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Super-Test ohne Wert? Die Bedrohungslage muss neu bewertet werden 

 28. September 2020

von  Uwe Kranz

Vorneweg gesagt: Ich bin kein Mediziner (Sorry, nobodyisperfect), aber ich kann lesen und lese auch sehr viel, inländische und ausländische Printmedien, schaue gerne schlaues Fernsehen und informiere mich ringsum, zunehmend auch in den sozialen und/oder alternativen Medien. Als die New York Times (NYT) Ende August in einem großen Artikel über die Fehlerhaftigkeit des eingesetzten Corona-Tests auf PCR-Basis berichtete, glaubte ich, dass das in Deutschland ein medialer Wumms würde. Meines Wissens hatte dieser Bericht in den deutschen „Mainstreammedien“ aber gar kein oder jedenfalls kein großes Echo gefunden, einzig bei einigen sozialen Medien war darüber berichtet worden. Der deutsche Mainstream verläuft halt woanders, viel geordneter, kanalisierter, er ist eher ein „Maincanal“.
Zur Erinnerung: „Kanal“ (lateinisch canalis ‚Rinne‘) steht im Wasserbau für einen künstlich errichteten, kontrollierten offenen Wasserlauf oder Wasserverkehrsweg.

Der PCR-Test sei einfach nur “zu empfindlich und zu langsam”, untertitelte die NYT.
Die Folge: Die Zahl der Fehlalarme sei erschreckend hoch. Eigene Recherchen in Massachusetts, New York und Nevada zeigten, dass bis zu 90 Prozent der positiv Getesteten in Wirklichkeit kaum oder gar keine Viren in sich trugen und nur 10 Prozent der positiv Getesteten zeigten Symptome oder seien wirklich ansteckend.

Das Haar im Raum

Das kommt davon, wenn man weltweit einen Schwellenwert-Testeinsetzt, dessen Schwelle (der ct-Wert) letztlich willkürlich definiert ist, der auf die Infektionsfrage nur mit einem „Nein“ oder „Ja“ antworten kann, aber die Frage der Quantität negiert. Die danach erforderliche quantitative Folgeuntersuchung, wird aber in den allermeisten Fällen unterlassen. Dieses „Ja“ wird auch dann signalisiert, wenn der Test nur kleinste Virus-Bruchstücke früherer Infektionen, genetische Fragmente (Genome) detektiert und selbst dann, wenn die Infektionsmenge so gering ist, dass man definitiv weder Symptome noch Ansteckung zu befürchten hat.

Der mit den Untersuchungen betraute Harvard-Epidemiologe Dr. Michael Mina verwendet für den Größenvergleich das Bild von einem Haar, das man in einem Raum finde, lange nachdem die Person den Raum verlassen habe. Dr. Mina sagte der NYT, es sei „unverantwortlich“ auf die Erkenntnis zu verzichten, dass dies ein quantitatives Problem ist“.

Der Corona-Ausschuss

Das deckt sich auch mit den Ergebnissen der Anhörung eines „Corona-Ausschusses“, über den RA Prof. Dr. Reiner Füllmich auf YouTube berichtet. Dieser Ausschuss wurde von mehreren Rechtsanwälten als Reaktion darauf gegründet, dass die Anti-Corona-Maßnahmen der Regierung(en), insbesondere der extrem wirtschaftsschädigende Lockdown, auf definitiv unzureichende wissenschaftliche Begründungen basierten. Zudem fehle die erforderliche (Nach-)Überprüfung der verfassungsrechtlichen Verhältnismäßigkeit. Der Ausschuss wollte auch der allgemein vorherrschenden Inaktivität und/oder Passivität deutscher Jurisprudenz und juristischer Praxisgegenüber den staatlichen Anti-Corona-Maßnahmen und deren Kollateralschäden begegnen.

