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Öffnet alles sofort, ohne Ausnahme! 

 24. März 2021

von  Daniel Matissek

Glaubt eigentlich irgendwer ernsthaft, es gäbe Maßnahmenkritiker, Querdenker-Demos oder „Leugner“, wenn Corona auch nur ansatzweise dem ähneln würde, was man bis vor 13 Monaten noch landläufig unter dem Begriff „Pandemie“ verstand? Würde ernsthaft jemand die Nöte von Einzelhändlern und Gastronomen, Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen als unzumutbar oder unverhältnismäßig anprangern, wenn uns die reale Schrecken einer globalen tödlichen Masseninfektion heimgesucht hätten – eines Szenarios, wie wir es filmisch-dystopisch aus „Contagion“, „Outbreak“, „I am Legend“ oder „World War Z“ oder aus den Berichten früherer historischer Seuchen kennen?

Würde jemand über die nunmehr sechste Verlängerung des Lockdowns motzen, wenn aus jedem zweiten Haus abgedeckte Leichen getragen, Jung und Alt um uns herum sterben oder in kritischem Zustand in Lazaretten röcheln müssten, wenn jeder Schritt vor die Tür akute Lebensgefahr bedeutete?

Natürlich nicht. Skepsis, wachsender Unmut und Corona-Frust sind da, weil sich Wahn und Wirklichkeit eklatant voneinander entfernt haben; weil den Institutionen jedes Gefühl für Wahrheit und Normalität vollends abhanden gekommen ist; weil wir grotesken kognitiven Verzerrungen unserer lebensnotwendigen Risikobewertung anheimgefallen sind. Wir haben das Wesentliche aus den Augen verloren, was uns immer am Leben hielt, und einen verdammten Irrweg eingeschlagen.

Seit Anbeginn der Menschheit war es so: Erkältungsviren verbreiten sich global, und befallen früher oder später jeden von uns. Unser Immunsystem setzt sich dagegen zur Wehr – und kam damit noch immer zurecht. Mal dauerte dies etwas länger, mal ging es schneller. Exakt dies passiert jetzt auch bei Corona, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht – und zwar völlig unabhängig davon, was Staatenlenker und Heerscharen von Wissenschaftlern in positivistischer Allmachtsanmaßung auch immer dagegen unternehmen wollen. Nach einem Jahr Corona muss ganz nüchtern festgestellt werden: Alle Maßnahmen haben nicht das Geringste gebracht.

Die Wellen laufen um die Welt, egal ob die Gesellschaften im Lockdown sind oder nicht, ob sie ihr Wirtschafts- und Sozialleben ruinieren oder nicht, ob sie sich mit Experimentalimpfstoffen schützen oder nicht. Deshalb gibt es nur eine Konsequenz: ALLES SOFORT ÖFFNEN – ZURÜCK ZUR NORMALITÄT.

Mit der politisch motivierten Ausrufung einer Pandemie wegen eines nanometergroßen Stücks Erbinformation, für das sich ohne diese Ausrufung niemand je interessiert hätte und dessen Folgen, wenn überhaupt, als für bestimmte vulnerablen Gruppen gefährlich in Erscheinung getreten wären, wurde ein historischer Fehlalarm gezündet. Weltweit wurden Protokolle in Gang gesetzt, die für eine völlig andere, wirkliche Realbedrohung gedacht waren: Für tödliche Seuchen und punktuell auftretende, sofort einzudämmende Infektionskrankheiten mit erheblicher Mortalität gedacht waren.

Genau das war Corona aber nie. Seine Gefährlichkeit kann bis heute nur nebulös und mit erhebliche Mühen belegt werden, auch indem Fälle des normalen Sterbegeschehens zu Covid-Toten umdeklariert wurden, indem schon immer auf den Intensivstationen bestehende Situationen als kritisch bis katastrophal bezeichnet wurden, indem fehlende real Erkrankte durch Inzidenzen (als „Neuinfizierte“ bezeichnete Positivgetestete, in den meisten Fällen ohne Symptomatik) ersetzt werden.

