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Öffnet für unsere Kinder endlich wieder die Schulen! 

 2. März 2021

von  Buergermeinungen

Die Bundesregierung verharrt weiterhin im Stadium der Einfallslosigkeit. Ein Lockdown folgt dem anderen, um der Gefahr der Pandemie entgegenzutreten. Immer wieder werden neue Paradigmen für Lockerungen angesetzt, permanent neue Horrorszenarien entworfen und ununterbrochen verbreitet. Dabei werden die Menschen immer häufiger in eine Art Angststarre versetzt. Zahlreiche Virologen empfehlen inzwischen andere Strategien, um den Teufelskreis zu durchbrechen, der unserer gesamten Gesellschaft unermesslichen Schaden zufügt, den nachfolgende Generationen teuer bezahlen müssen. Es sollte doch möglich sein, die Investitionen in unser Gesundheitssystem so zu verstärken, dass die Krankenhäuser nicht befürchten müssen, dringend hilfsbedürftige Patienten abweisen zu müssen. In unserer Gesellschaft gibt es doch so viele kreative und gebildete Menschen, deren Ideen für eine nachhaltige Strategie im Umgang mit der Pandemie einfach ignoriert oder deren Protagonisten nicht selten öffentlich diffamiert werden.

In Focus- Online vom 16.02.2021 wirft der Kölner Medizin-Professor Matthias Schrappe der Bundeskanzlerin vor, sie leide unter dem “Kuba- Syndrom- sie lässt nur noch eine Meinung zu“. Schrappe fordert „einen besseren Schutz der besonders gefährdeten alten Menschen – als Kern eines Strategiewechsels der Corona-Politik“. Brauchbare Vorschläge liegen dafür längst auf dem Tisch, aber die Bundesregierung scheint davon nichts wissen zu wollen und nutzt nur diejenigen medizinischen Ratgeber, die ihrer starren Position geradlinig folgen. Zahlreiche Politiker fordern inzwischen immer lauter etwas Selbstverständliches in einer Demokratie: die Beteiligung des Bundestages an solchen gravierenden Entscheidungen.

Als erfahrener Lehrer und Schulleiter kann ich mich natürlich nicht fachkundig an medizinischen Debatten beteiligen, aber ich sehe immer deutlicher, wie ganze Berufsgruppen und auch unsere Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte unter diesem inzwischen fast betonierten „inadäquaten Instrument ‚Lockdown‘“ (Schrappe) leiden. Besonders in den letzten Wochen sind von vielen Eltern und Schülern an mich Sorgen, Ängste und Wünsche in Zusammenhang mit dem seit dem 16. Dezember 2020 erneut bestehenden Schließungszustand herangetragen worden. Mir ist vollkommen bewusst, dass die nervlichen Belastungen für Eltern, Kinder und Jugendliche inzwischen ein Maß der Unerträglichkeit erreicht haben. Die eigene Berufstätigkeit mit der Arbeit eines vollbeschäftigten „Hauslehrers“ zu koordinieren, stoßen nicht nur an die Grenzen der Organisationsmöglichkeit, sondern auch an psychische und physische Belastungsgrenzen. In dieser Situation können viele Berufstätige auch nicht mehr in gewünschtem Maße ihre Leistungen in der täglichen Arbeit erbringen, was in normalen Zeiten selbstverständlich ist. Das bestätigen mir viele Erziehungsberechtigte in zahlreichen Gesprächen.

Ich will auch gar nicht verschweigen, dass mancher aus nachvollziehbaren Gründen befürchtet, dass in den Schulen ein hohes Risiko bestünde, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren. Das stimmt so nicht. Die Schulen haben in Zusammenarbeit mit den Behörden, Gesundheitsämtern und Schulträgern Hygienekonzepte erarbeitet, die sich durchaus im Sinne einer wirksamen Schutzfunktion bewährt haben. Unsere jungen Menschen laufen im außerschulischen Alltag viel häufiger als in den geschützten Räumen der Bildungseinrichtungen Gefahr, sich mit dem Virus anzustecken.

Der Lockdown geht nunmehr insgesamt schon über mehrere Monate – Wie soll das unsere junge Generation auf Dauer eigentlich verkraften? Ein Schuljahr zu wiederholen, mag eine leicht dahin gesagte Alternative sein, aber wäre für die gesamte Schüler- und Elternschaft Deutschlands ökonomischer und sozialer Irrsinn. Für dieses zusätzliche Jahr fehlen außerdem Lehrerinnen und Lehrer, die ohnehin schon „Mangelware“ sind. Wenn sich sehr viele Schülerinnen und Schüler für eine Wiederholung entschieden, dann müssen neue Klassen gebildet werden, was wiederum Lehrerinnen und Lehrer erfordert, die wir einfach nicht haben.

Die Leistungsverluste sind kaum mehr auszugleichen, den Kindern fehlen ihre Freunde, ihre sportlichen und kulturellen Betätigungen.
Das alles führt zu Frust und Furcht vor permanentem Versagen – nicht nur auf schulischer Ebene. Und sie erleben eine wachsende Gereiztheit in ihren Familien. Sie vereinsamen, versuchen dem öden Alltag irgendwie zu entfliehen. Dies alles kann auch der noch so gut organisierte Distanzunterricht, wie er auch in unserem Gymnasium praktiziert wird, nicht kompensieren. Unsere Schülerinnen und Schüler brauchen ihren Klassenverband, die Diskussion miteinander, die gegenseitige Herausforderung, die Bewährung in den Spannungsfeldern des Schulalltages und die Erfolgserlebnisse und Sorgen, die sie miteinander teilen möchten. Die einfache Lösung liegt darin, dass unsere Kinder und Jugendlichen wieder in die Schulen zurückkehren müssen.

Natürlich ist das mit einem gewissen Risiko verbunden, aber der enorme Schaden, der durch endlose Schulschließungen entsteht, ist meines Erachtens viel größer. Es sollte die Frage erlaubt sein, welchen Stellenwert das Wohlbefinden, die Bildungsmöglichkeiten, die Integration und das soziale Engagement unserer jungen Generation in unserer Gesellschaft hat. Ist es ein permanenter, in seinen Maßnahmen oft unlogischer Lockdown wirklich wert, die Zukunft unserer Jugend aufs Spiel zu setzen? Ist eine weitere wochenlange Aussetzung des Präsenzunterrichtes noch zu verantworten? Wohl kaum. In vielen Ländern der Welt bleiben aus gutem Grund Schulen und Kindereinrichtungen trotz anderer einschneidender Maßnahmen geöffnet.

Wir erwarten eine sofortige bundeseinheitliche Regelung, nach der unsere Pädagogen, Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, sich zweimal wöchentlich testen zu lassen, um möglichst gefahrlos endlich wieder ihr vollständiges Recht auf Bildung wahrnehmen zu können. Und zwar nicht erst nach Ostern.

Dr. Jürgen Mannke
Gymnasialschulleiter, Sachsen-Anhalt

HINWEIS:
Heute Nachmittag, den 02.03.21 um 17 Uhr, erscheint auf unseren Kanälen ein Video-Interview von Peter mit Herrn Dr. Mannke

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