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Neue Normalität – schöne neue Welt 

 9. September 2020

von  Buergermeinungen

Lassen Sie mich vorab ein paar Worte zu meiner Person äußern. Ich bin schon ziemlich alt, habe als Säugling die Flucht vor der russischen Armee, Erschießungskommandos, Hunger und Durst und den Verlust der Heimat und sämtlichen Besitzes überlebt. Ich bin in die Bundesrepublik Deutschland hineingeboren und habe ihre Anfänge miterlebt, war während der unruhigen 60er in Berlin und habe die langsame Entwicklung einer Demokratie erleben dürfen. Ich war als junger Mensch von der Idee eines geeinten Europas begeistert und genoß schon früh die wachsenden Reisemöglichkeiten.

Ich bin studierter Musiker, habe zusätzlich Mathematik, Geographie, Erziehungswissenschaften und Betriebswirtschaft – wenn auch ohne Abschlüsse – studiert, war lange Geschäftsführer einer Einrichtung zur Betreuung behinderter Menschen, Vorstandsmitglied in verschiedenen Sozialeinrichtungen, Vorstand im paritätischen Wohlfahrtsverband, selbständiger Kaufmann und die letzten Berufsjahre war ich als Musikschullehrer tätig und dies weit über mein Rentenalter hinaus. Für diese sinnstiftende und beglückende Tätigkeit mit überwiegend wunderbaren jungen Menschen bin ich zutiefst dankbar.
Ich könnte also die gegenwärtige Situation in unserem Land gelassen betrachten, da sie mich nicht mehr wirklich betrifft. Aber ich habe Kinder und ich habe Enkel und ich kenne eine große Zahl hervorragender junger Menschen und ich mache mir Sorgen um sie. Ich habe Angst um deren Freiheit und Lebensmöglichkeiten.

Ich möchte hier nicht noch einmal auf die Einzelheiten zum Corona Virus eingehen. Hier ist eigentlich alles, was derzeit bekannt ist, gesagt und jeder hat die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren. Jeder Erwachsene sollte die Grundrechenarten beherrschen und sich folglich anhand der öffentlich nahezu täglich verfügbaren Zahlen ein Bild über die Risiken machen können. Daß die Veröffentlichungen lückenhaft sind – es fehlen die Anzahl der Erkrankten und die Anzahl der Tests und die Orte der Test und manches mehr – kann hier einmal getrost vernachlässigt werden.

Es geschieht ja schon seit einigen Jahren vieles, was dem Bürger offenbar total entgeht. Alle paar Jahre dürfen wir ein Parlament wählen. Uns werden irgendwelche nichtssagenden Personen zur Wahl angedient und ein Programm wird verkündet. Wie diese Personen auf die Liste gekommen sind, ob sie überhaupt geeignet sind kann nicht überprüft werden. Nach der Wahl kann sich keiner an die Programme und Versprechen erinnern und irgendwelche Personen werden in höchste Ämter mit z.T. erschreckender Machtfülle gehievt. Bislang haben wir das mit stoischer Ruhe hingenommen, es ging uns ja vermeintlich gut. Blickt man auf die EU wirds noch gruseliger. Irgendwelche unbekannten Menschen ohne jede demokratische Legitimation bestimmen über wichtige Teile unseres Lebens! Es wird virtuelles Geld in noch nie dagewesener Höhe erfunden und wir, unsere Kinder, Enkel und noch ein paar Generationen sollen dafür einstehen. Wir wurden aber nicht gefragt!

Aber wir sind ja ein „reiches Land“! Sind wir das wirklich? Warum gehen so viele Menschen zur Tafel, warum sammeln Rentner Flaschen, warum sehen Schulgebäude aus wie Ruinen, warum fehlts in der Altenpflege vorn und hinten und warum verkommt unsere Infrastruktur? Warum arbeiten unsere Menschen besonders lange und warum sind die Renten vergleichsweise niedrig? Warum haben wir die geringste Eigentumsbildung in Europa? Weil wir so reich sind oder weil eine kleine Clique sich am Reichtum unseres Landes gütlich tut? Wir haben also einen riesigen Sack voller Probleme und mit solchen blöden Ablenkungsmanövern wie gendergerechten Toiletten und 2 mal am Tag den Hund Gassi führen kann man davon nicht ablenken. Aber dank eines „Killervirus“ gelingt das vorzüglich.

