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Lockdown bis Ostern? Regierung verliert den Verstand! 

 15. Januar 2021

von  Niklas Lotz

Es reicht endgültig. Jegliches Verständnis für die Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens kommt einem abhanden, wenn diese Einschränkungen nun bald ein Jahr anhalten und dann aber keinen Erfolg bringen. Trotz hartem Lockdown rasen die Infektionszahlen täglich nach oben. Dass die Lösung hier nicht immer noch längere und härtere Maßnahmen sein kann, sollte langsam aber sicher jedem klar sein.

Boris Palmer, der grüne Oberbürgermeister von Tübingen hat ein Talent dafür, Forderungen zu stellen, die einem zwar einen Hasssturm einbringen, jedoch komplett folgerichtig und logisch sind. Auch diesmal geht er mit einer bei seinen Politik-Kollegen unbeliebten Forderung voran: Der Lockdown müsse enden und zwar schon sehr bald. Das Leben müsse weitergehen, ein noch längerer Lockdown wäre gesellschaftlich nicht tragbar.

Warum ein Boris Palmer für solche eigentlich selbstverständliche Aussagen einmal mehr zum Bösewicht verklärt wird, ist offensichtlich: Im Berliner Politik-Establishment scheint man sich schon einig zu sein, dass der Lockdown das Modell der Zukunft ist. In einer internen Sitzung forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Lockdown bis Ostern, eine absolut groteske Idee, welche bisher immer als Verschwörungstheorie abgetan wurde. Offensichtlich war dieser Plan aber schon immer Merkels Favorit, denn sie ist es persönlich seit Monaten, die um jede Verschärfung der Corona-Einschränkungen kämpft wie eine Löwin.

In Anbetracht der Tatsache, dass schon seit Monaten eine Branche nach der nächsten unmissverständlich kommuniziert, dass sie mit den Corona-Einschränkungen nicht mehr lange überleben wird, ist so ein politisches Verhalten absolut nicht nachvollziehbar. Schon der Handelsverband HDE warnte vor bis zu 50.000 Betrieben, die vor dem Aus stehen könnten. Medial melden sich Gastronomen zu Wort, dass sie bisher immer noch keine Corona-Hilfe gesehen haben. Und die Feuerwerksindustrie wurde mit der Verbotspolitik sowieso schon sehr schwer beschädigt. Für eine regierende „Wirtschaftspartei“ wie die CDU ist das keine Bilanz, auf die man stolz sein kann.

Jeder rational denkende Mensch muss also die ohne Zweifel unangenehme Frage stellen, ob es denn wirklich richtig ist der Bekämpfung von Corona alles andere unterzuordnen. Dagegen sprechen vor allem zwei Punkte: Der erste wäre natürlich die immense Zerstörung, welche die Maßnahmen wirtschaftlich und gesellschaftlich anrichten. Der zweite wäre, dass diese Maßnahmen dafür bisher nicht den Nutzen hatten, welchen die Politik sich erhofft hat. Wenn man von einem „Lockdown light“ in einen harten Lockdown wechselt und sich die Zahlen trotzdem nicht bessern, dann muss man sich natürlich Fragen, ob diese neuen Einschränkungen nicht einfach nur sinnlos sind.

Alle seriösen Experten haben beispielsweise längst herausgefunden, dass ein signifikanter Teil der Neuinfektionen in Pflegeheimen auftritt. Schutzkonzepte sollten sich also explizit auf dieses Phänomen konzentrieren, nicht zuletzt auch, weil dort die sogenannte Risikogruppe anzutreffen ist. Es macht aber keinen Sinn, junge und mittelalte gesunde Menschen genauso zu isolieren und ihnen jedes Maß an Eigenverantwortung abzusprechen. Restaurants und Friseure sind bis heute nicht als Hochburg für Neuinfektionen bekannt, müssen aber weiterhin geschlossen bleiben. Dass man Menschen nicht erlaubt, unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen zum Friseur zu gehen, kann daher als reine Schikane empfunden werden.

Wenn man Menschen vor etwas schützen will, sollte man sie in der Regel auch fragen, ob sie diesen Schutz auch wollen. Die Aufgabe eines Staates ist es den Menschen Möglichkeiten zum Schutz bereitzustellen, welche Angst haben und diese daher auch wollen. Dies könnten neben Impfungen und kostenloser Schutzausrüstung dann eben auch Rückzugsorte für Risikogruppen sein, an denen diese besonders geschützt sind. All das muss aber freiwillig passieren. Auch jemand, der alt und vorerkrankt ist, nimmt vielleicht lieber das Risiko einer Corona-Infektion auf sich, als isoliert von seinen Liebsten vor sich hinzuvegetieren.

Eine Regierung, die meint ihre Bürger derart bevormunden und einsperren zu können und das auch noch als Dauerzustand, hat den Verstand verloren. Das Ziel der Zukunft muss ganz klar sein, den Menschen ihre Freiheit wiederzugeben und diese nicht länger zwangsweise einzuschränken. Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, verliert am Ende nämlich beides, dies sollte auch den Politikern in der Bundesregierung bewusst sein. Jeder Mensch muss eigenverantwortlich entscheiden dürfen, wie er lebt und welche Risiken er auf sich nimmt. Die Regierung wäre sicher erstaunt, wie viele „Risikogruppen“ sich trotzdem für Freiheit entscheiden würden, das wohl wertvollste Gut im Leben.

Niklas Lotz ( neverforgetniki)

Diesen Artikel gibt es auch als Podcast unter:
https://www.youtube.com/watch?v=ozUFPKFtrfQ&feature=youtu.be

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Das geht jeden an!
Peter im Gespräch mit Daniel Matissek:
https://www.youtube.com/watch?v=hfZvEZOrELI&feature=youtu.be

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