Seit Beginn dieser Pandemie verwenden WHO, nationale Regierungen und Behörden mehr Anstrengungen darauf, den Nachweis der angeblichen gesundheitlichen Pandemieschäden zu führen, als auf die effektive Eindämmung des Virus selbst. Anstelle einer konkret und real für jedermann erfahrbaren Katastrophe manifestiert sich diese hier nämlich fast ausschließlich virtuell: In „Inzidenzen“, „Kurven“, Belegungsziffern, Statistiken und Sterbedaten, die passend zugeordnet und bedarfsweise sogar frisiert werden. Bei der Venezianischen Pest, beim Englischen Schweiß oder bei der Hamburger Cholera brauchte es keine RKI-Bulletins, keine tägliche Ziehung der Corona-Zahlen in den Nachrichten, keine Archivbilder von Beatmungen in Bergamo oder New York, um den Menschen Angst zu machen . Jeder, der durch die Straßen stapfte, wurde leibhaftig mit Not und Elend konfrontiert und bekam das Schaudern.

Über ein Jahr lang werden uns zuerst durch Empfehlungen, dann durch staatlichen Zwang Verhaltenskonditionierungen zugemutet, die ganz offensichtlich allesamt keinerlei Effekt auf das Infektionsgeschehen hatten: Stoff-, dann FFP-Masken. Abstand. Kontaktbeschränkungen. Quarantäneverfügungen nach Auswertung von Kontaktnachverfolgungslisten oder kaum funktionierenden Warn-Apps. Und immer wieder: mehr oder weniger leichte und harte Lockdowns. Dann die Impfungen und neuerdings die Schnelltest-Manie, von der Normalität – wenn überhaupt je wieder – strikt abhängig gemacht werden soll, auf alle Zeiten.

All dies zeigte keinerlei Wirkung. Das „Präventionsparadoxon“ ist keines; Staaten ganz ohne Lockdown erfuhren genau dieselben Wellen wie die abgeriegelten. Selbst während der harten Lockdowns gehen die „Zahlen“ plötzlich hoch und runter. Ob in Staaten weitgehend oder fast ohne Restriktionen (Schweden, Weißrussland, etliche Drittweltstaaten) oder mit härtesten Dauerlockdowns (im vergangenen Jahr England, Spanien, Frankreich, Italien, seit diesem Winter dann auch Deutschland): Die Virusausbreitung vollzieht sich ungehindert und unbeeinflusst von allen größenwahnsinnigen Versuchen, der Natur Einhalt zu gebieten.

Sogar die Impfungen scheinen darauf keinen Einfluss zu haben – sie mögen zwar die Schwere der Verläufe abschwächen und senken die Mortalität, doch die Virusverbreitung selbst scheinen sie nicht zu tangieren; nicht einmal im fast durchgeimpften Israel nicht, wo trotz Durchimpfungsrate von 96 Prozent der fünfte Lockdown droht. Dies eben gerade weil man nach wie vor nicht nach Krankheitswert urteilt, sondern nach Infektionsnachweisen – auch wenn diese Infektionen fast immer völlig folgenlos bleiben

Was die Lockdowns hingegen zuverlässig und nachweisbar erreicht haben, war die Zerstörung gewachsener gesellschaftlicher Strukturen, von Millionen Unternehmen – und der zuerst psychischen, dann auch physischen Gesundheit der Bevölkerung.

