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Seit wann spielen wir Fußball nicht mehr nur gegen ein gegnerisches Fußballteam, sondern gegen Rassismus, Rechte, Homophobie, also die großen oder auch aufgeblasenen gesellschaftlichen Probleme?

Fußball spielende Millionäre, nicht wenige von ihnen in klugen Steuervermeidungsstrategien engagiert, wollen plötzlich auch moralisches Kapital aus ihrer Kickerei schlagen? Nichts eignet sich in der heutigen, sogenannten „woken“, also „erwachten“ Bewusstseinsmode mehr dazu, als der ostentative „Kampf“ gegen Homophobie.

Als der Mittelfeldspieler Leon Goretzka im letzten durchaus quälenden und äußerst schlechten Gruppenspiel gegen Ungarn den erlösenden 2:2-Ausgleich geschossen hatte, rannte er auf einen Block ungarischer Fans zu und reckte ihnen das Handzeichen für „Liebe“ (ein Herz) entgegen, nehmt das, ihr hartherzigen Pisser!

Die BILD überschlug sich förmlich in ihrem Jubel über dieses „couragierte“ Zeichen des Kickers, denn die dortigen Ungarn-Fans hatten sich lustig gemacht über die „woken“ Deutschen, die unbedingt das Stadion in München, die Allianz-Arena, in den Regenbogenfarben der Schwulenbewegung aufglühen lassen wollten.

Nichts scheint unserer ausgelaugten und albernen Spätgesellschaft so wichtig und wertvoll zu sein wie der Sex. Jederzeitiger und ungehinderter Zugang zu dieser schönsten Nebensache der Welt, wird gehandelt wie ein zentraler Glaubensartikel. Untersuchungen allerdings ergeben, dass in den  deutschen Ehebetten einer ohnehin alternden und zunehmend kinderlosen Gesellschaft nicht so wahnsinnig viel los ist, dafür aber steigen die alle Nischen bedienenden Angebote (und damit Profite)  der Pornoindustrie in astronomische Bereiche.

Der Tanz ums Goldene Kalb des auserwählten Volkes, der den Allmächtigen so erzürnte damals am Fuße des Sinai, ist nichts im Vergleich zu unseren Verrenkungen, die wir unternehmen, um uns das Recht am ‚kleinen Tod‘ wie die Franzosen den Orgasmus  nennen, zu sichern.

Ja, besonders heftig und enorm politisch wird die Sache, wenn es um die Verrenkungen gleichgeschlechtlicher Paare in dieser Angelegenheit gilt.

Nun gibt es dazu verschiedene Ansichten. Zum einen bayrischen Ministerpräsidenten Söder, der einen enormen Regenbogenphallus in die Kameras streckt. Zum anderen solche, Vornehmere, die finden, dass es womöglich Kinder und Heranwachsende verwirrt, wenn diese winzige Minderheiten ständig ihre sexuellen Vorlieben in der Öffentlichkeit abfeiern, und die also vorschlagen, dass diese es dabei belassen sollten, Privates privat abzufeiern.

Der ungarische Präsident Victor Orbàn gehört dazu. Er hat ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, in dem genau diesem Wunsch, der offenbar auch der der Mehrheit in Ungarn entspricht, Ausdruck gegeben wird.

Das beabsichtigte  Farbspektakel in der Allianz-Arena sollte also einen politischen Protest vorbringen, was durchaus als feindseliger Akt gewertet werden konnte, wogegen die UEFA mit Recht einschritt, denn in ihren Statuten wird politische Neutralität verlangt.

Tatsächlich wäre die Stadion-Lichtorgel eine nachgereichte populistische Bestätigung der vehement übergriffigen Beschimpfung des ungarischen Staatsoberhauptes durch die deutsche Ursula von der Leyen gewesen – sie hatte Orbans Gesetz als ein „Schande“ bezeichnet und mit Strafmaßnahmen gedroht. Doch nicht nur die in Korruptionsaffären verwickelte und als Ministerin gescheiterte von der Leyen gab Ungarn und dem Rest der Welt zu verstehen, dass wir Deutschen die Moral Meister Europas sind, auch die deutsche Bundeskanzlerin, ihrerseits nicht sehr firm, was demokratische Manieren angeht, bezeichnete Orbans Gesetz als „Fehler“.

Da wir Deutschen nun so wahnsinnig „woke“ und erwacht sind, und wieder einmal gerne nicht nur Nachbarvölker belehren wollen über das was gut und richtig ist, würde ich vorschlagen, schon jetzt für die kommende WM im muslimischen Qatar vorzuarbeiten. Und die Gastgeber darauf verpflichten, ihre Stadien in Regenbogenfarben erstrahlen zu lassen, um auf die Diskriminierungen gleichgeschlechtlich Liebender dort aufmerksam zu machen, denn denen geht es nun wirklich und leibhaftig an den Kragen. Und sollten sie es wagen, dieses woken Ersuchen abzulehnen, könnte man ohne weiteres mit einem Boykott drohen – unsere Mannschaft hat es ohnehin schwer, sich mit dieser woken Grütze im Kopf auf schlichten effektiven Fußball zu konzentrieren.

Wir hätten also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: wir hätten unserer Mannschaft weitere Blamagen erspart – dafür auf dem weiten Feld der Moral einen weiteren glänzenden Sieg errungen.

Von Matthias Matussek

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
https://www.youtube.com/watch?v=Gs4ug-OtoBI

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