Was mich aber zu tiefst erschüttert hat und mich wirklich über Tage hinweg in eine Art Ausnahmezustand versetzt hat, war das putschartige Suspendieren unseres Grundgesetzes. Dieses Gesetz, das zwar von den Regierenden auch nicht immer so recht Ernst genommen wurde aber doch die Grundlage unseres Zusammenlebens bedeutete, wurde ohne erkennbare Diskussion ohne Aufschrei der Opposition ohne öffentliche Information einfach ausgesetzt. Das Gesetz war doch die einzige Klammer, die unsere auseinanderstrebende Gesellschaft zusammenhielt. Weder Religion, noch Weltanschauung noch Kultur noch Sprache sind noch vereinend. Seit längerem arbeiten doch relevante gesellschaftliche Kräfte daran, die Gesellschaft zu spalten und nun gilt nicht einmal mehr unser Gesetz. Damit haben die Politiker nach meiner Meinung „das Tor zur Hölle aufgestoßen“. Damit das aber nicht so deutlich wird, wurde der Begriff „neue Normalität“ erfunden. Neu klingt immer positiv und Normalität ist das, wonach wir uns alle sehnen. Aber wie wird sie denn wohl aussehen diese „neue Normalität“?

Man beschreibt uns folgendes Szenario: erst einmal müssen wir diszipliniert durch ein „Tal der Tränen“. Ein neuer „Lockdown“ droht im Herbst, falls wir nicht brav sind. Menschliche Nähe ist schädlich und mit dem angsteinflößenden Begriff des „social distancing“ belegt. Keine zärtliche Umarmung, kein Trösten eines Traurigen, kein Händedruck als Zeichen einer ehrlichen Gesinnung, der erste scheue Kuß eines Liebespaares wird zur tödlichen Bedrohung. Und dann die Maske vor dem Gesicht, die jedes Mienenspiel verdeckt. Ich sehe nicht mehr das Lächeln eines freundlichen Mitmenschen, alle zwischenmenschlichen Beziehungen werden auf ein Minimum reduziert. Gearbeitet wird möglichst von daheim, um alle Kontakte zu vermeiden, Kinder werden mit Masken in die Schule geschickt und haben Angst, ihre Großeltern zu besuchen. Alle Maßnahmen werden mit z.T. existenzgefährdenden Strafen erzwungen und wenn Familien in ihren eigenen Wohnungen nicht wie von offenbar Irren befohlen sich nicht von ihren vermeintlich kranken Kindern separieren, werden diese den Eltern entzogen. Die Alten und Kranken werden in den Einrichtungen eingesperrt, bekommen kaum noch Besuch und sterben traurig und einsam. Die Kirchen sind leer und last not least sterben all die kleinen und mittleren Unternehmen. Die Kultur ist schon jetzt bereits teils tot oder liegt im Sterben. Damit das Ableben der Unternehmen und der Kultur nicht so plötzlich geschieht, gibt es ein paar staatliche Almosen und man darf die Insolvenz verschleppen, was bislang eine Straftat war. Die Regierenden wenden eine Salamitaktik an: Jeden Tag eine kleine Scheibe Freiheit abschneiden, merkt doch keiner.

Aber die Klebers und Slomkas, die Lohnschreiber in den Zeitungen und die fröhlichen Moderatoren im Rundfunk verkünden unverdrossen die Verlautbarungen der Regierung und scheuen dabei vor nichts zurück. Der Bürger darf dafür bezahlen erhält aber keine Information sondern bestenfalls billige Unterhaltung und den Versuch der Gehirnwäsche. Dabei wäre doch ihre Aufgabe, unermüdlich für Information und Aufklärung zu sorgen, dafür werden sie doch fürstlich entlohnt!

