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HALLO MEINUNG INVESTIGATIV Ist der Sonderberater von Ursula von der Leyen ein Corona-Simulant? 

 6. Juni 2020

von  TEAM HALLO MEINUNG

Peter Piot ist ein anerkannter Infektiologe. Einer der besten seines Fachs. In den 70er Jahren gehörte er zur Forschergruppe, die das Ebola-Virus entdeckte, in der Weltgesundheitsorganisation war er für die Bekämpfung von AIDS verantwortlich, mittlerweile leitet er das Institut für Tropenmedizin in London. Erst im Mai wurde er von Ursula von der Leyen zum Sonderberater der EU-Kommission ernannt.

Was Piot in der Corona-Krise sagt, hat Gewicht. Gerade weil er sich selbst mit der Krankheit infiziert hatte, wirbt er nun mit Nachdruck für die Entwicklung eines Impfstoffes. Natürlich wäre es ein guter Publicity-Gag, wenn einer der berühmtesten Wissenschaftler seiner Disziplin nicht nur durch sein Expertenwissen, sondern auch durch seine persönliche Covid 19-Erkrankung für eine Impfung plädiert.

Aber was wenn seine Angaben gar nicht stimmen? Anfang Mai gab er dem belgischen Magazin „Knack“ ein Interview, in dem er über seine berichtete – doch viele Angaben bleiben zweifelhaft. So behauptet Piot, in einem Zimmer mit einem Obdachlosen aus Bangladesch und einem kolumbianischen Raumpfleger gelegen zu haben. Nicht nur, dass diese Schilderung wie ein krampfhafter Versuch klingt, den multikulturellen Charakter Londons zu betonen: Warum sollte einer der angesehensten Wissenschaftler seiner Disziplin es nicht in eine teure Privatklinik geschafft haben? Piots Gegenargument lautet, dass Privatkliniken Corona-Patienten abweisen würden. Dass einzelne Privatkliniken dies tun, ist natürlich möglich, doch dass dies generell der Fall sein sollte, erscheint unglaubwürdig. Und warum benennt er den Namen des Krankenhauses nicht? Je schwammiger die Angaben, umso schwieriger die Überprüfung.

Nach einer Woche auf der Intensivstation will Piot mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause gefahren sein. Hat er sich damals wirklich stark genug gefühlt? Erst vor kurzem gab er an, nach der Erkrankung immer noch sehr erschöpft zu sein. Und gerade als Mann vom Fach sollte er wissen, dass er womöglich noch Ansteckungsgefahr bestand. Und dann will er die öffentlichen Verkehrsmittel, die als Superspreader gelten, benutzt haben?

Piot behauptet, sich Mitte März mit der Krankheit infiziert haben, doch erst Anfang Mai wurde dieser Umstand durch ein Interview bekannt. Warum gibt es keine Medienberichte aus dem fraglichen Zeitraum, die von einem Krankenhausaufenthalt Piots berichten? Im März erschienen mehrere Artikel, in denen Piot vor den Gefahren durch Corona warnte. Und keiner von ihnen erwähnt, dass Piot selbst mit der Krankheit infiziert war?

Auch aus mathematischer Perspektive sind Zweifel angebracht. Piot gibt an, sich etwa Anfang März mit dem Corona-Virus infiziert zu haben. Mitte März lag die Gesamtzahl der Infizierten für Großbritannien bei etwa 2.000. (Die Statistiken haben immer einen gewissen Zeitverzug). Auf die Hauptstadt London entfallen ca. 20 Prozent der Gesamtzahl, also etwa 400. Natürlich sind diese Zahlen mit einer Dunkelziffer behaftet, die augenblicklich noch kein Mediziner seriös angeben kann. Sie könnte aber beim zehn- bis 50-fachen der offiziellen Zahlen liegen.

Das wären dann 4.000 bis 20.000 Infizierte in einer Stadt mit knapp neun Millionen Einwohnern. Damals waren also 0.045% – 0.23% aller Einwohner Londons infiziert. Und Piot war einer von ihnen. Dass Piot sich infiziert hat, ist sehr unwahrscheinlich, es sei denn, dass er als Wissenschaftler, der die neuartige Krankheit erforscht, selbst Kontakt zu Corona-Patienten hatte. Auch könnte einer seiner Kollegen infiziert gewesen sein. Und sollten Forscher, die um diese Risiken wissen, nicht Schutzkleidung tragen? Und Piot selbst hat diesen Infektionsweg in seinem Interview auch gar nicht beschrieben! Er vermutet, sich bei einem Vortrag oder einem Restaurantbesuch infiziert zu haben.

Auch eine weitere Aussage Piots lässt Zweifel aufkommen: Alle drei seiner Zimmernachbarn waren an Diabetes erkrankt. Laut Statistiken trifft dies auf etwa 30 Prozent der britischen Corona-Toten zu. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle drei Mitpatienten gleichzeitig an Diabetes leiden, liegt bei 30% und 30% und 30%, also bei ca. drei Prozent insgesamt.

Diese Wahrscheinlichkeit ist zwar niedrig, aber nicht völlig unmöglich. Kombiniert man die Angaben, die sich aus Piots Schilderungen ableiten lassen, landet man im gänzlich unwahrscheinlichen Bereich.

Tatsächlich scheint es sich bei seiner angeblichen Erkrankung eher um Werbung zu handeln. Werbung für einen Impfstoff, an dem natürlich Viele mitverdienen würden. Piot ist nicht nur Ehrenmitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Institutionen auf diesem Planeten, darunter auch in der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, sondern auch Fellow in der Bill-and-Melinda-Gates-Foundation.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


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