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Zunächst möchte ich mitteilen, dass es mir nicht darum geht Menschen zu überzeugen die AfD zu wählen, sondern mein Anliegen ist es vielmehr auf Gegebenheiten in der AfD hinzuweisen, so dass auch ein Wähler der die AfD nicht wählt, in demokratischer und sachlicher Weise die AfD einschätzen und mit ihr umgehen kann.

Wer diese neue Partei in Deutschland betrachtet und über sie spricht sollte beachten, dass ein großer Teil der Mitglieder der AfD oder der Personen die dieser Partei politisch und gesellschaftlich nahe stehen und sie wählen, zuvor Mitglieder oder Wähler der CDU/CSU, SPD und FPD waren. Da aber alle vier Parteien mehr oder weniger bürgerliche Werte aufgegeben oder stark vernachlässigt haben und politische Entscheidungen zum Nachteil von Deutschland zuließen, war nun ein politisches Feld in Deutschland von den sogenannten Altparteien nicht mehr besetzt. Eine entsprechende Zahl von Bürgern in Deutschland fand sich immer mehr politisch heimatlos, da diese Menschen, besonders von der CDU/CSU und SPD, sich nicht mehr vertreten fühlten. Aus diesem Hintergrund heraus entstand die AfD.

In dieser neu gegründeten Partei konnten drei gesellschaftliche Strömungen aus der Bevölkerung wieder eine politische Heimat finden. Dies betraf Bürger mit einer liberal-patriotischen Ausrichtung, Bürger mit einer konservativ-patriotischen Grundmentalität und Bürger mit einer national-patriotischen Einstellung. Das verbindende Element der Menschen aus diesen drei Strömungen ist ihre freiheitsliebende Mentalität zu einem selbstbestimmten Leben. Diese Eigenschaft ist ein Fundament eines jeden wahren Patrioten. Auf Grund dieser Lebenseinstellung zur persönlichen Freiheit, wurde es den Patrioten in der Geschichte Deutschlands von der jeweiligen staatstragenden Obrigkeit nicht leicht gemacht politisch aufzutreten. Patrioten erlebten daher oft staatliche Bespitzelung, Überwachung und Ausgrenzung.

In der „Alten Bundesrepublik“ kam es immer wieder vor, dass man das patriotische Denken in die Nähe mit dem Nationalsozialismus brachte und manchmal auch auf gleiche Stufe setzte. Und dies war in der Vergangenheit und ist auch heute mehr als tragisch. Viele Bürger in Deutschland wissen nicht mehr wie die Nationalsozialisten während ihrer Zeit die Patrioten, ob liberal, konservativ oder national, hart bekämpft und verfolgt haben.

Der patriotische, politische Wille, sich für die Freiheit des einzelnen Menschen einzusetzen, war für die Nationalsozialisten nicht hinnehmbar. So wie das rot-sozialistische politische Weltbild den einzelnen Menschen nicht im Zentrum hat, sondern das Ganze im Sinne einer sozialistischen, weltweiten Planwirtschaft, so ist dies auch bei den braun-sozialistischen politischen Vorstellungen nicht viel anders, wobei hier noch hinzukommt die Menschen einzuordnen in Herren- und Untermenschen.

Das Gegenteil von diesen roten und braunen politischen Vorstellungen ist die patriotische Einstellung zum Leben. Diese Einstellung hat die Freiheit des einzelnen Menschen und ein selbstbestimmendes Leben im Blick. Der Mensch ist wertvoll und in seiner Persönlichkeit einmalig. Diese freiheitlichen Merkmale, die von der AfD in die Politik gebracht werden, sind für die heutige politisch-gesellschaftliche Zeit ebenfalls ein Störfaktor. Daher wird die AfD nicht als politischer Gegner angesehen, sondern als Feind der die Demokratie in Frage stellt.

Die Wähler der AfD wissen jedoch, dass diese Partei für eine freiheitliche Demokratie und für das Festhalten am Nationalstaat steht und die Partei als ein Bollwerk gegen einen Zentralstaat mit dem Namen „Europäische Union“ auftritt, der von einem Ort aus regiert wird. 

Die Partei AfD unterscheidet sich hier nicht von der übereinstimmenden Auffassung zwischen dem französischen Präsidenten und dem ersten Deutschen Bundeskanzler nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Beide Staatsmänner waren Patrioten und wollten eine Zusammenarbeit der europäischen Nationalstaaten, jedoch keinen Zentralstaat mit einer europäischen Hauptstadt. In einem „Europäischen Staatenbund“ sollten sich die Staaten in Frieden und Freiheit und im gegenseitigen Respekt auf Augenhöhe begegnen und sich austauschen. Das Ziel war ein Europa der Vaterländer. Und dies ist ein Ärgernis für die heutigen politischen Verantwortlichen, aber auch, und dies besonders in Deutschland, für die links-grün orientierten Medien.
In keinem anderen europäischen Staat ist bei einem großen Teil der Bevölkerung und der links-grünen Medien der Wunsch Europäer zu sein so stark, wie in Deutschland. Und dies hat einfach mit der zurückliegenden Geschichte zu tun.

