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Es gab eine Zeit, da ging es bei der Fußball-Europameisterschaft tatsächlich noch um Fußball und nicht um Weltanschauungen. Niemand brauchte damals bunte Fähnchen, Armbinden und schon gar keine in Regenbogenfarben illuminierte Stadien, um seine Weltoffenheit und Toleranz zur Schau zu stellen. Der unbefangene Umgang mit Menschen funktionierte im Großen und Ganzen reibungslos und konfliktfrei, ohne dass jeder ständig auf angeborene Merkmale oder gefühlte Teilidentitäten reduziert werden musste.

Lange ist’s her. Heute ist der Sport im Sport zur Nebensache geworden und Fußball bildet da keine Ausnahme: Ob „Diversität“ oder aktuell „Schwulenrechte“ – keinem Thema ist die Weltbühne Fußball inzwischen noch heilig. Das, was diese geniale Sportart immer so großartig machte – das kollektive Gemeinschaftserlebnis, der verbindende Gedanke echter Völkerverständigung, die große Emotionen, die alle Grenzen überwinden konnte – wird nun samtsonders vom linken Kulturmarxismus vereinnahmt, kaputtgeschlagen und einer Spaltung in Gut und Böse, in „human“ und „menschenverachtend“, in „modern“ und „rückständig“ unterworfen.

Die UEFA hat – überraschend genug, aber begrüßenswerterweise – die heutige Stadion-Illuminierung in den „queeren“ Spektralfarben untersagt und damit nicht nur der extremen Politisierung der Europameisterschaft einen vorläufigen Riegel vorgeschoben; sie hat auch eine weitere Polarisierung, einen möglichen Affront verhindert. Was die Stadt München unter SPD-Oberbürgermeister Dieter Reiter und sogar der DFB mit ihrer geplanten Regenbogenbeleuchtung der Allianz-Arena für das Spiel gegen Ungarn bezweckt hatten, zielte genau in diese Richtung: Gräben vertiefen, die eigene moralische Überheblichkeit gegenüber den Gästen zu demonstrieren und die einzig statthafte Gesinnung zur Schau zu stellen– in diesem Fall zum Themenkomplex LGBTQ. Seit Olympia 1936 in Berlin hat sich offenbar nur der Themenrahmen verändert. Die Methoden sind dieselben geblieben.

Indem der Profifußball und sogar der wichtigste europäische Fußballwettbewerb zu einer aktivistischen Spielwiese der Schwulenbewegung gemacht werden soll, werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Nicht nur kann so (unter dem Vorwand, es ginge um Rechte homosexueller oder transsexueller Minderheiten) medienwirksam gegen all jene agitiert werde, die einem traditionellen Familienverständnis anhängen, wo Kinder von Männern gezeugt, von Frauen ausgetragen, gegebenenfalls gestillt und sodann von beiden Eltern ohne Einmischung des Staates möglichst eigenverantwortlich erzogen werden. Sondern vor allem hätte sich die exklusive Gelegenheit geboten, dem verhassten ungarischen „Orban-Regime“ eins mitzugeben, es vorzuführen und zu demütigen werden, das derzeit wegen seiner angeblich „schwulenfeindlichen“ Gesetzgebung am Pranger steht.

Ist Ungarns Gesetzgebung tatsächlich schwulenfeindlich? Dass die konservative ungarische Regierung das in allen Kulturen seit grauer Vorzeit angestammte, biologisch natürliche Familienbild der klassischen Vater-Mutter-Kind-Familie gemäß der eigenen Verfassung schützen und privilegieren will, und dass sie eine an Kindesmissbrauch grenzende Beeinflussung der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Heranwachsenden durch „queere“ Ideologen (wie sie bei uns inzwischen die Regel ist) verbietet – all dies hat mit Schwulenfeindlichkeit nicht das Geringste zu tun. Der ungarische Staat verfolgt keine Schwulen. Homosexuelle können in Ungarn frei zusammenleben und haben, anders als in Weißrussland, in Saudi-Arabien oder in vielen afrikanischen Ländern, keine Sanktionen und Schikanen zu befürchten. Die ungarische Regierung erteilt nur exakt den verhängnisvollen „Gesellschaftsentwürfen“ eine klare Absage, die in den westeuropäischen Staaten auf dem Vormarsch sind und zunehmend zur kulturellen Degeneration führen; und dazu gehört, neben einer entgrenzten muslimischen Problemmigration, eben auch die krampfhafte „Diversitätsdoktrin“ (unter zum Exzess getriebener Aufweichung aller Normen, auf die jedes intaktes Gemeinwesen sich gründet).

