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Den Tag der deutschen Einheit feiere ich besonders gerne, denn der hat mir die Liebe meines Lebens geschenkt. Das Mädchen aus Ostberlin, und das ist nicht nur ein Musical-Song von Udo Lindenberg, sondern ein für mich realgeschichtliches Ereignis, das allerdings schon vor dem 3.Oktober stattfand.

Tatsächlich habe ich meine künftige Ehefrau nach dem Mauerfall 1990 im Roten Rathaus in Ostberlin kennengelernt, ja, es gab noch ein Ostberlin, und sie kehrte von einem Studienaufenthalt an der renommierten Moskauer Lomonossow-Universität zurück.

Wir haben uns dann schnell nach New York verabschiedet, wo ich Korrespondent für den Spiegel wurde, also hinaus auf neutralen Boden, weil die beiden Deutschlands damals noch nicht so genau wussten, ob sie sich umarmen oder an die Kehle wollten.

Und wir hatten den Eindruck, dass man sich draußen für uns mehr freute, als wir es in Deutschland taten. Eine einzige große deutsche Nation, der patriotische Traum, wurde endlich wahr, begeistert schüttelten uns die Amis die Hände, und die Einheit wurde von unserer Kriegsgeneration, von Willy Brandt und Rudolf Augstein gleichermaßen gefeiert.

Und der SPIEGEL segelte auf der schwarzrotgoldenen Welle (Augsteins historischer Titel-Glückwunsch an Helmut Kohl!) über die 1-Millionen-Auflagenhöhe hinaus und hielt sich dort für Jahrzehnte, bis dann, im neuen Jahrtausend, doch die linken Bedenkenträger und Warner wieder die politische Linie übernahmen und die Auflage bis heute halbierten.

Nun darf ich verraten: Unsere Ehe hat gehalten, die der beiden Deutschlands leider nicht. Einst war es die CDU unter Kohl, die die Trauung vollzog. Die meisten ostdeutschen Ministerpräsidenten (Vogel, Biedenkopf, Späth usw.) waren christdemokratisch.

Doch es war dann die CDU unter Merkel, die auch die Scheidungsformalitäten klarmachte, eine „modernisierte“, linke, antipatriotische Partei, die vor den Ostdeutschen warnte, die dort in Dresden auf die Straße gingen und vor einer Kapitulation vor den islamistischen Migrantenströmen warnten, also vor denen da unten „die Hass in ihren Herzen tragen“(Merkel). 

Seither galt der Osten für die westlichen Salons als „Dunkeldeutschland“(Gauck), ein regelrechter Kulturkrieg entbrannte und nach dem jetzigen Stand der Sorgerechtsverhandlungen – den Ergebnissen der Bundestagswahl – sieht es so aus, als sei die CDU als Erziehungsberechtigter für den Osten vollständig abgemeldet. Die Wähler haben ihr das Sorgerecht buchstäblich aus der Hand geschlagen. Wie auch anders? Was sollen sie mit einer Partei anfangen, die plötzlich nichts mehr von „Nation“ oder „Vaterland“ hören will, mit einer Vorsitzenden, die ihrem Generalsekretär die Deutschlandfahne aus der Hand schlägt?

Ein Blick auf die Karte zeigt – keinen einzigen Wahlkreis hat die CDU im Ost geholt!
Statt dessen hat sie mit ihren Verneigungen nach links die übelsten Gespenster der diktatorischen DDR-Vergangenheit wachgeküsst, ja, sie hat in Gestalt ihrer Vorsitzenden einstigen FDJ-Sekretärin Angela Merkel eine mehr oder weniger gelehrige Schülerin des alten Herrschafts-Systems etabliert, die entsprechend rücksichtslos durchregierte, nur zwei Jahre weniger als Erich Honecker.

Die AfD hingegen vertritt heute jene Positionen, die damals das DDR-Regime in die Knie zwang: Stolz auf ein geeintes Deutschland, das Recht auf Meinungsfreiheit, Demonstrationsfreiheit, Bewegungsfreiheit auch in Corona-Zeiten.

So wird der Tag der deutschen Einheit – fernab von der üblichen Feierstunden-Verlogenheit, mit der noch im letzten Jahr vor behaupteten rechtsradikalen Gefahren gewarnt wurde – dieses Jahr als mögliche Lehrstunde wahrgenommen werden können, die der Osten dem Westen erteilt. Eine Lehrstunde an Bürgerstolz, an Freiheitswillen, an protestierender Energie, die ja historisch durchaus anschlussfähig wäre.

Denn es war unser schwarzrotgoldener revolutionärer Vormärz-Dichter Ernst Moritz Arndt, der polemisch fragte „Was ist des Deutschen Vaterland?“. Nun, 31 Jahre nach einer weiteren überwundenen Diktatur kennen wir die Antwort. Wir haben unser einig Vaterland gefunden. Wir müssen es nur verteidigen wollen, nicht nur gegen äußere Feinde, sondern auch die von innen, auch gegen jene doppelzüngigen Berater, die uns weismachen wollen, dass es das Vernünftigste wäre, unser Deutschland den orientalischen Kulturen zu öffnen, und sich dem Islam in all seinen Spielarten zu unterwerfen, da unser Land für manche Grüne ohnehin nur für „ein Stück Scheiße“ gehalten wird.

Allerdings, und das ist das Bedenkliche in der momentanen Situation: es könnte sein, dass unser neuer Außenminister Robert Habeck heißt, und der ließ bereits verlauten: „Ich finde Vaterland und solche Begriffe einfach zum Kotzen“.

Kann ja sein, dass es – außer mir und meiner Frau – noch andere gibt, die finden, dass es einen verstörenderen Satz zum „Tag der Deutschen Einheit“ wohl nicht geben kann.

Von Matthias Matussek

Diesen Artikel gibt es für Sehgeschädigte auch als Podcast unter:
https://www.youtube.com/watch?v=VGUnqAGdB-o

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