Bei Personen die Mitglied in der AfD sind oder diese Partei wählen, trifft dies auf diese Weise nicht zu. Man ist an erste Stelle deutsch und dann europäisch. Und dieses „Deutsch sein“ wird von einem patriotischen Denksinn geleitet und nicht von einem nationalsozialistischen Denken. Und der Unterschied zwischen diesen beiden politischen Denkweisen ist gewaltig. Wahre Patrioten achten und schätzen auch die Menschen anderer Staaten und achten deren Kultur, ohne die eigene Kultur und Werte aufzugeben. Und dies tun die Nationalsozialisten nicht.

Und weil die AfD zur freiheitlichen Demokratie „Ja“ sagt, befinden sich in der AfD Gruppen die der Öffentlichkeit kaum bekannt sind. Da gibt es die große Gruppe der „Christen in der AfD“ und eine weitere große Gruppe sind die Russlanddeutschen in der AfD, gefolgt von der Gruppe jüdischer Menschen in der AfD. Aber auch eine Gruppe von Deutschen mit Migrationshintergrund besteht in der AfD, sowie die Gruppe der homosexuellen und lesbischen Personen.
Diese Gruppen in der AfD sind im Hintergrund, aber die Personen aus den jeweiligen Gruppen sind in der AfD wiederum sehr aktiv. All dies ist den meisten Bürgern von Deutschland nicht bekannt und die Medien, besonders die öffentlich-rechtlichen Medien, haben an diesen AfD-Mitgliedern kein Interesse.

Interesse haben die Medien an einzelnen, jedoch wenigen, Personen aus der AfD, die man durch ihre Aussagen den Neo-Nazis zurechnen kann, auffallen. Dies ist bedauerlich, weil der politische Gegner und die entsprechenden Medien auf solche Aussagen warten und diese wiederum medienwirksam dann weiter aufbauen.

Warum solche AfD-Personen negative Äußerungen in die Öffentlichkeit bringen, hat mit den Anfängen der AfD zu tun. Die politische Farbe Blau hinderte am Anfang so manchen verantwortlichen Politiker der neuen Partei AfD nicht daran „blauäugig“ zu sein. Man freute sich, wenn Personen der AfD beitraten. Eine Überprüfung der politischen Gesinnung wurde nicht durchgeführt. So konnte manche Person, die eigentlich dem nationalsozialistischen Gedankengut nahe steht, im bürgerlichen Gewand in die AfD kommen.

Dies ist heute nicht mehr möglich, da nach der jetzigen Satzung der Partei, die politische Vergangenheit und Einstellung der Person die Mitglied in der AfD werden möchte, geprüft wird. Des Weiteren versucht die Partei Personen, wenn diese entsprechend durch Naziaussagen oder rassistische und antisemitischen Bemerkungen auffallen, aus der Partei auszugrenzen. Aber das ist jedoch nicht einfach, da das Parteiengesetz eine hohe Hürde diesbezüglich aufstellt. Zurzeit hat keine Altpartei so strenge Aufnahmebedingungen wie dies bei der AfD der Fall ist. 

Ich selbst gehöre nicht der AfD an. In jungen Jahren war ich zunächst Wechselwähler, CDU/SPD/FDP, um dann einige Jahre aktives Mitglied in der SPD zu sein. Heute gehöre ich keiner Partei an, wähle aber seit 2017 die politische Farbe Blau. Auch wenn ich vor vielen Jahren aus der evangelischen Kirche ausgetreten bin, bezeichne ich mich auf Grund meiner persönlichen Glaubensüberzeugung als gläubiger Christ. Als Deutscher Bürger stehe ich zu der freiheitlichen Demokratie und sage „Ja“ zum Grundgesetz.

In der AfD habe ich für mich die Partei, die meine Interessen am meisten vertritt. Und daher wähle ich AfD. Bürger mit anderen politischen Auffassungen treffen andere Entscheidungen. Dies sollte eine Selbstverständlichkeit sein und gehört zu einer Demokratie.
So wie die Partei Die Linke für eine Gruppe von Bürgern wichtig ist, so ist die AfD ebenfalls für eine Zahl von Bürgern wichtig. Beide Parteien haben ihren Platz in einer freiheitlichen Demokratie. 

Helmut KRCAL, PHK i.R.

Bei diesem Beitrag handelt es sich um die Meinung des Verfassers.
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