Künstliche Geschlechteridentitäten, sexuelle Selbstbestimmung durch Aneignung von „Rollen“ bereits im Kita-Alter, die ständige Zurschaustellung der eigenen Sexualität sind alles private Dinge, die ins Schlafzimmer gehören und nicht an die Öffentlichkeit. In der Welt der Erwachsenen gehen sie in Ordnung; jeder soll nach seiner Fasson leben und glücklich sein dürfen. Doch wenn es um unvoreingenommene Kinder geht, um formbare und halbfertige, noch reifende Persönlichkeiten in ihrer Entwicklung, dann endet der Hyperindividualismus. Hier hat die Gesellschaft Schutzpflichten, und es muss jedem Versuch einer ideologischen Beeinflussung der Riegel vorgeschoben werden.

Progressive Pädagogen oder Transgender-Pioniere, die Vorschulkinder Vulven malen lassen, kleinen Buben erklären, ihr Penis sei kein Grund dafür, sich als Mann zu zu fühlen, oder Zehnjährigen neue geschlechtliche Identitäten einreden wollen, gehören bestenfalls auf die Couch – eher auf die Anklagebank. Bei uns jedoch werden sie staatlich gefördert und in die Lage versetzt, ihre Gehirnwäsche prominent im staatlichen Schul- und Betreuungswesen zu betreiben.

Es ist genau diese kranke Ideologisierung, die im kaputten Westen auf dem Vormarsch ist, der Ungarn den Kampf angesagt hat. Darum geht es vor allem in dem aktuellen Gesetz (ein weiterer Schwerpunkt ist das Adoptionsverbot von Kindern durch homosexuelle Paare, das derselben Sorge vor kindlichen Fehlentwicklungen entspringt). Jeder mag dazu stehen, wie er will –  doch das staatliche Bekenntnis zur Heteronormalität und die Verbannung von LGBTQ -Propaganda aus dem öffentlichen Raum, aus der Werbung und den Schulen wurde in Ungarn mit einer breiten parlamentarischen Mehrheit getroffen. Sie folgt somit einer klar demokratischen Willensbildung. Denn die Mehrheit der Ungarn möchte – wie auch die Polen und teilweise die Tschechen – den Irrweg Deutschlands und anderer westlicher Gesellschaften eben nicht mitgehen. Es ist ihr legitimes Recht.

Deutschlands Linke, die demokratische Entscheidungen stets nur solange respektiert, wie sie mit dem eigenen Wertekanon konform gehen, toleriert diesen souveränen Akt des ungarischen Parlaments nicht – und schließt sich einer eigenwilligen Darstellung der ungarischen LGBTQ -Bewegung an, hier würde eine Minderheit drastisch in ihren Grundrechten beschnitten. Dies ist ganz offensichtlich nicht der Fall. Wenn hier etwas beschnitten wird, dann allein die Handlungsspielräume zivilgesellschaftlicher Aktivisten für Propaganda und Vereinnahmung – und das wäre auch in den meisten anderen EU-Ländern überfällig.

Dass hier nicht mehr differenziert wird zwischen Grund- und Sonderrechten, zwischen Freiheit und Narrenfreiheit, passt so ganz zum linken Zeitgeist – denn die bloße Gewährung von Rechten für Minderheiten durch einen weltanschaulich neutralen Staat genügt nicht mehr – nein, es muss die Lebensweise der Minderheiten auch noch proaktiv verherrlicht werden. Und wer sich dem verschließt, ist rassistisch, homophob oder was auch immer. Bekannt ist dieses Phänomen als Affirmative Action. So rangen Schwule jahrzehntelang um rechtliche Emanzipation und darum, ihr Liebesleben nicht mehr verbergen zu müssen. Doch es war nicht damit getan, dass sie schließlich gleichgestellt wurden (und ihre sexuelle Präferenz seither bei jeder Gelegenheit zur Schau stellen dürfen); nein: heute muss auch jeder Nichtschwule durch Virtue-Signaling und sichtbare Symbole bekennen, dass er mit LGBTQ sympathisiert und sich „solidarisiert“ – vom Kapitän der Nationalmannschaft bis zum Bundespräsidenten.

Es ist gut, dass sich zumindest die UEFA am Ende dem politischen Druck doch nicht beugte – und die Lichtshow heute Abend untersagte. Ein überraschender Schritt – nachdem sie gerade noch ihren ursprünglichen Widerstand gegen peinliche Aktionen wie Neuers Armbinde oder eben die für heute vorgesehene Stadionbeleuchtung aufgegeben hatte. Alles andere als ein Verbot der peinlichen Haltungsdemonstration wäre allerdings ein verheerendes Signal gewesen: Denn ab sofort könnten dann auch andere Ideologien und Überzeugungen ungeniert in internationalen Wettbewerben zu Markte getragen werden; vielleicht „Free Palestine“- oder IS-Armbinden bei arabischen Mannschaften? Das faschistische Symbol der Grauen Wölfe bei Spielen der Türkei? Oder das KP-Emblem mit den Umrissen Chinas inklusive Tibet und Taiwan? Vorbei wäre es spätestens dann mit der hehren Einsicht, dass Sport nichts mit Weltanschauung und gesellschaftspolitischem Aktivismus zu tun hat – auch wenn sich diese als Gutmenschlichkeit und „Toleranz“ camouflieren.

