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Recht auf Bildung -Wer denkt an die Inklusionskinder & Jugendlichen? 

 3. Mai 2021

von  Buergermeinungen

„Die verfassungsmäßigen Rechte der Kinder einschließlich ihres Rechts auf Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten sind zu achten und zu schützen. Das Wohl des Kindes ist angemessen zu berücksichtigen. Der verfassungsrechtliche Anspruch von Kindern auf rechtliches Gehör ist zu wahren.“

Sehr geehrter Herr Weber,
da ich eine sehr engagierte mündige Bürgerin bin, ist es mir heute ein Anliegen Ihnen, aus Sichtweise meines Pflegesohnes (Schüler 18 J. EF Gymnasium) folgendes mitzuteilen.

Obgleich welche der uns zustehender Medien ich mir ansehe, lese und zuhöre geht es immer nur um Kinder/Jugendliche, die ihre Schwierigkeiten mit dem Distanzunterricht oder Präsenzunterricht haben.
Wer denkt an die Inklusionskinder/Jugendlichen?

Mein Pflegesohn ist Autist und ich habe lange dafür gekämpft, dass er die Regelschulen besuchen darf. Durch jahrelange (und noch anhaltenden) Therapien hat er gelernt am Regelschulalltag teilzunehmen, Emotionen von Gesichtern/Gestik, Mimik dem gegenüber überhaupt einzuschätzen etc.
Seit Corona und der damit verbundenen Maßnahmen (Mund- Nasenschutz) wird ihm das verwehrt.
Sie müssen sich vorstellen, dass man diesen Kindern/Jugendlichen ihrer Kommunikation beraubt hat. Nicht nur durch den ständigen Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht herrscht totale Verwirrung bei diesen Kindern/Jugendlichen, sondern auch die absurde Handhabung von Distanz- und Präsenzunterricht.

Homeschooling / Distanzunterricht
= Schule-Zuhause

Für Inklusionskinder/Jugendliche bedeutet das, dass es keine Abgrenzungen mehr gibt. Das Zuhause ist nicht mehr ein behüteter und privater Rückzugspunkt, sondern wird zum öffentlichen Raum. Das alltägliche Leben spielt sich nur noch Zuhause ab und wird darum zugleich auch instabil.
Aber kommen wir zurück zum Distanzunterricht, der zu 90% in Hauptfächern aus Hausaufgabenstellungen und Chatunterricht besteht. Diese werden in der Benotung voll angerechnet. Ist ein Kind/Jugendlicher nicht rechtzeitig online oder liefert die Hausaufgaben nicht rechtzeitig ab, so wird ihm dies als unentschuldigte Fehlzeit angerechnet und mit der Benotung 6 gehandhabt.
Klausuren werden in der Schule geschrieben und voll benotet, obwohl kein Präsenzunterricht statt fand. Heißt im Klartext, dass die Inklusionskinder/Jugendlichen mit einer schlechten Note rechnen müssen, da ihnen auch nicht der Nachteilsausgleich gewährt wird.

Präsenzunterricht:

Findet wöchentlich im Wechsel 2 Tage und die nächste Woche 3 Tage statt. Das heißt, dass die Kinder und Jugendlichen morgens in einen Bus steigen müssen um zur Schule zu kommen. Wenn der Bus überfüllt ist, steigen laut Coronavorgaben diese Kinder/Jugendlichen erst gar nicht ein und kommen zu spät zum Unterricht. Kehrseite, die Schule wertet dies als zu Spätkommen und die Kinder können nicht am Unterricht teilnehmen weil sie sonst den Unterricht stören. „Musste eben einen Bus früher nehmen!“ Wenn aber alle den jeweiligen früheren Bus nehmen haben wir wieder das gleiche Problem nur zeitversetzt. Dieses könnte man so weit nach hinten ausdehnen, so dass es zeitlich nicht mehr in dem Rahmen des sog. „Schokoticket/Schülerticket“ greift.

Testpflicht für Schüler:

De facto, jeder Schüler muss sich 2x pro Woche testen lassen, damit er am Präsenzunterricht teilnehmen darf. Sollte er sich nicht testen lassen, bekommt er auch keinen Distanzunterricht – Homeschooling, da dafür angeblich keine Ressourcen frei seien! Homeschooling sollte man durchaus mit Home Office vergleichen, bei beiden muss volle Leistung erbracht werden – analog zum Unterricht wie zum Job. Allerdings werden seitens der Lehrer diese eben nicht auch nur annähernd – wie in der freien Marktwirtschaft gefordert – erbracht.

In Zukunft, auch nach Corona, könnte man diesbezüglich ja darüber nachdenken, ob man den Schülern generell Unterrichtsmaterial mit Aufgaben pro Woche nach Hause schickt und somit auf den klassischen Unterricht verzichtet, was ja jetzt schon der Fall ist. Nur würde man mit dieser Methode zukünftig auf ca. 50% des Lehrpersonals verzichten können. Noch, in der Pandemie, verdienen die Lehrer ihr normales Gehalt, von dem sie eigentlich mindestens ein Drittel, entsprechend der Leistung und des Arbeitsaufwandes, abgezogen bekommen sollten. Harte Worte? Ja, aber auch harte Ursachen, die mich dies schreiben lassen.

In dieser Situation zeigt sich deutlich, wie durch die Übergriffe der Regierung das Grundrecht auf Bildung eingeschränkt bzw. sogar negiert wird.

„Normale“ Kinder/Jugendliche sind ja schon mit dieser Situation überfordert, die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten müssen größten Teils den Schulunterricht übernehmen um den Kindern/Jugendlichen eine einigermaßene Bildung zu vermitteln.

Und jetzt stellen Sie sich vor, sie wären Autist………!

Regina Fanderl

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