Besonders im staatsgläubigen Deutschland hat sich die kollektive Psychose so tief in die Gehirne gefressen, dass die Aussicht auf mentale Heilung und Rückkehr selbst einer nur moderaten Normalität in unerreichbare Ferne gerückt ist. Hier, so muss man leider konstatieren, ist tatsächlich von der Politik keine Rettung mehr zu erwarten – wie die jüngste Reaktion auf Komplikationen des Astrazeneca-Impfstoffs gezeigt hat. Bei Hinweisen auf Komplikationen wird die komplette, ohnehin heillos verzögerte Impfkampagne unterbrochen (und dies ironischerweise, obwohl das Paul-Ehrlich-Institut beim Pfizer/Biontech-Vakzin mehr Nebenwirkungen und schwere Verlaufsfälle registriert hat als bei Astrazeneca), nur um dann nach Freibrief der EU wieder aufgenommen zu werden.

Die Kaskomentalität der Menschen ist grenzenlos – und die Anmaßung des Staates, zur Vermeidung jeglicher Lebensrisiken sogar Grundrechte und Freiheiten auszuhebeln. Die Hybris der Politik, aus Angst vor dem Tod den Menschen das Leben zu verbieten, es wird auf die Spitze getrieben, wenn wegen eines Virus mit einer Sterblichkeit im unteren Promillebereich das Land stillgelegt wird und dann auch noch die Impfung, die als scheinbarer Ausweg aus dem Dilemma gepriesen wird, sogleich ausgesetzt wird, wenn es zu Zwischenfällen im unteren Millionenstellbereich kommt. „Seit einem Jahr“, schrieb jemand dieser Tage im Netz, „warten Millionen Menschen in regelmäßigen Abständen, dass ein kleines Grüppchen auf dem Bildschirm verkündet, wo und ob sie noch atmen, einkaufen, arbeiten, oder Freunde und Angehörige treffen dürfen, während die Lebenszeit abläuft… im einzigen Leben, das jeder hat.“

Nun versammelte sich dieses Grüppchen erneut im Kanzleramt, um die nächste Verlängerung des Lockdowns zu beschließen. Warum? Weil ein Karl Lauterbach auf seiner Tour de Force durch Deutschlands Talkshows seit Wochen von Mutationen und Wellen reden darf – jetzt ultimativ fordert: „Wir müssen sofort zurück in den Lockdown!“. Weil die Intensivmediziner und Kliniken, die ein wirtschaftliches Interesse an Auslassungen und Freihaltepauschalen haben, trotz ridikül niedriger Belegungszahlen von unter 2.900 ITS-Betten (in einem Land von knapp 84 Millionen Einwohnern!) vor einem erneuten Zusammenbruch des Gesundheitssystems warnen – und deshalb ebenfalls den harten Lockdown unbefristet fortgesetzt sehen wollen. Weil ein Dr. Drosten verantwortungslos droht, jetzt würde für ungeimpfte über 50-jährige die Situation „brenzlig“.

Noch einmal, zur Klarstellung: Sie alle berufen sich dabei stets nur auf „Inzidenzen“, die keinerlei Aussagekraft mehr besitzen, weil sie methodisch falsch errechnet werden (worauf erst kürzlich Mathematiker hinwiesen) und vor allem Fälle ohne jeden Krankheitswert beschreiben. Dieser Grundfehler potenziert sich in dem Maße, wie sich zwar das Virus weiter ausbreitet, zugleich aber immer weniger Schäden anrichtet – wie sinkende oder stagnierende schwere Verläufe und Todesfälle zeigen. Ein Beispiel Dass durch die „Mutanten“ verstärkt eher jüngere Menschen „betroffen“ sind, mag zutreffen; es hat aber keinerlei Relevanz, weil diese praktisch ausnahmslos von ihrer „Ansteckung“ gar nichts mitbekommen – und die, an die sie das Virus weitergeben können, zunehmend geimpft oder immun sind bzw. ihrerseits kaum symptomatisch werden. Hätte man Influenza je nicht nach real erfassten Grippefällen, sondern auf ähnliche Weise nur anhand laborermittelter „Inzidenzen“ positiv getesteter Virusträger bestimmt, dann wären immer schon zu jedem Zeitpunkt der Wintersaison viele Millionen Deutsche „krank“ gewesen.