Nach dem Grundsatz des römischen Rechts, „Audiatur et altera pars“ („Gehört werde auch der andere Teil, “ bzw. „Man höre auch die andere Seite“) führten sie über mehrere Wochen Anhörungen mit vielen Wissenschaftlern, Zeugen und Experten durch. Mehrere der Wissenschaftler wiesen nach, dass der von Dr. Drosten „am PC zusammengefummelte PCR-Test“ (Dr. Füllmich) gar nicht geeignet ist, Infektionen festzustellen. Er sei noch „nicht einmal im Ansatz dafür geeignet“ und auch dafür „gar nicht zugelassen“, sondern nur für Laborarbeiten.

Die gegenteiligen Behauptungen von Dr. Drosten über den Wert dieses „weltweit ersten Diagnostik-Tests“, der angeblich Verdachtsfälle zweifelsfrei aufklären könne, seien sogar „vorsätzlich falsche Tatsachenbehauptungen“ und begründeten Schadenersatzforderungen der „kollateral Geschädigten“.

Fragen über Fragen

Wie kommt es, dass dieser derart diskreditierte Test des Dr. Drosten dennoch vom Leiter des Robert-Koch Instituts (RKI), Dr. Wieler, und sogleich von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wärmstens empfohlen wurde und wird, sodann weltweit reißenden Absatz und Einsatz fand? Wie kam es, dass die „wissenschaftliche Expertise“ dieser beiden Experten einzige Entscheidungsgrundlagen unserer Regierung wurden, statt alle anderslautenden Expertenmeinungen deutscher / internationaler Wissenschaftler auch nur anzuhören? Warum fanden ausgerechnet nur die Panikstimmen des RKI-Leiters und Veterinärarztes, Dr. Wieler, und des Virologen, Institutsdirektors an der Charité in Berlin, Dr. Drosten, politisches Gehör?

Ausgerechnet Dr. Drosten, der schon bei der Schweinegrippe 2009 so sehr daneben lag? Ausgerechnet Dr. Drosten, der diesen PCR-Test erst schuf und jetzt über die Fa. TIB-Molbiol vermarkten lässt? Wie bitte? Deren Geschäftsführer, Olfert Landt, der mit Dr. Drosten zusammen das Patent anmeldete, beteiligt ihn aber offiziell nicht an den Einkünften aus dem gemeinsamen Patentrecht? Wer macht denn sowas, ein Heiliger, ein deutscher Gates? Wer sind die beiden namentlich unbekannten Gesellschafter der Fa. TIB-Molbiol?

Wieso erklärte die Bundesregierung am 25.März eine Pandemie von nationaler Tragweite, wenn doch am 11. März durch die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) beim RKI festgestellt wurde, dass im Rahmen ihres„Sentinel-Programms“ (ein Erhebungssystem, das im europäischen Rahmen einen Spitzenplatz einnimmt)kaum noch SARS-CoV-2 Viren in den Proben gefunden wurden (13 von 1.398 Proben)? Auf welchen Grundlagen wurde dann von der Regierung in Kenntnis der Sentinel-Daten 14 Tage später eine pandemische Gefährdungslage festgestellt und der Lockdown beschlossen? War es nur die Verdreifachung des Testumfanges zwischen der 11. und 12. Kalenderwoche, oder womit sonst begründete man die angeblich „rasante Verbreitung“?

Zurzeit ist die Zahl der Testungen auf schwindelerregende 1,1 Millionen Testungen/Woche geschraubt worden-das Neunfache-, sollen damit die positiven Tests „getuned“ werden? Warum wird regierungsamtlich nur die Zahl der positiv Getesteten Woche für Woche in einer derart angsteinflößenden Manier verkündet? Warum wird nicht die deutlich geringere Zahl der tatsächlich Infizierten kommuniziert?
Warum nimmt weder Bundesregierung noch Bundestag zu den Feststellungen der NYT Stellung? Warum wird nicht berichtet, dass im Sentinel-Programm seit Wochen schon 0 (in Worten: Null) Proben mit SARS CoV-2 Viren gemeldet werden?
Wie passt das alles zusammen?

Ich kenne aus meiner kriminalistischen Praxis nur zwei vergleichbare Phänomene:
Die jährliche Präsentation der Kriminalstatistik und die kriminellen Hütchenspieler, die im Sommer die gutgläubigen Passanten übers Ohr hauen.

