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Ich fühle mich sehr schlecht, weil ich nicht Gesicht zeigen kann. 

 7. August 2020

von  Buergermeinungen

Hallo, Hallo Meinung,

ich bin seit kurzem Fördermitglied bei Euch. Ich bin verbeamteter Lehrer an einer staatlichen Schule und kann daher schon seit längerem meine Meinung nicht mehr öffentlich sagen.

Vermutlich könnte man mich nicht rauswerfen, aber die kleinen Privilegien, die man sich als Lehrer über die Jahre so erarbeitet wären ruck-zuck weg. Karriere machen ist in diesem Beruf ja sowieso nicht wirklich möglich, außer man biedert sich komplett bei den „Obrigkeiten“ an. (und ist bei der richtigen Partei)

Ich schreibe sicher noch in der nächsten Zeit weitere Texte für euch, im Moment aber nur soviel: nach dem G. Floyd-Vorfall in den USA, gab es an unserer Schule außer im Fach Mathematik bis zu den Sommerferien nur noch EINEN Eintrag in den Klassenbüchern: „Rassismus“.

Ein Klassenbuch ist ein Nachweis, was der Lehrer in der betreffenden Stunde durchgenommen hat. Da sich jeder Lehrer eintragen muss, sieht man, was die Kollegen so machen und da gab es wie gesagt nicht viel Abwechslung. Von Sozialkunde über Deutsch, Englisch und Wirtschaftslehre oder Religion und Ethik (Sport fiel ja wegen Corona aus) stand da in jeder Stunde nur „RASSISMUS“.

Das steht allerdings gar nicht im Lehrplan. In keinem der Fächer außer vielleicht in Englisch, aber da ist es sowieso von Klasse 5 -13 Dauerthema.Schon erstaunlich, dass es scheinbar nach der Schulschließung nichts Wichtigeres gab, als dieses Thema.

Um zu sehen, ob das an anderen Schulen auch so ist, fragte ich meinen Sohn (andere Schule, Klassenstufe 11) wie oft er denn in den letzten Wochen das Thema „Rassismus“ in der Schule gehört hätte. Er verdrehte nur die Augen und meinte genervt: „Viel zu oft! Eigentlich ständig!“

Dabei möchte ich gar nicht abstreiten, dass es eventuell Rassismus gibt und dass das natürlich nicht gut ist und man was dagegen machen sollte.- In meinem Umfeld, und da zähle ich die Schule dazu, gibt es für Minderheiten allerdings eher bevorzugte Behandlung, weil man sich ja nichts nachsagen lassen will, das gilt für Kollegen und für Schüler gleichermaßen.

Ich bin ein großer Fan Eurer guten und sehr gut organisierten Arbeit!
Ich fühle mich teilweise sehr schlecht, weil ich nicht Gesicht zeigen kann, was mir eigentlich total gegen den Strich geht und ich hätte nie gedacht, einmal in einem Deutschland leben zu müssen, in dem mir das passiert. Bitte setzt Euch weiter für die Leute ein, die das nicht öffentlich machen können!

Danke! Danke! Danke!

Viele Grüße
Anonym

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  • Sehr geehrter Herr Anonym -er Lehrer,

    ich empfand Ihren Beitrag als einen sehr lohnenswerten Artikel. Danke, dass Sie aus Ihrem Arbeitsalltag berichten. Sehr interessant.

    Nur eines verstehe ich überhaupt nicht: Warum dürfen Sie eine solche Meinungsäußerung nicht öffentlich mit Namen und Nennung Ihres Berufes äußern? Ich sehe da überhaupt keinen Konflikt zu irgendetwas. Auch ein verbeamteter Lehrer darf seine „eigene Meinung“ haben und diese äußern.

    Wenn dem nicht so sein sollte, könnten Sie uns bitte darlegen, welche Konsequenzen Sie zu befürchten hätten und wer Ihnen diese androht?

    Danke und für Sie eine sehr gute Zeit
    Ihr Tobi Schulze

  • Rassist ist nach meiner Kenntnis ein von Trotzki eingeführter Kampfbegriff für all jene, die nicht Kommunist werden wollten. Dieser Kampfbegriff soll den Andersdenkenden einschüchtern, ihn mundtot machen.

  • Sehr geehrter Herr Reinhard Berndt,

    wo haben Sie diese abenteuerliche These aufgeschnappt? Rassismus und Rassist haben ihren Ursprung in der Kolonialzeit und hat mit Trotzki und den Kommunisten überhaupt nichts zu tun.

    Einen schönen Abend
    Ihr Tobi Schulze

  • Sehr geehrter Herr Reinhard Berndt,

    ich muss mich etwas korrigieren. Der Begriff hat nichts mit der Kolonialzeit zutun.

    Wikipedia schreibt unteranderem dazu: ….“Der Begriff Rassismus entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der kritischen Auseinandersetzung mit auf Rassentheorien basierenden politischen Konzepten. In anthropologischen Theorien über den Zusammenhang von Kultur und rassischer Beschaffenheit wurde der Begriff der Rasse mit dem ethnologisch-soziologischen Begriff „Volk“ vermengt, z. B. von der „völkischen Bewegung“ in Deutschland und Österreich. Rassismus zielt dabei nicht auf subjektiv wahrgenommene Eigenschaften einer Gruppe, sondern stellt deren Gleichrangigkeit und im Extremfall deren Existenzberechtigung in Frage. Rassistische Diskriminierung versucht typischerweise, auf projizierte phänotypische und davon abgeleitete persönliche Unterschiede zu verweisen.“….

