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Kanzlerin Baerbock – Merkels Klon für die Restabwicklung Deutschlands! 

 23. April 2021

von  Daniel Matissek

Mit der Nominierung von Annalena Baerbock zur Grünen-Kanzlerkandidatin steht eine Personifizierung des Mittelmaßes in den Startlöchern, die Führung des einwohnerstärksten und (noch) wirtschaftlich bedeutendsten europäischen Staates zu übernehmen. Diese Figur mit dem Charisma einer Schülersprecherin, eine Musil’sche „Frau ohne Eigenschaften“ in diesem linksgrünen Neo-Kakanien der Gegenwart, soll also das beste sein, was dieses Land nach Überzeugung eines wahlentscheidenden Teils seiner Bevölkerung für das Kanzleramt aufzubieten hat: Ein trotz angehipsterter Frise und punktueller Lederaccessoires biederes Mauerblümchen vom Lande, das für den Triumph des Amateurismus in der Spitzenpolitik steht.

Kaum war ihre Karriere als Profisportlerin zuende, ehe sie richtig begann, dann engagierte sich Klein-Annalena bei den Grünen – so wie andere in Bastelkurse gehen, bei der Tafel oder im Tierheim mithelfen oder bei den Landfrauen aktiv werden, ging sie eben in die Politik – in die Partei, die schnellen Aufstieg garantiert und wo Haltung statt Befähigung, Meinung statt Substanz gelten, und die sich heute noch institutionalistisch-spießiger präsentiert als die CDU zu Adenauer-Zeiten. Die Volkspartei der eingebildeten Unangepassten braucht solche Figuren wie Baerbock, man findet sie auch heute in der Fridays-for-Future-Jugend in Legionenstärke: jung, pseudokritisch, doch in Wahrheit stromlinienförmig bis zur Selbstverleugnung.

Pfunde zum Wuchern hat Baerbock bis heute keine: Weder verfügt sie über praktische Berufserfahrung – abgesehen von einem journalistischen Nebenjob während ihres Studiums und kurzzeitigen Jobs als Büroleiterin der grünen EU-Abgeordneten Elisabeth Schroedter und angestellte Fraktionsreferentin der Grünen -, noch über besondere schöpferische Referenzen in Form von eigenen Publikationen, Programmen oder visionären Geistesblitzen. Sie ist auch nicht als Verhandlungsstrategin, als begnadete Netzwerkerin oder Diplomatin in Erscheinung getreten. Eine nette, unauffällige Frau, zugegeben– doch eben „joker-medioker“ im besten Sinne.

Das scheint heutzutage die politische Schlüsselqualifikation für staatsmännische Weihen zu sein: Auf keinen Fall den Durchschnitt düpieren. Wenn eine wie Baerbock es schafft, dann „kann“ wirklich jeder in diesem Land Kanzler. Wenn sie auf dem Kanzlerstuhl Platz nimmt, wird sie sich nicht nur diebisch freuen wie ein Schulkind, das einmal auf dem Stuhl des Direktors platznehmen darf. Vermutlich wird sie sich selbst ungläubig die Augen reiben und fragen, ob sie denn träumt: Sollte es wirklich so einfach gewesen sein, mit ein wenig Umweltengagement und Karrierismus, parallel zur Mutterrolle, mit 40 ins mächtigste Amt gelangt zu sein?

Ja, es war so einfach. In einem Land, das keine Leistungen mehr verlangt und Leistungsträger auf so vielen Ebenen zum Abschuss freigibt, funktioniert das. Mit Defiziten und Nachteilen punktet man mehr als mit überdurchschnittlichen Potenzen. Auch auf Baerbock trifft dies zu: Selbst hochnotpeinliche Offenbarungen rhetorischer Schwächen, etwa die für sie mittlerweile zu einer Art Alleinstellungsmerkmal gewordenen ständigen Versprecher und Verhaspelungen oder die Neigung zur Verbaldiarrhoe auf offener Bühne inklusive absurder Stilblüten („Kobold“ statt Cobalt), vermochten keine Zweifel daran zu wecken, ob diese Frau tatsächlich prädestiniert ist, politische Verantwortung für 84 Millionen Deutsche zu tragen.

Jahrzehntelang galt Ex-Bundespräsident Heinrich Lübcke in Deutschland als Inbegriff des unbeholfenen, überforderten Politikers mit Fremdschämgarantie- aufgrund seiner ihm zugeschobenen Versprecher und einiger subtiler Fauxpasse, die teilweise ins Reich der Legenden gehören. Doch gegen das, was deutsche Spitzenpolitiker von heute in Auftreten, Aussagen und Habitus präsentieren, war Lübcke ein Staatsmann von geradezu majestätischem Format. Heute zählt, frei nach der Devise „form follows function“, nur noch die zeitgeistkompatible Verkörperung der moralisch unfehlbaren Überzeugung, die populistisch gefällig verpackt und quotengerecht verkauft werden kann – mehr Anforderung braucht es nicht fürs höchste Amt. Im Prinzip hätten die Grünen auch Luisa Neubauer oder andere „Vertreter*Innen“ der talentfreien grünen Zone nominieren können – die infantil-dekadente, wohlstandslinke Wählerbasis würde auch sie verzückt wählen.