Das RKI behauptet auch noch in seinem „Epidemiologischen Bulletin“ vom10.09.2020 eisern:…„aufgrund des Funktionsprinzips von PCR-Testen und hohen Qualitätsanforderungen liegt die analytische Spezifität bei korrekter Durchführung und Bewertung bei nahezu 100 %. … Bei korrekter Durchführung der Tests und fachkundiger Beurteilung der Ergebnisse gehen wir demnach von einer sehr geringen Zahl falsch positiver Befunde aus, die die Einschätzung der Lage nicht verfälscht“.

AHA! Erst Eigenlob (Funktionsprinzip, 100%ige Spezifität),dann vorsorgliche Schuldzuweisung(inkorrekte Durchführung, fachunkundige Auswertung),schließlich das Mantra (sehr geringe Zahl falsch positiver Befunde, Lageeinschätzung nicht verfälscht). Ganz nach dem Pipi-Langstrumpf-Prinzip: “Ich mach‘ mir die Welt, widdewidde, wie sie mir gefällt“.

Wie kommt der Esel vom Eis?

Am 25.03.2020 stellte der Deutsche Bundestag nach Erlass des § 5 Infektionsschutzgesetz (neu) (IfSG), eine „epidemische Lage von nationaler Tragweite in Deutschland fest“. Dieser Beschluss gilt zunächst bis zum 31.03.2021, bzw. bis der Deutsche Bundestag die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite wieder aufhebt, wenn die Voraussetzungen für ihre Feststellung nicht mehr vorliegen. Bis dahin wird das Bundesministerium für Gesundheit unbeschadet der Befugnisse der Länder für die Dauer eines Jahres ermächtigt, mittels Empfehlungen zu agieren und die Maßnahmen auf Bund-Länder-Ebene zu koordinieren.

Seitens des Parlaments war dieser inhaltlich und terminlich sehr weitreichende Beschluss eine Art „Selbstentmannung“, für die Regierung ein Blanko-Scheck. In einer parteienübergreifenden Schockstarre dauert diese fatale Lage seit nunmehr sieben ganzen Monaten an. Jeder einzelne Abgeordnete, jede Fraktion und jedes parteiübergreifende Bündnis, hätten inzwischen einen Antrag auf Aufhebung der epidemischen Lage stellen können. Man weiß ja schon lange, dass schon bei der Beschlussfassung, der R-Faktor unter 1,0 lag, dass der PCR-Test für die Feststellung von Infektionen unqualifiziert ist, dass das Sentinel-Programm Woche für Woche zwar diametrale, aber sehr gute Entscheidungsgründe liefert, dass die Testergebnisse zu einem enorm hohen Prozentsatz falsch-positiv sind, dass die Todeszahlen unkontrolliert erfasst/manipuliert werden…

Der erste Antrag, die epidemische Lage aufzuheben, wurde von der AfD-Faktion gestellt und wohl daher prompt am 14.05.2020 vom Bundestag abgelehnt. Auch ein gemeinsamer, zum Teil modifizierter Antrag von FDP und AfD vom18.06.2020, begründet mit dem tendenziell abnehmenden Infektionsgeschehen, wurde von allen anderen Fraktionen abgelehnt. Zu groß war die Angst vor einer eventuellen „zweiten Welle“, die von den „Gesundheitsauguren“ Dr. Drosten und Dr. Wieler an die Wand gemalt wurde. Die echten Auguren waren übrigens römische Beamte, die zu ergründen hatten, ob ein Unternehmen den Göttern genehm sei. Diese beiden modernen Gesundheitsauguren konnten sich wohl gleich selbst befragen.

Mit der durchaus stimmigen Begründung, dass eine zentrale Steuerung auf Bundesebene nicht mehr nötig sei, von einer Überforderung des öffentlichen Gesundheitswesens keine Rede mehr sein könne, die Zahl der Infektionen gering sei und weiter abnehme und es sich daher nicht mehr um eine epidemische Notlage handele, gelang es, die FDP-Vorlagen wenigstens dem Gesundheitsausschuss des Bundestages zur Beratung vorzulegen.