Wie sieht dann also zu ende gedacht die „neue Normalität“ aus?
Die Wirtschaft ist auf ein dringend notwendiges Maß geschrumpft, Arbeitslosigkeit ist der Normalzustand, Kunstschaffende haben sich in innere Emigration oder Suizid zurückgezogen, die ganzen Lohnschreiber werden nicht mehr gebraucht, denn wenn alle das selbe schreiben reicht eine Zeitung. Das gilt natürlich auch für Radio und Fernsehen. Lehrer werden auch nur noch wenige gebraucht, denn ein Lehrer sitzt im Studio und lehrt tausenden von Kindern vor ihren Bildschirmen das dringend Erforderliche. Das Heer von Beamten kann wegen ausbleibender Steuereinnahmen nicht mehr bezahlt werden und wird deutlich verkleinert. Die bewaffnet ausgetragenen Verteilungskämpfe werden nur noch in gatet Communities verfolgt und da das Gesetz ja nicht mehr gilt, herrscht Anarchie. Spätestens jetzt werden wir die Rufe nach einer starken Führungskraft nicht mehr überhören können. Die Politiker haben von all dem nichts geahnt und waschen ihre Hände in Unschuld.
Brave New World!

Aber nein! Es gibt Hoffnung, es gibt den Sonnenaufgang und den Messias. Wir bekommen einen Impfstoff und dann wird alles gut! Keine Krankheiten mehr, keine Einschränkungen der Freiheit, Rückkehr der Kultur und Wirtschaft und die Freude wird grenzenlos sein. Und mit etwas Glück überwinden wir sogar den Tod. Wer den Unsinn glaubt, braucht dringend eine Therapie. Natürlich wird nichts besser. Haben die Mächtigen jemals im Verlaufe der Menschheitsgeschichte das Wohl des einfachen Menschen zum Ziel gehabt? Warum soll das ausgerechnet heute anders sein? Die einzige Hoffnung besteht darin, daß wir uns gegen jede freiheitseinschränkende Maßnahme zur Wehr setzen. Es geht jetzt nicht um irgendwelche Nebensächlichkeiten. Über Genderklos, Gassigehen, links, rechts, oben, unten kann immer noch gestritten werden. Ja, das muß sogar unbedingt sein, denn nur eine freiheitlich diskutierende Gesellschaft kann sich entwickeln. Dieser Kampf wird kein leichter sein, aber er kann gewonnen werden. Dazu müssen sich aber die Menschen bewegen und ihre vermeintlich bequeme Beobachterposition aufgeben. Auch die großen Organisationen und Verbände sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Warum fragen sich nicht die Kirchen, was für ein Menschenbild hinter all dem steht. Ist nur noch das Erhalten einer reinen sinnentleerten physischen Existenz Ziel menschlichen Daseins?

Sind die Freiheiten erst einmal weg, kommen sie von allein auch nicht wieder. Wurde das Gesetz erst einmal gebrochen ohne die Täter zu bestrafen, muß es neu erkämpft werden. Aber eine Gesellschaft, die nicht in der Lage ist, ihre Schwächsten, ihre Alten, Kranken, Behinderten und ihre Kinder gegen staatliche Willkür und Übergriffe zu schützen, ist es nicht wert, verteidigt zu werden.

Liebe Mitmenschen, solltet ihr meinen Text kommentieren, so freut mich das. Das gilt allerdings nur dann, wenn ihr ihn vorher gelesen und verstanden habt. Erspart mir dumme Schlagworte wie „rechts“ oder „ Verschwörungstheoretiker“ etc. Im übrigen liebe ich die meisten Menschen und wünsche nur ganz wenigen etwas weniger Gutes.

Frank Thomas

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  • Lieber Herr Frank Thomas,Sie sprechen mir aus dem Herzen und aus der Seele und haben natürlich vollkommen Recht.Das Problem ist aber,dass so viele Menschen den Ernst der Lage – und damit meine ich nicht das Virus – nicht begreifen.Sie haben Angst,reden die Situation schön,sind bequem oder ignorant.Fast alle meine Kollegen und Familienmitglieder gehören zu den eben genannten Menschen.Es ist zum Verzweifeln!

