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Geschichten von der Corona-Wahn-APP – (und ein Spahn lacht sich schlapp!) 

 23. Juni 2020

von  Buergermeinungen

Geschichten von der Corona-Wahn-APP (und ein Spahn lacht sich schlapp!)

Schon von weitem kann man es hören! Ein durchdringendes, der Realität entrücktes Lachen schallt einem aus dem Bundesgesundheitsministerium entgegen, wo sich einer wie ein kleiner Junge freut und dabei feixt „Die eigene App – jetzt hab ich’s geschafft – dideldupdideldap“.

Fast könnte man sich Sorgen um den Gesundheitszustand des sich in Euphorie und Selbstlob sonnenden Architekten des ins digitale Zeitalter vorgestoßenen Gesundheitswesens.
Vergessen sind da die bösen Kinder aus dem Schulhof, die ihm „Spawn from Hell“ oder andere freche Sprüche nachgerufen hatten. Vergessen ist die lange Durststrecke, wo er sich fast täglich von seiner Verwandtschaft anhören musste, dass der Schlüssel zum Erfolg darin liegt, einen ordentlichen Beruf zu erlernen.

Und tatsächlich, der Erfolg gibt ihm Recht. Jetzt hat er seine eigene APP! Das hatte vor ihm nicht mal „Mutti“ geschafft, obwohl es sicher ein Leichtes gewesen wäre, das Template für eine App mit ein paar leeren Phrasen zu füllen und auf sonstige Inhalte vollends zu verzichten. Also quasi die perfekte Kanzlerinnen-APP, eine die man schon beim ersten Blick durch die beeindruckende Raute im Anwendungssymbol erkennt und die sich tatsächlich nur echte Fans installieren.
Der Rest des für dumm gehaltenen Volkes hat instinktiv schon längst erkannt, dass dahinter der Bundestrojaner lauert und sich nur als nutzloser, Speicherplatz verschwendender Programmierversuch von „übergelaufenen Hackern“ (naja, sie bezeichnen sich selber so) tarnt.

Tarnen und täuschen, das hatte zuletzt sogar Tante Uschi als gewinnbringende Strategie identifiziert. Von wegen, die Unmengen an Beraterverträge hätten ihr Ziel verfehlt, nein die Erkenntnis, dass etwas, von dem die Menschen denken es wäre nutzlos, nicht gefährlich sein kann, lässt sich doch so vielseitig und in anderen Lebenslagen anwenden.

Egal, ob es sich um den EU-Rettungsschirm, oder um die Seenotrettung handelt, alles so weit weg und (vermeintlich) ohne Konsequenzen, also selbst wenn das mal von dem ein oder anderen Wahlschaf hinterfragt wird, dann wird eben aufgezeigt, dass das alles nur dem Wohle Aller dient. Geschickt spart man sich hierbei die Erklärung, wer denn eigentlich Alle sind und das geneigte Wahlschaf denkt sich bloß „Ihr habt schon Recht, irgendwie bin ich auch schon den ganzen Tag alle!“.

Aber zurück zur Corona-Wahn-APP. Was halten denn andere so davon? Man könnte ja denken, es wäre gar nicht so einfach, diese DS-GVO-konform zu gestalten, nicht wahr?

Mal im Ernst, wer sich das Ding auf sein Smartphone lädt, stimmt der Nutzung ja zu, ist ja alles freiwillig. Und bestimmt haben die Schöpfer der APP daran gedacht, wie man verhindern kann, dass persönliche Daten missbraucht werden. Wirklich witzig daran ist, dass für die lokale Kommunikation das Bluetooth-Protokoll für die Übertragung genutzt werden soll. Und das, ohne explizit Geräte miteinander zu koppeln und damit die Kommunikation auf ein halbwegs erträgliches Level zu beschränken.

