versucht, wo immer sie es anzutreffen glaubt: Eine direkt aus den George-Floyd-Gedenkprotesten hervorgegangene kulturmarxistische Cancel-Culture verschreibt sich diesem herbeihalluzinierten Problem in all seinen vermeintlichen Erscheinungsformen – von der Umbenennung von Apotheken und Straßennamen über die Schändung und Beseitigung von Denkmälern bis hin zur Durchmusterung von Weltliteratur, Musik und Filmen; neue Bücherverbrennungen und damnatio memoriae inklusive. Für all die Ausprägungen einer neuen Barbarei steht BLM (und übrigens auch, in weiten Teilen, seine etwas harmlosere intellektuelle Entsprechung der „Diversitäts“-Doktrin).

Sollte dieses in weiten linksterroristische Movement tatsächlich den Friedensnobelpreis erhalten, dann wäre es die ultimative Verhöhnung des Erbes Alfred Nobels. Dieser hatte der von ihm einst begründeten Stiftung die Kriterien dieses Preises nämlich recht klar definiert: Erhalten möge ihn derjenige, der im vergangenen Jahr „…am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt“ habe. Der Blick auf die Preisträger der vergangenen Jahre zeigt eine zunehmende Abkehr des Komitees von Nobels Satzungsvorgaben in der Zuerkennungspraxis, die sich nicht nur immer  häufiger in institutionellen Preisträger und NGO’s niederschlägt – etwa von Amnesty International über Arbeiterbewegungen und International Panel of Climate Change bis zur Europäischen Union -, sondern vor allem in einer fragwürdigen Tendenz zu Vorschusslorbeeren. So war die präventive Verleihung an Barack Obama 2009, quasi kurz bei seinem Amtsantritt und ohne jeden bis dahin erbrachten Leistungsbeweis, bereits Entehrung des Preises genüg –  weil besagter US-Präsident den Weltfrieden in den folgenden sieben Jahren bekanntlich nicht etwa förderte, sondern massiv destabilisierte; man denke nur an die fatalen Fehlentscheidungen im „Arabischen Frühling“ mit direkt daraus resultierenden Bürgerkriegen in Syrien, Libyen und dem Aufstieg des Islamischen Staates.

Sollte BLM den Preis erhalten, dann stünde diese Entscheidung in direkter Kontinuität zu Obama: Abermals würde mit der Auszeichnung dann die alleinige Hautfarbe von Menschen – beziehungsweise die Gesinnungslehre dazu – zum alleinigen Wertmaßstab für Menschen gemacht, anstelle ihre Leistungen und Erfolge; diesmal allerdings nicht personifiziert durch einen Salonlöwen und politischen Schaumschläger, sondern durch aggressive Aktivisten, die für eine Renaissance der Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung sorgten und die, wie keine Initiative der jüngeren Vergangenheit sonst, für soziale Spaltungen und gesellschaftliche Polarisierung stehen.

Klartext
von Daniel Matissek

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