Wer weiß – vielleicht setzten sich Deutschlands Gutmenschen und Tugend-Exhibitionisten ja über das UEFA-Votum hinweg und lassen Allianz-Arena heute Abend doch im Regenbogenbunt erstrahlen? Wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, dann handelt es sich um eines ganz sicher jedenfalls nicht – um eine tolerante Aktion. Im Gegenteil: Diese Show wäre ebenso verlogen wie feige. Denn weder bei Länderspielen gegen Saudi-Arabien, Katar oder den Iran hat der DFB je derartige Holzhammermethoden zur politischen Belehrung/Bekehrung oder Maßregelung der Gäste – bzw. Gastgeber – riskiert. Bei Partien im Ausland, speziell in islamischen Ländern würde sich übrigens auch kein Manuel Neuer trauen, mit LGBTQ -Emblemen aufzulaufen.

Schlimmer noch: Die geplante Regenbogenillumination wäre eine „fremdenfeindliche Provokation“ erster Güte – und zwar nach den eigenen Definitionen des Linksstaats: Sie würde nämlich vor allem die schwulen- und judenfeindliche Migranten vor den Kopf stoßen und „ausgrenzen“, die zu Millionen nach Deutschland gelockt wurden oder als Flüchtlinge überwiegend in die Sozialsysteme eingewandert sind. Denn deren Einstellung gegenüber Homosexualität ist mehrheitlich noch um Dimensionen ablehnender und feindseliger, als dies selbst den Ungarn hier unterstellt wird – und sie sie würden sich durch dieses LGBTQ -Testimonial brüskiert fühlen.

Es war bisher schon sehr bezeichnend, dass der deutsche Staat beim Umgang mit all diesen real homophoben, islamischen Zuwanderern seine woke und queere Agenda verschämt vermieden hat; auch hier zeigt sich wieder die Feigheit im Gratismut und die Doppelmoral. Übrigens tragen weder im Bamf noch in den Erstaufnahmeeinrichtungen die Verwaltungsangestellten, Flüchtlingshelfer oder Sozialarbeiter Regenbogenbinden.

Fremdenfeindlich wäre die Regenbogen-Stadiongeste aber vor allem gegenüber den ungarischen Gästen selbst. Denn geriert sich dieses „beste Deutschland aller Zeiten“ nicht als ein Staat, der sonst immer so kultursensibel Rücksicht auf andere Gesellschaften und die Gepflogenheiten fremder Länder nimmt? Der für harmonische Beziehungen selbst zu Nationen eintritt, in denen Schwule an Baukränen aufgehängt, öffentlich kastriert oder gelyncht werden? Wann immer es um islamische Länder geht, zeigt sich dieses Deutschland nachsichtig bis zum Erbrechen – doch ausgerechnet den Ungarn, ein christliches und traditionsreiches Land in Mitteleuropa und EU-Partnerstaat, bleibt diese Nachsicht verwehrt? Schleicht euch und verschont und mit eurer Heuchelei, möchte man diesen Haltungs-Aktivisten zurufen!

Noch einmal zurück zur „bunten Botschaft“ selbst, zum antirassistischen und schwulen-transgenderfreundlichen Mantra hinter der ganzen Aktion, für das Deutschland diese EM gerne missbraucht hätte: Am weltoffensten und tolerantesten war das gesellschaftliche Klima der Bundesrepublik, als hier noch nicht jedermann den Geltungsdrang verspürte (bzw. in der Gruppensphäre keine pathologische Erwartungshaltung vorherrschte), penetrant eine „woke“ Gesinnung bei allem und jedem der Welt mitzuteilen. Uns würde das gut tun, was in den neunziger Jahren in der Clinton-Doktrin zum Umgang mit Homosexualität die Devise war: „Don’t ask, don’t tell“. Lebt und liebt, wen ihr wollt – aber redet nicht dauernd darüber und fragt auch nicht danach.

Niemanden interessiert es, was im Schlafzimmer läuft, wer es mit wem treibt, wer mit wem biologisch kompatibel ist, welche sexuelle Identität jemand für sich definiert. Und wenn Ihr Euren aggressiven Inszenierungsdrang nicht zügeln könnt und die Gesellschaft provokativ auf Eure „neuen Lebensentwürfe“ stoßen müsst, von Transgender, X verschiedenen Geschlechtern, unerbetenen intimen Bekenntnissen der Details Eures Coming-Outs bis hin zur eigenen sexuellen Nabelschau: Dann hört wenigstens damit auf, die natürlichen menschlichen Reaktionen der Mehrheitsgesellschaft als „Diskriminierung“ oder Homophobie zu bezeichnen. Lasst uns in Ruhe, lebt euer Leben – und haltet die Klappe.

Klartext
von Daniel Matissek

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
https://www.youtube.com/watch?v=iyqZ0_TC-es

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