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In Zeiten der Corona-Krise ist grüner Linkspopulismus bei den Bürgern nicht gefragt 

 2. Mai 2020

von  Niklas Lotz

Der Hype um die grüne Partei war eines der prägenden Themen 2019 im politischen Deutschland. Mit dem Erfolg der Klimabewegung gelang den Grünen ein unvergleichlicher Aufstieg, Umfragen zufolge konnte man schon über einen grünen Kanzler spekulieren. Dann jedoch kam die Corona-Krise und schnell waren alle Masken der grünen Partei gefallen: Wenn es wirklich zählt, haben sie für Deutschland nichts zu bieten.

Kritiker hatten den Grünen schon lange vor Corona vorgeworfen, eine inhaltsleere und populistische Partei zu sein. Eine Partei, die von der Bespielung emotionaler Themenfelder wie „Rettung der Umwelt“ oder gar „Rettung der Welt“ profitiert, ohne jedoch wirkliche Fachkenntnisse und Lösungen parat zu haben. Befragt man Wähler der grünen Partei für die Gründe ihrer Wahlentscheidung, hört man sehr oft emotionale und sehr kurz gedachte Antworten wie „wegen den Tieren“ oder „wegen der Umwelt“. Ob diese Partei allerdings wirklich passende Lösungen für mehr Tierschutz und Umweltschutz parat hat, ist das zweitrangig. Sie lebt vom Image einer „guten Partei“.

Die Praxis hat immer wieder gezeigt, dass man zwar eine Energiewende möchte, jedoch keinerlei Ideen hat, wie Versorgungssicherheit gewährleistet werden soll, wenn man sowohl auf Kohle-als auch auf Atomkraft verzichtet. Am Ende kommt dann heraus, dass Deutschland trotzdem wieder „schmutzigen“ Strom aus dem Ausland kaufen muss. Die Grünen leben viel von Idealismus, der aber alles andere als praxisnah ist. Natürlich kommt es beim linksalternativen Publikum gut an, über „die Wirtschaft“ zu schimpfen, welche angeblich den Planeten zerstört. Dass genau „die Wirtschaft“ auch der Grund für Arbeitsplätze und Wohlstand ist und wir ohne sie in ärmlichen Verhältnissen leben würden, wird schön unterschlagen. Wenn die Grünen also einmal wirklich in der Regierung Wirtschaftspolitik, oder das, was sie dafür halten, betreiben würden, wären die Folgen für uns alle fatal.

Dass man bei den Grünen nicht wirklich weiß, was man tut, hat sich in der Corona-Krise noch einmal schön für alle verdeutlicht: Robert Habeck schlug Unternehmen vor, die Zeit des Shutdowns dafür zu nutzen, Ölheizungen auszutauschen. Ist ja auch klar: Wem plötzlich der gesamte Umsatz wegbricht, dessen größte Sorgen sind teure Sanierungen. Mit Vorschlägen wie diesen haben die Grünen sich in den letzten Wochen und Monaten selbst demontiert. Bezüglich der Corona-Krise kommt nichts Konkretes, hier plappert Habeck einfach die Lösungsvorschläge der Regierung nach. Habeck ist in dieser Krise zum wahren Fettnäpfchen-Taucher geworden, beinahe täglich amüsiert sich das Netz über seine neuen Äußerungen. Es hat sich bestätigt, was man nach seiner Pendlerpauschale-Panne schon ahnen konnte: Hintergrundwissen und Sacharbeit gibt es bei den Grünen nicht, man hat ziemlich viel Meinung, aber doch recht wenig Ahnung.

Der Absturz der Grünen in den Umfragen ist also ziemlich gut erklärbar: Inhaltsleerer Linkspopulismus ist zum ersten Mal für die breite Masse auch als solcher erkennbar geworden. Gerade jetzt in der Krisenzeit sehnen sich die Menschen nach Stabilität. Viele wollen ihre wirtschaftliche Zukunft sichern, ihren Wohlstand bewahren oder immerhin ihre Existenz retten. Die Sorgen der Menschen werden nun ernster, eine Schönwetter-Partei wie die Grünen ist nicht mehr gefragt. Man könnte es auch so formulieren: Wer um seine Existenz bangt, denkt nicht mehr über neue Klimasteuern und Verbote nach. Wenn man den Erfolg der Grünen als ein Produkt von Dekadenz und Wohlstandsverwahrlosung betrachtet, ist es nur logisch, dass ihr Erfolg endet, sobald man wieder mit wirklichen Problemen konfrontiert wird.

Viele Menschen haben jetzt auch endlich verstanden, dass eine grüne Regierungsbeteiligung oder gar Kanzlerschaft nicht nur unschön, sondern eine ernstzunehmende Gefahr für Deutschland wäre. Wer in Wohlstand und wirtschaftlicher Stabilität leben möchte, sollte nicht an dem Ast sägen, auf welchem er sitzt. Die Grünen haben keine Lösungen, dafür aber viel Ideologie. Der Kulturkampf gegen das Auto und die „bösen Umweltsünder“ der Wirtschaft bringt uns politisch keine Vorteile, kostet unser Land dafür aber Wohlstand und Freiheit. Gerade für die Zeit nach der Corona-Krise ist das indiskutabel, dann werden nämlich der Wiederaufbau und die Stabilisierung der Wirtschaft Priorität haben.

Vielleicht ist es also ganz gut, dass grüne Populisten nun eine Zeit lang so präsent in deutschen Medien und Talkshows gewesen sind: So konnten viele Bürger erkennen, wozu sie wirklich fähig sind: Im Ernstfall zu kaum etwas. Vielleicht bleibt diese Lehre ja bis zur Bundestagswahl 2021 in den Köpfen der Menschen erhalten, wünschenswert für unser Land wäre es allemal.

von Niklas Lotz
Neverforgetniki

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