    Trotzdem muss ich feststellen, das Ihre These abenteuerlich ist und mit Trotzki und den Kommunisten überhaupt nichts zu tun hat.

    Danke für Ihr Verständnis
    Ihr Tobi Schulze

  • In Trotzkis Werk „Die Geschichte der russ. Revolution“ aus dem Jahre 1930 findet sich das russische Wort „pacncTOB“, ins Lateinische übersetzt „rasistow“, also Rassist. Dustin Stanley wurde in einem Artikel aus dem Jahre 2010 fündig.
    Auf meiner Tastatur gibt es keine russischen Buchstaben, der 4. Buchstabe ist lediglich „nachgeahmt“.

  • Hallo Tobi, Du scheinst ja überall Deinen Kommentar abzugeben, gleichgültig ob der richtig oder falsch ist. Wenn Du immer noch glaubst, ein Lehrer kann so ohne weiteres seine Meinung sagen, die gegen die Rassismus Demos sind, mit ihren Auswüchsen oder zum Beispiel Maskenpflicht an Schulen ist, dann bekommt er zuerst mal eine Abmahnung und beim nächsten Mal fliegt er von der Schule. So ist es momentan und wenn Du meinst, dass es nicht so ist, dann geh mal in einen Supermarkt OHNE Maske. Wenn Du bis heute nicht gemerkt hast, dass da was faul ist in unserer Demokratie, dann schläfst Du einfach. Träum ruhig weiter.

  • Haallo Herr Wolfgang Disput,

    1. Warum lassen Sie den Lehrer nicht selber antworten?
    2. Er hat sich nicht gegen eine Anti-Rassismus-Demo ausgesprochen.
    3. Warum darf kein Lehrer etwas gegen die Maskenpflicht in den Schulen sagen? Auf NDR-Info habe ich eine kritische und mit verschiedenen Meinungen zu der Maskenpflicht in den Schulen von verschiedenen Lehrern gehört. Einem Mainstream-Medium – man höre und staune!
    4. Woher wissen Sie, dass er als erstes eine Abmahnung bekommt?
    5. Woher wissen Sie, dass er beim zweiten Mal von der Schule fliegt? Er hatt doch selbst geschrieben, dass er höchstwahrscheinlich nicht gekündigt werden kann – ein Wiederspruch !
    6. Woher wissen Sie dass dass so ist?
    7. Was hat die Maskenpflicht im Supermarkt mit der Schule zu tun? Werde ich dann auch in meinen Beruf gekündigt, wenn ich dort keine Maske trage?

    Ach ich vergass, ich kann ja gar nicht gekündigt werden, da ich ein selbständiger Unternehmer bin.

    Trotzdem einen schönen Abend
    #ihr tobi Schulze

  • Ok, Herr Reinhard Berndt,
    diese Fakten kann ich nicht nachvollziehen, da ich kein Russisch kann. Wenn dem so sein sollte, woraus schließen Sie dann aber, das Trotzki den Kampfbegriff erfunden hat, als Kampfbegriff eingeführt hat und das dann dieser Begriff benutzt wurde um kommunistische Gegner zu brandmarken?

    Und wieso soll sich dann dieser Begriff weltweit verbreitet haben um angebliche Rassen zu diskriminieren?

    Irgendwie erschließt sich mir diese Logik nicht. Es mag ja sein, das er diesen begriff erwähnt hatte um etwas begreiflich zu machen oder um etwas zu verdeutlichen. Aber bestimmt hat er diesen Begriff nicht geprägt.

    Ist aber interessant, Danke
    Ihr Tobi Schulzr

  • Hallo Herr Disput,
    dieser „Tobi Schulze“ spukt hier überall herum und gibt zu jedem Thema seinen unqualifizierten Senf dazu. Egal, ob es paßt oder nicht. Frau Barbe unterstellt er, reich zu sein und sich quasi auf Kosten von HM durchzuschmarotzen. Mir unterstellt er, nicht zu merken, daß HM mich verarscht, etc, etc. Einfach LINKS liegenlassen, vergeudete Zeit. Wir alle haben ein gemeinsames Ziel, und ohne die Tobi Schulzes dieser Welt als Ballast an den Hacken erreichen wir es schneller! Schauen wir nach vorn!

  • Sehr geehrte Frau Petra,

    von mir aus können Sie mich LINKS liegen lassen. Ich betone aber das ich ein liberal-freiheitlich-demokratische Grundhaltung als Unternehmer habe und zudem konservativ eingestellt bin. Ich habe mit LINKS nichts am Hut.

    Und von Ihnen lasse ich mir hier den Mund nicht verbieten – noch leben wir in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit. Ich übe somit nur meine Grundrechte als Bürger dieses Staates aus.

    Gerne können Sie mich unter demokrat@mein.gmx persönlich kontaktieren – es würde mich jedenfalls freuen.

    Mit freundlichem Gruß
    Ihr Tobi Schulze

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