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Joshua Kimmich und die Corona-Impfung 

 4. November 2021

von  Buergermeinungen

Einer großen Zeitung war es wichtig in Erfahrung zu bringen, ob sich Profifußballer in Deutschland gegen Corona impfen lassen oder nicht. Bei dieser Recherche wurde in Erfahrung gebracht, dass sich einige Spieler vom FC Bayern München noch nicht gegen Corona haben impfen lassen. Nach Mitteilung geht es um fünf Spieler, darunter auch der bekannte Mittelfeldspieler Joshua Kimmich. Und diese Erkenntnis wurde in die Öffentlichkeit gebracht und das ohne Rücksicht auf Artikel eins des Grundgesetzes, die Würde des Menschen ist unantastbar. Mit anderen Worten, es dürfte eigentlich niemanden etwas angehen, ob eine Person geimpft ist oder nicht.

Anzumerken sei noch, dass die Tatsache, dass der Trainer von Bayern München zweimal gegen Corona geimpft wurde und jetzt an Corona erkrankte, nicht zur Sprache kam, sondern junge, durchtrainierte, gesunde Männer werden mehr oder weniger moralisch angeprangert, weil sie sich bis jetzt nicht gegen Corona haben impfen lassen.

Unmittelbar nach dem Fußballspiel in München gegen Hoffenheim wurde nun Joshua Kimmich zur Corona-Impfung von einem Fernsehjournalisten vom Sender Sky befragt.

In ruhiger und sachlicher Weise gab der Spieler auf die Fragen des Fernsehjournalisten klare und nachvollziehbare Antworten. Ohne zu „stottern“ erklärte er auf die erste Frage von diesem Journalisten, dass er noch nicht gegen Corona geimpft ist. Aus seinen Ausführungen konnte weiterhin entnommen werden, dass er kein Coronaleugner und auch kein Impfgegner sei. Er scheute sich auch nicht seine persönlichen Gründe für sein jetziges Impfverhalten auszusprechen und verwies darauf, dass ihm die Langzeitfolgen dieser neuen Impf-Gen-Injektion noch nicht ausreichend genug erforscht seien. Auch gab er den Hinweis, dass eine nicht unerhebliche Zahl von zweimal Geimpften doch an Corona erkrankt und es nicht richtig sei, die Gesellschaft einzuteilen in Geimpfte und Ungeimpfte. Am Ende der Befragung bedankte sich der Journalist bei Herrn Kimmich, wobei er zuvor die Bemerkung machte, dass er über die Impfung eine andere Meinung habe als Herr Kimmich.

Nun darf dieser Journalist natürlich als Privatperson eine Meinung haben, aber dieser war ja nicht nach seiner Auffassung gefragt worden, sondern er selbst hat Herrn Kimmich nach dessen Meinung gefragt. Und in einem solchen Interview hat seine private Auffassung eigentlich keinen Platz. Vielmehr hat er als Journalist den „neutralen Platz“ verlassen und indirekt zum Ausdruck gebracht, dass er auf der „anderen Seite“ steht. Anzumerken sei noch, dass die Hersteller der neuen Impfstoffe gegen das Corona-Virus selbst mitteilen, dass Langzeitfolgen von den Impfstoffen noch nicht ausreichend erforscht seien. Der Geimpfte hat hier ein persönliches Risiko zu tragen. 

Dieser Vorfall zeigt aber auch in offener Weise wie sich die Bundesrepublik Deutschland von einer freiheitlichen Demokratie zu einer kontrollierenden Demokratie bereits verändert hat. Unmittelbar nach diesem Interview wurden Personen aus dem beruflichen Umfeld von Herrn Kimmich zu dem Thema Corona-Impfung und zu den Aussagen von Herrn Kimmich befragt. Fast alle Personen erklärten, dass die Impfung eine freie, persönliche Entscheidung sei und dies auch bleiben muss, wobei sie betonten, dass sie geimpft sind.

Ist nun eine solche Aussage mutig? Bestimmt nicht. Mit einer solchen Aussage geht man in der Öffentlichkeit unangenehme Auseinandersetzungen aus dem Weg. Man macht sich dadurch nicht angreifbar, denn man weiß um die Einstellung der Politik und der Medien.

Mutig war dagegen die Aussage von Herrn Kimmich. Ein junger Mann, der zur freiheitlichen Demokratie steht und seine Meinung, ohne andere Personen zu diskriminieren, in der Öffentlichkeit aussprach. Er stand bei seinen Aussagen vollkommen auf dem Boden des Grundgesetzes.

Obwohl dies der Fall war, erlaubte sich RP-Online am 24.10. Joshua Kimmich als unglaubwürdig zu bezeichnen. Später taten dies auch noch andere Medien. Der Hintergrund dieser Behauptung ist wohl die Tatsache, dass Joshua Kimmich mit einem weiteren Profifußballer Geld gespendet hat, damit Menschen in anderen Ländern, die sich impfen lassen wollen und dort Impfstoff Mangelware ist, sich impfen lassen können. Und dieses Verhalten von Herrn Kimmich ist nicht unglaubwürdig, sondern glaubwürdig, denn aus seinen Aussagen konnte entnommen werden, dass jeder, der sich impfen lassen möchte, sich impfen lassen kann und wer dies nicht möchte, nicht dazu gezwungen werden darf. Und daher hat er Geld gespendet, dass Menschen, die zur Impfung ja sagen, auch geimpft werden können. Dies ist kein Widerspruch zu seiner persönlichen Entscheidung.

