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Bei allen Pannen, die Anna-Lena Baerbock sich in ihrer Kanzlerkandidatur bisher leistete und noch leisten wird, ist die Zurückhaltung der politischen Gegner ein kleines Wunder. Besonders die weißen alten Männer wie Horst Seehofer „unterstützen“ das  Mädel „ausdrücklich“.

Viele andere jedoch wenden sich zunehmend ab. Die junge Parteivorsitzende, die sich über das Frauenticket an ihrem Co-Vorsitzenden vorbei das Zugriffsrecht auf den politischen Spitzenjob im Lande zielstrebig gesichert hat, hat ihren Lebenslauf geschönt, hat akademische Lorbeeren vorgetäuscht, hat Mitgliedschaften in Organisationen angegeben, in denen eine solche gar nicht möglich ist, kurz, sie hat Hochstapelei in einem atemberaubenden Maßstab betrieben.

Danach stellte sich heraus, dass sie mit einem eilends nachgeschobenen, persönlich anmutenden Buch, in dem sie sich mit ihren politischen Ansichten und Plänen dem Leser, dem Wähler vorstellen wollte, in Dutzenden Fällen copy & paste betrieben hat, dass sie also aus den verschiedensten Quellen, selbst bei Parteifreunden, abgekupfert hat, und hier läuten zu recht die Alarmglocken.

Was, wenn die Politikerin, die in diesem Lande alles anders machen möchte – und die schon mal in Gesprächen über die Energiewende das Stromnetz als Speichermedium für denselben bezeichnet und den Rohstoff Kobalt mit Kobolden verwechselt – was, wenn sie, die erwiesenermaßen Ahnungslose, die Richtlinien der Politik bestimmen wollte? Oder zumindest massiven Einfluss auf dieselben haben würde? Wenn sie an diesem großen Projekt der Umerziehung eines Volkes zu klimabewussten Flagellanten den Ton angibt? Ein ganzes Land im Blindflug steuern, so nach Gefühl irgendwie und mit mehr oder weniger guten Absichten?

Doch damit nicht genug. Das tatsächlich Bedenkliche an den neuesten Befunden in der Plagiatsaffäre um ihr Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ ist meiner Ansicht nach, dass selbst persönliche Empfindungen, Glück oder Tränen, Mitleid oder Freude abgeschrieben wurden. Offenbar haben wir hier eine Tochter aus dem gehobenen grünen Milieu ohne einen eigenen Persönlichkeitskern.

Eine nett anzuschauende Hülle, auf die unsere Magazine und Illustrierten reihenweise reingefallen sind. Sie wurde als „Frau für alle Fälle“ und „Endlich anders“ hofiert. Lenchen im Taka-Tuka Land. Über 30 Prozent, die Reststrecke zum Wahltag sah aus wie ein Laufsteg auf rotem Teppich. Was wiederum unsere Presse als einen Verein von ziemlich verblödeten Groupies erscheinen lässt.

Nun ist sie unter die 20 Prozent Marke gefallen, immerhin ist die Wählerschaft aus ihrer Hypnose erwacht. Eine Frau ohne inneren Kompass, die nach der Macht greift? Das ist dann eine so gruselige Vorstellung wie sie der Thriller „Der Manchurian Kandidat“ suggeriert, in der eine willenlose Figur auf die große politischen Bühne geschoben wird, ferngelenkt durch eine in sie per Tiefenhypnose verkapselte Kontrolle durch feindliche Hinterleute, die durch einen bestimmte Kombination von Wörtern ausgelöst werden kann, kurz, eine machtpolitische Marionette?

Derzeit schreien die Grünen „Mordio!“, weil sie eine Kampagne gegen ihre Vorsitzende zu erkennen meinen. Dabei befindet selbst das Zentralorgan der Grünen, die linke taz, dass eine Kandidatur von Annalena Baerbock noch das letzte Vertrauen in ein grünes „Erneuerungsprojekt“ vor die Wand fährt und verlangt ihren Rückzug und die Staffelübergabe an Robert Habeck. Und im eher linksbürgerlichen Tagesspiegel stimmen 65% der Leser dafür, dass Annalena Baerbock auf ihre Kandidatur verzichten möge.

Das allerdings wird nicht passieren und die taz und der Tagesspiegel müssten es wissen. Denn eine Eigenart von Ideologen ist, das ihnen durch Argumente nicht beizukommen ist – sie wollen die Macht, und wenn sie einen Zipfel erwischt haben, lassen sie ihn nicht los.

Im Übrigen kann sich Baerbock durchaus auf ihre Hilfstruppen verlassen. Markus Feldenkirchen im Spiegel schreibt von „Fehlerchen“, Thomas Schmid in der Welt vermutet eine schmutzige Kampagne gegen Baerbock als Frau und „male-chauvinistische Schübe“ und die Zeit assistiert mit dem Hinweis: „MeeToo ist nach wie vor aktuell“, als sei die Kontrolle einer Kanzler-Kandidatin durch die Presse schon ein übergriffiges Verhalten.

Dass nun ausgerechnet Frank Walter Steinmeier die Parteien in diesem inhaltsleeren Schlafwagen- Wahlkampf anmahnt, ihre Kritik aneinander nicht zu überziehen, ist natürlich an Bigotterie nicht zu überbieten – es ist Steinmeier selber, der immer wieder dafür sorgte, dass etwa die AfD, die einzige demokratischen Oppositionspartei mit eigenem Profil als rechtsradikal und nicht demokratietauglich stigmatisiert wurde. Schmutzig, schmutzig, Herr Präsident.

Das Drama um Annalena Baerbock ist das Drama des unbegabten Kindes, wie es Alexander Wendt für Tichy ausführte, ein gehätscheltes Pummelchen, das im grünen Besserwissermilieu aufwuchs mit all den Demos gegen Kernkraft, und das, wie sich jetzt gerade herausstellte, von der Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen mit knapp über 1000 Euro im Monat drei Jahre lang für ein dann schließlich abgebrochenes Promotionsstudium gepampert wurde.

Sie kennt die Arbeitswelt nur von außen. Sie ist ein Gewächs des Parteientreibhauses. Sie hat sich über Gremien und Netzwerke in Blitzesschnelle an die Spitze der Partei manövriert und ist nun fürchterlich betroffen darüber, wie man mit ihr umgeht. Und verliert dabei völlig aus dem Blick was sich andere Kandidaten anderer Parteien in der Geschichte der Wahlkämpfe um die Ohren hauen lassen mussten, von Willy Brandt („alias Frahm“) über Strauß und Kohl bis zu Gerhard Schröder.

Nein, Annalena Baerbock wurde bisher geradezu auf Händen getragen. Es ist ja gerade ihr Frau-sein, dassie bisher über jedes verständliche Maß hinaus geschützt hat. Welchem Kandidaten wurde je am Ende eines TV-Interviews von den Interviewern vor der Kamera Applaus gezollt?

Dabei sind die Grünen selber im Nahkampf nicht zimperlich. Soeben warfen sie dem CDU-Kandidaten Laschet vor, am Feuertod von Menschen in den kanadischen Waldbränden schuld zu sein, weil er nicht genug für den Klimaschutz tue. Das Laschet-Lager nannte derartige Angriffe Trump-istisch, was ja nun wohl als die schlimmste Einstufung einer rüpelhaften Polemik gelten darf.

Wer weiß, vielleicht wird dieser Wahlkampf ja doch noch unterhaltsam.

Von Matthias Matussek

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