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Hassrede im ZDF – Wie der Rundfunk selbst Hass und Hetze verbreitet 

 14. Dezember 2021

von  Niklas Lotz

Dass man viel stärker gegen Hass und Hetze im Internet vorgehen muss, ist ein Satz, den man in diversen Formaten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks immer wieder hören wird. Die Schuldigen für dieses Phänomen sind meist schnell ausgemacht: Rechte, Querdenker, die AfD und alle anderen Oppositionellen, die den Herrschenden nicht in den Kram passen. Dass Hassrede auch im eigenen Lager zu finden ist und das nicht zu knapp, wird man natürlich immer wieder abstreiten, aber das ändert nun mal nichts an der Realität. Wenn wir über Hass und Hetze sprechen, müssen wir also auch über den Rundfunk reden.

Eine einzelne gesellschaftliche Gruppe als „Blinddarm“ der Gesellschaft zu bezeichnen, bei dem es nicht schade wäre, wenn er gar nicht mehr da wäre, ist eine Sprache aus dunkelsten Zeiten. Der Schritt dahin es so zu formulieren, dass etwas vom Volkskörper entfernt werden müsse, ist kein großer und wir alle wissen, dass diese Art sich auszudrücken aufgrund der deutschen Geschichte für immer verbrannt ist. Wenn nun aber ausgerechnet eine ZDF-Frau Gegner der Corona-Politik als „Blinddarm der Gesellschaft“ bezeichnet, dann ist das etwas, was einem die Sprache verschlägt. Ausgerechnet die selbsternannte Moralinstanz Rundfunk verbreitet eine Sprache, mit der man 1933 nicht aufgefallen wäre.

Ja, natürlich war es auch diesmal nur „Satire“, ist klar. Allerdings gab es auch im Kapitel der dunkelsten deutschen Zeit sehr viele verhetzende Karikaturen und Sprüche, die als Satire verkauft wurden. Wenn also Verhetzung als Satire verpackt wird, wird das dadurch nicht besser und legitimer. Was auch immer Sarah Bosetti vom ZDF sich dabei gedacht hat, ihre Grundaussage ist ganz klar festzuhalten: Gegner der Corona-Politik sind keine gleichberechtigten Mitglieder der Gesellschaft, sie können wie ein Blinddarm aus der Gesellschaft entfernt werden.

Leider ist das kein einmaliger Ausrutscher, sondern ein regelrechtes System im Rundfunk: man hetzt gegen den politischen Gegner in einer absolut menschenverachtenden Art und Weise und tarnt das dann als „Satire“, welche ja bekanntlich alles darf. Ein Jan Böhmermann darf also schonmal Millionen Österreicher als „Debile“ beleidigen oder Dieter Nuhr drohen ihm die „Fresse zu polieren“. Die heute-show darf Hans-Georg Maaßen dann schon einmal „Schädling“ nennen und auch mit dieser Sprache wieder an dunkelste Zeiten erinnern und ein Kinderchor des WDR darf alte Menschen als „Umweltsau“ beschimpfen.

Aber stellen wir uns einfach nur spießig an? Muss man solche Satire einfach aushalten? Nun, wenn man das müsste, dann wäre es ja sicher auch kein Problem illegale Migranten satirisch „Blinddarm der Gesellschaft“ zu nennen? Das hört sich dann aber schon ziemlich nach Verhetzung an und der Aufschrei würde durch ganz Deutschland gehen, Satire hin oder her. Wir lernen also: Es kommt darauf an, gegen wen man hetzt und wer hetzt. Eine linke feministische Frau darf gegen Gegner der Corona-Politik hetzen, ein alter weißer Mann darf aber nichts gegen die Migrationspolitik sagen. Das ist gescheiterte Identitätspolitik im Endstadium – Die Meinungs- und Satirefreiheit gibt es nur für eine politische Seite.

Solange auf Seiten des rechten und konservativen politischen Spektrums jede Äußerung sofort als Verhetzung ausgelegt wird, dürfen die gleichen Äußerungen im Rundfunk aber nicht anders bewertet werden, nur weil sie von linken Persönlichkeiten kommen. Solange das doch so ist, muss man ARD und ZDF ernsthaft unterstellen, eine eigene politische Agenda zu verfolgen. Offensichtlich soll gegen Menschen geschossen werden, die gegen die Corona-Einschränkungen sind. Das merkt man vor allem auch an den Beiträgen gegen sie im „seriösen“ Programm: So wurde im WDR ein Beitrag gebracht in dem man Familien rät sich an Weihnachten aufzuspalten, falls zu viele Ungeimpfte in der Familie sind. Anstatt eine solche drastische Corona-Regel auch nur ein bisschen zu hinterfragen, fordert der WDR völlig unkritisch deren Umsetzung ein. Auch wenn das bedeutet, dass Familien auseinandergerissen werden. Offensichtlich nimmt man menschliche Härten gerne in Kauf, wenn sie der aktuellen politischen Agenda dienen. Dass es aber gerade als Rundfunk die eigene Aufgabe wäre, die Corona-Politik selbst zu hinterfragen, ist wohl einfach zu viel verlangt von Journalisten, die in großen Teilen schon seit Jahren freiwillig und gerne zu Stiefelputzern der Regierung mutiert sind.

In einem tagesthemen-Beitrag ging man sogar noch einen Schritt weiter, die Moderatorin Frühauf bedankte sich zynisch bei allen Ungeimpften für den nächsten Lockdown. Was soll so ein Beitrag denn bitte auslösen, wenn nicht Wut und Hass in vielen Menschen anfeuern. Solange man mit Gegnern der Corona-Politik kontinuierlich so indiskutabel umgeht, muss man sich auch als öffentlich-rechtlicher Rundfunk den Vorwurf der Hassrede gefallen lassen. Wenn also nächstes Mal wieder ein Beitrag im Rundfunk laufen wird, was man denn nur gegen Hass und Hetze in der Gesellschaft tun könne, lautet die einfachste Antwort: Erst einmal das eigene Programm überprüfen. Wenn man aufhört eine bestimmte Gruppe der Gesellschaft permanent zu diffamieren und zu diskriminieren, dann könnte der Hass in der Gesellschaft schon einmal deutlich weniger werden. Nur so eine Idee.

Von Niklas Lotz (neverforgetniki)

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
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