Ausstrahlung, Begeisterungsfähigkeit, rhetorische Begnadung kann man auch Angela Merkel gewiss nicht attestieren – obwohl jene immerhin verschiedene Lebensschulen durchlief, ehe sie 2005 die Kanzlerschaft errang; von ihrer Urkonditionierung zur Agitations- und Propagandasekretärin im SED-Staat über die Transformation der Ost-CDU zur Wendezeit hin zu Kohls erster Quotenfrau, bevor sie dann in der Parteikrise der frühen Nullerjahre finsteren, aber beachtlichen Machtinstinkt entfaltete und sich durchbiss. Merkel war immer Opportunistin durch und durch, die ihre politischen Überzeugungen zeitlebens öfter wechselte als Baerbock ihre Unterwäsche; doch immerhin bewies sie politische Stamina und erwarb sich den Respekt einer ihr lange skeptisch-feindlich gesinnten Umgebung. Gleichwohl wird ihr Name mit der endgültigen  Zerstörung Deutschlands als Kulturnation verbunden bleiben. Was nach ihr kommen wird, sind nur noch Abwicklungskanzler, Insolvenzverwalter einer einst lebenswerten und stolzen Republik, die sich ohne Not selbst abschaffte. Und wer das grüne Wahlprogramm liest, der weiß, dass diese Abwicklung gar nicht schnell genug anlaufen kann, – und zwar auf allen Ebenen: Ökonomisch, ethnisch, geistig-moralisch.

Auf gewisse Weise ist Baerbock insofern die ideale Nachfolgerin Angela Merkels, und offenbar hat die „Raute des Schreckens“ ebendies auch früh erkannt. Wer sich in den letzten Wochen wunderte, wieso sich Merkel ausgerechnet bei der wichtigsten Entscheidung zu Ende ihrer Amtszeit, der Regelung ihrer Nachfolge und damit ihres Vermächtnisses, so demonstrativ zurück- bzw. „herausgehalten“ hat, wie sie es in tartuffe’schem Understatement stets bekundete, dem dämmert nun: Das tat sie mitnichten; alles läuft genau nach ihrem Plan. Die innere Zerreißprobe der Union, entweder den umfragestärksten und potentiell aussichtsreichsten Kandidaten Söder zu brüskieren oder aber den frischgewählten CDU-Parteivorsitzenden Laschet (dem selbstverständlich die natürliche Prärogative in der K-Frage gebührte) – sie wirkte von Beginn an wie ein von der Kanzlerin listig angebahntes Manöver, das zweierlei zum Ergebnis hatte: ein rapider Einbruch in den Umfragen zugunsten der Grünen, und die Kür des Underdogs Laschet, wodurch sich die Kanzlerchancen der Union glatt halbiert haben.

Bei der unionsinternen Entscheidung zur K-Frage ging es vermutlich nie um Positionen oder „Content“, sondern nur um eine Frage: Wie kann bestmöglich garantiert werden, dass ein Grüner – idealerweise Baerbock – zum nächsten Bundeskanzler wird? Söder war hierfür zu populär; gegen ihn hätte die frisch zur Kandidatin gekürte Annalena Baerbock es nur zu Vizekanzlerin geschafft. Nur Armin Laschet sorgt zuverlässig für den weiteren Absturz der Union in den Umfragen, der die Grünen glücklich zur stärkten politischen Kraft machen wird – was sich bereits demoskopisch abzeichnet.

Anscheinend wollte man auf Nummer Sicher gehen, und sich nicht darauf verlassen, dass der wachsende Volkszorn und Bürgerfrust über die am Mittwoch vom Parlament besiegelte Lockdownverschärfung mit sommerlichen Ausgangssperren hierfür alleine ausreichen; eine Politik der Zumutungen alleine ist noch kein Garant für Wahlniederlagen. Auf Nummer Sicher geht man erst, indem man parallel auch noch eine Witzfigur als Spitzenkandidat ins Rennen schickt. Die Verwicklung Laschets in skandalöse Multi-Millionen-Maskenaufträge ohne Ausschreibung für Geschäftspartner seines eigenen Sohnes ist hierbei nur ein weiteres Haar in der Suppe.

Im Resultat treten um die Kanzlerschaft 2021 somit an: Ein direkter Nachfahre von Karl dem Großen und ein Ex-Trampolinstar. Dies also soll die Créme de la Créme Deutschlands sein, die Auswahl an Weichenstellern, zwischen denen das Volk im September entscheiden darf. Fürwahr, angesichts dieser Auswahl braucht sich in Deutschland niemand mehr über das Abschmieren in Pisa-Studie, Leistungsverfall insbesondere in MINT-Fächern, grassierenden Bildungsverlust in Geschichte und Literatur oder fortschreitende Sprachverhunzung durch Anglisierung, migrantische Soziolekte und Gendervermüllung zu beklagen. Die Degeneration ist allgegenwärtig.

Inhaltlich garantiert Baerbock diesbezüglich Kontinuität – als Merkel-Klon, nur in jünger, tritt sie fortan für das ganz offen ein, was letztere seit 16 Jahren mit ihrer Linksgrünverschiebung der Union nur verkappt betrieben hat. Und wenn sich Merkel vermutlich zeitnah in Richtung EU-Kommission verdünnisiert und von dort, als ergraute Eminenz, noch so manche Weichen stellen wird (erst diese Woche forderte sie die Verlagerung von mehr nationalen Kompetenzen nach Brüssel, etwa in der Gesundheitspolitik – ein Schelm, wer Arges dabei denkt!), kann ihre Nachfolgerin den deutschen Identitäts- und Souveränitätsabbau ganz in ihrem Sinne weiter besorgen.

Klartext
von Daniel Matissek

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
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