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Das Auftreten der Omikron-Variante ist ein Wendepunkt in der Corona-Politik: Zum ersten Mal werden Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte verhängt, zum ersten Mal spricht man trotz knapp 70% Impfquote wieder offen über einen harten Lockdown. Doch die Daten bezüglich Omikron geben diese Panikmache eigentlich nicht her – Das scheint den Großteil der Bevölkerung aber nicht zu interessieren. Die neuerliche Panikmache beweist, dass wir in einem unendlichen Kreislauf feststecken.

Studien deuten klar darauf hin, dass Omikron milder verläuft als Delta. So kommt es zu weniger Hospitalisierungen und weniger schweren Verläufen. Zudem sinken die Zahlen in Südafrika aktuell auch schon wieder, die Welle wurde also offensichtlich sehr schnell gebrochen. Es gab weder einen Kollaps noch einen Krankenhaus-Notstand dort und es sieht auch nicht danach aus, als würde dieser noch kommen. Und die Entdeckerin der Omikron-Variante persönlich meinte sogar, Omikron würde eine Chance für eine teilweise natürliche Immunisierung bieten und sie könne die harten Maßnahmen in Europa dagegen nicht verstehen.

Nun kann sich der Stand der Wissenschaft natürlich noch ändern und natürlich gibt es auch genug Stimmen wie die von Drosten, die in Omikron die nahende Apokalypse sehen und sofort harte Maßnahmen fordern. Allerdings gab es diese Stimmen schon seit Anfang der Corona-Krise und eingetreten sind diese Horror-Szenarien nie. Wir alle dürften uns noch daran erinnern, als Karl Lauterbach die stattfindende EM für viele mögliche Tote verantwortlich machte – Eine absolute Luftnummer. Auch Jens Spahns Inzidenz von 800 gab es im Oktober nicht und die zusätzlichen 100.000 Toten diesen Winter, zu denen es laut Drosten kommen könne, sind auch eher unwahrscheinlich.

Natürlich sollte man die Situation auch nicht komplett verharmlosen, denn eine Variante die den Impfschutz umgehen kann, ist für die Risikogruppe natürlich eine Gefahr. Gerade diese Risikogruppe bekommt gerade aber Booster-Impfungen bereitgestellt und gerade in Pflegeheimen wird nach den dilettantischen Anfängen in der Corona-Bekämpfung nun endlich auch sehr viel für den Schutz der Bewohner getan. Diesmal gibt es im Land auch genug Masken, es gibt sorgfältig ausgearbeitete Hygienekonzepte in der Öffentlichkeit und vor allem gibt es für die meisten die Möglichkeit, sich selbst jederzeit isolieren zu können. Betriebe werden zum Home-Office angehalten und gerade hochbetagte Menschen aus der Risikogruppe sind meist Rentner.

Ein freiheitlicher Staat stellt den Bürgern die Möglichkeiten zum Schutz bereit und lässt sie dann eigenverantwortlich leben – Warum funktioniert das in Deutschland nicht? Warum muss man jetzt wieder zwanghaft das Leben von Millionen Menschen staatlich regulieren, die weder zur Risikogruppe gehören noch selbst irgendwie den Wunsch geäußert haben, „geschützt“ zu werden? Mit welchem Argument will man einen gesunden 20-Jährigen an Silvester wieder seine Kontakte beschränken lassen? Es gibt dafür kein rationales Argument, weder medizinisch noch gesellschaftlich. Was wäre so schlimm daran, wenn jeder eigenverantwortlich entscheiden kann, ob er sich der Gefahr aussetzt sich mit Omikron zu infizieren oder nicht? Wie hoch ist das Risiko wirklich, dass besagter 20-Jähriger wegen Corona die Intensivstation blockiert?

Omikron beweist letztendlich, dass wir in einem Kreislauf der Corona-Panik feststecken, der weniger mit dem Virus als mit der Herangehensweise der Regierung zu tun hat. Wenn die Daten für eine milde Variante sprechen, dann argumentiert man eben, wenn sich zu viele gleichzeitig infizieren wäre es ja trotzdem schlimm. Man findet einfach immer ein neues Argument, um die Freiheit weiter auszusetzen. Wenn 70% geimpft sind, dann sagt man, wir brauchen aber 100%. Selbst wenn dann 100% doppelt geimpft wären, würde man sagen, wir brauchen jetzt 100% Geboosterte. Wenn man will, dann findet man in dieser Art der Panik-Argumentation immer einen Grund, um weitere Einschränkungen zu verhängen. Und offensichtlich ist es egal, wie abenteuerlich diese klingen, große Teile der Bevölkerung sind nach den letzten zwei Jahren so sehr im Panikmodus, dass sie sofort darauf anspringen. Dass 2022 wieder mit dem gleichen Maßnahmen-Elend beginnt wie 2021, hätte noch im Sommer eigentlich keiner für möglich gehalten.

Wer nun also denkt, von alleine würde hier jemals irgendwas aufhören, der muss schon sehr naiv sein. Letztendlich kann es jederzeit das „nächste Omikron“ geben, also wieder eine neue Variante und gegen diese braucht es dann wieder Maßnahmen, mit denen keiner mehr gerechnet hätte. Gerade deswegen sollten wir auch nicht mehr den Fokus auf einzelne Maßnahmen legen, sondern auf die Frage: Wie stark darf die Regierung unser Leben bestimmen? Denn Corona wird bleiben, das sagen mittlerweile die meisten Experten. Wir müssen nun also darüber debattieren, wie lange wir deshalb in einem staatlich verordneten Zustand leben wollen, der mit „leben“ eher wenig zu tun hat. Panik vernebelt die Sinne, aber sie ist keine Entschuldigung dafür dauerhaft seine Eigenverantwortung abzugeben. Immer wieder Lockdown ist jedenfalls keine Option – Und eine Impfpflicht mit einer Impfung, die bei jeder neuen Variante sofort wieder aufgefrischt werden muss, auch nicht. Denn wenn wir etwas auf jeden Fall wahren müssen, dann die Freiheit das eigene Leben so zu leben und sich selbst so zu schützen, wie man es persönlich  für richtig hält – Nur das unterscheidet eine freiheitliche Demokratie von einer kollektivistischen Diktatur.

Von Niklas Lotz (neverforgetniki)

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