  • Lieber Herr Frank Tomas!
    Ich kann leider nicht so optimistisch sein wie sie es sind – wir werden das Joch dieser Politiker abstreifen und unsere Grundrechte wieder zurückerhalten, wenn selbst Richter mitmachen und unseren Kindern eine Maske aufzwingen.
    Heute am Abend wird auf Servus ein Beitrag mit Prof. Dr. Bhakti gesendet ,Bin schon sehr gespannt wie er die Situation bewertet.
    Danke für ihren Aufsatz er ist sehr bemerkenswert.

  • Lieber Herr Thomas,
    auch ich finde Ihren Bericht zutreffend.Auch bei uns merken die Menschen überhaupt nicht was in unserem Land passiert.Viele haben kleine Kinder und merken nicht was man denen antut.Finden alles normal und gut und verlassen sich auf die Staatsmedien.Wenn man denn sagt ,Sie sollen sich alternativ informieren,dann hat man keine Ahnung und ist ein Aluhutträger und das macht mich traurig.Sogar manche Freundschaften stehen auf der Kippe.Mein Mann sagt sogar manchmal ich soll still sein,aber das kann ich nicht.Ich habe immer noch die Hoffnung das alles gut wird.

  • Zunächst einmal ein großes Dankeschön an Frank Thomas, den Autor dieses hervorragenden Berichts zur Lage Deutschlands, Europas und der Erde. Besser hätte ich ihn nicht verfassen können.
    Meinen großen Dank spreche ich hiermit auch an das Hallo-Meinung-Team von Peter Weber aus!! Herzlichen Dank.

  • Liebe Frau Huber!
    Zum Trotz müssen wir positiv denken und handeln, um aus dieser gefährlichen Situation herauszukommen.
    Nur zusammen sind wir stark, wir müssen noch viel mehr werden…..
    Ich danke jeden Tag Gott dafür, dass es das Team um Peter Weber gibt!

  • Frank Tomas,
    das Grundgesetz ist in Kraft und nicht außer Kraft gesetzt. Lediglich einige Maßnahmen schränken Teile des Grundgesetz ein!
    Bommel

  • Ich kann nur von meiner Situation berichten. Vorab, ich habe eine MNS-Befreiung seit Juni. Nach 2maliger Verschiebung meiner Reha sollte ich jetzt am 29.09. nach Bad Liebenstein. Ich habe das Attest im Vorfeld hingeschickt und bekam diese Woche die Nachricht, ich könnte nicht kommen, es sei denn, ich trage den MNS im ganzen Haus. Man hätte die Befürchtung, dass es unter den anderen Patienten Diskussionen geben könnte.
    Meiner Meinung nach ist das eine Diskriminierung meiner Person erster Klasse! Man hat den Eindruck, in diesem wahnsinnigen Land macht jeder seine eigenen Gesetze. Die Krankenkasse „kann da auch nichts machen“!
    Wenn dieser (nicht meiner) Regierung die Gesundheit ihrer Bürger so am Herzen liegt, lässt man zu, dass ich wegen dieser Begründung des Tragens der Maske nicht zur Reha fahren kann?
    Einfach gesagt, diskriminierend und kriminell (unterlassene Hilfeleistung)!
    Und das werde ich überall öffentlich machen.
    MfG
    Gabriele Bouska

  • Liebe Frau Krause, lieber Herr Thomas, liebes Hallo Meinung Team,
    Vielen Dank für Ihre Beiträge, Befunde und die Möglichkeit der freien Meinungsäußerung an dieser Stelle. Meine Hoffnung besteht darin, dass noch viel mehr Menschen genau solche Meinungen lesen / verfassen und vielleicht doch zum Nachdenken kommen! Geben wir deshalb nicht auf, unsere Meinungen öffentlich zu machen… ich möchte Ihnen dazu sehr herzlich gratulieren und Danke sagen!

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