Dieser tagte in der vergangenen Woche, um sich generelle Klarheit über die Covid-19-Pandemie zu verschaffen. Die Tagung endete wie das „Hornberger Schießen“, von Klarheit konnte am Ende des Tages keine Rede mehr sein. Den Ton gab dabei -wieder einmal- der Virologe Dr. Christian Drosten vor, der ja schon bei der Schweinegrippe 2009 alles besser wusste, letztlich aber Unrecht hatte. Viele der eingeladenen Experten widersprachen, beklagten das mangelhafte Krisenmanagement, machten auf die sozialen und (verfassungs-)rechtlichen Folgen der Anti-Corona-Maßnahmen aufmerksam. Und das Problem blieb wieder ungelöst. Es war wahrlich keine Sternstunde des bundesdeutschen Parlamentarismus.

Die Politik reitet auf ihrer selbst inszenierten hysterischen Welle

Fazit: Der von Dr. Drosten entwickelte PCR-Test ist nicht in der Lage, eine Infektion festzustellen. Die von Regierung und RKI publizierten Zahlen der Testungen und der positiven Befunde und der Toten werden entweder gezielt veröffentlicht, um die Bevölkerung in die Irre zu schicken und in Angst und Schrecken zu versetzen, oder die handelnden Akteure der Bundesregierung und des Parlaments sind schlicht zu feige, einzugestehen, dass sie einem wissenschaftlichen Alarmisten aufgesessen sind und schwere Fehler beim Management der Corona-Krise begangen haben.

Hallo: Gegenüber den Höchstwerten vom April hat sich die Zahl der angeblichen Corona-Toten bis Anfang September um 98,8 % auf drei bis vier Tote/Tag verringert.

Für die erste Version spricht, dass genau dies in einem 17-seitigen Geheimpapier des Bundesinnenministeriums vom März 2020 vorgeschlagen wird. Unter Berufung auf ungenannte „Experten“ raunt das Papier, dass 2020 allein in Deutschland eine Million Menschen an COVID-19 sterben würden. An einer anderen Stelle im Papier heißt es, „viele“ dächten sich dann „unbewusst und uneingestanden: ‚Naja, so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen, wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde, und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher.“ Die Verfasser empfehlen, mit der menschlichen Urangst, zu ersticken, zu operieren und sogar schon Kindern bewusst Angst vor dem Virus zu machen.

Für die zweite Version spricht, dass die Bundesregierung darin schon geübt ist, denn auch bei der Schweinegrippe tappte sie blind hinter Dr. Drosten her und blendete die große Schar wissenschaftlicher Experten aus, die gegenteilige Einschätzungen vertraten. Letztlich war die Gefährdungslage so groß, wie bei einer normalen Influenza-Welle.

Die parlamentarische Ohnmacht, sich aus den eigenen Verstrickungen zu befreien, ist überdeutlich, spätestens seit dem Trümmerhaufen, den die Anhörung der egomanen oder egoistischen Experten im Gesundheitsausschuss des Bundestags hinterlassen hat. Ein schlichter Vergleich aller Zahlen von März/April mit September hätte ausgereicht, um dem Antrag auf Aufhebung der Pandemie zuzustimmen.

Der Bürger in diesem Land hat die Faxen schon lange dicke und verlangt von der Politik, die Bedrohungslage neu zu bewerten. Mehr als 50 Prozent der Bevölkerung wünscht sich einen normalen, gelockerten Umgang mit dem Virus, findet die staatlich verordneten Maßnahmen und die Kollateralschäden extrem unverhältnismäßig und geht dafür inzwischen auch zu Hunderttausenden auf die Straße, um für die Grundrechte einzustehen.

Ja, es sind Grundrechte-Demos, keine Corona-Demos und schon gar keine Demos von Corona-Leugnern oder Covidioten. Schließlich sind ja auch nicht alle Parlamentarier Eskidioten.

Von Uwe G. Kranz

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von Uwe G. Kranz

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