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Für immer und ewig unter der Maske? 

 29. Mai 2021

von  Daniel Matissek

Durch nichts wird der „gefühlte“ Ausnahmezustand konkreter erfahrbar als mit der allgegenwärtigen Maske. Masken bedeuten Fremdheit, Beklemmung und – sofern sie in keinem künstlerischen, kultischen oder beruflichen Kontext getragen werden – immer Unfreiheit. Es ist insofern kein Zufall, dass ausgerechnet in Deutschland an der allgemeinen Maskenpflicht unbedingt weiterhin festgehalten werden soll – und zwar auch dann, wenn der Impfplan bis Spätherbst tatsächlich erfüllt werden sollte.

Auf allen politischen Ebenen schwört Merkeldeutschland „Alleingängen“ und souveränen, „nationalstaatlichen“ Sonderwegen ab und stellt die internationale Solidarität und Partnerschaft über alles. Die Bundesregierung vernachlässigt hierfür sogar – Stichwort Impfstoffbeschaffung – die eigene Bevölkerung sträflich. Doch wenn es um autoritäre Maßnahmen geht, die immer weniger andere Ländern mitgehen, hält Deutschland stur an seinem Alarmistenkurs fest. Als alle um uns herum öffneten, beschloss Deutschland den „Bundeslockdown“. Und dass in immer mehr Ländern die Bürger ihre Freiheiten zurückerhalten (sofern sie diese überhaupt je hatten einbüßen müssen), ohne dass sich die dortigen Inzidenzzahlen von den hiesigen unterscheiden, interessiert die Corona-Politik in keinster Weise.

In den USA sind bis auf fünf Bundesstaaten – also in 90 Prozent des Landes – die „mask mandats“ Geschichte, mancherorts schon seit vielen Monaten. In mehr als einem Drittel der Staaten gibt es überhaupt keine Beschränkungen mehr. Dort „explodiert“ nichts, dort sind keine Kliniken überbelegt, es gibt auch kein besorgniserregendes Infektionsgeschehen durch Mutationen. Und geimpft sind in vielen dieser Staaten auch nur etwas über die Hälfte der Bürger. Es funktioniert dort alles – auch ohne Maske.

Statt daraus zwingende Schlüsse zu ziehen und das „Schadenminderungsgebot“ politischen Handelns zu beherzigen, geht die Bundesregierung einen bemerkenswert ignoranten Alleingang. Wenn sie – und ihre Heroldmedien – die Situation in anderen Ländern interessiert, dann handelt es sich ausschließlich um Staaten, in denen das Virus – angeblich – gerade besonders schrecklich tob;  erst Brasilien, dann Indien. Hingegen sind Russland, selbst Kroatien, etliche Länder der Karibik, vor allem aber die USA mit ihrem Entspannungskurs weder Vorbild noch irgendein öffentliches Thema. Kein Wunder: Dort betrachtet es die Politik als ihre wesentliche Pflicht, die vollständige Freiheit ihrer Bürger wiederherzustellen – ohne Masken, ohne Impfnachweise, ohne konditionale Grundrechte. Es ist das exakte Gegenteil dessen, was wir hier erleben.

Interessanterweise sprechen sich bei uns für ein Festhalten an der Maskenpflicht ausgerechnet Vertreter des bisherigen „Zero-Covids“-Lager aus. Nachdem es den Anhängern dieser Sekte in Kanzleramt und Regierungsberaterzirkeln vor drei Monaten nicht gelungen war, das gesamte Land stillzulegen und hier tatsächlich alle Räder stillstehen zu lassen (einschließlich einer „echten“ Ausgangssperre), versuchen sie jetzt alles, die Deutschen fortan eben auf andere Weise unter die endlose Notstandsknute zu zwingen – indem die Maskenpflicht keinesfalls gelockert oder gar abgeschafft werden darf.