In einer weiteren „Sportdiskussionsrunde“ sprachen die dort anwesenden Personen den Bereich Vorbildfunktion und Verantwortung an. Gängig war man der Meinung, dass Joshua Kimmich zwar als Privatperson eine Meinung haben darf, er aber auch als Nationalspieler eine Vorbildfunktion habe und sich seiner Verantwortung bewusst sein muss. Dies hat mich an Deutsche Geschichte erinnert. Ich denke da an die Zeit von 1914 bis 1918 und an 1933 bis 1935. Nicht an die Zeit von 1938 bis 1945. Diese Zeit steht noch einmal für etwas anderes im Umgang mit Menschen durch die Staatsmacht und daher ist das jetzige „Heute“  mit dem „Damals“ nicht vergleichbar. Bei den von mir genannten Zeiten geht es um den Hinweis, dass die Staatsobrigkeit von den Bürgern bestimmte Verhaltensweisen verlangte und die Bürger im Gehorsam folgten, ohne zu hinterfragen oder die Forderungen der Obrigkeit anzuzweifeln.

Ausnahme bei dieser „Sportdiskussionsrunde“ war der ehemalige Profifußballer und Fußballtrainer Felix Magath. Er sprach nicht aus dem Bauch heraus, sondern er verwies indirekt auf das Grundgesetz und dass die Aussagen von Herrn Kimmich für ihn in Ordnung sind und er keine Schwierigkeiten habe damit umzugehen.

Ein klares Merkmal für eine kontrollierende Demokratie sind auch die sofort aufkommenden Mitteilungen der sogenannten Faktenchecker. Und im Falle Kimmich waren diese ebenfalls sehr schnell aktiv und haben mit Hinweisen auf entsprechende Studien und medizinischen Wissenschaftlern die Aussagen von Herrn Kimmich widerlegt, wobei sie die medizinischen-wissenschaftlichen Gegenaussagen nicht erwähnen.

Bei all dieser ganzen Diskussion wurde ebenfalls mehr oder weniger auf die Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus hingewiesen. Man muss sich selbst schützen vor diesem Virus, sowie auch die anderen Leute, waren die Argumente. Und ohne Zweifel werden durch das Coronavirus Menschen krank. Manche schwer und manche weniger. Und bei manchen Menschen bewirkt das Virus den Tod. Das sind Realitäten, die man nicht verdrängen darf und die man auch zu beachten hat. Es ist daher nicht angebracht die Viruskrankheit, verursacht durch Covid 19,  zu verharmlosen. Aber es ist auch nicht angebracht dieses Virus noch gefährlicher zu machen als es tatsächlich ist. 

Denn es gibt noch eine weitere Realität die man nicht ausblenden darf, aber über diese Realität wird kaum in der Öffentlichkeit berichtet. Es geht um die Sterbezahlen in Deutschland und um das Durchschnittsalter der Verstorbenen. Unabhängig davon an was diese Personen verstarben.

So verstarben in Deutschland im Jahr 2019 bei einer Einwohnerzahl von etwas mehr als 83 Millionen Menschen im Zeitraum Februar bis Ende September 625.701 Menschen. Im Jahr 2020 verstarben im gleichen Zeitraum 625.994 Personen und 631.675 Einwohner im Jahr 2021. Diese Zahlen sind der Statistik vom Bundesgesundheitsministerium entnommen. Jeder der um diese Zahlen weiß, mache sich seine eigenen Gedanken. Für mich persönlich teilen diese Sterbezahlen mit, dass alles noch im grünen Bereich ist, zumal das Durchschnittsalter der Verstorbenen, 78,6 Jahre bei den Männern und 83,4 Jahre bei den Frauen, sich nicht verändert hat. Daher fällt es mir schwer die Coronaerkrankung auf gleiche Stufe mit Pest, Cholera und weiteren extrem tödlichen Krankheiten zu stellen, da durch diese Seuchen eine unzählige Zahl von Menschen zu Tode kamen, was bei Corona in dieser Masse wohl nicht so zutrifft. 

Persönlich hoffe ich, dass Joshua Kimmich nicht nur Kritik erfährt, sondern auch Zuspruch aus der Bevölkerung, von Persönlichkeiten, von den Medien und der Politik bekommt. Denn es geht nicht darum ob Herr Kimmich mit seiner Meinung falsch liegt oder nicht, sondern darum, ob ein Bürger, gleich wie weit er in der Öffentlichkeit bekannt ist oder nicht, seine Meinung aussprechen kann ohne moralisch bestraft oder sozial ausgegrenzt zu werden.

Helmut Krcal, PHK i.R.

Bei diesem Beitrag handelt es sich um die Meinung des Verfassers.
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