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Laschet, nein danke: Dieses Jahr keine Stimme für die CDU! 

 23. April 2021

von  Niklas Lotz

Viele enttäuschte Konservative wählen die CDU schon lange nicht mehr. Die Mehrheit der Konservativen wählt die CDU jedoch aus reiner Gewohnheit und teilweise auch aus Mangel an Alternativen, häufig in der Hoffnung, dass die Union irgendwann wieder zu den früheren Werten zurückfinden wird. Mit der Wahl von Armin Laschet zum Kanzlerkandidaten wurde diese Hoffnung nun aber endgültig beerdigt. Dieser CDU sollte keiner mehr seine Stimme geben.

Es ist wie ein Schlag ins Gesicht, was sich der CDU-Vorstand da im Hinterzimmer ausgedacht hat: Der Kandidat mit den schlechtesten Beliebtheitswerten, mit der wenigsten Strahlkraft und mit den schlechtesten Siegchancen soll nun also die Kanzlerschaft für die Union gewinnen. Natürlich ist ein Markus Söder mit seinen autoritären Corona-Verordnungen ebenfalls alles andere als ein guter Kandidat gewesen, rein objektiv muss man aber anmerken, dass er weitaus bessere Popularitätswerte und potentiellen CDU-Wählern hat. Mit der Entscheidung für Söder dürfte die CDU in den nächsten Wochen völlig einbrechen, eine Erholung der durch die Maskenaffäre gesunkenen Umfragewerte ist nun schier unmöglich.

Sollte es einen traurig machen, dass die CDU abstürzt? Nicht wirklich, denn genau diese Partei hat seit Jahren die Regierungsverantwortung und in ebenjener alles Konservative verraten, was nur möglich war. Wir haben massenhaft illegale Einwanderung, eine teure grüne Energiewende mit Rekord-Strompreisen, eine vollkommen naive Islam-Politik und jetzt natürlich auch noch die Zerstörung von Freiheit und Wohlstand durch die Corona-Maßnahmen. Die CDU ist also echt keine Partei mehr, der man irgendwo nachtrauern müsste, die bürgerlichen Zeiten sind lange vorbei.

Kaum einer wird jedoch abstreiten, dass die CDU die einzige Partei ist, welche im Kampf um die Kanzlerschaft gegen die Grünen hätte gewinnen können. Nachdem die grüne Verbotspartei ihre Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ausrief, hätte man von der CDU eine Antwort darauf erwartet. Sowohl ein Markus Söder als auch ein Friedrich Merz hätten die Chance gehabt, wesentlich mehr Prozente einzufahren als die Grünen. Laschet ist so ziemlich der einzige Kandidat, bei dem man befürchten muss, dass die CDU hinter den Grünen landet und diese somit stärkste Kraft werden. Die Wahl Laschets ist somit eigentlich die Wahl von Annalena Baerbock zur Kanzlerin, ermöglicht durch ein Establishment innerhalb der CDU, welches in einer ganz anderen Galaxie zu leben scheint als die Parteibasis.

Was hat es noch mit Demokratie zu tun, wenn eine kleine Parteielite den Kandidaten auswählt, der bei der großen Mehrheit der Parteimitglieder der unbeliebteste ist? Wenn man Politikverdrossenheit möglichst stark fördern möchte, dann handelt man genau so. Profitieren dürften von dieser Entscheidung alle anderen Parteien, die meisten CDU-Abgeordneten können sich indessen schonmal auf ein Ausscheiden aus dem Bundestag gefasst machen. Vor allem AfD und FDP dürften nun profitieren, denn die konservative CDU-Basis wird nicht zu den Grünen überwechseln.

Jedoch dürften die Grünen nun eine Menge Stimmen aus dem linken Lager mobilisieren können, da die Aussicht auf eine Kanzlerin aus dem linken Lager noch nie so real war wie aktuell. Was bringt eine AfD bei 18% oder eine FDP bei 15%, wenn am Ende die Grünen mit 27% die Kanzlerin stellen und mit der Union als Juniorpartner regieren? Oder noch schlimmer, wenn es für Grün-Rot-Rot reicht? Diese Zahlenspiele sollten jedem verdeutlichen, dass die Laschet-Fehlentscheidung der CDU fatal für das bürgerliche Lager in Deutschland ist.

Was man nun tun kann? Auf jeden Fall wählen gehen und zwar weder CDU noch die Grünen. Es ist richtig, die CDU für ihre Laschet-Wahl abzustrafen, aber gleichzeitig muss das bürgerliche Lager trotzdem stark werden. So könnte eine besonders starke AfD zumindest eine Mehrheit für Grün-Rot-Rot unmöglich machen und somit das schlimmste Szenario abwenden. Jede Stimme, die nicht an die Grünen geht, hilft zudem deren prozentuales Ergebnis zu senken.

Wenn eine Sache dieses Jahr wirklich tabu ist, dann nicht zu wählen. Jeder Bürgerliche hat dieses Jahr die Pflicht, seine Stimme gegen die Grüne, ergo für eine andere Partei des konservativen Lagers, abzugeben. Die Landtagswahl in Baden-Württemberg hat eines gelehrt: Wenn die Zahl der Nichtwähler steigt, gewinnen die Grünen massiv, denn deren Wähler gehen auf jeden Fall zur Wahl. Ihr seid also alle ausdrücklich aufgerufen, euren Frust über die aktuelle Politik auf dem Wahlzettel zu zeigen und nicht zu Hause in euch hineinzufressen. Wenn genug Menschen aufstehen und auch in ihrem Umfeld massiv für eine Protest-Wahl mobilisieren, ist noch lange nicht alles verloren.

Von Niklas Lotz (neverforgetniki)

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
https://www.youtube.com/watch?v=xvvhxqBzzQk

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