Wir werden daher aus diesem Teufelskreis nur noch mit einem Full Stop herauskommen: Sofortige Aufhebung ALLER Maßnahmen, alles zurück zum Zustand 1.3.2020, vor der Pandemie. Es ist eine Minute vor zwölf; schon jetzt sind die angerichteten Schäden der Politik der vergangenen Monate irreparabel: Verhaltens- und kontaktgestörte Kleinkinder. Riesige Bildungsdefizite und Entwicklungsstörungen. Fehlender sozialer Umgang und andere krankmachende Entbehrungen durch Vorenthaltung aller natürlichen Interaktionen und entspannenden, ausgleichenden Freizeithandlungen. Kollateralschaden durch verschobene oder ausgesetzte Regelbehandlungen. Vernachlässigung einer Unzahl sonstiger, weitaus gefährlicherer Krankheiten und Gesundheitsrisiken zugunsten Coronas. Ein wirtschaftliches Armageddon an Giga-Schäden – Rezession, Inflation, Pleitewellen, Massenarbeitslosigkeit. Wenn es überhaupt eine Infektionskrankheit gäbe, die Maßnahmen von solcher Tragweite rechtfertigen, dann jedenfalls ganz sicher bestimmt nicht dieses Virus. Deshalb: MACHT ALLES SOFORT AUF, LASST ES DURCHLAUFEN!!!

Was könnte schlimmstenfalls passieren, jenseits der Untergangsszenarien interessierter epidemiologischer, medialer und politischer und auch pharmaindustrieller Kreise? Es würde, wenn überhaupt, zu einem Anstieg an symptomatischen Erkrankungen und zu Belastungsspitzen in den Kliniken kommen. Weil jedoch – sogar im impfrückständigen Deutschland – inzwischen fast alle Hochrisikopatienten geimpft sind, wird es wohl kaum Tote (präzise: kausal an Covid Verstorbenen) mehr geben. Über 95 Prozent der Infizierten entwickeln ohnehin gar keine oder nur klinisch irrelevante Symptome. Nach einigen – womöglich noch einmal „harten“ – Monaten wäre der Spuk dann auf jeden Fall vorbei – sogar ganz ohne Impfungen. Und wer will, kann sich diese ja gerne immer verabreichen lassen.

Vor drei Wochen beschlossen die US-Bundesstaaten Texas und Mississippi, SÄMTLICHE Corona-Auflagen aufzuheben. Dort herrscht seither – wie übrigens in den Tourismusgebieten Mexikos schon seit Monaten- absolute Normalität; nicht einmal Maskenpflicht besteht mehr. Zuvor hatte bereits Florida weitgehend alle Beschränkungen gekippt: Volle Strände, Springbreak, Diskotheken, Parties, volle Bars – alles wieder wie gehabt. Die Biden-Administration tobte bei Bekanntgabe der Öffnungsentscheidung – und schmähte das „Neandertaler-Denken“ der zuständigen Gouverneure. Doch inzwischen folgten noch weitere US-Staaten – und kehrten zur Normalität zurück.

Seitdem ist bereits mehr als ein kompletter Corona-Inkubationszyklus verstrichen. Wo sind denn die Meldungen über volllaufende Kliniken, über explodierende Todeszahlen, über gigantische Massenausbrüche? NICHTS davon trat ein – worüber wir unseren Qualitätspanikmedien natürlich nichts erfahren. Dabei handelt es sich um eine furiose Sensation: Wochenlang überhaupt keine Maßnahmen – und nichts passiert. Statt darüber zu berichten, werden wir pausenlos mit angeblichen Horrormeldungen aus Brasilien versorgt.

Stell dir vor, es ist Corona, und keiner macht mit: An vielen Orten ist dies bereits Wirklichkeit. Was lernen wir daraus? Beziehungsweise: Wollen wir überhaupt noch lernen?

Klartext
von Daniel Matissek

Dieser Artikel erschien zuerst auf journalistenwatch.com

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