Und es sind gerade die weiblichen „Shooting-Stars“ der Pandemie, die dank Corona zu fragwürdiger Prominenz gelangten, die jetzt ebenfalls wieder die maximale Handbremse anziehen wollen und individuelle Freiheit, Lebensqualität und gesellschaftliche Ungezwungenheit um jeden Preis verhindern wollen – auch dann noch, wenn dereinst Jeder geimpft oder genesen sein sollte und auch der Letzte begriffen hat, dass Covid in Wahrheit eine „seltene Krankheit ist (dies sogar nach EU-Definition), die für Nichtvulnerable – in den allermeisten Fällen – letztlich eben doch glücklicherweise nur zu einen milden Verlauf führt. Die Virologin Melanie Brinkmann etwa, die dafür wirbt, dass die Deutschen auch im Herbst und darüber hinaus selbstverständlich weiter Atemmasken tragen werden. Zumindest solle die Maske „uns dieses Jahr noch begleiten, vor allem im Herbst, wenn wir uns wieder vermehrt in Innenräumen aufhalten werden“, doziert sie; die Maske biete den „kostengünstigsten Schutz, den man habe“. Und Brinkmanns Frankfurter Kollegin Sandra Ciesek geht zuversichtlich davon aus, dass „längerfristig mehr Menschen bei Erkältungssymptomen eine Maske tragen, um Dritte nicht anzustecken“. Es sei „im Nahverkehr“ (gemeint ist hier hoffentlich der Straßenverkehr) ohnehin weiterhin „sehr sinnvoll“, sich und andere durch Masken vor dem Virus zu schützen. In dieselbe Bresche keilt auch die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx: Die Maske sei ein „sehr effektives und zugleich nur moderat einschränkendes“ Mittel gegen die Pandemie.


Eigentlich müsste man doch von Frauen etwas mehr Sensibilität und Empathie erwarten, wenn es um die drohende Zementierung völlig widernatürlicher, beklemmender, für die natürliche Atmung nachweislich ungesunder und zudem unhygienischer Scheinmaßnahmen geht, die mehr von einem Abwehrzauber als praktischem Virenschutz haben. Mit den verheerenden Schäden für Kinderpsychen, für ihre soziale Traumatisierung, Fehlprägungen durch mangelnde visuelle Kontakte mit unabsehbaren Spätfolgen für die Persönlichkeitsentwicklung wollen wir gar nicht erst anfangen.

„Schutz“ über alles, der „Einschänkungen“ rechtfertigt: Das ist die einfache Formel, die seit Frühjahr 2020 unser bisheriges Wertesystem, unsere gesunde Nutzen-Risiken-Abwägung auch bei der Gewichtung von Rechtsgütern, ausgehebelt hat und unser Verständnis von Freiheit und „unveräußerlichen Grundrechten“ auf irreparable Weise gestört hat. Das geschah mit voller Absicht: Ist der Bürger erst mal auf eine „Wachsamkeit“ im Dauerangstzustand geprägt und hat sich an ihm auferlegte Zumutungen gewöhnt, so wird er nicht mehr davon abgelassen. Folter ist Liebe, ließe sich in Orwell’scher Neusprech sagen.

Es scheint, als ginge es darum Sorge zu tragen, dass selbst für den illusorischen Fall eines „Sieges“ über dieses Virus (bis zum Auftreten des nächsten) irgendetwas Sichtbares aus dieser Zeit überdauern möge; ein Pferdefuß der eine echte Rückkehr zum Status quo ante zuverlässig verhindert. Denn für irgendetwas muss diese monströse Panikinszenierung schließlich doch gut gewesen sein! Und dieser Pferdefuß ist – die Maske! Denn um keinen Preis darf die „gefühlte Pandemie“ enden – und dies vermutlich schon deshalb nicht, weil es einen Bedeutungsverlust wäre für all die seit 15 Monaten schlagartig ins öffentliche Interesse gerückten, vormaligen No-Names aus der zuvor so gut wie unbeachteten Nischendisziplin Virologie darstellen würde, die nach Abflauen des Corona-Hypes wieder in der Versenkung verschwinden würden. Die Pandemie muss ein Dauerbrenner bleiben – und die Maske ist ihr ewiges Menetekel.

Klartext
von Daniel Matissek

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