Hierzu sollte man vielleicht wissen, dass Bluetooth unter Experten nicht unbedingt als besonders sicher eingestuft wird. (Eine schöne Übersicht findet man unter
https://www.datenschutz-praxis.de/fachartikel/bluetooth-angreifer-aussperren/#:~:text=Ein%20gro%C3%9Fes%20Sicherheitsrisiko%20ist,%20wenn,Ger%C3%A4ts,%20bevor%20Sie%20es%20nutzen. )


Ob nun Daten bei der Anwendung der App irgendwo zentral gespeichert werden, im Klartext oder auch verschlüsselt, darüber müssen wir uns keine Gedanken machen, oder? Schließlich wurde doch versprochen, dass die Datenhaltung nur auf den Geräten stattfinden wird. In welchem Umfang die Bewegungs- oder Verkehrsdaten ansonsten bei den Internet- oder Serviceprovidern gespeichert werden, also im Sinne der Vorratsdatenspeicherung (https://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung) vorgehalten werden, dazu kann sich jeder ein eigenes Bild machen, ebenfalls dazu, wie „einfach“ es wäre mit einer Verordnung nach dem berühmten Seuchenschutzparagraphen eine Nutzung vorhandener Daten zu ermöglichen. Nachdem wir ja in den letzten Wochen und Monaten gelernt haben, dass an den Werten des Grundgesetzes und am Rechtsstaat auch in Krisenzeiten unbedingt festgehalten wird, wäre es eine schiere Unverschämtheit den Verantwortlichen in dieser Beziehung ein verantwortungsloses Handeln zu unterstellen, oder?

Ja und so sitzt er im Keller in seinem Ministerium und lacht weiter. Lacht uns alle aus und vor allem die, die denken, wenn sie sich die Corona-Wahn-App installieren, helfen Sie die Pandemie zu bekämpfen. Schon mal einen Gedanken daran verschwendet, dass gerade jene, die sich um „SocialDistancing“ und Hygiene einen Kehricht scheren, die APP bestimmt nicht im Sinne des Erfinders einsetzen werden?

Da hat schnell mal des Nachbars Katze eine Umhängetasche mit einem schicken Smartphone um den Leib gebunden und geht brav spazieren, während im Garten gerade die große Sause steigt, alle aus einem Glas saufen und sich hemmungslos umarmen.

(Das ist natürlich überzogen, aber mal ehrlich, der Fantasie sind hier doch keine Grenzen gesetzt – Aber erschreckend, dass man überhaupt darüber nachdenkt, welch negative Konsequenzen eine Umarmung haben kann. Da ist schon eine kranke Portion „neuer Normalität“ in unseren Verstand eingesickert!)

Dazu kommt noch die Frage, wie präzise das Verfahren der Wahn-APP ist, und wie viele Leute das Teil nach der ersten negativen Erfahrung wieder von ihrem Mobile schmeißen werden. (Und nicht nur weil sie das Design bescheuert finden)

Außer natürlich, es wird entgegen der Ankündigung die Freiwilligkeit durch Einlasskontrollen und dergleichen ad Absurdum geführt. Dass dies bei Reisen erfolgen soll, ist ja schon im Gespräch und zumindest einen Tag vor Antritt der Reise werden sich dann wohl alle brav die APP auf ihr Smartphone ziehen. Wie Ihr seht, er hat also nichts falsch gemacht,

Die Corona-Wahn-APP wird ganz automatisch der Sommerhit des Jahres.

Warum also aus der Sache nicht auch einen positiven Nutzen ziehen? Wäre doch cool, wenn die Programmierer gleich noch ein schickes Werbemodul mit einbauen. Mit den Einnahmen könnte man zum Beispiel die kaputt-verordnete Gastronomie in unserem schönen freien Land unterstützen, dann können wir wenigstens unseren Frust über den ganzen Wahnsinn mit gutem Essen und Trinken bekämpfen.

Oder wir hocken uns am Ende zusammen in den Keller und lachen freudig über die gelungene APP!

Bernhard Schmidt


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